Die Bienensaison 2019 war durch eine rekordtiefe Honigernte geprägt. (Bild: Keystone)
Schweiz

Rund jedes achte Bienenvolk hat den Winter nicht überlebt

Im vergangenen Winter sind in der Schweiz rund 13 Prozent der Bienenvölker zugrunde gegangen. Die Verluste bleiben somit stabil auf niedrigem Niveau.

Rund 13 Prozent der Bienenvölker in der Schweiz sind im vergangenen Winter zugrunde gegangen. Die Verluste blieben damit im dritten Jahr in Folge stabil auf niedrigem Niveau.

Nach dem Winter haben sich ausserdem 12,6 Prozent der Völker nicht zu einem Wirtschaftsvolk entwickeln können. Dies hat eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage von Apisuisse, dem Dachverband der Schweizer Bienenzüchtervereine, bei rund 1400 Imkerinnen und Imkern in der Schweiz ergeben. Die Teilnehmenden der Umfrage betreuen 2174 Bienenstände mit 23’075 Völkern.

Die Bienensaison 2019 war durch eine rekordtiefe Honigernte geprägt. Geschuldet war dies im Mittelland einem sehr kühlen und nassen Frühjahr, auf das ein trockener und heisser Sommer ohne nennenswerte Honigerntemenge folgte. Gemäss früheren Angaben von Apisuisse ist der Ertrag der Bienenvölker in der Schweiz 2019 im Schnitt um mehr als zehn Kilo Honig pro Bienenvolk gesunken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*