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International

Schweiz will Schengen-Grenzen schon am 15. Juni öffnen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Schweiz will Schengen-Grenzen schon am 15. Juni öffnen

Am 15. Juni öffnet die Schweiz ihre Grenzen zu Österreich, Deutschland und Frankreich. Doch damit nicht genug: Justizministerin Karin Keller-Sutter will per diesem Stichtag auch die Reisefreiheit für den gesamten Schengen-Raum einführen und die Personenfreizügigkeit mit den EU-Staaten wieder herstellen. Das berichten die Zeitungen von CH Media am Freitag.

In Europa sei zwischen den Staaten ein Wettbewerb um die Touristen entbrannt, so der Medienbericht. Justizministerin Keller-Sutter wolle einen grösseren Schritt gehen als bisher geplant und grossräumiges Reisen ermöglichen.

Das Justizdepartement will dem Gesamtbundesrat in einer Woche die komplette Öffnung der Grenzen gegenüber den Schengen-Staaten vorschlagen, wie CH Media berichtet.

Justizministerin Karin Keller-Sutter will am 15. Juni nicht nur die Grenzen zu drei Nachbarländern, sondern auch jene zum gesamten Schengen-Raum wieder öffnen. (Bild: Keystone)
Brasilien meldet mehr Corona-Tote als Italien

In Brasilien sind 1473 weitere Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gestorben. Damit wurde am dritten Tag hintereinander ein Negativ-Rekord bei der Zahl der Corona-Toten registriert. Die Zahl der Corona-Opfer stieg in dem grössten Land Lateinamerikas auf 34 021, wie das Gesundheitsministerium in Brasilien am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Brasilien verzeichnet nun mehr Corona-Tote als Italien. (Bild: Keystone)

Laut der John-Hopkins-Universität in den USA überholte Brasilien Italien und rückte auf den dritten Platz der Länder mit den meisten Corona-Toten. Nachweislich mit dem Virus infiziert haben sich in dem Land bislang 614 941 Menschen. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen, auch weil Brasilien sehr wenig testet, im öffentlichen Gesundheitssystem etwa nur schwere Fälle. (sda)

Corona-Ausgangssperre im Grossraum Buenos Aires verlängert

Die argentinische Regierung hat die weitgehenden Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus im Grossraum Buenos Aires um weitere drei Wochen verlängert. In dem Ballungszentrum rund um die Hauptstadt müssen die Menschen bis zum 28. Juni grundsätzlich weiterhin zu Hause bleiben, wie Präsident Alberto Fernández am Donnerstag sagte. Erlaubt sind lediglich Einkäufe in nahe gelegenen Lebensmittelgeschäften und Apotheken. Angestellte in als essenziell eingestuften Berufen und Branchen dürfen zur Arbeit gehen. In der Metropolregion Buenos Aires leben etwa 14,8 Millionen Menschen – das entspricht 37 Prozent der argentinischen Gesamtbevölkerung. (sda)

Bentley streicht rund 1000 Stellen in Grossbritannien

Die britische Volkswagen-Luxusmarke Bentley will laut einem Medienbericht rund 1000 Stellen in Grossbritannien streichen. Grund für den Schritt seien die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, berichtet BBC. Die Massnahme solle am Freitag offiziell bekannt gegeben werden. (sda)

Bentley will laut einem Medienbericht rund 1000 Stellen in Grossbritannien streichen. (Symbolbild: Keystone)
Casinos in Las Vegas öffnen wieder ihre Tore

Der Rubel rollt wieder: Nach fast dreimonatiger Schliessung wegen der Coronakrise haben im Spielerparadies Las Vegas die Casinos wieder geöffnet. Berühmte Etablissements wie das Bellagio öffneten am Donnerstag ihre Pforten für Gäste. Mit strikten Hygiene-Massnahmen soll das Ansteckungsrisiko so weit wie möglich reduziert werden.

Die Besucherkapazität wurde auf die Hälfte reduziert, Plexiglasscheiben trennen Spieler von Croupiers, die Jetons werden regelmässig desinfiziert. (sda)

Die Casinos in Las Vegas öffnen wieder ihre Tore. (Bild: Keystone)
Lufthansa fällt aus dem deutschen Aktienindex

Die grösste deutsche Fluggesellschaft Lufthansa, Muttergesellschaft der Swiss, fällt aus dem Deutschen Aktienindex (Dax). Das teilte die Deutsche Börse am Donnerstagabend mitteilte.

Die Lufthansa steigt mit Wirkung vom 22. Juni in den MDax der mittelgrossen Unternehmen ab. In den Dax rückt neu der Berliner Immobilienkonzern Deutsche Wohnen auf. Grundlage für den Abstieg der Lufthansa in den MDax ist die sogenannte Fast-Exit-Regel. (sda)

MLS-Teams dürfen mit Mannschaftstraining beginnen

In der MLS dürfen die Teams wieder in voller Kaderstärke trainieren und sich auf ein mögliches Ende der Corona-Pause im amerikanischen Profifussball vorbereiten.

Dies teilte die Liga mit und verwies dabei auch auf die strengen Vorschriften, die mehrheitlich den Hygieneregeln in der deutschen Bundesliga ähneln. Angaben zu einem angepeilten Termin für die Fortsetzung der nach nur zwei Spieltagen unterbrochenen Saison machte die Liga nicht.

Im Gespräch ist ein ähnliches Vorgehen wie in der NBA. Die Basketball-Liga will ihre Saison in einer grossen Team-Quarantäne in Disney World in Florida beenden.

Tottenham mit Millionen-Kredit wegen Corona

Der Premier-League-Klub Tottenham Hotspur hat wegen der Coronakrise einen Bankkredit von 196 Millionen Euro aufgenommen. Der Verein erwartet auch wegen ausfallender Einnahmen im eigenen Stadion bis Juni 2021 einen wirtschaftlichen Verlust von über 222 Millionen Euro. Das aufgenommene Geld werde nicht für Spielerkäufe verwendet werden, hiess es.

Die Spieler trainieren indes für ihren Einsatz:

Rest-Daten im italienischen Cup bestätigt

Die Entscheidungen im italienischen Cup fallen zwischen dem 12. und 17. Juni.

Im Halbfinal-Rückspiel treffen Juventus und Milan beim Stande von 1:1 am 12. Juni aufeinander, Napoli empfängt einen Tag später Inter bei einer 1:0-Führung aus dem Hinspiel. Der Final folgt am 17. Juni in Rom.

Die seit März unterbrochene Serie A startet am 20. Juni.

NBA setzt Saison wohl mit 22 Teams fort

In der NBA läuft alles auf eine Fortsetzung der Saison mit 22 Teams hinaus. Laut amerikanischen Medienberichten stimmten die Besitzer der 30 Mannschaften für den von der NBA ausgearbeiteten Plan.

Zustimmen muss nun noch die Spielergewerkschaft, erwartet wird dieser Entscheid am Freitag amerikanischer Zeit. Nach Informationen von ESPN stimmten 29 Besitzer für den Plan, mit den jeweils besten acht Teams der Eastern und Western Conference die wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison fortzusetzen.

England führt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ein

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen vom 15. Juni an in England Gesichtsmasken in Bussen, U-Bahnen und Zügen getragen werden. Der Schutz ist auch auf Fähren und im Luftverkehr Pflicht. Ausnahmen gelten nur für sehr junge Kinder, Menschen mit Behinderungen und Atemwegsproblemen, wie Verkehrsminister Grant Shapps am Donnerstag in London mitteilte.

Jeder Landesteil beschliesst in Grossbritannien seine eigenen Massnahmen im Kampf gegen das Virus. Nach offiziellen Statistiken hat Grossbritannien mit knapp 40 000 die meisten Corona-Todesopfer in Europa. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

(Symbolbild: Keystone)
Rückmeldungen zu Coronavirus Tracing App überwiegend positiv

Erste Rückmeldungen von Benützern der Coronavirus Tracing App in deren Pilotphase zeigen ein gemischtes, in der Gesamtheit aber überwiegend positives Bild. Laut dem Bundesamt für Gesundheit würde die Mehrheit die App Swisscovid weiterempfehlen und will sie auch in Zukunft nutzen.

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Lehrstellen-Situation hat sich im Mai leicht verbessert

Im Mai 2020 sind in der Schweiz waren gemäss den befragten Lehrbetrieben bereits 81 Prozent der Lehrstellen besetzt. Im April waren es noch 77 Prozent gewesen.

Das LehrstellenPuls-Team der ETH Zürich hat in Kooperation mit der Lehrstellenplattform Yousty im Mai erneut die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lehrstellensituation analysiert. Die Ergebnisse dieser zweiten Messung zeigen wesentliche Verbesserungen gegenüber der April-Messung auf.

Reisen auf eigene Gefahr - EDA wird keine Rückholflüge durchführen

Schweizer, die jetzt eine Reise ins Ausland antreten und aufgrund von Massnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 an einem Ort blockiert sind, müssen sich selber organisieren. Rückholflüge des Bundes sind keine mehr vorgesehen.

Wer jetzt eine Reise antrete, müsse sich bewusst sein, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das EDA Stand heute immer noch von nicht dringlichen Reisen ins Ausland abraten würden, mit Ausnahme von Deutschland, Frankreich und Österreich. Die Covid-19-Krise sei in vielen Regionen und Ländern noch nicht überstanden und sogenannte zweite Wellen könnten nicht ausgeschlossen werden, stellte eine EDA-Sprecherin weiter fest.

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Brasilien verzeichnet erneut traurigen Rekord bei Corona-Toten

Brasilien hat binnen eines Tages 1349 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert – und damit erneut einen traurigen Rekord. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Mittwochabend (Ortszeit) hervor.

Es ist der zweite Tag hintereinander, an dem Brasilien einen Negativ-Rekord bei den Corona-Toten verzeichnet. Am Dienstag hatte das grösste Land in Lateinamerika 1262 Tote vermeldet und die Marke von 30 000 Toten durchbrochen. Das Ministerium meldete auch 28 633 Neuinfektionen, insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei 584 016. Nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins rangiert Brasilien bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz vier, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder – hinter den USA.

(Bild: Keystone)
Bulgarien hebt verpflichtende Corona-Schutzmassnahmen ab 15. Juni auf

In Bulgarien soll es ab 15. Juni nach den Plänen der Regierung keine obligatorischen Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus mehr geben. Das jetzt in geschlossenen öffentlichen Räumen vorgeschriebene Tragen von Mund-Nasen-Masken soll dann freiwillig werden.

Das Händewaschen und die physische Distanz sollen auch künftig empfohlen bleiben. Der vor 100 Tagen formierte Corona-Krisenstab wird seine Arbeit aufrechterhalten, die täglichen Auftritte vor der Presse aber einstellen.

Bundesrat schafft Abstandsbussen wegen Coronavirus wieder ab

Der Bundesrat hat die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Abstandsbussen wieder abgeschafft. Zwar empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nach wie vor, die Distanz von zwei Metern bei Personenkontakten einzuhalten. Die Drohung mit einer Busse erscheine aber mit Blick auf die aktuell tiefen Fallzahlen nicht mehr gerechtfertigt, erklärte ein BAG-Sprecher auf Anfrage. Im Rahmen der aktuellen Lockerungen tritt die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund.

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(Bild: Keystone)
Corona-Infektionen in Iran erreichen neuen Höchststand

Die Zahl innerhalb von 24 Stunden erfasster Corona-Infektionen im Iran hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag wurden seit dem Vortag 3’574 Neuinfektionen gemeldet.

Dies sei der höchste Wert seit Beginn des Ausbruchs im Land Ende Februar. Die Zahl bisher insgesamt nachgewiesener Corona-Infektionen stieg damit auf 166’270, wie Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur im iranischen Staatsfernsehen sagte. Gestorben seien 8’071 Menschen.

(Bild: Keystone)
EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise

Europas Währungshüter legen im Kampf gegen die beispiellosen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch einmal kräftig nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) stockt ihr Corona-Notkaufprogramm für Anleihen um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro auf.

Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag in Frankfurt. Die Mindestlaufzeit des Kaufprogramms wird zudem um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 verlängert, teilte die EZB weiter mit.

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Alarmstufe rot bei der Europäischen Zentralbank: Wegen der Corona-Krise muss die EZB ihr Notkaufprogramm auf auf 1,35 Billionen Euro aufstocken. (Symbolbild: Keystone)
Ständerat gegen Mehrwertsteuersenkung als Mittel gegen Corona-Krise

Von der Corona-Krise besonders betroffene Unternehmen sollen weiterhin Mehrwertsteuern entrichten. Die kleine Kammer lehnt eine vorübergehende Befreiung oder Reduktion ab, wie es eine entsprechende Motion von Ständerat Marco Chiesa (SVP/TI) forderte.

Der Ständerat stimmte am Donnerstag mit 27 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen gegen den Vorstoss. Dieser ist damit erledigt.

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Kultautobauer Aston Martin streicht Stellen

Aston Martin zollt der schwachen Nachfrage nach seinen Luxuswagen Tribut und streicht bis zu 500 der insgesamt rund 2500 Stellen. Zusammen mit anderen Restrukturierungen sollen jährlich rund 38 Millionen Pfund eingespart werden, teilte der Hersteller der legendären James-Bond-Autos am Donnerstag mit. Die Sanierungskosten werden mit zwölf Millionen Pfund veranschlagt.

Mehr zum Stellenabbau bei Aston Martin lesen Sie hier.

Kahlschlag beim Luxusauto-Bauer: Aston Martin streicht bis zu 500 von insgesamt 2500 Stellen. (Archivbild: Keystone)
Swiss fährt Flugplan bis im Herbst weiter hoch

Die Swiss wird in den nächsten Wochen und Monaten ihr Streckennetz sukzessive weiter ausbauen. Im Herbst sollen mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder angeflogen werden. Dies werde im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder durchgeführt, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Studie: Hydroxychloroquin schützt nicht vor CoV-2-Ansteckung

Das Mittel Hydroxychloroquin schützt – entgegen den Behauptungen von US-Präsident Donald Trump – Kontaktpersonen von Sars-CoV-2-Infizierten nicht vor einer Ansteckung. Das hat eine Studie US-amerikanischer Wissenschaftler ergeben.

Sie hatten Personen das Mittel verordnet, die sich ohne Mund- oder Augenschutz mit einem Abstand von weniger als 1,80 Meter für mindestens 10 Minuten in der Nähe eines nachweislich Infizierten aufgehalten hatten. Die Betroffenen erkrankten später selbst mit der gleichen Wahrscheinlichkeit an Covid-19 wie Kontaktpersonen, die ein wirkungsloses Scheinmedikament bekommen hatten. Die Forscher stellen ihre Ergebnisse im «The New England Journal of Medicine» vor.

Coronakrise drückt Detailhandelsumsatz in Europa um fast 12 Prozent

Die Ausgangssperren wegen der Coronavirus-Pandemie treffen die Detailhändler in der Eurozone mit voller Wucht. Die Umsätze der Firmen sanken im April zum Vormonat um 11,7 Prozent und damit in Rekordtempo, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Dies war der grösste Rückgang seit Beginn der Datenerhebung 1999. Bereits im März hatte es ein Minus von 11,1 Prozent gegeben.

Der Detailhandel leidet europaweit unter der Corona-Krise. (Symbolbild: Keystone)

Nach einem Abklingen der Hamsterkäufe gab es bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren ein Umsatzminus von 5,5 Prozent im April, bei Waren ausserhalb von Lebensmitteln von 17 Prozent. Im Handel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen brachen die Erlöse um rund 21 Prozent ein.

Die Ausgangs- und Kontaktsperren sowie Geschäftsschliessungen im Zuge der Eindämmungsmassnahmen dürften hier auch im Mai für grosse Löcher in den Kassen gesorgt haben – trotz erster Lockerungen.

«Neue Normalität» schreitet mit weiteren Öffnungen voran

Ab Samstag können schweizweit Bergbahnen, Campings, Discos, Kulturlokale, Sport- und Badeanlagen den Betrieb wieder aufnehmen. Auch Zoos und Parks sind teilweise wieder offen. Besucherströme werden neu stärker gelenkt und Kapazitäten sind reduziert. Es empfiehlt sich daher mehr Zeit für Ausflüge und Veranstaltungen einzuplanen.

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Kunstturn-Europameisterschaften Ende Jahr in Baku

Der europäische Turnverband (UEG) hat die in diesem Frühjahr wegen der Corona-Pandemie verschobenen Europameisterschaften der Männer und Frauen neu angesetzt. Die Titelkämpfe der Männer finden nun vom 9. bis 13. Dezember in Baku statt, diejenige der Frauen eine Woche später ebenfalls in der Hauptstadt Aserbaidschans.

Die EM der Frauen hätte ursprünglich Anfang Mai in Paris stattfinden sollen, diejenige der Männer Ende Mai in Baku.

Paris verzichtet wegen Corona-Krise auf Militärparade am 14. Juli

Frankreich verzichtet wegen der Corona-Krise auf die traditionelle Militärparade am Nationalfeiertag 14. Juli. Stattdessen solle es auf der Place de la Concorde im Herzen von Paris eine militärische Feier mit mehreren Tausend Menschen geben, bei der auch Krankenhaus- und Pflegekräfte für ihre Arbeit während der Covid-19-Pandemie gewürdigt werden sollen. Das teilte der Élyséepalast am Donnerstag mit.

Frankreich ist stark von der Pandemie betroffen, es starben mehr als 29’000 Menschen. Im Land gibt es immer noch Beschränkungen.

Keine Militärparade in diesem Jahr: Wegen der Corona-Pandemie muss Frankreich auf die traditionelle Prozedur am Nationalfeiertag verzichten – hier ein BIld aus dem Jahr 2017. (Archivbild: Keystone)
BAG-Beamter Daniel Koch für Humorschaufel 2020 nominiert

Daniel Koch ist in der Schweiz zum Gesicht der Krisenbewältigung während der Covid 19-Pandemie geworden – zum «Mister Corona» eben. Dafür wird er nun für die Humorschaufel 2020 nominiert.

Koch war bis vor kurzem Leiter für übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Das weiss in der Schweiz fast jedes Kind, führte doch der Spitzenbeamte die Schweiz durch die Krisenzeit der Covid 19-Pandemie. Inzwischen ist er in den Ruhestand getreten, den er für seine Funktion gar aufgeschoben hatte. Das Arosa Humorfestival nominiert ihn nun für die Humorschaufel 2020, wie der Verantwortlichen am Donnerstag mitteilten.

Humor sei ein Wesenszug, den man bei einem Beamten doch «eher weniger vermutet», lässt sich Festivaldirektor Frank Baumann in der Mitteilung zitieren.

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Der abgetretene «Mister Coronavirus», Daniel Koch, wird für die Humorschaufel 2020 nominiert. (Bild: Keystone)
Häusliche Gewalt in den meisten Kantonen nicht angestiegen

Die gemeldeten Fälle häuslicher Gewalt sind in der Mehrzahl der Kantone während der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das ergab die jüngste Lagebeurteilung durch die Task Force des Bundes gegen häusliche Gewalt.

In einzelnen Kantonen stellen die Opferhilfestellen seit Mitte Mai allerdings eine Zunahme der Beratungen wegen häuslicher Gewalt fest, wie das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann am Donnerstag mitteilte.

Die Polizei habe seit Inkrafttreten der Corona-Massnahmen Mitte März zwar zeitliche und räumliche Schwankungen der Anzahl Meldungen wegen häuslicher Gewalt festgestellt. Ein schweizweiter Anstieg sei jedoch ausgeblieben. Auch die Mehrzahl der Opferhilfestellen in den Kantonen hätten keine Zunahme der Beratungen wegen häuslicher Gewalt verzeichnet.

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Parlament bewilligt weitere 14,9 Milliarden in der Corona-Krise

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat die kleine Kammer am Donnerstag als Zweitrat weitere 14,9 Milliarden Franken bewilligt. Der grösste Teil geht an die Arbeitslosenversicherung (ALV), welche die Kurzarbeitsentschädigungen finanziert.

Mit dem neuen Kreditpaket verdoppeln sich die Corona-Kosten für den Bund beinahe. In der ausserordentlichen Session von Anfang Mai hatte das Parlament ausserordentliche Ausgaben von rund 16 Milliarden Franken bewilligt. Mit den neuen Krediten summieren sich diese auf 31 Milliarden Franken. Der Bundesrat schätzt, dass sich das Defizit 2020 auf rund 40 Milliarden Franken belaufen wird.

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Der Ständerat hat am Donnerstag als Zweitrat weitere 14,9 Milliarden Franken zur Bewältigung der Corona-Krise bewilligt. (Bild: Keystone)
Nationalrat unterstützt Kompromiss zu Geschäftsmieten

Der Nationalrat tut einen Schritt hin zur Lösung im Streit über Mietzinserlasse für wegen der Corona-Pandemie geschlossene Betriebe. Er hat dazu einen Kompromissvorschlag angenommen.

In der ausserordentlichen Corona-Session Anfang Mai hatten sich die Räte nicht auf eine Lösung für die gebeutelten Gewerbebetriebe einigen können. Die WAK des Nationalrats legte im Sinn eines Kompromisses mit dem Ständerat und in Anlehnung an dessen Formulierung eine neue Motion vor. Den Kompromiss nahm der Rat mit 98 zu 84 Stimmen an, bei 12 Enthaltungen.

Um ihre Mieten streiten sich National- und Ständerat: Wie viel Mietzinsreduktion sollen Geschäfte wie beispielsweise Restauraunts wegen der Corona-Krise erhalten? (Symbolbild: Keystone)

Geschäftsbetreiber und -betreiberinnen sollen gemäss der Motion ihrem Vermieter für die Dauer der behördlichen Schliessung wegen des Coronavirus nur 40 Prozent der Miete schulden. Dabei soll eine Mietobergrenze von 20’000 Franken gelten. Die restlichen 60 Prozent soll der Vermieter tragen.

Nun ist der Ständerat am Zug. Die Mehrheit seiner WAK beschloss einen identischen Vorstoss wie ihn der Nationalrat nun zugestimmt hat, mit dem sich der Ständerat voraussichtlich am Montag befassen wird. Nimmt er die Motion an, gilt das Anliegen als überwiesen.

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20 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 19, am Dienstag deren drei, am Montag neun.

Insgesamt gab es 30’913 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstagmittag unverändert 1921.

Mehr zu den neusten Fallzahlen lesen Sie hier.

Nationalrat befasst sich erneut mit Mietzinserlassen

Der Nationalrat befasst sich am Donnerstag erneut mit dem ungelösten Streit über Mietzinserlasse für wegen der Corona-Pandemie geschlossene Gewerbebetriebe. Der grossen Kammer liegt dazu ein neuer, wiederum umstrittener Kompromissvorschlag vor.

In der ausserordentlichen Corona-Session Anfang Mai hatten sich die Räte nicht auf eine Lösung für die gebeutelten Gewerbebetriebe einigen können. Zankapfel war eine vom Ständerat abgeänderte Motion der Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrats, die einen Mietzinserlass von 70 Prozent forderte.

Diese Änderungen lehnte die WAK des Nationalrats ab, verfasste aber im Sinn eines Kompromisses und in Anlehnung an die Formulierung des Ständerats eine neue Motion. Die Kommission beschloss diese Motion mit 13 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Vertreter von SVP und FDP in der Kommission lehnen das Ansinnen ab.

Mexiko überschreitet offiziell Marke von 100'000 Corona-Infektionen

In Mexiko sind inzwischen mehr als 100’000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das Land ist nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA das 14. der Welt, das diese Marke überschritten hat – das vierte in Lateinamerika.

Weil in Mexiko sehr wenig auf das Coronavirus getestet wird, dürfte die wahre Zahl der Menschen, die in dem nordamerikanischen Land an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, deutlich höher liegen.

In der am Mittwochabend (Ortszeit) aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 3912 auf 101’238. Demnach starben inzwischen 11’728 der Erkrankten – eine Zunahme von 1091 Todesfällen im Vergleich zum Vortag.

Bundesrat schafft Abstandsbussen wegen Coronavirus wieder ab

Der Bundesrat hat die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Abstandsbussen wieder abgeschafft. Bereits am Pfingstsamstag hat die Landesregierung die Strafbestimmungen zum Mindestabstand in der Öffentlichkeit aufgehoben.

Zwar empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nach wie vor, die Distanz von zwei Metern bei Personenkontakten einzuhalten. Die Drohung mit einer Busse erscheine aber mit Blick auf die aktuell tiefen Fallzahlen nicht mehr gerechtfertigt, zitieren die Tamedia-Medien das BAG in ihrer Donnerstagausgabe.

Im Rahmen der aktuellen Lockerungen trete die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund. Allerdings sehe die Covid-Verordnung weiterhin in einigen Fällen Bussen vor, etwa bei zu grossen Versammlungen oder beim Einkaufstourismus.

Deutschland: Koalitionsspitzen einigen sich auf Konjunkturpaket von 130 Milliarden

Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien, und höhere Kaufprämien für Elektroautos. Die Spitzen der grossen Koalition verständigten sich nach tagelangem zähen Ringen am späten Mittwochabend auf ein Konjunkturpaket für 2020 und 2021 im Umfang von 130 Milliarden Euro.

(Symbolbild: Keystone)

120 Milliarden entfallen dabei auf den Bund, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Anschluss sagte. Damit sollen Wirtschaft und Konsum der Bürger wieder angekurbelt und eine schwere Rezession infolge der Corona-Pandemie abgewendet werden.

Geplanter EU-China-Gipfel wird verschoben

Der für September in Leipzig geplante EU-China-Gipfel wird wegen der Corona-Krise verschoben. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, am Mittwochabend nach Telefonaten von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, mit.

Angela Merkel. (Bild: Keystone)
Präsident Ruhani droht mit Aufhebung der Corona-Lockerungen im Iran

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat am Mittwoch mit einer Aufhebung der Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Land gedroht, falls die Infektionszahlen wieder ansteigen sollten. Es wäre schade, wenn der mit grosser Mühe erzielte Teilerfolg im Kampf gegen das Virus nun leichtfertig verspielt werden sollte, fügte der Präsident nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna hinzu.

Hintergrund der Drohung Ruhanis ist der Anstieg der Zahlen von Corona-Toten und Infizierten in den vergangenen Tagen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch gab es binnen 24 Stunden 70 Tote und mehr als 3000 Neuinfektionen. Damit sind seit Ende Februar im Iran mehr als 8000 Covid-19-Kranke gestorben, mehr als 160 000 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Gläubige mit Schutzmasken bei einem Schrein ausserhalb Teherans. (Bild: Keystone)
03.06.2020 20:13

Angesichts weiter steigender Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus hat die chilenische Regierung die strengen Ausgangsbeschränkungen im Ballungsraum rund um die Hauptstadt Santiago de Chile um eine weitere Woche bis zum 12. Juni verlängert. «In der Metropolregion Santiago sind wir seit drei Wochen in Quarantäne. Das ist ein enormes Opfer für die Bürger, aber wir müssen verstehen, dass diese Massnahmen auch befolgt werden müssen», sagte Gesundheitsminister Jaime Mañalich am Mittwoch.

Bislang haben sich in Chile 113 628 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damit liegt Chile nach Brasilien und Peru an dritter Stelle in Südamerika. 1275 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Viele Krankenhäuser haben ihre Belastungsgrenze bereits erreicht.

Die Corona-Situation in Chile bleibt angespannt. (Bild: Keystone)
Bolsonaro macht General übergangsweise zum Gesundheitsminister

Der General Eduardo Pazuello führt das brasilianische Gesundheitsministerium nun auch offiziell übergangsweise. Das Diário Oficial da União veröffentlichte am Mittwoch ein entsprechendes Dekret mit der Benennung durch Jair Bolsonaro. Der Präsident hat in der Pandemie bereits zwei Gesundheitsminister im Streit über den Umgang mit dem Coronavirus verschlissen.

Hydroxychloroquin entlastet

Mehrere ausgesetzte Tests mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten können wieder aufgenommen werden. Experten hätten sämtliche Daten erneut überprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass nichts gegen eine Fortsetzung der Tests spreche, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch in Genf.

Das Mittel war Bestandteil einer von der WHO koordinierten Forschungsreihe mit mehr als 3500 Patienten in 35 Ländern. Dabei wird untersucht, ob verschiedene schon vorhandene Medikamente etwa gegen Malaria, HIV, Ebola und Multiple Sklerose einen Effekt gegen Covid-19 haben. Nach einem Bericht in der Fachzeitschrift The Lancet, dass Hydroxychloroquin womöglich die Todesrate erhöhen könnte, waren die Versuche Ende Mai vorübergehend ausgesetzt worden.

Notstand verlängert in Spanien

In Spanien ist der umstrittene Corona-Notstand zum sechsten und damit wohl letzten Mal um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni verlängert worden. Im Parlament stimmten am Mittwochabend 177 Abgeordnete für den Antrag von Regierungschef Pedro Sánchez. Es gab 18 Enthaltungen. Die Zustimmung wurde möglich, weil Sánchez als Chef einer Minderheitsregierung dank Absprachen mit den liberalen Ciudadanos und regionalen Parteien zusätzliche Stimmen auf seine Seite bringen konnte.

Spanien traf die Pandemie hart. (Bild: Keystone)
Coiffeure können wieder mit Vollkapazität schneiden

Ab dem 6. Juni können die Coiffeurgeschäfte in der Schweiz wieder ihre volle Kapazität nutzen. Die Schutzmassnahmen des BAG gelten nach wie vor, um den Schutz von Mitarbeitern und Kunden zu gewährleisten. Dies teilte Coiffure Suisse am Mittwochabend mit.

Um Entlassungen und mögliche Konkurse zu vermeiden, müssen die Salons nach Ansicht von Coiffure Suisse nun wieder voll genutzt werden. Nach Konsultationen mit den Sozialpartnern sei das Schutzkonzept in dieser Hinsicht angepasst worden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von Coiffure Suisse und den Gewerkschaften Syna und Unia.

Nächste Ausgabe des Automobil-Salon Genf im Jahr 2020

Der Direktor des Internationalen Automobil-Salons Genf, Sandro Mesquita, geht nicht davon aus, dass die nächste Ausgabe des Autosalons vor dem Jahr 2022 stattfinden wird. Das sagte er am Mittwoch zur Westschweizer Wirtschaftszeitung Agefi.

Der Messechef betonte insbesondere die Schwierigkeiten der Autoindustrie, die sich durch die Coronavirus-Pandemie verschärfen. Als Konsequenz ist derzeit die Innovationsfähigkeit der Hersteller vorübergehend eingeschränkt.

Dies wiederum hätte die Attraktivität einer Automobil-Salon Ausgabe im nächsten Jahr drastisch eingeschränkt, sagte Mesquita. Auch die mit der Entwicklung der Pandemie verbundenen Unsicherheiten sprächen nicht für eine rasche Durchführung des Anlasses.

Autofans müssen wahrscheinlich bis 2022 auf den Autosalon Genf warten. (Bild: Keystone)
Lage an der Südgrenze blieb trotz Öffnung stabil

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat an der Südgrenze keine Steigerung des grenzüberschreitenden Verkehrs festgestellt. Am Mittwochmorgen hatte Italien einseitig die Grenzen zur Schweiz geöffnet. Mit Frankreich, Deutschland und Österreich ist die Schweiz übereingekommen, die Reisebeschränkungen untereinander am 15. Juni aufzuheben, sofern es die Entwicklung der Pandemie zulässt. Dies wäre auch das Wunschdatum für Italien.

Italien öffnete am Mittwoch für Schweizer und EU-Bürgerinnen die Grenze. (Bild: Keystone)
«Virtuelle Dauerkarte» für schottische Fussballfans

Die höchste schottische Liga beginnt die kommende Saison wie geplant im August. Fans können für die Saison 2020/21 eine «virtuelle Dauerkarte» erwerben, teilte die Scottish Professional Football League (SPFL) mit.

Man habe sich mit dem TV-Rechteinhaber Sky Sports auf ein Modell geeinigt, bei dem die Fans alle Heimspiele ihrer Mannschaft im Livestream anschauen können und die Klubs an den Einnahmen beteiligt werden.

Wegen der Corona-Krise war die Saison in der schottischen Premiership vorzeitig beendet worden und Celtic Glasgow zum Meister erklärt worden. In der kommenden Spielzeit in Schottland werden vorerst keine Zuschauer in den Fussballstadien zugelassen.

Was die finanzielle Kompensation für abgesagte Spiele der vergangenen Saison angeht, hätten die SPFL und Sky ebenfalls eine Einigung erzielt, hiess es.

Brasilien meldet Negativ-Rekord bei Corona-Toten

An nur einem Tag hat Brasilien 1262 Corona-Tote und damit einen neuen Negativ-Rekord registriert. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Dienstagabend (Ortszeit) hervor.

Brasilien meldet mit 1262 Corona-Toten an einem Tag einen neuen Negativ-Rekord. (Symbolbild: Keystone)

Im März war in Brasilien der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, ein 62 Jahre alter Mann. Seither sind noch nie so viele Infizierte an einem einzigen Tag gestorben.

Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten stieg in dem mit 210 Millionen Einwohnern grössten Land Lateinamerikas auf 31 199. Das Ministerium meldete auch 28 936 Neuinfektionen, insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei 555 383.

TUI Suisse-Chef geht von zweistelligem Umsatzrückgang im Sommer aus

Die Coronapandemie trifft die Reiseveranstalter hart. Der neue Chef von TUI Suisse, Philipp von Czapiewski, geht für den Sommer von einem starken Umsatzrückgang im deutlich zweistelligen Prozentbereich aus.

Der Reiseveranstalter Tui rechnet für das Sommergeschäft mit einem zweistelligen Umsatzrückgang. (Symbolbild: Keystone)

Der Umsatzrückgang für das Gesamtjahr 2020 sei zum heutigen Zeitpunkt nicht quantifizierbar, sagte er in einem Interview mit dem Branchenportal «Travelnews» vom Mittwoch. Die aktuelle Situation beeinflusse das Buchungsverhalten stark.

Lungenliga verfolgt Kontakte von Covid-19-Infizierten

Die Lungenliga übernimmt die telefonische Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten im ganzen Land. 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln die Kontakte. Auch betreuen die kantonalen Lungenligen Menschen in der Quarantäne.

Die Mitarbeitenden erfragen am Telefon, mit wem die Betroffenen länger als eine Viertelstunde und in weniger als zwei Metern Abstand Kontakt hatten. Die engen Kontaktpersonen müssen zehn bis 14 Tage zuhause in die Isolation. Die positiv auf das Coronavirus Getesteten kommen in Quarantäne. Während dieser Zeit hält die Lungenliga Kontakt zu ihnen und unterstützt sie.

#BackToCinema mit Abstand halten und Contact Tracing

Endlich wieder Filme auf der grossen Leinwand. Landauf landab loben die Kinos den Bundesrat für seinen Entscheid, bereits ab Samstag, 6. Juni, die Kinos wieder zu öffnen.

Ab dem 6. Juni dürfen in der Schweiz die Kinos wieder öffnen. Doch nicht jeder Anbieter kann oder will bereits ab Samstag wieder Filme zeigen. (Symbolbild: Keystone)

Unter dem Slogan #BackToCinema starten viele Schweizer Kinos denn auch gleich am kommenden Samstag mit ihrem Programm. Andere Kinos beginnen am 8. Juni, wieder andere erst am 11. Juni. Einzelne Säle öffnen noch später, etwa in der Romandie, oder gar nicht und gehen direkt in die Sommerpause.

Entlassungswelle in USA hält an

Die Entlassungswelle in US-Unternehmen infolge der Corona-Krise hat sich im Mai fortgesetzt – allerdings deutlich langsamer als erwartet. Unter dem Strich wurden 2,76 Millionen Stellen gestrichen.

Die weltgrösste Volkswirtschaft ist im ersten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0 Prozent eingebrochen. (Symbolbild: Keystone)

Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichten monatlichen Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervor. Im April waren mehr als 19,5 Millionen Arbeitsplätze gestrichen worden – so viele wie noch nie in einem Monat.

WHO erinnert Russland vor Militärparade an Corona-Gefahr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Russland vor den Militärparaden und vor dem Verfassungsreferendum aufgerufen, sich an die Corona-Empfehlungen bei Massenveranstaltungen zu halten.

Auch bei Grossereignissen im Freien müssten Abstand gehalten und Hygienevorschriften beachtet werden, sagte die WHO-Vertreterin in Russland, Melita Vujnovic, am Mittwoch bei einer Videoschalte. In Russland gibt es täglich mehr als 8000 neue Corona-Infektionen. Trotzdem hat Präsident Wladimir Putin die am 9. Mai zunächst abgesagte Parade zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland nun für den 24. Juni angesetzt.

Turkish Airlines führt auf ihren Flügen «Gesundheitsinspektor» ein.

Die Turkish Airlines setzt angesichts der Corona-Pandemie auf ihren Flügen nun sogenannte Hygiene-Experten ein. Je ein Mitglied der Crew werde sich als «Gesundheitsinspektor» allein darum kümmern, dass Reinlichkeitsmassnahmen und Abstandsregeln eingehalten würden.

Turkish Airlines will internationalen Verbindungen ab dem 10. Juni wieder aufnehmen. (Keystone)

Das heisst es in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Die Flugbegleiter sollen beispielsweise darauf achten, dass sich vor den Toiletten keine Schlangen bilden, dass alle Passagiere ihre Masken tragen oder diese nicht alle auf einmal während der Essensausgabe abnehmen.

Wiener Staatsoper spielt nach Corona-Pause wieder auf

Die Wiener Staatsoper plant noch in diesem Monat erste Konzerte nach der verordneten Pause aufgrund der Corona-Pandemie. Nach mehreren Wochen Stillstand stehen nun bis Ende Juni 14 Konzerte für jeweils maximal 100 Besucher am Programm, wie das Opernhaus am Mittwoch mitteilte.

(Symbolbild: Keystone)

Alle Konzerte werden zudem als Livestream kostenfrei übertragen. Das Opernhaus verfügt eigentlich über 1709 Sitz- und 567 Stehplätze.

Schwedens Epidemiologe: Hätten mehr Corona-Massnahmen ergreifen sollen

Schweden hätte schon von Beginn an mehr Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreifen sollen, sagte Tegnell in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des schwedischen Radios. «Ich glaube, dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben, klar. Und es wäre gut gewesen, wenn man exakter gewusst hätte, was man schliessen soll, um die Infektionsausbreitung besser zu verhindern.» Zu viele Schweden seien zu früh gestorben.

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell hat sich erstmals selbstkritisch über den schwedischen Sonderweg in der Corona-Krise gezeigt. (Keystone)

Würde man mit dem heutigen Wissensstand auf dieselbe Erkrankung stossen, läge der richtige Weg seiner Ansicht nach zwischen dem schwedischen und dem, den der Rest der Welt eingeschlagen habe, sagte Tegnell. Welche Vorkehrungen in anderen Ländern den grössten Effekt gegen die Coronavirus-Pandemie gezeigt hätten, könne man jedoch nur schwer sagen, da diese Staaten viele Massnahmen gleichzeitig ergriffen hätten. Mehr dazu hier.

Tschechien und Slowakei öffnen Grenze untereinander

Tschechen und Slowaken können ab Donnerstag wieder frei ins jeweils andere Land reisen. Das kündigte der neue slowakische Regierungschef Igor Matovic bei seinem Antrittsbesuch in Prag am Mittwoch an – als ein «Geschenk», wie er sagte. Bisher war dies nur für 48 Stunden möglich.

19 neue Covid-19-Ansteckungen in 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 19 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es deren drei, am Montag neun. Über das Wochenende waren es noch je 17 neue Fälle.

Insgesamt gab es 30’893 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Viele Kantone haben die Zahlen über das Pfingstwochenende nicht aktualisiert.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwochmittag 1921, eine Person mehr als am Dienstag. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten. (sda)

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25 Spieler und Mitarbeiter von Lwiw mit Coronavirus

In der Ukraine ist eine komplette Fussballmannschaft unter Quarantäne gestellt worden, nachdem insgesamt 25 Spieler und Mitarbeiter des Vereins positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Wie die oberste ukrainische Liga mitteilte, muss sich der Klub Karpaty Lwiw «für mindestens zwei Wochen» in Quarantäne begeben. Die Infizierten befinden sich demnach bereits in häuslicher Isolation.

Der Klub setzte das Training bis auf weiteres aus, zwei in den nächsten Wochen geplante Spiele wurden verschoben. Die ukrainische Premier Liga wurde am 30. Mai wieder aufgenommen, die erste Partie von Karpaty war aber erst für das kommende Wochenende vorgesehen. Der Spielbetrieb wird – ausser den beiden verschobenen Partien – wie geplant weitergeführt.

Deutschland will Reisewarnung für Europa per 15. Juni aufheben

Die Aufhebung der Reisewarnung für den grössten Teil Europas ab Mitte Juni ist so gut wie sicher. Für einzelne Länder könnte es aber zu einer Verzögerung kommen – darunter ausgerechnet das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen.

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 30 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Darin wird dann über die landesspezifischen Risiken informiert.

Deutscher Star-Virologe bleibt bei Aussagen zu Kindern

In einer überarbeiteten Fassung seiner Studie zur Infektiosität von Kindern während der Corona-Krise hält das Forscherteam um den deutschen Virologen Christian Drosten an seiner grundlegenden Aussage fest.

Christian Drosten, Direktor, Institut für Virologie, Charite der Universitätsmedizin Berlin. (Keystone)

Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kinder im Bezug auf Sars-CoV-2 nicht genauso ansteckend seien wie Erwachsene, heisst es in der aktualisierten Version der Studie. Mehr dazu hier.

Schweizer Wirtschaft schrumpft wegen Corona schon im ersten Quartal

Die Schweizer Wirtschaft hat schon im ersten Quartal 2020 stark unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten. Es ist in einigen Branchen von Rückgängen «historischen Ausmasses» die Rede.

Die Corona-Pandemie trifft die Schweizer Wirtschaft stärker als von Experten erwartet wurde. (Bild: Keystone)

Konkret ging das Bruttoinlandprodukt (BIP) zwischen Januar und März gegenüber dem Vorquartal um 2,6 Prozent zurück, nachdem es im Vorquartal noch um 0,3 Prozent gewachsen war. Gegenüber dem Vorjahresquartal betrug das Minus 1,3 Prozent nach +1,6 Prozent im Schlussquartal 2019.

Wegen der Pandemie und der Eindämmungsmassnahmen sei die Wirtschaftsaktivität im März stark eingeschränkt gewesen, schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch zu den Zahlen. Zudem habe der internationale Konjunktureinbruch die Exportwirtschaft gebremst. Mehr dazu hier.

Mobility hebt Kurzarbeit auf und fährt Angebot hoch

Das Carsharingunternehmen Mobility hat nach den ersten Lockerungsmassnahmen des Bundes im Mai wieder deutlich mehr Buchungen verzeichnet. Als Konsequenz aus der Krise überlegt sich das Unternehmen, Autos auch künftig in Langzeitmiete anzubieten.

Bei Mobility steigen die Buchungen von Privatpersonen nach dem Covid-19-Lockdown deutlich. (Bild: Keystone)

Weil viele Menschen in der Schweiz während des Lockdowns weitgehend zuhause blieben und sich nur auf zwingende Autofahrten beschränkten, gab es bei Mobility während dieser Zeit einen Nachfrageeinbruch. Das Unternehmen musste daraufhin sein Angebot anpassen: 400 seiner Fahrzeuge wurden langfristig vermietet, zum Beispiel an medizinische Pflegedienste.

Ständerat stimmt gesetzlicher Grundlage für Swiss-Covid-App zu

Der Ständerat gibt grundsätzlich grünes Licht für die vom Bund und den beiden ETH entwickelte Swiss-Covid-App. Er hat den entsprechenden Gesetzesentwurf nur geringfügig angepasst. Damit die Proximity-Tracing-App spätestens Ende Juni breit lanciert werden kann, ist eine dringliche Änderung des Epidemiengesetzes notwendig. Der Bundesrat hat dem Parlament auf dessen Wunsch eine entsprechende Vorlage vorgelegt.

Die SwissCovid App soll laut dem Ständerat so rasch wie möglich ausgeliefert werden. (Keystone)

Die Rückverfolgung von Corona-Fällen per App soll unmittelbar nach der Verabschiedung durch die beiden Kammern regulär zum Einsatz kommen. Derzeit läuft eine Pilotphase mit der App. Die kleine Kammer hat am Mittwoch die Gesetzesänderung mit 43 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung gutgeheissen. Diese geht nun mit drei Änderungen an den Nationalrat, der das Geschäft am kommenden Montag behandeln wird. Mehr dazu hier.

Swiss mit Umsatzeinbruch und Verlust wegen Corona

Die Swiss hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Resultat-Taucher erlitten. Der Umsatz brach laut Angaben vom Mittwoch um 20 Prozent auf 923 Millionen Franken ein. Das Betriebsergebnis rutschte in den negativen Bereich, der EBIT lag bei -84,1 Millionen Franken. Mehr dazu hier.

Die Swiss bekommt die Corona-Krise mit voller Härte zu spüren: Im ersten Quartal verzeichnet die Fluggesellschaft einen Verlust von 84 Millionen Franken. (Bild: Keystone)
Tausende Betrugs-Verdachtsfälle in Deutschland

In Deutschland gibt es Tausende Verdachtsfälle auf Betrug im Zusammenhang mit Coronavirus-Soforthilfen. Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) teilte auf eine Anfrage der Zeitung «Bild» mit, dass sie in den vergangenen neun Wochen knapp 5000 Meldungen mit möglichen Bezügen zu Covid-19 erhalten habe, davon circa 4100 Meldungen mit einem Hinweis auf das betrügerische Erlangen von Soforthilfen.

Allein im Bundesland Niedersachsen würde die Polizei aktuell in 70 Fällen ermitteln, schreibt die Zeitung am Mittwoch. Der daraus resultierende Schaden belaufe sich auf knapp 450’000 Euro, hiess es weiter. Nach Angaben des deutschen Wirtschaftsministeriums wurden bisher rund 2,1 Millionen Anträge im Rahmen der Soforthilfe für Solo-Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern gestellt und rund 13,1 Milliarden Euro bewilligt.

US-Republikaner werden Parteitag wegen Corona-Auflagen verlegen

Die US-Republikaner werden ihren kommenden Parteitag Präsident Donald Trump zufolge wegen zu strenger Corona-Auflagen an einen anderen Ort verlegen. Die für Ende August im Bundesstaat North Carolina geplante Grossveranstaltung müsse wegen fehlender Garantien von Gouverneur Roy Cooper verlegt werden, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter.

Auf dem Nominierungsparteitag soll Trump offiziell zum Kandidaten der Republikaner für die Präsidentenwahl im November gekürt werden. Trump hat dabei keinen ernsthaften Gegenkandidaten.

Italien öffnet seine Grenzen für EU-Bürger

Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen sind Italiens Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Die Reisefreiheit gilt seit Mittwoch für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Grossbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt damit. Ausserdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren.

Das Verlassen der eigenen Region war lange stark eingeschränkt gewesen. Bisher duften zum Beispiel Menschen aus Rom nur ausnahmsweise in die Toskana fahren. Sie mussten dann eine schriftliche Selbsterklärung über ihre wichtigen Gründe parat haben. Auch Ausländer durften während der Corona-Sperren nur mit triftigem Grund einreisen, etwa wegen einer Arbeit.

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Italien öffnet am Mittwoch seine Landesgrenzen wieder. Die Öffnung gilt für alle EU-Bürger und auch für die Schweiz. (Symbolbild: Keystone)
Frankreich startet Corona-Warn-App «StopCovid»

Frankreich hat seine angekündigte Warn-App «StopCovid» an den Start gebracht. Die kostenlose Anwendung steht seit Dienstag zum Herunterladen auf das Handy bereit, wie die Regierung auf Twitter mitteilte. Die App soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Bürger sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten haben. Die Anwendung war für Android-Geräte in Googles App-Plattform Play Store und für iPhones mit dem Betriebssystem iOS im App-Store von Apple verfügbar.



Experten hatten im Vorfeld moniert, dass die französische App nicht von den neuen Schnittstellen unterstützt wird, die Apple und Google für Corona-Tracing-Apps kürzlich für iOS und Android bereitgestellt haben.

Beichten trotz Corona, Hilfsgüter und fragwürdige Medikamente

Die Corona-Situation und der Umgang der Gesellschaften sind weltweit extrem unterschiedlich. Warum in Russland auf Papierzetteln gebeichtet wird, Brasilien auf ein fragwürdiges Medikament setzt und in Venezuela Hilfsgüter verteilt werden, lesen Sie hier.

Lockdown beschert Zecken mehr Menschenblut

In diesem Jahr sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereits 51 Fälle von Zeckenenzephalitis gemeldet worden – fast doppelt so viele wie im letzten Jahr. Grund für den Anstieg sind wohl der warme Frühling und die Waldspaziergänge während des Corona-Lockdowns.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch ein Virus verursacht und kann einen schweren Verlauf nehmen. Die Zecken sind nur in bestimmten Gebieten von diesem Virus befallen. Gegen die FSME gibt es eine Schutzimpfung. Das BAG empfiehlt eine solche allen Erwachsenen und Kindern ab sechs Jahren, welche in Endemiegebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Mehr dazu hier.

Diese Jahr gab es deutlich mehr Fälle von Zeckenenzephalitis. Ein Grund ist wohl der Lockdown. (Archivbild: Keystone)
Die Kombination machts

Eine Kombination aus Abstandhalten, Mund-Nasen-Maske und Augenschutz könnte eine Corona-Infektion bestmöglich verhindern. Das schreiben Forscher der kanadischen McMaster-Universität im Fachblatt Lancet, nachdem sie 172 Studien systematisch ausgewertet haben. Mehr dazu hier.

Erholung im Detailhandel

Weil die meisten Läden im April geschlossen waren, sind die Umsätze der Schweizer Detailhändler in diesem Monat eingebrochen. Seit der Wiedereröffnung der Fachgeschäfte im Mai gibt es nun wieder eine deutliche Erholung. Doch wie nachhaltig diese sein wird, zeigt sich gemäss Experten erst im Juni.

Lufthansa nimmt Maskenpflicht in ABB

Lufthansa ändert zum 8. Juni ihre AGB und macht das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Pflicht. Das teilt die Fluggesellschaft am Dienstag mit.

«Zum Schutz der Gesundheit sämtlicher Personen an Bord sind Sie dazu verpflichtet, während des Boardings, des Fluges und beim Verlassen des Flugzeuges einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen», heisst es in der Meldung. Von der Verpflichtung seien sind Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt oder aufgrund einer Behinderung nachweislich nicht möglich ist ausgenommen.

Die Maskenpflicht ist bei der Lufthansa nun in den ABB verankert. (Bild: Keystone)

Zum Essen könne der Mundschutz kurzfristig abgenommen werden.  Diese Änderung gilt zunächst für Lufthansa, Eurowings und Lufthansa Cityline, wie der Konzern mitteilt. Die Swiss und die weiteren Airlines der Lufthansa Group prüfen zurzeit, ebenfalls ihre ABB entsprechend anzupassen, so die Mitteilung. Bereits am 4. Mai wurden Fluggäste darum gebeten eine Mund-Nasen-Bedeckung an Bord ihrer Flüge zu tragen. Die Aufnahme in die ABB mache deutlich, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Fluggäste verbindlich ist, wie die Fluggesellschaft weiter schreibt.

Talfahrt des Schweizer Automarktes geht im Mai weiter

Die Corona-Krise hatte die Schweizer Automobilbranche auch im Mai noch fest im Griff. Im vergangenen Monat wurden mit 13’890 Personenwagen 50,5 Prozent weniger Autos neu immatrikuliert als im Mai 2019.

Die Schweizer Automobilbranche leidet unter der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Auch die Wiedereröffnung der Verkaufsräume habe noch keine spürbare Erholung gebracht, teilte der Branchenverband Auto-Schweiz am Dienstag mit. Nach dem rekordhohen Minus von 67,2 Prozent im April seien seit Jahresbeginn damit im Vergleich zum Vorjahr 38,9 Prozent weniger Neuimmatrikulationen registriert worden. Besserung sei wohl erst für die zweite Jahreshälfte in Sicht.

Konkret betrug die Zahl erstmals zum Verkehr zugelassener Personenwagen seit Beginn des Jahres 78’724 Fahrzeuge. Im Vorjahr waren nach den ersten fünf Monaten bereits 128’745 Einlösungen registriert worden.

Widerstand gegen Bolsonaro wächst

«Wir sind der Widerstand» steht auf den Bannern der organisierten Fussballfans von Flamengo Rio de Janeiro. Sie haben sich an der Copacabana aufgestellt, gegenüber von Anhängern des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro. Dazwischen die Polizei. «Nie wieder Diktatur» rufen die einen, «die Pandemie ist eine Farce» die anderen. Als die beiden Gruppen fast aneinander geraten, vertreibt die Polizei die Fans mit Pfefferspray und Tränengas. Immer wieder haben Bolsonaro-Anhänger in der Covid-19-Pandemie das Oberste Gericht, den Kongress und Anti-Corona-Massnahmen kritisiert.

Doch an diesem Sonntag haben sie erstmals Widersacher, genau an dem Tag, an dem Brasilien die Marke von 500’000 Corona-Infizierten durchbricht. Mehr als 30’000 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus inzwischen gestorben. Auch in São Paulo ertönen diese «neuen Stimmen», wie die Zeitung «O Globo» schreibt. Die Initiative gehe auf Fussballfans zurück, die für die Demokratie eintreten, und richte sich gegen Bolsonaro. «Wir haben das Gefühl, dass die Pandemie für die Politik nicht das wichtigste Thema ist, nie ist sie die Nachricht des Tages in Brasilien», erklärt der Politikwissenschaftler Mauricio Santoro von der Universität des Bundesstaates Rio de Janeiro im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur den Protest.

Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Italien bleiben

Die Schweiz hält wie angekündigt die geltenden Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Italien bis auf weiteres aufrecht. Der Bundesrat will die Öffnung der Grenze mit den anderen Nachbarländern Italiens koordinieren.

Italien öffnet zwar am Mittwoch die Grenzen, die Schweiz hält aber weiterhin an den Einreisebeschränkungen fest. (Bild: Keystone)

Italien hatte beschlossen, die Einreisebeschränkungen an den Schengen-Binnengrenzen am 3. Juni aufzuheben. Die Schweiz halte eine gegenseitige Aufhebung der Beschränkungen für verfrüht, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag mit.

Mit Frankreich, Deutschland und Österreich ist die Schweiz übereingekommen, die Reisebeschränkungen untereinander am 15. Juni aufzuheben, sofern es die Entwicklung der Pandemie zulässt. Dies wäre auch das Wunschdatum für Italien. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

EU-Kommission: Weitere Milliarden im nächsten Haushalt für Partner

Zusätzliche Milliardenhilfen der EU sollen die Folgen der Corona-Krise in Partnerländern nach Vorstellungen der EU-Kommission abschwächen. Die Pläne, die die Brüsseler Behörde am Dienstag vorstellte, sehen für die Jahre von 2021 bis 2027 insgesamt 118,2 Milliarden Euro für Nachbarschafts- und Entwicklungspolitik vor. Im Vergleich zum Vorschlag, den die EU-Kommission 2018 vorgelegt hatte, wäre das ein Plus von 15,5 Milliarden Euro.

Die EU will zusätzliche Milliardenhilfen an ihre Partner zahlen. (Bild: Keystone)

«Die Coronavirus-Krise hat die Welt dramatisch verändert», sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Dienstag. Herausforderungen aus Vor-Krisen-Zeiten seien nicht verschwunden, sondern noch komplexer geworden. Das Geld soll insbesondere Ländern in der Nachbarschaft, auf dem Balkan sowie in der Subsahara zugute kommen. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Nationalrat diskutiert über weitere Corona-Milliarden

Zur Bewältigung der Corona-Krise beantragt der Bundesrat dem Parlament weitere 14,9 Milliarden Franken. Der Nationalrat diskutiert am Mittwoch über die Vorlage. Die neuen Kredite bedeuten nahezu eine Verdoppelung der Corona-Kosten für den Bund.

In der ausserordentlichen Session von Anfang Mai hat das Parlament rund 57 Milliarden Franken bewilligt. Der grösste Teil davon ist aber erst reserviert, um Überbrückungskredite für KMU zu verbürgen. Die effektiven Ausgaben belaufen sich auf rund 16 Milliarden Franken. Mit dem neuen Kredit summieren sich die Kosten der Corona-Krise für den Bund auf 31 Milliarden Franken. Der Bundesrat schätzt, dass es bis Ende Jahr rund 40 Milliarden Franken sein werden.

chwimmerin Maria Ugolkova: Mit Landtraining und Samba durch die Coronapause

Es ist morgen früh im Hallenbad Uster. Ugolkova schwimmt zusammen mit anderen Längen um Längen im 25-m-Becken. Die 30-jährige gebürtige Russin ist glücklich, endlich wieder ihre grosse Leidenschaft ausüben zu können. Sie bezeichnet die Zeit, in der das aufgrund des Coronavirus nicht möglich war, als «extrem schwierig. Normalerweise bin ich vier Stunden im Wasser. Nun war ich etwas verloren, musste ich eine neue Routine finden.»

(Video: Keystone-SDA)

Nach Corona-Fällen in Ischgl: Unterlagen von Behörde sichergestellt

Welche Rolle spielte der österreichische Wintersportort Ischgl in der Corona-Krise? Die Staatsanwaltschaft Tirol hat jetzt Ermittlungen eingeleitet. Das umfangreiche Material werde nun gesichtet und geprüft, teilte ein Sprecher am Dienstag in Innsbruck mit.

Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten gegen unbekannte Täter. Ischgl in Tirol gilt als Hotspot, der massgeblich zur Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas beigetragen haben soll. Eine Frage ist, ob gemäss vorliegenden Erkenntnissen rechtzeitig gehandelt wurde. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Genfer testen vielversprechenden Impfstoff

Ein in Genf entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den kommenden Wochen an Mäusen getestet. Bald könnten klinische Tests folgen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Ein vielversprechender Impfstoff wird in den kommenden Wochen in Genf an Mäusen getestet. (Bild: Keystone)

Frankreichs Restaurants haben wieder offen

Mit der Erfindung Plex’Eat werden romantische Treffen und gemütliches Beisammensein im Restaurant wieder möglich. (Bild: Keystone)

Frankreich hat am Dienstag coronabedingte Beschränkungen weiter gelockert. Nach mehr als zwei Monaten durften Restaurants, Cafés und Hotels wieder öffnen.

Die Wiedereröffnung markiere die Rückkehr glücklicher Tage, schrieb Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am Dienstag auf Twitter.

Er habe keinen Zweifel daran, dass die Franzosen diesen «Teil des französischen Geistes, unserer Kultur und unserer Lebensweise» nun wiederentdeckten, so der Präsident. Im Pariser Grossraum, der schwerer von der Covid-19-Pandemie getroffen ist, darf ab Dienstag nur auf den Aussenterrassen gegessen und getrunken werden. Im übrigen Frankreich ist auch der Innenbereich für Gäste geöffnet. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Die Erfindung Plex Eat aus Frankreich sorgt nicht nur in Frankreich für Schlagzeilen. Die Plastikhauben finden Weltweit Beachtung:

Acht Formel-1-Rennen terminiert

Die Formel-1-WM beginnt definitiv am 5. Juli im österreichischen Spielberg. Ein vorläufiger Notkalender terminiert acht Grands Prix in Europa. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Dionisio in Kontakt mit Coronavirus

Ricardo Dionisio konnte am Dienstagmorgen das Training beim FC Sion nicht leiten. Der Portugiese ist einer von fünf Mitgliedern des Walliser Vereins, die mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind, wie der am Montag durchgeführte Test mit den Spielern und dem Staff aufzeigte.

Kann wegen dem Coronavirus die Trainings des FC Sions im Moment nicht leiten: Ricardo Dionisio. (Bild: Keystone)

Dionisio, dessen Zukunft bei Sion ungewiss ist, zeigt keinerlei Krankheitssymptome. Er muss nun aber die Resultate der vorsorglich durchgeführten zusätzlichen Tests abwarten. Neben Dionisio wurden zwei U21-Spieler und zwei Staff-Mitglieder vom Training ausgeschlossen.

Hongkong verlängert Corona-Beschränkungen um zwei Wochen

Hongkong hat das Verbot für Versammlungen von mehr als acht Menschen um zwei Wochen verlängert. Im Kampf gegen das Coronavirus wurden auch die Beschränkungen für Einreisende aus dem Ausland bis Mitte September ausgedehnt, wie der öffentliche Radiosender RTHK am Dienstag berichtete.

Zuvor gab es in der chinesischen Sonderverwaltungszone mehrere neue Infektionsfälle. Insgesamt wurden bei mehr als 7,5 Millionen Einwohnern bisher 1093 Fälle gezählt.

Rückwirkende GA-Hinterlegung ab sofort nicht mehr möglich

Nach gut 12 Wochen kehrt der öffentliche Verkehr (öV) am 8. Juni auch tarifisch wieder zum Normalbetrieb zurück. Die rückwirkende Hinterlegung der Generalabonnemente (GA) ist ab sofort nicht mehr möglich. Streckenbillette sind neu alle generell einen Tag gültig.

Ab dem 8. Juni wieder erhältlich sind Sparbillette und Tageskarten. Der Verkauf war aufgrund der Covid-19-Pandemie seit dem 19. März eingestellt. (Symbolbild Keystone)

Bisher waren Streckenbillette und Klassenwechsel ab einer Reiselänge von 116 Kilometern zehn Tage lang gültig. Im Sinne einer Vereinfachung und Harmonisierung hat die öV-Branche nun entschieden, dass eine generelle Gültigkeit von einem Tag für alle Streckenbillette gelten soll, wie Alliance Swisspass am Dienstag mitteilte.

Aus dem Corona-Regime ins reguläre Angebot übergeführt wird gemäss Mitteilung die Möglichkeit, das GA via Online-Formular kostenlos für 5 bis 30 Tage zu hinterlegen. Es wird demnächst auf die Plattform swisspass.ch überführt. Die rückwirkende Hinterlegung ist jedoch ab sofort nicht mehr möglich. Diese war eine Kulanzmassnahme während der Pandemie.

Ab dem 8. Juni wieder erhältlich sind Sparbillette und Tageskarten. Der Verkauf war aufgrund der Covid-19-Pandemie seit dem 19. März eingestellt.

Drei neue Covid-19-Ansteckungen in 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb von 24 Stunden drei neue Covid-19-Ansteckungen gemeldet worden. Am Vortag waren es deren neun. Am Sonntag und Samstag waren je 17 neue Fälle gemeldet worden, am Freitag 32.

Insgesamt gab es 30’874 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Viele Kantone haben die Zahlen über das Pfingstwochenende nicht aktualisiert.

Zehn Millionen Menschen in Wuhan getestet: 300 asymptomatische Fälle

Bei Tests von fast zehn Millionen Bürgern in Wuhan sind 300 asymptomatische Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt worden. Die angesteckten Personen und 1174 enge Kontaktpersonen seien isoliert worden und stünden unter medizinischer Beobachtung, berichteten die Behörden nach Angaben der Staatsmedien am Dienstag.

Bei Tests von fast zehn Millionen Bürgern in Wuhan sind 300 asymptomatische Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt worden. (Keystone)

Den Anteil der Infizierten ohne Symptome an der Bevölkerung beschrieben die Experten als «äusserst gering». Auch seien keine Ansteckungen durch diese Personen festgestellt worden. Die Tests waren seit Mitte Mai über zwei Wochen vorgenommen worden.

Tokio besorgt über erneuten Anstieg an Corona-Infektionen

Die Gouverneurin der japanischen Hauptstadt, Yuriko Koike, teilte am Dienstag laut Medien mit, dass sie mit Experten die mögliche erstmalige Nutzung eines Alarmsystems namens Tokio-Alert erwäge, um die Bevölkerung zu warnen. Zuvor war die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf 34 angestiegen.

Tokio besorgt über erneuten Anstieg an Corona-Infektionen: Als eine Problemzone wurden Tokios nächtliche Amüsierviertel ausgemacht. (Keystone)

Es ist das erste Mal seit 19 Tagen, dass die Zahl wieder über der Marke von 30 liegt. Als eine Problemzone wurden Tokios nächtliche Amüsierviertel ausgemacht.

Erster Corona-Toter in Rohingya-Flüchtlingslager

In Bangladesch gibt es in einem der grössten Flüchtlingslager weltweit erstmals einen Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der 71-jährige Rohingya sei in der Nacht auf Dienstag gestorben, sagten die zuständigen Behörden der Deutschen Presse-Agentur. Er sei einer von 30 Menschen im Lager, die bisher positiv auf das Virus getestet worden seien.

Erstmals keine neuen Corona-Toten in Spanien registriert

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. Das teilte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, am Montagabend mit.

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. (Symbolbild: Keystone)

Er schloss aber nicht aus, dass nach dem Pfingstmontag noch Fälle nachgemeldet werden könnten. Dennoch war es das erste Mal seit dem 3. März, dass an einem Tag keine einziger Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt wurde, wie die Zeitung «El País» betonte.

Ferien in Europa mit Hotelplan und Tui wieder möglich

Die Reiseveranstalter Hotelplan Suisse, DER Touristik Suisse und Tui Suisse beenden ihre Corona-Reisestopps. Das Reiseprogramm wird per 15. Juni wieder aufgenommen, wie die Reiseveranstalter am Dienstag in separaten Communiqués mitteilten.

Infolge verschiedener Grenzöffnungen nimmt der Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse sein Reiseprogramm ab 15. Juni 2020 wieder auf. (Symbolbild: Keystone)

Der Schritt erfolge aufgrund der geplanten Grenzöffnungen in Europa. Nebst Ferien in der Schweiz bieten die Reiseanbieter ab dem genannten Datum beispielsweise wieder Reisen in Länder wie Frankreich, Deutschland, Österreich oder Kroatien an. Mehr dazu hier.

 

Auch Tui und DER Touristik starten in die Sommersaison. (Bild: Keystone)

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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