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Der Telebasel News-Beitrag vom 2. Juni 2020.
Schweiz

BAG passt Richtlinien zum Mindestabstand bei Veranstaltungen an

Das BAG passt die Richtlinien für Veranstaltungen an. Neben dem Mindestabstand sollen auch andere Schutzmassnahmen anerkannt werden.

Die vorgeschriebenen Mindestabstände, die das Bundesamt für Gesundheit letzte Woche im Rahmen der Lockerungsmassnahmen kommunizierte, sorgten für Unmut – beispielsweise in der Clubszene.  Nun hat das BAG die Richtlinen noch einmal angepasst, wie ein Dokument, das Telebasel vorliegt, und demnächst auf der BAG-Seite publiziert wird, zeigt. Das könnte zumindest teilweise für Entspannung sorgen.

Das BAG sieht ein dreistufiges Vorgehen vor: Falls der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann,  können die Veranstalter andere Schutzmassnahmen wie eine Maskenpflicht oder Abschrankungen einführen. Falls sowohl Abstand wie auch Maskentragpflicht nicht möglich sind, müssten die Kontaktangaben der Besuchenden erfasst werden.

Für die Veranstalter besonders interessant: Von der Auflage, nach der pro vier Quadratmeter Fläche nur eine Person gerechnet werden darf, ist fortan nichts mehr zu lesen. Sie sind aber verpflichtet, die Besucher und Besucherinnen über die mögliche oder sichere Unterschreitung des Abstands hinzuweisen.

3 Kommentare

  1. Es ist irreführend und sogleich auch lächerlich. Ich bin für Schutzmassnahmen, da ja immer noch nicht klar ist was für Langzeit folgen der Virus mit sich bringt. Doch wie soll man sich irgendwie orientieren, da gefühlt an jedem Tag wieder etwas neu wird? In der Clubszene, finde ich das mit den Adressangaben eine gute Lösung, da es beim mindestabstand nicht klappen kann.Report

  2. Was das BAG mit den ständig zu korrigierenden, weil unbrauchbaren Schutzkonzepten veranstaltet, ist kaum noch zu toppen. Die Vorgabe sollte lauten Abstand zu halten. Je nach Situation und Möglichkeiten zwischen 1 und 2 Metern. Hört endlich mit den lächerlichen Mindestmassen auf.Report

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