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International

Dortmund kantert Paderborn nieder

Nach Bayerns Gala gegen Fortuna Düsseldorf zog Borussia Dortmund im vermeintlich entschiedenen Bundesliga-Titelrennen nach. Gegen Paderborn resultierte ein 6:1.

Borussia Dortmund gewann in Paderborn dank sechs Toren in der zweiten Halbzeit 6:1, Borussia Mönchengladbach schlug Union Berlin zuhause 4:1. Vor Leipzigs Montagsspiel in Köln lässt sich damit festhalten, dass der 29. Spieltag auf den vorderen Plätzen keine Umschwünge brachte. Fünf Runden vor Schluss führt Bayern München die Tabelle weiter sieben Punkte vor Dortmund an, zwischen Rang 2 und 5 bleibt es eng.

Dortmunds Kantersieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten fünf Tage nach dem 0:1 im Spitzenkampf gegen Bayern München täuscht. 54 Minuten musste sich die Mannschaft von Lucien Favre ohne den verletzten Vollstrecker Erling Haaland gedulden, ehe Thorgan Hazard nach einer Dortmunder Tempoverschärfung den Bann brach und Jadon Sancho kurz darauf nachlegte. Sancho traf später zwei weitere Male, ausserdem waren Achraf Hakimi und Marcel Schmelzer beim Dortmunder Steigerungslauf erfolgreich. Für Paderborn verkürzte Uwe Hünemeier mit einem streitbaren Handspenalty kurzzeitig zum 1:2.

Mit dem letztlich klaren Auswärtssieg verhinderten die Dortmunder ein unliebsames Déjà-vu. In der Hinrunde hatten sie sich gegen Paderborn bis zur Halbzeit ein 0:3 eingehandelt, das sie zumindest noch in ein 3:3 korrigieren konnten.

Gladbach so gut wie letztmals vor 36 Jahren

Borussia Mönchengladbach lief es nach den sieglosen Partien gegen Bayer Leverkusen (1:3) und bei Werder Bremen (0:0) ohne die verletzten Schweizer Denis Zakaria und Breel Embolo zuhause gegen Union Berlin wieder wunschgemäss. Mit dem überzeugenden 4:1 über die Aufsteiger von Trainer Urs Fischer schraubte Gladbach seine Ausbeute auf 56 Punkte – so gut stand der Klub nach 29 Runden letztmals vor 36 Jahren da.

Gladbachs Protagonisten waren Doppeltorschütze Marcus Thuram, Alassane Pléa mit einem Tor und zwei Assists sowie Florian Neuhaus, der im zentralen Mittelfeld die Fäden zog und den Sieg nach einer Viertelstunde mit einer starken Einzelleistung einleitete. Das 1:0 des 23-Jährigen nach cleverem Laufweg und gutem Körperspiel war zugleich das 3000. Bundesligator von Gladbach.

Während die Mannschaft von Trainer Marco Rose auf einen spannenden Vierkampf um die drei Champions-League-Plätze hinter Bayern München zusteuert und nächste Saison so gut wie sicher europäisch spielt, muss sich Urs Fischer mit Union Berlin auf ein heisses Saisonfinale einstellen. Seit dem 2:1-Erfolg in Frankfurt Ende Februar im drittletzten Spiel vor dem Unterbruch schrumpfte das Polster auf den Barrageplatz auf nun vier Punkte. Mit Schalke (10.), Köln (11.), Paderborn (18.), Hoffenheim (7.) und Düsseldorf (16.) spricht das Restprogramm im Abstiegskampf indes für die im 14. Rang klassierten Berliner.

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