Videos auf Twitter zeigen erschreckende Szenen aus New York. (Bild: Screenshot Twitter)
International

Polizeiauto in New York fährt in Floyd-Demonstranten

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis haben Ausschreitungen in US-Metropolen angehalten. Im Netz kursieren erschreckende Videos.

In der Nacht zum Sonntag erschütterten Proteste die fünfte Nacht in Folge die USA – ausgelöst vom Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis.

Nun sind auf Twitter Videos aufgetaucht, die zeigen, wie ein New Yorker Polizeifahrzeug eine Gruppe Demonstranten rammt.

In den Videos ist zusehen, wie sich die Demonstranten mit einer Absperrung auf der Strasse vor die Polizei stellten. Dieses schob die Gruppe gute fünf Meter vor sich her. Dabei stürzen einige Personen – über verletzte Personen bei der Aktion war zum Zeitpunkt noch nichts bekannt.

Die Unruhen nach Floyds Tod lenken von der Pandemie und ihren Folgen ab, deren Ausmass in den USA nicht absehbar ist. Trump geriert sich als Hardliner, der Recht und Ordnung durchsetzen will – notfalls mit Gewalt. Für Empörung sorgte Trumps Tweet, in dem der Republikaner dem demokratischen Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, den Einsatz des US-Militärs anbot und dann hinzufügte: «Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden wir die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schiessen.» Die Zeitschrift «The New Yorker» kommentierte: «Die Drohung des Präsidenten, das US-Militär auf Zivilisten schiessen zu lassen, ist das Gegenteil von Führung.»

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