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Während noch etliche Schwimmbäder geschlossen sind, nutzen viele Ausflügler die Aare zum Baden und Plantschen. (Video: Keystone-SDA)
Schweiz

Viele Ausflügler am sonnigen Pfingstsonntag unterwegs

Tausende haben im Kanton Bern am Pfingstsonntag trotz Bise das schöne Wetter für Ausflüge ins Freie genutzt. Die Menschen zog es ans Wasser und in die Berge.

Bereits am Sonntagmorgen stockte der Verkehr auf der Autobahn Richtung Interlaken. Auch am Autoverlad in Kandersteg herrschte reges Treiben, wie Bilder zeigten. Die Wanderer machten sich auf zu beliebten Wanderzielen, wie etwa dem Lauenensee im Saanenland oder den Hügeln der Juraketten. Auch Naherholungsgebiete wie der Berner Hausberg Gurten oder die St. Petersinsel im Bielersees wurden am Sonntag von Ausflüglern in Beschlag genommen.

Auch Radler und Motorradfahrer zog es auf die Strassen, namentlich auf die kurvenreichen. In Thun wasserten etliche Gummiboote in die Aare ein und liessen sich Richtung Bern treiben, wie eine Korrespondentin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort feststellte. Vereinzelt wagten sich auch schon Schwimmer in die mit 16 Grad noch reichlich kühle Aare.

Viel los am Gantrisch

Der Naturpark Gantrisch war ebenfalls gut besucht. Noch nie seien an Pfingsten so viele Wanderer unterwegs gewesen, wie an diesem Wochenende, sagte Caroline Zwahlen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sie betreibt seit 23 Jahren das Bergbeizli Oberhünenen unterhalb des Gantrisch.

Auch im Kanton Zug waren sehr viele Ausflügler unterwegs, vor allem auch zu Fuss und mit dem Velo, hiess es auf Anfrage bei der Kantonspolizei. Unter anderem am Zugerberg seien die Parkplätze wegen Verkehrsüberlastung besetzt gewesen.

Am Pfingstwochenende war es vielerorts sonnig, teils kühlte die Bise die Temperaturen etwas ab. Am Samstag waren weitere Lockerungen der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Kraft getreten. So sind spontane Versammlungen mit über fünf bis 30 Personen erlaubt, was vielerorts genutzt wurde. Die Distanz- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin.

Beliebte Seeufer

Im Kanton Genf gingen viele Menschen in die Bäder am See. Dort hielten sie sich aber nach Angaben der Behörden in kleinen Gruppen auf. «Die Leute respektieren die Abstandsregeln», hiess es. Das sei beruhigend.

Das autofreie Genferseeufer in Lausanne wurde am Sonntagmorgen von Gruppen, Paaren, Jugendlichen und Kindern per Velo oder zu Fuss gestürmt. Andernorts war es im Kanton Waadt an Pfingsten eher ruhig. Zu den aussergewöhnlichen Ereignissen zählte eine „Rave Party» in Epesses VD – mit weniger als dreissig Personen.

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