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Zoo Kidz Sendung vom 30. Mai 2020.
Basel

Wie sieht die Zunge der Geierschildkröte aus?

Die Schildkröte gehört zu den ältesten noch existierenden Tiergruppen der Erde: Wir tauchen in der elften Folge Zoo Kidz in die Welt der gepanzerten Tiere ab.

Seit dem 7. März läuft das neue Telebasel-Kinderprogramm im TV. Zusammen mit der Kultserie Heidi dreht sich alles um die Tiere des Basler Zoos. Kinder und ihre Eltern sollen so die Möglichkeit bekommen, die Zootiere genauer kennen zu lernen. Wer eine der Sendungen verpasst hat, findet alle Folgen in voller Länge in der Mediathek.

Am Samstag, 30. Mai 2020, wird die elfte Folge Zoo Kidz ausgestrahlt. Thematisiert wird dieses Mal die Schildkröte. Das Reptil gehört zu den ältesten Tiergruppen der Welt und lebte bereits vor 200 bis 250 Millionen Jahren auf der Erde. Bis zum heutigen Tag gibt es über 270 Arten, die sich aus den einstigen Pflasterzahnsauriern entwickelten.

Wie gewohnt wird den Kindern auch in dieser Sendung eine Frage gestellt. Die «Zoo Kidz-Frage», die am Schluss beantwortet wird: Miträtseln ist angesagt! Diesmal geht es um das Aussehen der Zunge einer ganz bestimmten Schildkröte.

Was wohl die richtige Antwort ist, erfahren wir in der neuen Zoo Kidz-Folge vom 30. Mai 2020. (Video: Telebasel)

Mehrere Arten im Zoo Basel

Im Zoo Basel leben mehrere Schildkrötenarten: Neben den Schmuckschildkröten, der Strahlenschildkröte, der Spaltenschildkröte und der Wasserschildkröte, kann zum Beispiel auch die Geierschildkröte beobachtet werden. Unterschieden wird zwischen Land- und Wasserschildkröten – an ihren Füssen ist besonders gut zu erkennen, um was für eine Art es sich handelt. Während die auf dem Land lebenden Krallen besitzen, haben die im Wasser lebenden Schwimmhäute zwischen ihren Krallen.

Eine Schildkröte im Zoo Basel. (Bild: Telebasel)

Temperatur entscheidet Geschlecht

Die Paarungszeit der Meeresschildkröte dauert von Dezember bis März. Dann, wenn auf der Südhalbkugel der Erde Sommer ist. Schildkröten-Mütter legen ihre Eier meist in der Nacht am Strand, ab. Dort graben sie eine etwa 30 bis 50 cm tiefe Grube und legen die Eier hinein. Dafür benötigen sie etwa acht Stunden.

Ist die Arbeit erledigt, machen sich die Tiere wieder auf den Weg zurück ins Meer. Nach 40 bis 60 Tagen schlüpfen die Kleinen aus der Schale. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius entstehen Weibchen, wenn es kühler ist, schlüpfen Männchen aus den Eiern.

Ist die Schale durchbrochen kriechen die Jungtiere auf das Meer zu, stürzen sich in die Wellen und schwimmen weit in den Ozean hinaus. Sie suchen dort nach Seegraswiesen und wachsen heran. Dort bleiben sie bis zu 20 Jahre lang. Anschliessend kommen sie zurück in die Küstennähe. Wenn sie genug gegessen haben und ihre endgültige Grösse erreicht haben, sind sie bereit für die Paarung.

Rückkehr zum Geburtsort

Wenn die Paarungszeit vorbei ist, schwimmen die Männchen wieder zurück in ihr Futtergebiet. Die Weibchen bleiben an Land um Eier abzulegen. Meeresschildkröten kehren dafür immer wieder an den Strand ihrer Geburt zurück. Dieses Verhalten nennt man Brutortstreue.

Neugierig geworden? Wer mehr über diese Millionen Jahre alten Tiere erfahren will, der schaltet am besten am Samstag, 30. Mai 2020, Telebasel ein. Denn dann heisst es wieder: «Zoo Kidz, lauft im Färnseh».

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