Nach dem Tod von George Floyd demonstrieren in New York Tausende Menschen. (Bild: Keystone)
International

3000 Menschen protestieren in New York gegen Rassismus

Mehrere Verletzte und 200 Verhaftungen gab es bei Protesten in New York. Tausende gingen gegen Rassismus auf die Strasse.

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes haben in New York rund 3000 Menschen gegen Rassismus protestiert. In der Nacht zu Samstag kam es dabei in den Stadtteilen Manhattan und Brooklyn zu Ausschreitungen, mehr als 200 Menschen wurden festgenommen, wie der Chef der New Yorker Polizei, Dermot Shea, sagte. Auf beiden Seiten habe es Verletzte gegeben, erklärte er am Samstag.

Viele Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift «I can’t breathe» («Ich kann nicht atmen»). Das waren die Worte, die Floyd kurz vor seinem Tod zu den Polizisten sagte, die während der Festnahme in der Grossstadt Minneapolis auf ihm knieten. Es war die zweite Nacht in Folge, dass es in New York zu Protesten kam.

Bürgermeister Bill de Blasio schrieb am späten Freitagabend auf Twitter, es gehe darum, «diese Situation zu deeskalieren und die Menschen sicher nach Hause zu bringen». Er versprach eine «vollständige Überprüfung der Ereignisse» und fügte an: «Wir wollen nie wieder eine solche Nacht erleben.» Auch in anderen US-Städten kam es in der Nacht zu Samstag zu teils heftigen Protesten.

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