Sion-Präsident Christian Constantin ist nicht damit einverstanden, dass die Super League-Saison fortgesetzt wird und will juristisch gegen den Entscheid vorgehen. (Bild: Keystone)
Schweiz

Christian Constantin bekräftigt Klage-Absicht

Sions Präsident Christian Constantin hat bekräftigt, juristisch gegen den Beschluss zur Fortsetzung der Super League vorgehen zu wollen.

Gegenüber «Le Matin» kündigte Constantin nach dem klaren Abstimmungsergebnis der 20 Vertreter der Swiss Football League an, er werde «die Angelegenheit nicht fallen lassen».

Constantin sieht im neuen Kalender einen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht, weil die Saison nun bis zum 2. August dauert, einige Spielerverträge aber Ende Juni auslaufen. «Die Chancengleichheit sei nicht mehr gewährleistet», so Constantin.

Trainerfrage offen

Constantin erklärte ausserdem, dass noch offen sei, ob Trainer Ricardo Dionisio die Mannschaft beim Neustart am 19. Juni noch betreuen wird. Grund sei eine am 31. Mai auslaufende Weiterbeschäftigungsklausel, die noch nicht gezogen wurde.

An der ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Football League hatten die Klubs am Freitag mit 17 zu 2 Stimmen eine Fortsetzung der Saison ab 19. Juni beschlossen. Sion belegt 13 Runden vor Schluss den drittletzten Platz mit vier Punkten Reserve auf den direkten Abstiegsplatz.

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