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Der Zwist zwischen dem Organisationskomitee der Lauberhorn-Rennen und Swiss-Ski ist beigelegt. (Video: Keystone-SDA/Adrian Reusser)
Schweiz

Amherd verkündet Lösung im Lauberhorn-Streit

Der Zwist zwischen dem Organisationskomitee der Lauberhorn-Rennen und Swiss-Ski ist beigelegt. Das wurde am Donnerstag an einer Medienkonferenz mitgeteilt.

Der Zwist zwischen dem Organisationskomitee der Lauberhorn-Rennen und Swiss-Ski ist beigelegt. Die beiden Parteien haben sich auf eine für beide Parteien einvernehmliche Lösung geeinigt.

Die Erleichterung war bei allen Involvierten gross am Donnerstagabend, als das Ergebnis des Treffens im Bundeshaus verkündet wurde. Sowohl Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd, die zum Gespräch geladen hatte, Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, der Wengener OK-Präsident Urs Näpflin als auch Christoph Ammann, der Regierungspräsident des Kantons Bern, waren froh über den Schulterschluss.

«Grosser Schritt aufeinander zu gemacht»

Amherd nannte den Schulterschluss «einen guten Entscheid für den Schweizer Sport», Lehmann sieht darin «eine Signalwirkung für den Sport», und Näpflin war davon angetan, «den grossen Schritt aufeinander zu gemacht zu haben».

Wie die Lösung im Detail aussieht, war an der anschliessenden Medienkonferenz nicht zu erfahren. Immerhin verkündete Näpflin, auf eine neuerliche Anrufung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zu verzichten. Fakt dürfte aber sein, dass zur Beendigung der Auseinandersetzung wohl alle Beteiligten ihren Beitrag leisten mussten, sei es in Form von Kompromissen und/oder aufgewerteten finanziellen Zuschüssen ans OK in Wengen.

Streit ums Geld war eskaliert

Der Streit war vor einer guten Woche eskaliert, nachdem Swiss-Ski beim Internationalen Skiverband FIS den (mittlerweile wieder zurückgezogenen) Antrag gestellt hatte, die Lauberhorn-Rennen aus dem Kalender für die übernächste Saison zu eliminieren.

Lehmann und seinen Kollegen in der Verbandsspitze war es ein Dorn im Auge, dass sich die Organisatoren im Berner Oberland die von Swiss-Ski geleistete finanzielle Unterstützung als zu gering betrachteten. Näpflin sah sich primär übergangen, weil Swiss-Ski nicht bereit war, einen Teil der Einnahmen aus den TV-Rechten an die Wengener abzutreten.

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