Die neue Hoffnung der Basler Bürgerlichen: Stephanie Eymann will den Sitz der Regierungspräsidentin angreifen. (Bild: Keystone)
Basel

Stephanie Eymann will in die Regierung

Die Liberale Stephanie Eymann wird für das Regierungspräsidium kandidieren. Sie greift damit den Sitz von Elisabeth Ackermann an.

Nachdem vor einigen Wochen die Nachricht durchgesickert war, dass Stephanie Eymann als mögliche Kandidatin gehandelt wird, steht ihre Kandidatur jetzt fest. Die liberale Politikerin kandidiere für den Regierungsrat, berichtet die «Basler Zeitung» am Mittwoch und beruft sich dabei auf Politikerkreise.

Eymann macht damit der Grünen Elisabeth Ackermann den Sitz im Regierungspräsidium streitig. Neben Ackermann werden sich Baschi Dürr (FDP), Lukas Engelberger (CVP) und Conradin Cramer (LDP) zur Wiederwahl stellen. Sie wollen versuchen, die rot-grüne Mehrheit zu knacken.

Die SVP wird ausgebootet

Im bürgerlichen Kandidaten-Boot nicht mit dabei: die SVP. Ein bürgerliches Fünferticket ist damit gestorben. Laut der «BaZ» wollen es LDP, FDP und CVP ohne die SVP versuchen, sind von deren Kandidaten für die Regierung nicht überzeugt. Die SVP wusste von diesem Entscheid noch nichts, wie die Zeitung weiter berichtet. Man wolle die SVP und die breite Öffentlichkeit erst am Freitag informieren.

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die SVP Gianna Hablützel-Bürki und den Rechtsanwalt Stefan Suter als Regierungskandidaten vorschlagen will. Die FDP hätte die SVP gerne als Partner im Rennen um die Regierungsratssitze gehabt.

Aus Angst, dass der Sitz des eigenen Regierungsrats Baschi Dürr gefährdet sein könnte, habe die FDP aber gewisse Bedingungen für die Unterstützung von Stephanie Eymann gestellt, will die «BaZ» wissen. Dies jedoch auch aus strategischen Gründen: Denn wenn LDP, FDP und CVP keine Kandidatin fürs Regierungspräsidium stellen, besteht wiederum die Gefahr, dass sich ihre Wähler mangels bürgerlicher Alternative etwa für die Grünliberale Esther Keller entscheiden, die ihre Kandidatur ebenfalls bekannt gemacht hat.

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