An der Grenze zu Deutschland wird zwar nur noch stichprobenartig kontrolliert, die Regeln gelten aber trotzdem noch. (Symbolbild: Keystone)
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Die wichtigsten Infos zum Grenzübertritt

Die Grenzen zu Deutschland sind weiterhin nur für Personen mit triftigem Grund offen. Doch was bedeutet das? Hier sind die wichtigsten Punkte.

Seit den Grenz-Lockerungen am 11. Mai wird an den Übergängen zu Deutschland nicht mehr jede einzelne Person kontrolliert. Es gäbe stichprobenartige Kontrollen, so Matthias Simmen von der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) zu «Blick». Für den Grenzübertritt braucht es jedoch weiterhin einen triftigen Grund. Beispiele dafür sind der Besuch von Verwandten, die Pflege von Angehörigen oder ein Zahnarzttermin. Der Besuch beim Coiffeur gilt nicht als triftiger Grund.

Risiko einer Busse von 100 Franken

Auch Einkaufstouristen bleibt der Grenzübertritt weiterhin verwehrt. Wer trotzdem zum Einkaufen nach Deutschland fährt und erwischt wird, muss eine 100-Franken-Busse zahlen. Am Auffahrtswochenende wurden in der Schweiz rund 100 Bussen wegen Einkaufstourismus verteilt.

Wer aber mit triftigem Grund nach Deutschland einreist, darf dort auch einkaufen gehen. Die Ausfuhrscheine gibt es zurzeit aber nicht. Auf die grosse Shopping-Tour sollte also verzichtet werden.

Mitte Juni sollen Grenzen öffnen

Für den Grenzübertritt empfehlen die Schweizer und deutschen Behörden, eine Selbstdeklaration auszufüllen. Die entsprechenden Formulare gibt es auf der Internetseite des Staatssekretariat für Migration (SEM) und auf der Internetseite der deutschen Bundespolizei.

Am 15. Juni wollen die Schweiz und ihre Nachbarländer ihre Einreisebeschränkungen komplett aufheben.

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