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Marcel Salathé, Leiter Expertengruppe «Digital epidemiology», informiert über die SwissCovid App. (Video: Keystone/Silva Schnurrenberger)
Schweiz

Mit der SwissCovid App ist keine Überwachung der Nutzer möglich

Die Schweiz startet die Pilotphase mit der SwissCovid App. Die App soll die Rückverfolgung erleichtern, würde aber keine Daten der Nutzer sammeln.

Die Schweiz ist das erste Land weltweit, bei der die Gesundheitsbehörde eine Lösung präsentiert, welche die Schnittstelle von Google und Apple für das Proximity-Tracing nutzt. Mit der App ist keine Überwachung der Nutzer möglich. Die Pilotphase der App hat am Montag gestartet.

Der dezentrale Ansatz steht dabei im Vordergrund, so soll eine Überwachung verhindert und der Datenschutz gewährleistet werden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte. Die SwissCovid App kann mit den aktuellsten iOS- und Android-Versionen benutzt werden. Sie enthalten mit der gemeinsam von Google und Apple entwickelten Exposure Notification API neu eine Schnittstelle für die SwissCovid App.

Damit ist die Schweiz das erste Land weltweit, das die Schnittstelle von Google und Apple für das Proximity-Tracing nutzt. Gemäss einer Umfrage begrüssen 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Einführung der App.

Pilotphase dauert bis Juni

Am Pilot beteiligen sich Mitarbeitende der Eidgenössisch Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich, Armeeangehörige im Ausbildungsdienst, Mitarbeitende einzelner eidgenössischer und kantonaler Verwaltungen, Mitarbeitende von verschiedenen Spitälern und Kliniken sowie ausgesuchten Institutionen und Organisationen.

Die Pilotphase dauert längstens bis Ende Juni 2020 und soll allfällige technische Mängel und Probleme in der Benutzbarkeit sowie der medizinischen Prozesse aufdecken, bevor die App für die Bevölkerung freigegeben wird.

Der Bundesrat hatte an seiner Sitzung vom 13. Mai eine befristete Verordnung für eine Pilotphase verabschiedet, damit in der Schweiz die SwissCovid App getestet werden kann.

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