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International

USA lässt Brasilianer nicht mehr ins Land

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Altmaier will gemeinsames EU-Projekt für Arzneimittelproduktion
Will ein EU-Projekt, um Arzneimittel in Europa zu produzieren: Der Deutsche CDU-Politiker Peter Altmaier. (Bild: Keystone)

Der Deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will sich auf EU-Ebene für ein gemeinsames europäisches Projekt zur Arzneimittelproduktion einsetzen. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es ist keine gute Idee, die Globalisierung zurückzudrehen, aber es ist die richtige Idee, einseitige Abhängigkeiten zu minimieren und in sensiblen Bereichen die nationale Souveränität zu behaupten oder wiederzugewinnen.» Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Corona-Herd an Liverpool-Match?
41 Menschen starben, nachdem sie sich angeblich beim Champions-League-Spiel zwischen Liverpool und Atlético Madrid infiziert haben. (Bild: Keystone)

Beim Champions-League-Match zwischen Liverpool und Atlético Madrid sollen sich zahlreiche Fans mit Corona infiziert haben. 41 starben. Alles zum Thema lesen Sie hier.

FMH-Chef fordert grössere Pflichtlager und kritisiert BAG
 

Kritisiert den administrativen Aufwand, den das BAG den Schweizer Ärztinnen und Ärzten auferlegt: Jürg Schlup. (Bild: Keystone)

Der höchste Schweizer Arzt verlangt grössere Pflichtlager. Zudem kritisiert er das BAG: Die Ärztinnen und Ärzte hätten einen riesigen administrativen Aufwand. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Eurparat warnt: Corona könnte zu Biowaffen-Anschlägen führen

Die weit greifenden Folgen der Pandemie könnten Terroristen auf den Plan rufen. Der Europarat warnt vor Anschlägen mit Biowaffen nach der Corona-Krise. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Aston Martin steht vor Chefwechsel

Die Coronavirus-Krise hatte zuletzt die Probleme des Unternehmens Aston Martin verschärft. Wegen des Stillstands der Produktion und rapide schrumpfender Verkaufszahlen hatte sich der Vorsteuerverlust im Auftaktquartal deutlich ausgeweitet. Nun soll der Luxuswagenhersteller vor einem Chefwechsel stehen: Thomas Moers soll von Mercedes zu Aston Martin wechseln und Andy Palmer ersetzten. Weitere Informationen lesen Sie hier.

Japaner setzen im Notstand etwas «Corona-Fett» an

Die Corona-Krise hat auch die allgemein eher schlanken Japaner das eine oder andere Pfund zulegen lassen. In einer Online-Umfrage gab mehr als ein Drittel der Frauen und Männer in Japan an, während des landesweiten Corona-Notstands zu Hause zugenommen zu haben, wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Montag berichtete.

Unter den von der Tokioter Online-Fitness-Firma «30.f» befragten 600 Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren berichteten 42,7 Prozent der Frauen, «Corona-Fett» zugelegt zu haben. Bei den Männern waren es 30,4 Prozent. Demnach legten die Frauen durchschnittlich 2,6 Kilogramm und die Männer 3,3 Kilo zu.

Hotelplan-Chef beklagt sich über die Fluggesellschaft Swiss
Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann kritisiert die Swiss. (Bild: Keystone)

Der Chef der Migros-Tochtergesellschaft Hotelplan, Thomas Stirnimann, hat in einem Interview seinen Unmut über die Fluggesellschaft Swiss kundgetan. «Es ist unglaublich, was sich die Swiss derzeit erlaubt», sagte er den «Zeitungen der CH-Media» vom Montag.

Die Reisebüros würden der Swiss und somit der Lufthansa-Gruppe zahlreiche Millionen von Kundengeldern vorschiessen, erklärte er. Aufgrund des Pauschalreise-Gesetzes seien die Reisebüros nämlich verpflichtet, «den Kunden das Geld bei Annullationen zurückzubezahlen», führte der Manager weiter aus. Aber von der Fluggesellschaft Swiss käme praktisch nichts. Alles zum Thema lesen Sie hier.

US-Regierung verbietet wegen Coronavirus Einreisen aus Brasilien

Angesichts der rasant steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Brasilien hat die US-Regierung weitgehende Einreisebeschränkungen für Menschen aus dem südamerikanischen Land erlassen. Brasilianer und Ausländer, die sich in den zwei Wochen vor einer geplanten Einreise in dem Land aufgehalten haben, dürfen nicht mehr in die USA kommen, wie das Weisse Haus am Sonntag erklärte. Die Regelung gilt ab Freitag und ist zeitlich nicht begrenzt. Ausgenommen davon sind unter anderem US-Bürger, deren Familienangehörige, Menschen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung und Diplomaten. Mehr zum Thema gibt es hier.

Die USA verbieten die Einreise in ihr Land aus Brasilien. (Bild: Keystone)

Japan vor weiteren Multi-Milliarden-Hilfen für die Wirtschaft

Japan erwägt einen weiteren Nachtragshaushalt von mehr als 100 Billionen Yen, also umgerechnet rund 900 Milliarden Franken, zur Eindämmung der Folgen der Coronavirus-Krise. Dies geht aus einem Medienbericht vom Montag hervor.

Japan will weitere Milliarden-Hilfen in die Wirtschaft stecken. (Bild: Keystone)

In der Budgeterhöhung seien rund 60 Billionen Yen für Niedrigzinskredite für Unternehmen enthalten, die stark von den Coronavirus-Folgen betroffen seien, berichtete die normalerweise gut informierte japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» am Montag. Es werde erwartet, dass das Vorhaben am Mittwoch auf einer Kabinettssitzung seinen Segen erhalte, hiess es weiter.

Polizei verhindert «wildes Fussballspiel» in Genf

Die Polizei hat am Sonntag in Vessy im Kanton Genf ein sogenannten wildes Fussballspiel verhindert. Rund 300 Personen wollten sich dort diese nach der Covid-19-Verordnung des Bundesrates derzeit verbotene Veranstaltung ansehen.

Alexandre Brahier bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung von «20minutes».

Bereits am Donnerstagabend hatte die Polizei in Lausanne ein nicht offizielles Fussballspiel beobachtet, das rund 1000 junge Menschen anlockte, hatte aber nicht eingegriffen. In den Tagen davor hatten weitere solche Spiele im Kanton Waadt stattgefunden.

Südafrika: Präsident kündigt Lockerung von Alkoholverbot an

Nach einem wochenlangen Alkoholverbot im Rahmen der Corona-Restriktionen in Südafrika will Präsident Cyril Ramaphosa diese Regelung nun lockern. Anfang Juni würden die landesweiten Corona-Restriktionen von der bestehenden Stufe vier auf das Niveau drei zurückgestuft, sagte Ramaphosa am Sonntagabend in einer Rede an die Nation.

Damit werde der Alkohol für den Konsum zu Hause wieder erlaubt. Allerdings werde der Verkauf nur unter strengen Auflagen zu bestimmten Zeiten erlaubt sein. Weitere Details dazu sollten zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden, sagte er. Der Verkauf von Tabakwaren bleibe wegen der Gesundheitsrisiken weiterhin verboten.

Trump geht wieder golfen - Kritik von Demokraten
US-Präsident Donald Trump ist wieder am Golf spielen. (Bild: Keystone)

Nach langer Pause wegen der Corona-Pandemie ist US-Präsident Donald Trump am Wochenende wieder golfen gegangen – inmitten der Bemühungen, das Land wieder zu etwas Normalität zurückzubringen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag besuchte Trump einen seiner Golfclubs unweit der Hauptstadt Washington. Seine Gegner reagierten darauf mit Kritik. Trumps voraussichtlicher Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl, Joe Biden, etwa schrieb am Samstagabend auf Twitter, fast 100’000 Menschen in den USA seien durch die Pandemie ums Leben gekommen, viele Millionen hätten ihren Job verloren – und der Präsident verbringe den Tag beim Golfen.

Der republikanische Senator Lindsey Graham, ein enger Vertrauter Trumps, verteidigte den Golf-Ausflug des Präsidenten dagegen. «Es ist an der Zeit, die Wirtschaft auf schlaue Weise wieder anzukurbeln und zu einem normaleren Leben zurückzukehren», schrieb Graham am Samstag auf Twitter. US-Medien zufolge war Trump seit März nicht mehr golfen gewesen.

Droht ein neuer kalter Krieg?

Als wenn die Welt noch nicht genug mit der Corona-Pandemie zu tun hätte – jetzt droht auch noch eine gefährliche Eskalation zwischen den mächtigen Rivalen USA und China. Mit scharfen Attacken gegen die USA, ihre «Lügen und Verschwörungstheorien» in der Corona-Krise, warnt Chinas Aussenminister Wang Yi am Sonntag in Peking vor einem «neuen Kalten Krieg» – und damit einer Gefahr für den Weltfrieden. «Es ist an der Zeit, dass die USA ihr Wunschdenken aufgeben, China zu verändern oder die 1,4 Milliarden Chinesen an ihrem historischen Marsch zur Modernisierung zu hindern.» Alles zum Thema lesen Sie hier.

Tschechien öffnet Restaurants, Cafés, Hotels und Schwimmbäder

In Tschechien tritt am Montag die nächste grosse Lockerungswelle bei den Corona-Massnahmen in Kraft. Restaurants, Bars und Cafés dürfen ihre Innenräume öffnen. Auch Hotels und Pensionen sowie Hallen- und Freibäder öffnen wieder ihre Tore. Burgen und Schlösser heissen Besucher willkommen. Grünes Licht bekommen Sportveranstaltungen mit insgesamt bis zu 300 Teilnehmern und Zuschauern. In allen Fällen gelten besondere Hygieneregeln.

Suisse Minature öffnet wieder

Die Schweiz im Kleinen kann wieder besichtigt werden – unter Einhaltung der Hygienestandards und Distanzregeln. Das Parkgelände ist mit einer obligatorischen Besuchsroute zugänglich.

(Video: Keystone-SDA)
Tausende Spanier fordern bei Anti-Corona-Demos Rücktritt von Sánchez
 

In Spanien demonstrierten die gegen die Corona-Massnahmen. Sie fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sánchez. (Bild: Keystone)

In Spanien gingen Tausende Menschen wegen den Corona-Massnahmen auf die Strasse. Sie fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sánchez. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Corona-Todesfälle in Russland erreichen neuen Höchststand

In Russland ist die Zahl der Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages auf einen neuen Höchststand gestiegen. 153 infizierte Menschen starben seit Samstag, wie die Behörden in Moskau am Sonntag mitteilten. Damit gibt es mittlerweile 3541 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Landesweit haben sich mehr als 344 400 Menschen infiziert – 113’300 gelten als genesen.

Die Zahl der registrierten Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, ist in Russland vergleichsweise niedrig ist. Zuletzt gab es Berichte in mehreren Medien, dass viele Todesfälle nicht in der Statistik auftauchten. Die Regierung dementierte das vehement.

Die Corona-Todesfälle erreichten in Russland mit 153 in 24 Stunden einen neuen Höchststand. (Bild: Keystone)
BAG zieht ab Juli Fussball-Spiele mit Publikum in Aussicht

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellte in der TV-Sendung «Sportpanorama» von SRF zwei in Aussicht, dass bereits ab Juli wieder Fussball-Spiele mit Publikum durchgeführt werden könnten.

Laut Daniel Koch vom BAG könnten schon ab Juli wieder Fussball-Spiele mit Publikum stattfinden. (Bild: Keystone)

Die gesunkene Anzahl Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz wertet Koch auch für den Sport positiv. «Der Sport ist wichtig. Und auf jeden Fall ist es das Ziel, dass wir baldmöglichst wieder Publikum in den Sport bringen können.»

Am nächsten Mittwoch informiert der Bundesrat über den zweiten Schritt der Lockerungsmassnahmen, die ab dem 8. Juni in Kraft treten.

Trumps Berater: USA planen Reisebeschränkungen für Brasilien

Die USA wollen wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Brasilien voraussichtlich Einreisebeschränkungen für das südamerikanische Land verhängen. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O’Brien, sagte am Sonntag dem Fernsehsender CBS, er rechne mit einer Entscheidung dazu noch im Laufe des Tages. «Wir hoffen, dass das vorübergehend sein wird», sagte er und verwies auf ähnliche, bereits erlassene Einreiseverbote mit Blick auf den Schengen-Raum und China. «Wegen der Lage in Brasilien werden wir alles Notwendige unternehmen, um das amerikanische Volk zu schützen», versicherte er.

Zunächst sei ein solcher Schritt nur mit Blick auf Brasilien geplant. Man werde die Lage in anderen lateinamerikanischen Staaten allerdings ebenso von Land zu Land betrachten.

Johnson verteidigt umstrittenen Berater Cummings in Lockdown-Affäre

Der britische Premierminister Boris Johnson hat seinen umstrittenen Chefberater in der Affäre um angebliche Lockdown-Verstösse verteidigt. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Cummings sei er zu dem Schluss gekommen, dass Dominic Cummings «den Instinkten eines jedes Vaters gefolgt» sei, sagte Johnson bei einer Pressekonferenz am Sonntag. Cummings habe «in jeder Hinsicht verantwortlich, legal und mit Integrität» gehandelt, so der Regierungschef.

 

Steht in der Lockdown-Affäre hinter seinem umstrittenen Berater Cummings: Der britische Premierminister Boris Johnson. (Bild: Keystone)

Zuvor war nicht nur von der Opposition, sondern auch aus den eigenen Reihen der Druck auf Cummings gestiegen, wegen angeblicher Verstösse gegen die Lockdown-Regeln von seinem Posten zurückzutreten. Dem Wahlkampfstrategen wird vorgeworfen, mit einer Reise von London zu seinen Eltern ins rund 430 Kilometer entfernte Durham Ende März die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie umgangen zu haben. Jüngsten Berichten zufolge reiste er sogar mindestens zwei Mal dorthin. Das bestreitet die Regierung jedoch.

USA planen persönliches G7-Treffen Ende Juni
Wie zuletzt in Frankreich möchten Donald Trump und die USA ein persönliches G7-Treffen veranstalten. Es soll Ende Juni stattfinden. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump möchte als nächster Gastgeber des G7-Gipfels ein reales Treffen Ende Juni. Dies obwohl die USA noch mitten in der Pandemie stecken. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O’Brien, sagte am Sonntag dem Fernsehsender CBS: «Der G7-Gipfel wird, wenn er als persönliches Treffen abgehalten wird – was wir glauben – Ende Juni stattfinden.» Man schaue derzeit auf einen Termin Ende statt Mitte Juni wegen der aufwendigen Logistik für ein solches Treffen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Zu wenig Abstand und Anfeindungen gegen das Personal: Luzerner Autobahnraststätte geschlossen

In der Nacht auf Sonntag gab es bei den Autobahnraststätten auf der A14 bei Inwil (St.Katharina) ein sehr hohes Personenaufkommen. Dies schreibt die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung. «Die Autos standen kreuz und quer, die Abstände gemäss Covid-19-Verordnung wurden nicht eingehalten», so der Wortlaut in der Mitteilung.

An den Autobahnraststätten auf der A14 bei Inwil musste die Polizei wegen einem zu hohen Personenaufkommen eingreifen. (Symbolbild: Google Streetview)

Das Personal der Raststätte sei zudem teilweise von nicht einsichtigen Kunden angefeindet worden. Die Tankstellen und die Shops wurden  vorübergehend geschlossen. Die Behörden haben mehrere Personen weggewiesen oder gebüsst.

Mallorca und andere Regionen Spaniens öffnen wieder die Strände
Am Montag öffnen die Strände in Spanien wieder. (Bild: Keystone)

«Vamos a la playa!» – «Auf zum Strand!», dürfen die Spanier jetzt im Sinne des alten, vielgehörten Sommerhits von 1983 wieder rufen – oder singen.

Nach einer mehr als zweimonatigen Zwangsschliessung wegen der Corona-Pandemie werden am Montag auf Mallorca, den restlichen Balearen-Inseln, den Kanaren und auch in zahlreichen Küstenregionen des Landes alle Strände wieder geöffnet. Rund 14 Millionen Menschen dürfen sich dann wieder am Strand sonnen und auch im Meer baden. Alles zum Thema gibt’s hier.

Nach Kritik an Berater: Johnson leitet Pressekonferenz

Der britische Premierminister Boris Johnson will nach heftiger Kritik an seinem Chefberater Dominic Cummings noch am Sonntag vor die Presse treten. Das teilte der Londoner Regierungssitz Downing Street am Nachmittag mit. Johnson werde um 18 Uhr das tägliche Briefing zur Lage im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie leiten.

Der Druck auf Johnson-Berater Dominic Cummings steigt, nachdem er die Corona-Regeln in Grossbritannien verletzt hat. (Bild: Keystone)

Zuvor war auch aus den eigenen Reihen der Druck auf Cummings gestiegen, wegen angeblicher Verstösse gegen die Lockdown-Regeln von seinem Posten zurückzutreten. Johnson hatte seinem wichtigsten Berater noch am Samstagabend «volle Unterstützung» zugesagt.

Seitdem wurden jedoch neue Vorwürfe bekannt. Dem Wahlkampfstrategen Cummings wird vorgeworfen, mit einer Reise von London zu seinen Eltern ins rund 430 Kilometer entfernte Durham Ende März gegen die Lockdown-Regeln der eigenen Regierung verstossen zu haben. Jüngsten Berichten zufolge reiste er sogar mindestens zwei Mal dorthin. Das bestreitet die Regierung jedoch.

Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland neu bei 178'500

Die Zahl der Corona-Infektionen stieg von Samstag auf Sonntag in Deutschland um 500 auf 178’500. Insgesamt 8251 Tote werden beklagt. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Papst segnet wieder Pilger auf dem Petersplatz - mit Schutzmassnahmen

Erstmals seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Italien hat der Papst seinen Sonntagssegen wieder vor Pilgern erteilt, die auf dem Petersplatz standen. Der Platz vor dem Petersdom war seit März gesperrt gewesen und erst am Montag wieder geöffnet worden.

Der 83-jährige Franziskus hatte zunächst sein Mittagsgebet in der Bibliothek des Apostolischen Palastes gesprochen. Es wurde unter anderem zu den Menschen draussen übertragen. Danach trat das katholische Kirchenoberhaupt ans Fenster des Palastes und segnete die Gläubigen aus grosser Entfernung.

Papst Franziskus führt auf dem Petersplatz in Rom wieder Segnungen durch. (Bild: Keystone)

Auf dem Platz waren nur recht wenige Menschen zugelassen. Sie mussten zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus grösseren Abstand voneinander halten. In Italien waren am 18. Mai viele Beschränkungen gefallen, die beim Lockdown vom 10. März verhängt worden waren. Auch Gottesdienste sind wieder erlaubt.

Grosse Hoffnung auf weitere Lockerungen beim Schweizer Tourismus

Nach dem zweiten Tourismusgipfel vom Sonntag unter Leitung von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeichnen sich für den 8. Juni substanzielle Lockerungen für die Branche ab. Der Bundesrat diskutiert und entscheidet am kommenden Mittwoch. Alles zum Thema lesen Sie hier.

(Video: Keystone-SDA)

Österreichs Bundespräsident nach Corona-Sperrstunde in Wien erwischt

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer sind nach der Corona-Sperrstunde in einem Lokal in Wien von der Polizei erwischt worden. Van der Bellen bestätigte der «Kronen Zeitung» den Vorfall am Sonntag und entschuldigte sich. Er habe sich «verplaudert und leider die Zeit übersehen».

Auch die Polizei bestätigte, dass der Bundespräsident bei einer Kontrolle in der Wiener Innenstadt in einem Gastgarten angetroffen wurde. Laut der «Kronen Zeitung» hatten Van der Bellen und seine Frau noch Getränke auf dem Tisch, als das Lokal gegen 0:20 Uhr kontrolliert wurde. In Österreich dürfen Restaurants, Lokale und Bars aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur bis 23 Uhr öffnen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer sind nach der Corona-Sperrstunde in einem Lokal in Wien von der Polizei erwischt worden. (Archivbild: Keystone)
Mindestens 107 Corona-Infektionen nach Gottesdienst in Frankfurt

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mindestens 107 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Sonntag in Wiesbaden mit. Die Menschen lebten in Frankfurt und drei hessischen Landkreisen.

Der Gottesdienst war bereits vor rund zwei Wochen. Zunächst war von mehr als 40 Infizierten die Rede gewesen.

Weniger Teilnehmer bei deutschen Demos gegen Corona-Regeln

In zahlreichen deutschen Städten haben am Wochenende wieder Menschen gegen die in der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen demonstriert. Allerdings kamen meist deutlich weniger Teilnehmer als erwartet.

In Berlin waren die Versammlungen verteilt über diverse Orte zumeist kleinteilig – der grosse Ansturm blieb aus. Erneut gab es auch Gegenprotest. Etwa 1000 Polizisten waren im Einsatz, wie die Polizei in einer Bilanz mitteilte. Sie begleiteten mehr als 40 Kundgebungen. Ganz grosse Versammlungen gegen die Corona-Massnahmen wie an vorangegangenen Wochenenden gab es nicht.

Zwei weitere Infizierte in der Premier League

Die Verantwortlichen der Premier League vermelden zwei weitere durch das Coronavirus infizierte Personen. Einer der Betroffenen, die sich für sieben Tage in Quarantäne begeben haben, ist ein Spieler des auf dem drittletzten Platz in der Tabelle liegenden Bournemouth.

Die neuesten Fälle wurden in einer weiteren Testrunde ermittelt, an der in den vergangenen drei Tagen 996 Leute teilgenommen haben. Eine erste Testreihe eine Woche zuvor hatte sechs Infizierte ergeben.

Englands höchste Liga will den Spielbetrieb ab dem 12. Juni wieder aufnehmen. Bestätigt ist der Termin noch nicht.

Wann rollt der Ball wieder? Noch gibt es in der englischen Premier League keinen Fussball zu sehen. Der 12. Juni wird als Starttermin aber angepeilt. (Bild: Keystone)
Erste Fälle bereits im Dezember? Italien testet 150'000 Menschen auf Antikörper

In Italien startet am Montag eine Antikörpertest-Studie mit rund 150’000 Teilnehmern, um die Dunkelziffer der Corona-Infizierten zu ermitteln. Das Gesundheitsministerium und die Statistikbehörde wollen mit dem nationalen Roten Kreuz Bluttests von Menschen aus 2000 Orten nehmen. Das teilte das Ministerium in Rom am Wochenende mit.

Die repräsentativ ausgewählten Teilnehmer würden telefonisch um ihre Mithilfe gebeten. Die Teilnahme sei aber freiwillig, die Daten würden für die Forscher anonymisiert. Nach Angaben eines italienischen Experten gibt es zudem Hinweise darauf, dass es erste Corona-Fälle in Italien bereits im Dezember gab.

Mehr zum Thema hier.

Italien startet eine grosse Antikörper-Studie mit 150’000 Teilnehmern. (Symbolbild: Keystone)
Bestellte Babys bleiben wegen Corona-Pandemie in Kiew

Das Leihmutterschafts-Geschäft funktioniert in Zeiten von Corona nicht. Wegen der geschlossenen Grenzen werden derzeit in der ukrainischen Hauptstadt Kiew bestellte Babys nicht abgeholt.

Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.

(Video: Youtube/BioTexCom)
11 neue Fälle in der Schweiz

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 30’736 laborbestätigte Fälle, damit 11 zusätzlich gemeldete Fälle innerhalb eines Tages. Bisher traten 1641 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung auf, wie das BAG am Sonntag mitteilt.

Update folgt …

China sieht Gefahr eines neuen Kalten Krieges mit den USA

Der chinesische Aussenminister Wang Yi hat ein «politisches Virus» in den USA beklagt. Amerikanische Politiker nutzten jede Gelegenheit, um China anzugreifen, sagte der chinesische Chefdiplomat am Sonntag auf einer Pressekonferenz am Rande der laufenden Sitzung des chinesischen Volkskongresses in Peking. Die Liste der Lügen und Verschwörungstheorien» in den USA gegen China werde immer länger.

«Einige politische Kräfte in den USA nehmen die Beziehungen zwischen China und den USA als Geisel und drängen das Verhältnis in Richtung eines neuen Kalten Krieges», sagte Wang Yi.

Der chinesische Aussenminister Wang Yi wirft den USA vor, das Verhältnis zu China «in Richtung eines neuen Kalten Krieges» zu drängen. (Bild: Keystone)

Die USA und China trügen grosse Verantwortung für Frieden und Entwicklung in der Welt. Beide Seiten sollten auch im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 zusammenarbeiten. China und die USA könnten von Kooperation nur profitieren, bei Konfrontation aber nur verlieren, warnte der Aussenminister. China werde aber seine Souveränität und seine territoriale Integrität verteidigen. 

China weist Schuldvorwürfe wegen Pandemie zurück

Der chinesische Aussenminister Wang Yi hat Schuldvorwürfe wegen Chinas Umgang mit dem Ausbruch des neuen Coronavirus scharf zurückgewiesen. Gerichtliche Klagen in den USA und Forderungen nach etwaiger Entschädigung durch China seien irrwitzig und hätten keinerlei rechtliche Grundlage, sagte der Chefdiplomat am Sonntag auf einer Pressekonferenz am Rande der laufenden Sitzung des chinesischen Volkskongresses in Peking.

Die Lungenkrankheit Covid-19 habe die Welt überrascht. China sei wie andere Länder selbst ein «Opfer», sagte der Aussenminister. Es habe umgehend und verantwortlich auf die Verbreitung des Sars-CoV-2-Erregers reagiert und schnell Informationen geteilt. Auch sei das Genmaterial des Virus entschlüsselt und rasch anderen Ländern zur Verfügung gestellt worden.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

China ist selbst «Opfer» der Pandemie: Peking weist die Schuld am Ausbruch des Coronavirus zurück. (Symbolbild: Keystone)
Zwei weitere Infizierte in der Premier League

Die Verantwortlichen der Premier League vermelden zwei weitere durch das Coronavirus infizierte Personen. Die beiden Betroffenen aus verschiedenen Vereinen haben sich für sieben Tage in Quarantäne begeben.

Die neuesten Fälle wurden in einer weiteren Testrunde ermittelt, an der in den vergangenen drei Tagen 996 Leute teilgenommen haben. Eine erste Testreihe eine Woche zuvor hatte sechs Infizierte ergeben. Englands höchste Liga will den Spielbetrieb ab dem 12. Juni wieder aufnehmen. Bestätigt ist der Termin noch nicht.

Eurogruppen-Chef sieht Merkel-Macron-Plan als Fiskalunion

Die Initiative der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und des französischen Staatschefs Emmanuel Macron sei «ein kühner Schritt in die richtige Richtung, um diese Krise zu überwinden», sagte der portugiesische Finanzminister im Interview der «Welt am Sonntag».

Der Eurogruppen-Vorsitzende Mário Centeno lobt den deutsch-französischen Vorschlag für einen 500 Milliarden Euro schweren europäischen Wiederaufbaufonds. (Keystone)

Diese Initiative könnte die Euro-Zone langfristig prägen. «Wir werden sehen, wie es funktioniert», sagte Centeno. «Der deutsch-französische Vorschlag wäre ein grosser Schritt hin zu einer Fiskalunion und zu einer wirklich funktionierenden Währungsunion, selbst wenn der Wiederaufbaufonds nur zeitlich begrenzt ist.» Mehr dazu hier.

Lufthansa will Streckennetz ab Juni wieder ausbauen

Die wegen der Coronavirus-Pandemie angeschlagene Lufthansa will einem Zeitungsbericht zufolge ihr Streckennetz ab Juni wieder ausbauen. In der zweiten Monatshälfte sollen allein aus Frankfurt rund 20 Ziele wieder angeflogen werden, berichtet die «Bild am Sonntag» unter Berufung auf Konzernkreise. Mehr dazu hier.

Schrittweiser Ausbau: Ab Juni sollen bei der Lufthansa wieder 160 von insgesamt 760 Maschinen im Einsatz stehen. (Keystone)
«New York Times» ehrt Corona-Opfer mit ungewöhnlicher Titelseite

Die Titelseite der «New York Times» ist am Sonntag den amerikanischen Opfern der Coronavirus-Pandemie gewidmet: Die Zeitung hat in sechs Spalten ganzseitig die Namen von Hunderten Verstorbenen abgedruckt. In der Ausgabe stehen insgesamt 1000 Namen aus veröffentlichten Nachrufen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern. «Die 1000 Menschen hier stellen nur ein Prozent der Opfer dar. Keiner von ihnen war nur eine Statistik», schrieb die Zeitung auf der über Twitter veröffentlichten Titelseite. Die Überschrift, die sich von links nach rechts über die ganze Seite erstreckte, lautete: «Fast 100’000 Tote in den USA, ein unermesslicher Verlust».

Nach Daten der Universität Johns Hopkins sind in den USA bis Samstagabend (Ortszeit) gut 1,6 Millionen bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus und rund 97’000 Todesfälle gemeldet worden. Der neue Erreger Sars-CoV-2 kann die vor allem für ältere Menschen sehr gefährliche Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

Indien nutzt Sonderzüge für Millionen gestrandete Wanderarbeiter

In Indien sollen 3,6 Millionen wegen der Coronavirus-Krise arbeitslos gewordene Wanderarbeiter mit Sonderzügen in ihre Heimatdörfer zurückgebracht werden. Dies teilte die Regierung des Landes am Samstag mit.

In Indien wurden bisher rund 125’000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. 3720 Menschen starben. (Keystone)

In den kommenden zehn Tagen werden 2600 Züge eingesetzt, um den in Mumbai und anderen Grossstädten gestrandete Arbeitern die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, hiess es weiter.

Johnson-Berater hat Lockdown-Regeln weitere Male missachtet

Der wegen eines angeblichen Lockdown-Verstosses in die Kritik geratene Johnson-Berater Dominic Cummings soll Berichten zufolge weitere Male die Regeln der britischen Regierung missachtet haben. Das berichteten der «Sunday Mirror» und der «Observer» am Samstagabend unter Berufung auf Augenzeugen. Premierminister Boris Johnson hatte seinem wichtigsten Berater noch am frühen Abend seine «volle Unterstützung» zugesagt, nachdem Oppositionspolitiker dessen Rücktritt gefordert hatten. Mehr hier.

Johnson-Berater Dominic Cummings soll gegen die Lockdown-Vorschriften verstossen haben. (Keystone)
Gastrosuisse-Präsident fordert vom Bundesrat weitere Lockerungen

Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer fordert weitere Lockerungen für das Gastgewerbe. Zwei Meter Abstand, nicht mehr als vier Personen an einem Tisch und Sperrstunde ab Mitternacht seien zu streng. Viele Wirte litten unter diesen Vorschriften, einige hätten bereits wieder schliessen müssen, sagte Platzer, selbst Gastwirt, in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom Samstagabend.

Platzer schlägt dem Bundesrat vor, den Mindestabstand in Gastrobetrieben zu verringern. Als Beispiel gibt er Österreich an, wo von den Behörden nur ein Meter gefordert werde.

Der Epidemiologe Christian Althaus von der Universität Bern – auch Mitglied der vom Bundesrat einberufenen wissenschaftlichen Covid-19 Task Force – warnt allerdings in derselben Sendung vor einer allzu raschen Lockerung der Massnahmen gegen die Coronavirus-Ausbreitung. Man müsse erst einmal die weitere Entwicklung der Fallzahlen bei den Neuansteckungen abwarten, sagte er.

Casimir Platzer, Präsident Gastrosuisse. (Bild: Keystone)
Todeszahl in New York erstmals wieder zweistellig

Im besonders heftig von der Coronavirus-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der Toten an einem Tag erstmals seit rund zwei Monaten wieder zweistellig. Am Freitag seien in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern 84 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz am Samstag. «Diese Nachrichten sind gute Nachrichten», sagte Cuomo weiter. «Das ist ein Zeichen, dass wir echte Fortschritte machen.» Auch die Zahl der Neuinfektionen ging in dem Bundesstaat weiter zurück.

Zum Höhepunkt der Krise in New York im März und April waren bis zu 800 Menschen pro Tag gestorben. Insgesamt haben sich in dem Bundesstaat bislang mehr als 360’000 Menschen angesteckt, rund 29’000 sind gestorben. (sda)

Erste Corona-Tote im Gazastreifen

Im dicht besiedelten Gazastreifen ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums zum ersten Mal ein Mensch nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Eine 77-jährige Palästinenserin sei in einer Quarantäneeinrichtung am Rafah-Grenzübergang an der Krankheit gestorben, teilte ein Sprecher am Samstag mit. Sie sei vergangene Woche aus Ägypten zurück in den Küstenstreifen gereist.

Eine 77-jährige Palästinenserin ist in einer Quarantäneeinrichtung am Rafah-Grenzübergang an der Krankheit gestorben. (Bild: Keystone)

Bisher war die Corona-Pandemie im Gazastreifen entgegen den Befürchtungen relativ glimpflich verlaufen. Nach einer Zunahme von Infektionen hatte die dort herrschende Hamas dann aber am Donnerstag Einreisen in das Gebiet vorerst untersagt. Die beiden einzigen Personen-Grenzübergänge Rafah und Erez sollen bis Ende Juni für Einreisende geschlossen bleiben.

In dem Küstenstreifen leben zwei Millionen Menschen unter prekären Umständen. Eine starke Ausbreitung des Coronavirus in dem Gebiet gilt deshalb als Horrorszenario. (sda)

Mehr als 178 000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8220 Tote

Bundesweit sind bis Samstagnachmittag über 178 000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 177 500 Infektionen). Mindestens 8222 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 8187). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

(Bild: Keystone)

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag bei 0,85 (Datenstand 22.5. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Corona-Mahnwache in Zürich

Nur wenige demonstrierten am Samstag in Zürich noch gegen die Corona-Massnahmen des Bundes. Nach mehreren Platzverweisen begann die Stadtpolizei, die Personalien der Demonstranten zu überprüfen. Verweigerer wurden auf die Wache mitgenommen.

(Video: Keystone/Laura Zimmermann)
Nur vereinzelte Gruppen in Bern unterwegs

Die Polizei hat am Samstag in Bern erneut eine Kundgebung von Lockdown-Gegnern verhindert. Sie sperrte den Bundesplatz schon am Mittag ab und kontrollierte am Nachmittag mehrere kleine Personengruppen und Einzelpersonen, die mit Transparenten unterwegs waren.

(Video: Keystone/Anthony Anex)
Spanien lässt Touristen erst im Juli rein

Der Corona-Hotspot Spanien will erst im Juli seine Grenzen für ausländische Touristen öffnen. Man wolle kein Risiko eingehen.

Mehr dazu in diesem Artikel.

Polizei verhindert in Bern erneut Demo von Lockdown-Gegnern

Die Polizei hat am Samstag in Bern erneut eine Kundgebung von Lockdown-Gegnern verhindert. Sie sperrte den Bundesplatz schon am Mittag ab und kontrollierte am Nachmittag mehrere kleine Personengruppen und Einzelpersonen, die mit Transparenten unterwegs waren.

An den ersten beiden Mai-Samstagen hatten jeweils Hunderte Menschen in Bern gegen die Corona-Massnahmen des Bundes demonstriert. Am vergangenen Samstag erstickte die Polizei erstmals jeglichen Demo-Versuch im Keim.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Mehrere Menschen nach Restaurantbesuch positiv auf Corona getestet

Nach dem Besuch eines Lokals im niedersächsischen Landkreis Leer sind mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darunter ist auch der Betreiber des Restaurants. «Es waren Gäste, die infiziert waren, bei mir im Restaurant», sagte der Inhaber, der nicht namentlich genannt werden wollte, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Inzwischen seien vier Gäste und er selbst positiv getestet worden. Bei drei Freunden von ihm sei das Virus ebenfalls nachgewiesen worden.

Ob sich das Virus am 15. Mai beim Eröffnungsabend seines Lokals «Alte Scheune» in der Gemeinde Moormerland verbreitet habe, wisse er nicht. Es sei auch möglich, dass sich die Menschen vor oder nach dem Abend infiziert hätten. An dem Abend mit geladenen Gästen waren insgesamt 40 Menschen im Restaurant. Kampen zufolge wurden die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Mehr als 40 Corona-Infektionen nach Gottesdienst in Frankfurt

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag mit. «Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.»

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, sagte, es befänden sich sechs Betroffene in Krankenhäusern. Die anderen seien zu Hause. «Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online», sagte der 64-Jährige. «Bei uns ist es eine schwierige Lage.» Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen. Zuvor hatte die «Frankfurter Rundschau» berichtet.

Wie viele Besucher zu dem Gottesdienst gekommen waren, könne er «nicht genau sagen», meinte Pritzkau. «Bei uns sind aber alle Regeln eingehalten worden.» Es habe Desinfektionsmittel gegeben, der vorgeschriebene Abstand sei beachtet worden.Religiöse Versammlungen sind in Hessen seit dem 1. Mai unter Auflagen wieder erlaubt.

Nach einem Gottesdienst in Frankfurt sind mehr als 40 Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. (Symbolbild: Keystone)
Mehr als 177'700 Corona-Nachweise in Deutschland – Über 8190 Tote

Bundesweit sind bis Samstagvormittag über 177’700 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10:15 Uhr: mehr als 177’200 Infektionen). Mindestens 8199 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10:15 Uhr: 8173). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag bei 0,85 (Datenstand 22.5. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Frankreich verordnet Einreise-Quarantäne für Grossbritannien und Spanien

Frankreich hat für Einreisende aus Grossbritannien und Spanien eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Damit reagiert die französische Regierung auf die von beiden Ländern erklärte Quarantäne-Verpflichtung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie.

Die häusliche Isolierung gelte für Reisende aus europäischen Ländern, deren Behörden unkoordiniert eine 14-tägige Massnahme für Reisende beschlossen hätten, die aus europäischen Ländern in ihr Hoheitsgebiet einreisen, teilte das Pariser Innenministerium mit.

NBA-Legende Patrick Ewing mit Coronavirus infiziert

NBA-Legende Patrick Ewing ist am Coronavirus erkrankt. Der langjährige Center der New York Knicks, der auch noch für die Seattle SuperSonics und Orlando Magic spielte, befindet sich in einem Spital bei Washington in Isolation, wie die Georgetown University mitteilte. Dort coacht der zweifache Olympiasieger das College-Team Georgetown Hoyas.

«Mit geht es gut und wir werden das alle überstehen», so Ewing. Auf Twitter schrieb der 57-Jährige: «Dieses Virus ist schwerwiegend und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.»

Die NBA-Legende Patrick Ewing ist am Coronavirus erkrankt. (Bild: Keystone)
Autovermieter Hertz beantragt Gläubigerschutz

Der US-Autovermieter Hertz hat wegen der Coronavirus-Krise Gläubigerschutz beantragt. Das Insolvenzverfahren zur Umstrukturierung nach Kapitel 11 sei am Freitag (Ortszeit) eingeleitet worden, wie das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen gleichentags mitteilte.

Dessen internationale Geschäfte – darunter die in Europa, Australien und Neuseeland – würden nicht in das US-Verfahren einbezogen, hiess es weiter. Die Einnahmen von Hertz waren wegen der Coronavirus-Krise eingebrochen. Ein Grossteil des Umsatzes stammt normalerweise aus Autovermietungen an Flughäfen, die aber unter dem Zusammenbruch des Flugverkehrs als Folge der Coronavirus-Pandemie leiden.

Mehr zum Thema hier.

Der US-Autovermieter Hertz ist wegen der Corona-Krise in seiner Existenz bedroht. (Bild: Keystone)
Berner Polizei sperrt Bundesplatz vorsorglich ab

Noch ist es in der Stadt Bern noch ziemlich ruhig. Das könnte sich aber bald ändern: Heute Nachmittag wollen Gegner der Corona-Strategie des Bundesrats wieder in der Hauptstadt demonstrieren. Die Berner Kantonspolizei hat den Bundesplatz vorsorglich schon mal abgesperrt, wie sie auf Twitter mitteilt.

Auch die Stadtpolizei Zürich markiert erhöhte Präsenz wegen allfälliger Demonstrationen.

Ein Spieler des FC Lugano positiv auf Coronavirus getestet

Der FC Lugano hat in einem Communiqué bekannt gegeben, dass ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurde, es ihm jedoch gut gehe. Er muss ebenso in eine zehntägige Isolation wie ein Teamkollege, der mit ihm im engen Kontakt gestanden hat. Die beiden verstiessen gegen Richtlinien des Vereins, die engere und längere Kontakte ausdrücklich untersagt hatten.

Bei zwei weiteren Spielern und einem Angestellten in der Verwaltung wurden Antikörper auf das Virus im Blut gefunden. Das heisst, dass sie infiziert waren und nun geheilt sind. Als vorbeugende Massnahme hat einer der beiden Spieler bereits umfangreich medizinische Tests durchlaufen, der andere wird diese am Montag absolvieren.

18 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 18 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, fünf mehr als am Freitag. Insgesamt gab es 30’725 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagmittag 1903, einer mehr als noch am Vortag gemeldet waren.

Mehr zu den aktuellen Fallzahlen in der Schweiz lesen Sie hier.

Mehr als 100'000 Corona-Fälle in Afrika

In Afrika haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 100’000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dennoch nehme die Coronapandemie auf dem Kontinent einen anderen Verlauf als anderswo auf der Welt, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, in einer Stellungnahme am Freitag. «Bisher (…) sind dem Kontinent die hohen Todeszahlen erspart geblieben, die andere Regionen der Welt getroffen haben», so Moeti.

In Afrika wurden demnach bislang 3100 Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Als die WHO-Region Europa 100’000 Corona-Fälle gemeldet hatte, gab es dort im Vergleich schon 4900 Todesfälle.

Credit Suisse: Coronavirus verhilft zu Aufschwung beim Online-Banking

Das Online-Banking hat durch die Coronavirus-Pandemie einen Schub erhalten. Dies sagte der seit rund 100 Tagen amtierende Konzernchef der Grossbank Credit Suisse (CS), Thomas Gottstein, zur «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag.

Die Nutzung des Internets habe beispielsweise im Zahlungsverkehr zugelegt. Die Zahl der Filialen werde deshalb weiter abnehmen, erklärte er. Die Belegschaft werde zudem im Durchschnitt künftig vermehrt von zu Hause aus arbeiten, sagte er weiter. «Erste Schätzungen gehen in Richtung 10 bis 20 Prozent der Arbeitszeit», betonte Gottstein.

Thomas Gottstein, CEO der Credit Suisse, sieht im Home Office ein Arbeitsmodell, dass auch in Zukunft erhalten bleiben wird. (Bild: Keystone)

Die CS werde damit auch weniger Bürofläche benötigen. «Es werden wohl aber nicht nur die Banken weniger Bürofläche benötigen, sondern der Dienstleistungssektor als Ganzes», hiess es vom Konzernchef der Schweizer Grossbank.

Brasiliens Regierung erwartet Rekordschulden wegen dem Coronavirus

Die brasilianische Regierung rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit einem Haushaltsdefizit und einer Staatsverschuldung in Rekordhöhe. Die Verbindlichkeiten dürften in diesem Jahr 93,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen nach zuletzt rund 78 Prozent.

Dies geht aus einer am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Präsentation des Wirtschaftsministeriums hervor. Die Neuverschuldung steige im laufenden Jahr voraussichtlich um mehr als neun Prozent.

Tui-Chef für Hilfen für Reisebüros

Der Konzernchef von Tui, Friedrich Joussen, fordert angesichts einer drohenden Pleitewelle einen Rettungsschirm für Reisebüros. «Viele mittelständische Betriebe halten das nicht mehr lange durch», sagte Joussen der «Rheinischen Post» vom Samstag. «Dafür sind die Margen für Veranstalter und Reisebüros zu gering. Ich unterstütze eine nicht rückzahlbare Übergangshilfe für die Reisebüros.»

Tui selbst hat bereits einen vom deutschen Staat abgesicherten Kredit von 1,8 Milliarden Euro erhalten. Joussen schliesst der Zeitung zufolge einen weiteren Antrag nicht aus. «Wir haben durch den Staatskredit die Liquidität für die kommende Zeit gesichert und die Kosten um 70 Prozent gesenkt», sagte er. Nach dem Ende der Reisewarnung Mitte Juni geh es jetzt darum, Reisen zu verkaufen. Umsatz sei der Weg, um gut aus der Krise zu kommen.

«Aber natürlich müssen wir für alle Szenarien vorbereitet sein, niemand weiss, wie lange diese Krise die Tourismus-Industrie noch treffen wird», so Joussen.

Tui-Chef Friedrich Joussen fordert einen Rettungsschirm für Reisebüros. Tui selbst hat Staatsgarantien von 1,8 Milliarden Euro erhalten. (Bild: Keystone)
Brasilien hat die zweitmeisten Corona-Infizierten weltweit

Brasilien hat nach jüngsten Angaben die zweithöchste Zahl von Infizierungen mit dem neuartigen Coronavirus weltweit und liegt damit nun vor Russland – nur die USA haben noch mehr Fälle. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Freitag 20’803 Infizierte mehr als am Donnerstag.

Damit stieg die Zahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern grössten Land Lateinamerikas auf 330’890. Russland kam nach Aufzeichnungen der amerikanischen Johns Hopkins Universität zuletzt auf 326’448 Fälle. Die USA überstiegen am Freitagabend (Ortszeit) die Marke von 1,6 Millionen nachgewiesenen Infizierungen.

Polizist bei Corona-Protesten in Chile angeschossen

Bei Protesten gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ist in Chile ein Polizist angeschossen worden. Der Beamte wurde bei Krawallen in der Ortschaft Cerrillos im Grossraum von Santiago de Chile von einer Kugel am linken Arm getroffen, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Auf einem vom Radiosender Cooperativa veröffentlichten Video war zu sehen, wie die Polizei zunächst mit einem Wasserwerfer gegen die Demonstranten vorging. Dann rannte eine Person auf die Strasse und feuerte in Richtung der Beamten. Innenminister Gonzalo Blumel sprach von einer «verabscheuenswürdigen und feigen Tat», als er den verletzten Beamten im Krankenhaus besuchte.

In Chile gibt es bei Corona-Demonstrationen heftige Zusammenstösse zwischen Bürgern und der Polizei, wie etwa am Montag in der Hauptstadt Santiago. (Video: Youtube/Bloomberg QuickTake)

Pläne für Corona-Steuer in Ägypten sorgen für heftige Kritik

Die ägyptische Regierung will die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Staatsfinanzen durch eine neue Steuer abfedern. Das Vorhaben löste am Freitag im Internet heftige Kritik aus.

Die Regierung plant, einen zusätzlichen Steuersatz von einem Prozent auf das Einkommen von Arbeitnehmern zu erheben. Steuerpflichtig wären demnach alle Arbeitnehmer mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 2000 ägyptischen Pfund, also rund 120 Franken. Zudem sollen auf gesetzliche Renten künftig Steuern von 0,5 Prozent erhoben werden.

Der Gesetzesentwurf sehe mögliche Ausnahmen für Arbeitnehmer in Branchen vor, die durch die Coronavirus-Pandemie «wirtschaftlichen Schaden» erlitten hätten, teilte das Kabinett zudem mit, ohne jedoch Details zu nennen. Das Parlament muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen.

Polizei muss Platz in St. Gallen räumen – Mann bespuckt Beamten

In St. Gallen kam es in der Nacht auf Samstag zu tumultartigen Szenen: Eine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen bemerkte um 0:30 Uhr zwischen 150 und 200 vorwiegend jüngere Personen auf dem Klosterplatz. Diese hielten sich in verschiedenen Gruppen auf. Die Polizei hatte die Meldung erhalten, dass sich einige der Personen rauften. Beim Eintreffen der Polizisten hatte sich die Situation jedoch beruhigt, wie die Stapo mitteilt.

Als die Polizei anschliessend mehrere Personen kontrollierte, schubste ein junger Mann einen Beamten und bespuckte diesen. Es formierten sich mehrere Personen gegen die Polizei, worauf diese weitere Patrouillen zur Unterstützung herbei rief. Da viele Personen unter Alkoholeinfluss grossen Lärm verursachten und sich untereinander gegenseitig provozierten, räumte die Polizei den Klosterplatz schliesslich, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Laut der Polizei verlief die Räumung des Platzes problemlos, ausser das Beamte beschimpft wurden.

Auf dem St. Galler Klosterplatz haben sich in der Nacht auf Samstag 150 bis 200 Personen versammelt und für Unruhe gesorgt. (Bild: Google Street View)

Den 18-jährigen Mann, der einen Polizisten geschubst und bespuckt hatte, wurde mit auf den Polizeiposten genommen. Er werde wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie wegen Beschimpfung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Johnson-Berater Cummings verstiess gegen Lockdown-Regeln

Der wichtigste Berater des britischen Premierministers Boris Johnson, Dominic Cummings, soll Medienberichten zufolge gegen die Ausgangsbeschränkungen in dem Land verstossen haben. Das berichteten der «Guardian» und der «Daily Mirror» am Freitagabend. Cummings soll demnach Ende März von London in die rund 430 Kilometer entfernte nordostenglische Grafschaft Durham zu seinen Eltern gefahren sein – zu einem Zeitpunkt, als er selbst Symptome von Covid-19 hatte.

 

Dominic Cummings, Berater des britischen Premierministers Boris Johnson, soll gegen die Lockdown-Regeln verstossen haben. (Bild: Keystone)

Nur rund eine Woche vorher hatte die Regierung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie strenge Auflagen für die Bewegungsfreiheit erlassen. Das Reisen war mit Ausnahme von dringenden Gründe nicht erlaubt. Wer Symptome aufweist, muss zudem sieben Tage in Selbstisolation verbringen.

Lausanner Polizei montiert Fussballtore ab
Die Lausanner Polizei hat alle Fussball-Tore, die sie finden konnte, demontiert. So sollen weitere illegale Fussballspiele verhindert werden. (Bild: Keystone)

Die Lausanner Polizei hat am Freitagabend alles unternommen, ein weiteres «wildes Fussballspiel» zu verhindern. Sie entfernte im oberen Stadtteil Les Boveresses alle Fussballtore, die sie finden konnte. Am Donnerstagabend hatte ein inoffizielles Fussballspiel dort rund 1000 junge Menschen angelockt. Die Polizei griff nicht ein.

Obwohl solche Massenveranstaltungen die derzeit geltende Covid-19-Verordnung des Bundesrates zur Eindämmung des Coronavirus verletzen und nicht erlaubt sind, haben in den vergangenen Tagen sechs weitere solche Spiele im Kanton Waadt stattgefunden. Mehr zum Thema gibt es hier.

Grossbritannien führt Quarantäne für Reisende aus dem Ausland ein

Die britische Regierung führt vom 8. Juni an eine zweiwöchige Quarantäne für alle Reisenden ein, die in das Land kommen. Das sagte Innenministerin Priti Patel am Freitag bei einer Pressekonferenz in London. Damit solle verhindert werden, dass Coronavirus-Infektionen von aussen eingeschleppt würden und eine zweite Ausbruchswelle auslösten, so die konservative Politikerin.

Reisende aus dem Ausland müssen in Grossbritannien erstmal in Qurantäne. (Bild: Keystone)

Einreisende müssen künftig an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen. Wer sich nicht an die 14-tägige Selbstisolation hält, muss mit einem Bussgeld von 1000 Pfund (rund 1185 Franken) rechnen, hiess es in einer Mitteilung der Regierung. Die Quarantäne soll für alle Einreisenden gelten, ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft. Ausgenommen sind nur wenige Berufsgruppen wie Lastwagenfahrer und Erntehelfer sowie Reisende aus Irland, der Isle of Man und den Kanalinseln.

Frankreich: Einsprüche gegen Fussball-Saisonabbruch abgelehnt

Das Verwaltungsgericht in Paris wies die Einsprüche der Klubs von Lyon, Amiens und Toulouse gegen den Abbruch der Ligue 1 ab. Das Gericht entschied am Freitag, dass es nicht zuständig sei. Der Beschluss der Fussball-Liga (LFP) könnte nur vor dem Staatsrat angefochten werden.

Lyon hatte in der zehn Runden vor Saisonende abgebrochenen Meisterschaft einen Europa-League-Platz verpasst, Amiens und Toulouse mussten absteigen.

St.-Pauls-Kathedrale richtet virtuelles Denkmal für Corona-Opfer ein

Die St.-Pauls-Kathedrale in London hat ein virtuelles Denkmal in Form eines Erinnerungsbuchs für Opfer der Coronavirus-Pandemie eingerichtet. Auf der Webseite des Projekts «Remember me», die am Freitag freigeschaltet wurde, können Angehörige und Freunde von Menschen, die an Covid-19 gestorben sind, Fotos und kurze Texte hochladen.

Das Projekt hat den Segen von Prinz Charles, der sich mit einem kurzen Video per Twitter zu Wort meldete. Das Angebot richte sich an Menschen jeglichen Glaubens und auch an Nicht-Gläubige, sagte Charles. «Dieses virtuelle Buch des Gedenkens ist hier, um uns beim Erinnern zu unterstützen», so der Royal. «Nicht nur um den Verlust und Schmerz festzuhalten, sondern auch um dankbar zu sein, was die geliebten Menschen in unser Leben gebracht haben.»

Der 71 Jahre alte Thronfolger war selbst zeitweise an Covid-19 erkrankt, hatte aber nur milde Symptome. Er hatte sich deshalb im März eine Woche lang auf seinem Landsitz in Schottland in Selbstisolation begeben. Seine Frau Herzogin Camilla (72) wurde damals negativ getestet, musste aber ebenfalls sieben Tage in Isolation. In keinem anderen Land in Europa wurden bisher so viele Todesfälle verzeichnet wie im Vereinigten Königreich.

Niedriger Anstieg der Covid-Opferzahl in Frankreich hält an

In Frankreich sinkt die Zahl neuer Covid-19-Opfer weiter. Innerhalb von 24 Stunden sind 74 Menschen an der Krankheit gestorben, am Vortag wurden 83 vermeldet. Auch bei den Corona-Intensivpatienten sank die Zahl um 44 auf 1701, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Paris mitteilte. Erstmals haben die Behörden nicht die Gesamtbilanz der Corona-Toten seit Ausbruch der Pandemie bekannt gegeben. Bis zum Donnerstag lag die Zahl bei 28 215.

Frankreich gehört in Europa zu den besonders betroffenen Ländern der Corona-Krise. Vor rund eineinhalb Wochen hat die Regierung die strengen Ausgangsbeschränkungen für Bürger gelockert. Einschränkungen gibt es aber weiterhin; so sind Reisen mit einer Entfernung von über 100 Kilometern nur bei besonderen beruflichen oder privaten Anlässen erlaubt.

Trump will Gottesdienste in Corona-Krise

US-Präsident Donald Trump hat die Gouverneure in den Bundesstaaten zur sofortigen Öffnung von Gotteshäusern in der Corona-Krise aufgefordert. Trump erklärte Kirchen und andere Gotteshäuser wie Synagogen und Moscheen am Freitag bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus zu «essenziellen Orten, die essenzielle Dienste anbieten». Essenzielle Einrichtungen wie etwa Supermärkte können nach den Coronavirus-Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC in der Pandemie geöffnet bleiben.

US-Präsident will, dass in seinem Land wieder Gottesdienste gefeiert werden – trotz Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Der Präsident rief die Gouverneure der US-Bundesstaaten dazu auf, Gotteshäuser schon an diesem Wochenende wieder zu öffnen. «Wenn sie das nicht tun, werde ich mich über die Gouverneure hinwegsetzen.» Alles zum Thema finden Sie hier.

Österreichs Kanzler Kurz: Corona-Soforthilfe Ja, Schulden-Union Nein

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist nach eigenen Worten für eine Corona-Soforthilfe für besonders vom Coronavirus betroffene Länder, lehnt eine «Schulden-Union» aber strikt ab.

Österreich wolle solidarisch sein, wolle – wie Deutschland – andere Länder unterstützen, die schwer von der Corona-Krise getroffen worden seien, sagte Kurz am Freitagabend, als er als Gast bei einem CSU-Internet-Parteitag zugeschaltet war. «Wir sagen klar Ja zu Corona-Soforthilfe, aber was wir ablehnen, ist eine Schulden-Union durch die Hintertür.»

 

Will keine Schulden-Union: Österreichs Kanler Sebastian Kurz. (Bild: Keystone)

Das würde Europa nicht guttun, argumentierte er. Deshalb könne jede Hilfe auf europäischer Ebene nur befristet stattfinden, mahnte Kurz. «Das ist ganz entscheidend: eine einmalige Soforthilfe und nicht ein Einführen einer Vergemeinschaftung von Schulden auf Dauer.»

Gondel fährt mit Plexiglas-Trennwänden

Ab dem 8. Juni 2020 fährt die Luftseilbahn Brunni-Holzegg bei Engelberg mit unterteilten Kabinen. Die Plexiglas-Trennwände wurden am Freitag montiert.

(Video: Keystone-SDA)

Amerikaner soll seinen Vater während Zoom-Videoanruf getötet haben

Ein 36-Jähriger soll seinen 72-Jährigen Vater getötet haben. Das Ganze hat sich während eines Zoom-Gruppencalls in den USA ereignet. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Boeing 777 wird zum Frachtflugzeug

Gegen die 230 Stühle werden aus einem Boeing 777-Langstreckenflugzeug ausgebaut, damit es für den Frachttransport eingesetzt werden kann. Insgesamt werden gemäss Communiqué der Swiss vier ihrer insgesamt 12 Boeing 777 im Zuge der Corona-Pandemie umgebaut. Somit kann die Ware nicht nur im Frachtraum, sondern auch in der Passagierkabine befördert werden. Gemäss der Swiss muss das BAZL für die umgebauten Flugzeuge eine Bewilligung ausstellen.

(Video: Keystone-SDA)

Corona-Tote mit mutmasslich irreversiblen Lungenschäden

Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten teils mutmasslich irreversible Schäden im Lungengewebe festgestellt. Alle Details erfahren Sie hier.

Erstmals zeigt an Menschen getesteter Corona-Impfstoff kleine Erfolge

Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, heisst es in einer chinesischen Studie.

Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

In China wurden erste Erfolge mit einem Corona-Impfstoff verwendet. (Bild: Keystone)
Bulgarien öffnet Grenzen für EU-Bürger - Kitas wieder in Betrieb

Bulgarien hat im Zuge einer weiteren Lockerung der Corona-Einschränkungen seine Grenzen für Dienstreisende aus EU-Staaten und dem Schengenraum geöffnet. Die am Freitag in Kraft getretene Anordnung von Gesundheitsminister Kiril Ananiew gilt auch für San Marino, Andorra, Monaco und den Vatikan. Demnach dürfen Geschäftsleute, Diplomaten, Ärzte, humanitäre Helfer sowie Fernfahrer aus den jeweiligen Ländern einreisen und müssen nicht in Quarantäne.

Wieder Freunde treffen: Corona-Lockerungen in Madrid und Barcelona

Endlich wieder Freunde treffen, Sport treiben, Shoppen im Modegeschäft oder einen «Cafecito» im Strassencafé: In Madrid und Barcelona sowie anderen Regionen Spaniens treten ab Montag bedeutende Lockerungen der scharfen Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Die beiden grössten und am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Städte des Landes gehen angesichts sinkender Infektionszahlen von der Phase null in die Phase eins des abgestuften Öffnungsplanes der Regierung über. Das teilte Gesundheitsminister Salvador Illa am Freitag mit. Von den Lockerungen würden 53 Prozent der Bevölkerung Spaniens oder 25 Millionen Menschen profitieren.

Ende der Einsamkeit in Sicht: In Madrid und Barcelona dürfen die Menschen wieder Freunde treffen. (Bild: Keystone)

Andere Regionen, wo die Infektionszahlen schon früher niedriger waren und die deshalb schon in Phase eins waren, treten ab kommender Woche in Phase zwei ein. Keine Region befindet sich bisher in Phase drei. Die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez will mit einem Vier-Stufen-Plan, der wegen der Phase null eigentlich fünf Phasen hat, das Land bis Ende Juni zu einer «neuen Normalität» führen. Dabei sollen die Regionen bei den Lockerungen – je nach Lage – mit verschiedenen Geschwindigkeiten voranschreiten. Jede Phase dauert zwei Wochen und entspricht damit der Inkubationszeit von Covid-19.

So verändert das Coronavirus die Welt

Donald Trump schwärmt von Malaria-Mittel, Brasilien empfielt es zur Behandlung und im Jemen droht nun auch eine Corona-Katastrophe. Wie das Coronavirus die Welt verändert, lesen Sie hier.

Söder: Wir haben das Schlimmste vorerst überstanden

CSU-Chef Markus Söder sieht wichtige Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus, warnt aber vor Sorglosigkeit. Man habe das Schlimmste vorerst überstanden, sagte Söder am Freitagabend in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag der CSU-Geschichte. «Wir sind ganz gut durchgekommen.»

 

Deutschland habe das Schlimmste überstanden, so CSU-Chef Markus Söder im Zusammenhang mit der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Die vergangenen Wochen seien eine unglaubliche Bewährungsprobe für das Gesundheitssystem, für die Politik und die Bevölkerung gewesen. «Corona stresst. Die einen, weil sie sehr besorgt sind, die anderen, weil sie sehr genervt sind», räumte der bayerische Ministerpräsident ein. Corona bleibe aber eine existenzielle Herausforderung. «Wir bleiben dabei: Umsicht und Vorsicht und Besonnenheit ist unser entscheidender Ratgeber.»

Zum Anschub der Konjunktur nach der Corona-Krise soll der Bund nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder in diesem Jahr noch maximal 100 Milliarden Euro zusätzliche Schulden aufnehmen dürfen. «Es ist wichtig, dass wir den Staat nicht ruinieren», sagte Bayerns Ministerpräsident am Freitag bei einem Parteitag.

Putin: Corona-Lage in Russland hat sich stabilisiert
 

Laut Russlands Präsident Vladimir Putin hat sich die Corona-Lage in Russland stabilisiert. (Bild: Keystone)

Im Kampf gegen das Coronavirus sieht der russische Präsident Wladimir Putin erste Erfolge. Die Lage habe sich im ganzen Land stabilisiert, sagte er am Freitag bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Videokonferenz. «Bisher ist diese positive Dynamik nicht so schnell, wie wir uns das wünschen. Manchmal ist sie instabil, aber sie existiert.» Etwa 165’000 Corona-Patienten könnten die Kliniken aufnehmen. 30 Prozent dieser Betten seien derzeit nicht belegt.

Russland ist nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins nach den USA das Land mit den weltweit meisten Corona-Infektionen. Mit Stand Freitag haben sich nach russischen Behördenangaben mehr als 326’400 Menschen mit dem Virus infiziert. Es wurden 3249 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert. 99’800 Menschen galten als genesen. Seit Tagen ist die Zahl der Neuinfizierten unter 10’000.

Roboter in Freiburger Firma desinfiziert Oberflächen

Ein Freiburger Unternehmen hat seinen Sicherheitsroboter mit einer zusätzlichen Aufgabe betraut. Das Gerät desinfiziert nun auch alle Oberflächen, die potenziell mit dem Coronavirus verseucht sein könnten.

Rovéo, so der Name des Roboters, war ursprünglich während der Nacht für die Sicherheit der Büros im Technopark von Villaz-St-Pierre zuständig.

Das Gerät auf vier Rädern kann sich autonom fortbewegen. Es verfügt unter anderem über akustische und thermische Sensoren. Mit Laser kann Rovéo Distanzen messen und so seine Umgebung in 3D aufzeichnen.

US-Botschafter: Lonza «perfektes Beispiel» für gute Zusammenarbeit

Der Lifescience-Konzern Lonza ist im Zusammenhang mit dem US-Unternehmen Moderna und dessen Impfstoff in den Fokus geraten. Lonza soll den Wirkstoff für die begehrte Impfung herstellen, sobald sie auf den Markt kommt. Im Interview mit dem «Tagesanzeiger» dementiert US-Botschafter Ed McMullen, dass die USA Druck auf Lonza ausüben, um als Erste an einen Corona-Impfstoff zu kommen.

US-Botschafter Ed McMullen dementiert, dass der Lonza-Impfstoff exklusiv für die USA zu Verfügung stehen soll. (Bild: Keystone)

Man werde selbstverständlich einen Corona-Impfstoff mit der Welt teilen, sollte dieser in den USA entdeckt werden, sagte McMullen im Interview. «Jedes Land, das in dieser Krise Daten zurückhält, Wissenschaftler behindert und Resultate nicht teilt, setzt sich den harten Fragen aller anderen Länder aus», ergänzte er.

Gängige Corona-Behandlung erhöht Sterblichkeitsrate

Das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin gilt als Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus. Forscher beobachten nun eine erhöhte Sterblichkeitsrate. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

2 Kommentare

  1. Typisch Politiker: Regeln verfassen, aber sich nicht daran halten – wie auch in der Schweiz. Ein Grund mehr, dass sich das Volk auch so verhalten darf.Report

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