Nicht alle sind in die Schutzmassnahmen des Bundes miteinbezogen: Das wollen die Unia und weitere Organisationen nun ändern. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bündnis fordert Covid-Überbrückungsfonds

Wirtschaftlicher Schutz für Personen, die noch keine Unterstützungen erhielten. Das fordert ein Bündnis aus Unia und unterstützenden Organisationen.

Die Gewerkschaft Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Dieser soll Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten.

Die Corona-Krise betreffe die prekär Angestellten besonders hart, schreiben die Organisationen. Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung seien von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen. Zurzeit könnten sie weder Entschädigungen der Arbeitslosenversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen.

Zu den unterstützenden Organisationen zählen etwa der Christliche Friedensdienst, Médecins du Monde Suisse, das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH), Solifonds, das Netzwerk der Schweizer Selbständigen, die Nationale Plattform zu den Sans-Papiers sowie die Gewerkschaften VPOD, Syndicom und SEV.

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