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Der Telebasel News Beitrag vom 19. Mai 2020.
Basel

Schickt die SVP Stefan Suter ins Regierungsrats-Rennen?

Das Kandidaten-Karussell der Basler Bürgerlichen für die Regierungsratswahlen erhält überraschenden Nachwuchs: Stefan Suter könnte für die SVP kandidieren.

Noch ist nicht klar, wen die bürgerlichen Parteien ins Rennen um die Regierungsrats-Sitze in Basel-Stadt schicken. Einige Namen kursieren bereits. Und mit der Nomination von Gianna Hablützel-Bürki (50) würde die SVP keineswegs überraschen. Sehr wohl täte sie dies aber mit einem Namen, der nun heiss gehandelt wird: Der Basler Anwalt Stefan Suter (56), noch gar nicht Mitglied der Partei, soll für die SVP kandidieren. Das berichtet das «SRF Regionaljournal».

Anwalt Suter wäre politischer Quereinsteiger

Demnach soll die Basler SVP ihre Kandidaten-Liste auf zwei Namen reduziert haben: Eben jener Hablützel-Bürkis, die bereits für den Ständerat kandidiert hatte und deshalb eine logische Nomination für die Regierungsratswahlen wäre, und jener Suters.

Suter selbst bestätigt gegenüber Telebasel, dass er eine Anfrage der Basler SVP erhalten hat. Entschieden sei aber noch nichts. Die SVP-Parteileitung will sich zu möglichen Kandidaten nicht äussern. Auch wenn Suter bislang nicht für die SVP politisierte, ist er in der Basler Bevölkerung bekannt. Als Anwalt vertrat Suter den Financier Werner K. Rey sowie den  Basler Bischof Kurt Koch in dessen Streit mit Pfarrer Franz Sabo. Nun könnte also der Quereinstieg in die Politik anstehen.

Wird Pascal Brenneisen nicht nominiert?

Sollten Hablützel-Bürki und Suter aber kandidieren, würde dies wohl heissen: Eine Kandidatur des ehemaligen Novartis-Managers Pascal Brenneisen (57) wäre wohl vom Tisch. Laut Recherchen von Telebasel ist es damit aber noch nicht so weit: Nach wie vor gehört also auch Brenneisen dem Kandidaten-Kreis an.

Laut «SRF Regionaljournal» dürfen die anderen bürgerlichen Parteien nun aus dem SVP-Kandidatenkarussell auswählen, wen sie aufstellen wollen – oder ob sie auf eine Allianz mit der SVP verzichten. Laut SVP-Präsident Eduard Rutschmann ist man momentan «in Diskussionen mit den anderen bürgerlichen Parteien».

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