Storchenküken, die vom Storchenhof Loburg gerettet wurden. (Bild: Storchenhof Loburg)
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Happy End für verwaistes Storchenküken

Einem verletzten Storch unter der Stromleitung war nicht mehr zu helfen. Aber ein anderes Leben konnte gerettet werden.

Wie die Bild schreibt, wurde unter einer Stromleitung in der deutschen Gemeinde Nutha ein toter Storch gefunden. Offenbar wurde er durch einen Stromschlag getötet. Es wurde aber festgetellt, dass das Storchenweibchen ein noch ungelegtes Ei in sich trug. Mitarbeiter des Storchenhofs Loburg operierten das Ei aus der Mutter heraus.

Das Ei wurde daraufhin ausgebrütet – durch Pute Erna. Nach einem Monat schlüpfte das gesunde Küken. Es wird jetzt mit Regenwürmern und Fleischbrocken gefüttert, so der Chef des Storchenhofs. Doch die Extrabehandlung hat bald ein Ende. In wenigen Wochen soll das Küken zu anderen Störchen ins Nest gesetzt werden, so dass es von Artgenossen adoptiert werden kann.

Der kleine Storch erhielt von der Storchenstation den Namen Asklepios. Der Name stammt aus einer griechischen Götterlegende. Asklepios  wurde vom Götterboten Hermes aus dem Leib seiner getöteten Mutter geschnitten und bei den Göttern aufgezogen. Später wurde aus ihm ein Meister der Medizin und auch der Tiermedizin.

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