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Der Telebasel Glam Beitrag vom 19. Mai 2020.
Basel

«Für die Kinder ist die Schule nicht mehr sebstverständlich»

Der Lockdown war für viele Familien nicht ganz einfach. Telebasel Moderatorin Katja Haas ist zweifaches Mami und erzählt von dieser speziellen Zeit.

Der Lockdown war für viele Familien nicht ganz einfach, man musste zwischen Hausunterricht, Homeoffice und der allgemeinen Hausarbeit jonglieren. Telebasel Moderatorin und Redakteurin Katja Haas wurde kurz vor dem Lockdown zum zweiten Mal Mami. Sie hatte während des Lockdowns nicht nur ein Neugeborenes zu Hause, sondern auch ihre 8-jährige Tochter Nyah. «Hätte mir jemand vor ein paar Monaten gesagt, dass ich während meines Mutterschaftsurlaubs nicht nur Vollblut-Mami, sondern auch Vollblut-Hausfrau und Lehrerin sein werde, hätte ich dieser Person einen guten Psychologen empfohlen», scherzt die Moderatorin im Interview mit Glam.

«Es waren tolle Wochen»

Was Katja Haas und viele andere für unmöglich hielten, wurde dann aber Realität: «Als wir hörten, dass die Schulen geschlossen werden, waren wir zuerst geschockt und wussten nicht genau, was wir jetzt machen sollen. Aber jetzt rückblickend muss ich wirklich sagen, es waren tolle Wochen und ich konnte mich immer mehr in die Rolle der Lehrerin hineinversetzen.»

Aber nicht nur die Moderatorin konnte diese Zeit geniessen. Auch ihre Tochter fand ihr Mami als Lehrerin toll. «Nyah hat es wirklich gefallen, aber natürlich hat sie die Schule und ihre Mitschüler sehr vermisst.»

Homeschool

Auch wenn die Kinder auf den Schulunterricht verzichten mussten, wurde trotzdem gelernt. Und zwar mit den Eltern zu Hause. «Für einige Schüler war das Lernen zu Hause nicht einfach. Das verstehe ich sehr gut. Die Eltern mussten plötzlich zwischen Homeschooling und Homeoffice jonglieren. Da hatte ich echt Glück. Ich war im Mutterschaftsurlaub und konnte mich so voll und ganz meinen neuen Herausforderungen als Lehrerin und Mama widmen. Deshalb hat bei uns das Lernen sehr gut geklappt», erzählt Katja Haas.

Die Freude über die Öffnung der Schulen war bei vielen Schülern riesig. So auch bei der 8-jährigen Nyah: «Seit rund einer Woche darf Nyah wieder zur Schule und sie kommt jeden Tag mit strahlendem Gesicht nach Hause. Die Erkenntnis, dass die Dinge, die früher selbstverständlich waren, wie eben die Schule, jetzt nicht mehr selbstverständlich sind und die Kinder es sogar geniessen, finde ich wirklich toll.»

1 Kommentar

  1. vielleicht könnten sie alles auf DEUTSCH kommentieren, dann muss man kein englisch unterricht nehmen.
    ich denke wir leben in der schweiz und nicht in englisch-sprechenden LänderReport

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