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Der Telebasel News Beitrag vom 18. Mai 2020.
Basel

Ein Schritt weiter beim Rosentalturm

Seit 2017 wurde gegen den neuen Rosentalturm mehrfach Einsprache eingereicht. Nun scheinen sich die Politiker einig zu sein.

Bei der Planung des Rosentalturms, der dort hinkommen soll, wo jetzt das Messe-Parkhaus steht, geht es vorwärts. Seit ersten öffentlichen Visualisierungen 2017 wurde das Projekt mehrfach kritisiert.

Diskussionspunkt war die Nutzung des Gebäudes. Bei Parkplätzen, Wohnraum und dem Fällen von Kastanienbäumen kam es zu Meinungsverschiedenheiten.

Drei Türme, drei Visualisierungen

Der Rodrntalturm an sich war wirklich nie umstritten. Laut Thomas Grossenbacher Grossrat im grünen Bündniss, sei ein Parkhaus, welches nicht unterirdisch gebaut ist, nicht mehr zeitgemäss. Der Turm sei die optimale Ablösung.

«Ich sehe wirklich viele Vorteile in der Stadtentwicklung. Auch, dass es dort einen Turm gibt, wir haben dort bereits den Claraturm und den Messeturm», dass dort ein weiterer Turm hinkommen soll, mache laut Thomas Grossenbacher Sinn.

Zur Zeit gäbe es drei Visualisierungen, es wäre möglich, alle drei Türme zu bauen. Jeremy Stephenson Präsident der Basler Bau- und Raumplanungskomission denkt, es bleibe auch bei einem dieser Pläne. «Dass wir zurück auf Feld 1 gehen, sehe ich nicht kommen», so Stephenson am Montag zu Telebasel.

Kompromiss als Meilenstein

Klar ist, dass im Rosentalturm weiterhin Parkplätze sein sollen. Hierbei hätte man sich bereits auf 1’148 Parkplätze einigen können. Für mehr Diskussionen sorgte der Anteil für Genossenschaftswohnungen. Hierbei einigte man darauf, dass die Hälfte der 48’000 m² Bruttofläche für Wohnungen genutzt wird, mindestens 10’000 m² für gemeinnütziges Wohnen. Der Rest wird für ein Hotel und Büros genutzt.

Ein weiteres Kompromiss, das gefunden wurde, betrifft die Rosskastanien auf der Rosentalanlage. Ein Teil dieser Bäume, hätte für den Bau gefällt werden müssen, jetzt bleiben diese, zur Freude von Thomas Grossenbacher stehen. «Darüber, dass die Kastanienbäume erhalten werden können, bin ich sehr froh», so Grossenbacher.

Ob die Kompromisslösung ausreichend war, zeigt ich in der ersten Grossratsitzung im Juni. Dann entscheidet der Grossrat erneut über die Projektplanung des Rosentalturms. Wird die Planung soweit genehmigt, liegt es bei der MCH-Group, einen Investor für den Bau zu finden.

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