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Schweiz

Andreas Glarner will SVP-Präsident werden

Ein dritter Kandidat setzt sich aufs Karussell um die Nachfolge von SVP-Präsident Albert Rösti: Der Aargauer Nationalrat Andreas Glaner will das Amt übernehmen.

Um die Nachfolge von Albert Rösti als Präsident der SVP streiten sich mittlerweile drei Kandidaten. Nachdem Ständerat Werner Salzmann und Nationalrat Alfred Heer ihre Kandidatur bekannt gaben, meldet nun auch Andreas Glarner sein Interesse am Amt an. Das sagt Glarner gegenüber CH Media.

Der Aargauer SVP-Nationalrat gilt als Hardliner in der Partei, speziell im Bereich des Asylwesens. Glarner knüpft seine Kandidatur an eine personelle Bedingung: Er trete nur an, wenn Nationalrat Marcel Dettling (SZ) nicht kandidiere. «Für mich ist Dettling nach wie vor der Leuchtturm», so Glarner zu CH Media. «Tritt er an, kandidiere ich nicht. Tritt er nicht an, kandidiere ich.»

Glarner fordert Kampfwahl

Der 57-Jährige fordert zudem wieder einmal eine Kampfwahl. Er wünsche sich «einen Zweiervorschlag zusammen mit Alfred Heer». Glarner: «Es wäre gut, wenn die SVP-Delegierten wieder einmal eine Auswahl hätten. Wir sind ja nicht die KPdSU.» Er spricht damit die kommunistische Partei der ehemaligen Sowjetunion an.

Dettling selbst bleibt bislang bei seiner Tendenz. Diese lautet, eher nicht zu kandidieren, wie CH Media weiter berichtet. Priorität hätten seine Familie und sein Betrieb. Eine definitive Absage gibt es aber noch nicht.

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