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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 17. Mai 2020.
Basel

So startet der FCB wieder ins Training

Der FC Basel wird am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Das unter klaren Corona-Regeln und im Stadion.

Normalität. Ein Wort, dass in Verbindung mit der Corona-Krise immer mehr an Gewicht erhält. Ein Wort, das unter den aktuellen Umständen nicht mehr als Selbstverständlichkeit hingenommen werden kann. So geht es in dieser Pandemie nicht nur den normalen Bürgern, sondern auch den Sportlern.

Kein normaler Ablauf

Umso mehr sehnen sich die Fussballer des FC Basel den Montagmorgen entgegen. Endlich wieder kicken. Endlich wieder Training. Endlich wieder Fussball. Es ist ein Schritt zurück in die Normalität. Auch wenn diese vermutlich andere Formen annehmen wird, als bislang gekannt. Denn das Training des FCB wird in Zeiten von Corona anders aussehen, als dass sich die Kicker das seit Jahren gewohnt sind.

Vom «normalen Ablauf», wie ihn die Fussballer kennen, wird nicht viel übrig bleiben. Kein gemeinsames Mittagessen. Kein gemeinsames Duschen. Am besten den Mitspielern so fern wie möglich bleiben. Umarmungen beim Wiedersehen sind klar untersagt.

Eine Frage der Kontrolle

Das Training wird in vordefinierten Kleingruppen abgehalten. Erstmals seit über zwei Monaten wird die Mannschaft von Rotblau den Rasen überhaupt wieder betreten. Es wird allerdings vorerst nicht der Rasen auf dem Trainingsgelände sein, sondern jener des St. Jakob-Parks. Warum? Ganz einfach: Das Stadion ist eine Umgebung, die man kontrollieren kann. Wenn auch nur für absehbare Zeit.

In erster Linie müssen sich die Spieler an die neuen Bedingungen gewöhnen. Bevor jedoch nur ein Spieler den Rasen betreten darf, muss er etliche Abläufe verinnerlicht haben. Dazu gehört auch das simple Desinfizieren der Hände und jedes Objekts, dass man mit den Händen berührt hat. Auch Gesundheitstest stehen auf dem Programm, wenn auch (noch) keine Corona-Tests. 

Keine Quarantäne

Damit das Team sich mental bereits auf die neue Situation einstellen konnte, wurde jedem Spieler einzeln ein Dokument, in dem die Verhaltensregeln definiert sind, zur Verfügung gestellt. Dieses Dokument soll Sicherheit vermitteln und wird mit den Spielern auch in persönlichen Gesprächen besprochen.

In eine zweiwöchige Quarantäne wird sich das Team nicht begeben. Zur Kontrolle und «Contact-Tracing» im Falle einer Infektion, wird dafür täglich eine neue Liste erstellt mit sämtlichen Personen, die Zutritt zum Gelände und Training haben. Unter diesen Massnahmen, sei man beim FCB zuversichtlich, dass man Herr der komplexen Situation ist.

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