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Der Telebasel News Beitrag vom 16. Mai 2020.
Basel

46 Verzeigungen nach Demonstration gegen Corona-Massnahmen

Auf dem Marktplatz haben sich 120 Gegner der Pandemie-Massnahmen vor dem Rathaus versammelt. Die Kundgebung wurde nach einer Stunde von der Polizei aufgelöst.

Die Kundgebungsteilnehmer, darunter viele ältere, aber auch junge Menschen, trugen Schilder mit Aufschriften wie «Freiheit für freie Bürger» oder «Gates go home» und sangen zum Teil kirchliche Lieder.

Der Einsatzleiter der Polizei forderte die Demonstrierenden mehrere Male auf, die Strasse für die ungleich zahlreicher anwesenden Einkaufspassanten freizugeben. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zogen nach einer halben Stunde durch die mit Passanten prall gefüllte Freie Strasse bis zum Münsterplatz. Auf dem leeren Platz versammelten sie sich mit angemessenem Abstand erneut.

46 Verzeigungen ausgesprochen

Kurz vor 15 Uhr begann die Polizei mit den zuvor angekündigten Personenkontrollen. Damit löste sich die Kundgebung auf, ohne dass es zu Eskalationen kam, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete. Die Kantonspolizei sprach 46 Verzeigungen aus.

Die Basler Polizei und der Basler Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) waren in den letzten Tagen mehrmals von Politikern aus dem, bürgerlichen und rechten Lager scharf für ihre Untätigkeit kritisiert worden. Die Kritik bezog sich vor allem auf den 1. Mai, als die Polizei eine unbewilligte Kundgebung durch die Stadt hatte ziehen lassen.

4 Kommentare

  1. Komisch…. ich hatte hier einen Kommentar und der scheint gelöscht worden zu sein?? War er unseriös?? Ich meine, ich habe ganz friedlich geschrieben….Report

  2. Hört doch mal auf, akzeptiert doch einfach den BAG Entscheid, so schlecht ist er nicht ganz im Gegenteil !!! Mit diesen unnützen Gegendemonstrationen bewirkt man nur, da kaum Abstand gehalten wird, eine weitere Pandemiewelle !!! Wollt Ihr das wirklich ??? Ihr seid jetzt schon gefrustet weil Euer Nervenkostüm nicht mehr lange standhält.Report

  3. Hätten Bundesrat und Regierungsrat alles laufen lassen, also keine Einschränkungen verfügt und wäre die Situation à la Lombardei oder Elsass eskaliert, wären die Demonstrierenden auf die Strasse gegangen, um zu reklamieren, dass Bundesrat und Regierungsrat nicht richtig und schnell gehandelt hätten! Sie hätten den Gremien mangelnde Aufsichtspflicht und allfällige Todesfälle vorgeworfen. Jetzt ist es einfach umgekehrt. So oder so: niemand von den demonstrierenden Menschen musste Entscheide fällen und Verantwortung übernehmen. Kritikerinnen und Kritiker machen es sich einfach, zu einfach. Zeichen der Zeit! Jeder/jede ist sich selbst der/die Nächste, Shopping über alles, Egoismus pur und eine Kritikkultur, die jeglichen Rahmen sprengt.Report

  4. Interessant, wie gewisse Leute in ihren Schreber- nein Vrenelis-Gärten leben und einen Zaun drum machen. Bei „Störung“ wird militant inszeniert. Sonst interessiert die nicht, was auf der Welt vor geht!
    Gewisse Leute äussern jetzt genau die Ängste (Einsperren, Tätowieren) mit denen Ihresgleichen damals AIDS „bekämpfen“ wollte („Gauweilereien“), weil es ja „nur um die Schwulen“ ging! Sehr erhellend!Report

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