In der Schweiz gibt es wegen der Corona-Krise weniger Lehrstellen. Die Romandie ist dabei stärker betroffen, als die Deutschschweiz. (Bild: Keystone)
Schweiz

Lehrstellen-Situation in der Romandie schlechter

Die Corona-Krise belastet den Schweizer Lehrstellenmarkt. Besonders betroffen ist die Romandie.

Die Lehrstellen-Situation in der Corona-Krise ist in der Romandie schlechter als in der Deutschschweiz. Dies sagte Rémy Hübschi, Vizedirektor Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), am Freitag vor den Bundeshausmedien.

Die von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Task Force Lehrstellen habe festgestellt, dass die Ausgangslage eigentlich gut sei und ein stabiles Angebot zu Beginn der Krise bestanden habe.

Die Trends, die in den April hinein reichten, seien etwas gemischt: In der Deutschschweiz laufe es gut mit den Lehrvertragsabschlüssen. In der französischsprachigen Schweiz gebe es aber Verzögerungen.

Intervention möglich

Es gebe offenbar eine Korrelation zwischen der Intensität der Corona-Krise und der Lehrstellenlage in den Landesteilen. Die Zahlen im Mai und Juni würden Aufschluss darüber geben, ob sich die Lage so weiter entwickele.

Falls nötig, «haben wir gesetzliche Grundlagen, um zu intervenieren», sagte Rémy Hübschi. «Die Kantone habe ein erprobtes Instrumentarium zur Lehrstellen-Förderung.»

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