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International

Corona-Krise führt zu weltweiten Einbussen von 8,8 Billionen Dollar

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Trump will USA «voll und ganz» auf künftige Epidemien vorbereiten

US-Präsident Donald Trump will die Vereinigten Staaten für Epidemien in der Zukunft wappnen. «Ich bin entschlossen, dass Amerika voll und ganz auf alle künftigen Ausbrüche (von Krankheiten), von denen wir hoffen, dass es keine geben wird, vorbereitet sein wird», sagte Trump am Donnerstag bei einem Auftritt in Allentown im US-Bundesstaat Pennsylvania.

Will die Reserven seines Landes für künftige Epidemien «dramatisch steigern»: US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

«Unsere Anstrengung beginnt mit der dramatischen Steigerung unserer Reserven.» Nie wieder werde ein Präsident leere Regale oder abgelaufene Produkte erben – zumindest nicht in den kommenden Jahren, versprach Trump. Das Weisse Haus hatte zuvor mitgeteilt, dass die Regierung an einem «voll ausgestatteten, widerstandsfähigen nationalen Lagerbestand» arbeite, der etwa Schutzmasken vorhalten soll. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Weltwirtschaft könnte bis zu 8,8 Billionen Dollar einbüssen
 

Die Weltwirtschaft könnte in der Corona-Krise bis zu 8,8 Billionen Dollar einbüssen. (Bild: Keystone)

Die Coronavirus-Krise wird der Weltwirtschaft in diesem Jahr Einbussen von 5,8 bis 8,8 Billionen Dollar bringen. Dies geht aus einer aktualisierten Schätzung der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) vom Freitag hervor.

Das wären 6,4 bis 9,7 Prozent des globalen Bruttoinlandproduktes. Die Prognose ist pessimistischer als noch im April. Damals hatte die ADB globale Verluste von zwei bis 4,1 Billionen Dollar vorhergesagt. Inzwischen haben die Experten die Folgen der weitreichenden Coronavirus-Restriktionen in ihre Rechnungen einbezogen, wie es am Freitag weiter hiess.

Testinitiative könnte Wirtschaftserholung forcieren

Der US-Notenbanker Robert Kaplan plädiert für umfassende landesweite Coronavirus-Tests. Mit einer «dramatischen nationalen Testinitiative»  könne eine relativ rasche Erholung der Wirtschaft von der Krise erreicht werden, sagte der Chef des Notenbank-Ablegers in Dallas am Donnerstag dem TV-Sender KERA.

«Warum nicht Hunderte von Milliarden Dollar ausgeben oder Dutzende von Milliarden Dollar, um zu verhindern, das man Billionen mehr ausgeben muss?», sagte er. Dies sei ganz klar von höchster Priorität, hiess es weiter.

Dutzende Milliarden Dollar sollen in den USA verhindern, dass Billionen ausgegeben werden müssen. (Bild: Keystone)
 US-Büroartikelhersteller Office Depot will 13'000 Jobs streichen
Der US-Büroartikelhersteller Office Depot hat die Streichung von rund 13’000 Arbeitsplätzen angekündigt. Zudem gab das Management am Donnerstag (Ortszeit) die Schliessung von Filialen bekannt. Die Massnahmen erfolgen aufgrund der Coronavirus-Krise. Sie sollen bis Ende 2023 umgesetzt werden und zu Nettoeinsparungen von 860 Millionen Dollar führen, hiess es weiter vom Office-Depot-Management.
Weg frei für Neustart der Premier League im Juni

Die britische Regierung hat den Weg für eine Fortführung der Premier League im Juni frei gemacht. Das ging aus einem Treffen zwischen Vertretern des nationalen Verbandes FA, der Premier League und der English Football League mit dem britischen Kulturminister Oliver Dowden hervor. Die bisherigen Pläne zur Fortsetzung der Liga seien Dowden zufolge «überzeugend». Vor einem Neustart muss sich die Premier League aber noch auf ein finales Konzept einigen.

Kann Klopp am Ende doch noch jubeln? Die Zeichen für eine Fortsetzung der Premier League-Saison stehen sehr gut. (Bild: Keystone)

Bisher ist eine Wiederaufnahme des Ligabetriebs am 12. oder 19. Juni im Gespräch, die Spiele sollen dann wie in der Bundesliga vor leeren Rängen stattfinden. Die Liga ist seit dem 13. März wegen der Corona-Krise unterbrochen, bisher wurden 29 von 38 Spieltagen absolviert. Die Premier League will am Montag erneut über die Pläne beraten.

Dänische Regierung will Grenzen noch nicht öffnen

Dänemark hat weiterhin noch keine Entscheidung getroffen, wann es seine Grenzen nach Deutschland, Schweden und Norwegen wieder öffnen will. Es sei vereinbart worden, dass die Regierung bis zum 1. Juni Neuigkeiten zu den Grenzen bekanntgeben werde, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Donnerstagabend bei der Ankunft zu einer TV-Debatte mit den Spitzen der weiteren dänischen Parlamentsparteien. Daran werde festgehalten.

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen teilte am Donnerstag mit, dass das Land die Grenzen vorläufig noch nicht öffnen wolle – eine Entscheidung wird bis zum 1. Juni erwartet. (Bild: Keystone)
Neustart von Bulgariens Fussball-Ligen am 5. Juni

In Bulgarien soll die Saison der 1. und 2. Fussball-Liga nach der Corona-Zwangspause am 5. Juni ohne Publikum fortgesetzt werden. Sportminister Krasen Kralev unterzeichnete am Donnerstag eine entsprechende Anordnung. Das Training der Teams kann danach schon an diesem Freitag beginnen.

Die Spiele beider Ligen waren wegen eines am 13. März verhängten Ausnahmezustands im Kampf gegen das Coronavirus zunächst eingestellt worden.

Olympia-Verlegung kostet IOC bis zu 800 Millionen Dollar

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stellt bis zu 800 Millionen Dollar zur Bewältigung der Folgen der Verschiebung der Sommerspiele in Tokio bereit. Die Corona-Krise habe auch «erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Olympischen Spiele, die olympische Bewegung und das IOC», erklärte IOC-Präsident Thomas Bach. Auf seiner Sitzung habe das Exekutivkomitee daher diese Summe bewilligt.

150 Millionen Dollar sollen unter anderem an die internationalen Sportverbände und nationalen Olympischen Komitees fliessen. «Damit sollen diese in die Lage versetzt werden, ihren Sport weiter zu betreiben und ihre Athleten zu unterstützen», sagte Bach. Der Löwen-Anteil von umgerechnet 650 Millionen Dollar soll die Zusatzkosten des IOC für die Organisation der ins nächste Jahr verlegten Tokio-Spiele decken.

Finden erst nächstes Jahr statt und das wird teuer: Die Olympischen Sommerspiele in Tokio. (Bild: Keystone)
Zoom stellt hunderte Entwickler in den USA ein

Der Corona-Aufsteiger Zoom, der für die Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China kritisiert wurde, will zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA aufbauen. In Pittsburgh und Phoenix sollen in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, wie der Videokonferenz-Dienst am Donnerstag mitteilte.

Zoom war eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, in der Corona-Krise explodierte aber die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Dabei traten auch einige Sicherheitsmängel zutage, die Zoom inzwischen ausräumte.

Zoom ist einer der grossen Aufsteiger der Coronakrise. Nun will das Unternehmen hunderte neue Stellen schaffen. (Bild: Keystone)
Betrug mit Atemgeräten: Politiker und Unternehmer in Rio festgenommen

Die Bundespolizei in Rio de Janeiro hat mehrere Unternehmer und Politiker wegen des Verdachts auf Betrug im Gesundheitssystem in der Corona-Krise festgenommen. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, öffentliche Gelder bei überteuerten Anschaffungen über soziale Organisationen unterschlagen zu haben, wie aus der Erklärung der Staatsanwaltschaft von Rio am Donnerstag hervorging.

«Die kriminelle Organisation fuhr mit den kriminellen Praktiken selbst während der sich verschärfenden Pandemie fort», hiess es in der Erklärung. Sie habe sogar den Notstand, der Aufträge ohne Ausschreibung erlaubt, ausgenutzt, um unrechtmässige Verträge mit der öffentlichen Hand einzugehen.

Auch das provisorisch errichtete Spital im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro soll vom Betrug durch mehrere brasilianische Politiker und Unternehmer betroffen sein. (Bild: Keystone)

Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Ankäufe wie Atemgeräte für die provisorischen Kliniken gehandelt haben, die die Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro in den vergangenen Wochen errichtete, um die Kapazitäten im Gesundheitswesen zu erhöhen. Demnach ist auch das provisorische Krankenhaus im legendären Maracanã-Stadion von dem Betrug betroffen.

Schweden verlängert Einreiseverbot aus Nicht-EU-Ländern bis 15. Juni

Schweden hat sein in der Corona-Krise erlassenes vorübergehendes Einreiseverbot um einen weiteren Monat bis zum 15. Juni verlängert. Das Verbot, das die schwedische Regierung bereits am 19. März eingeführt hatte, gilt für alle Menschen, die von ausserhalb der EU, Grossbritanniens und der Länder der Europäischen Freihandelszone nach Schweden reisen wollen.

Der Entschluss zur Verlängerung wurde auf Empfehlung der EU-Kommission getroffen und soll wie bereits zuvor die Ausbreitung des Coronavirus verringern, wie das schwedische Justizministerium am Donnerstag mitteilte.

Frankreich will rasch EU-Fonds für Corona-Wiederaufbau

Frankreich fordert Tempo bei der Gründung eines europäischen Fonds zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise. Die Arbeit daran müsse bereits bei der Eurogruppe am Freitag vorangetrieben werden, betonte Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag in einem Gespräch mit Journalisten.

Ein Auseinanderdriften der Eurozone in der Krise müsse unbedingt vermieden werden, sagte er. Von allen Anträgen auf Beihilfen, die die EU-Kommission bewilligt habe, komme die Hälfte aus Deutschland. Frankreich, Italien und Spanien könnten ihren Unternehmen dagegen weit weniger helfen. Die Zahlen zeigten, dass die Kluft wachse.

Kaum Abstand und keine Schutzmaske: Wut und Kritik an Kanzler Kurz

Der erste offizielle Besuch ausserhalb Wiens seit Beginn der Corona-Krise hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz heftige Kritik eingebracht.

Der konservative Politiker war am Mittwoch im Kleinwalsertal (Vorarlberg) ohne Mundschutz unterwegs. Ausserdem wurde der Sicherheitsabstand von einem Meter vielfach nicht eingehalten. Von dem Besuch kursierten am Donnerstag Aufnahmen im Internet, unter anderem von den «Vorarlberger Nachrichten». Zu sehen ist, wie Besucher und Politiker ohne Maske eng beieinander sind.

Zum Artikel geht es hier lang.

Reisen in den Kosovo ab Juni wieder möglich

Gute Nachrichten aus dem Kosovo: Ab Juni sind wieder Reisen aus der Schweiz möglich. «Wir werden die Einreisebeschränkungen ab Juni lockern. Spätestens am 15. Juni kann der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Auch Touristen können dann wieder ins Land», kündigt Islam Spahiu, stellvertretender kosovarischer Botschafter in der Schweiz, gegenüber «20 Minuten» an.

Damit können beispielsweise Kosovaren, die in der Schweiz leben, im Sommer ihre Ferien in der Heimat verbringen.

Es ist dasselbe Datum, wie auch Grenzöffnungen der Schweiz zu Frankreich, Deutschland und Österreich geplant sind.

Südamerikanischer Fussballverband beschliesst Corona-Regeln

Vertraute Rituale im Fussball fallen künftig auch in Südamerika der Corona-Pandemie zum Opfer: Das Küssen des Balls, der Tausch von Trikots und das Spucken auf den Rasen ist bei Spielen ab sofort verboten. Auch der Austausch von Wimpeln zwischen den Captains vor Anpfiff ist untersagt, wie der südamerikanische Fussballverband Conmebol mitteilte.

Die neuen Regeln gelten zunächst für die kontinentalen Wettbewerbe Copa Libertadores und Copa Sudamericana. Wann die Turniere fortgesetzt werden, ist derzeit allerdings noch unklar. Derzeit ruht der Spielbetrieb in ganz Südamerika.

Mehr als 11'000 Coronafälle in Brasilien in 24 Stunden

Die Zahl der Coronafälle nimmt in Brasilien immer weiter zu. Nach den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Mittwochabend (Ortszeit) wurden 11’385 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden registriert.

Das ist ein weiterer Negativrekord in dem südamerikanischen Land für den 24-stündigen Zeitraum. Zwischen Montag und Dienstag waren erstmals mehr als 800 Todesopfer in dem Zeitraum registriert worden.

41 neue Destinationen: Swiss fliegt wieder nach Italien und Spanien

Die Swiss fährt nach Wochen des Stillstands den Flugbetrieb schrittweise wieder hoch. Im Juni fliegt die Airline 41 Destinationen wieder an, darunter Italien und Spanien, die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen wurden. Insgesamt ist geplant, ab Zürich und Genf bis zu 190 Flüge an 41 europäische Ziele wieder durchzuführen, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel hier.

New York öffnet in der Corona-Krise phasenweise

In New York startet der Weg zurück in die Normalität. Phasenweise werden Lockerungen vorgenommen. Mehr zum Thema gibt es hier.

In New York startet der lange Weg zurück zur Normalität. (Bild: Keystone)
Bund legt Rahmen für Schutz im nachobligatorischen Unterricht fest

Geht die Lockerung der Corona-Massnahmen nach Plan weiter, ist ab dem 8. Juni wieder Präsenzunterricht in grösseren Gruppen an Gymnasien, Berufs- und Fachhochschulen, Universitäten und in Weiterbildung erlaubt. Es gelten aber weiterhin Einschränkungen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) haben dazu Grundprinzipien erarbeitet. Diese dienen als Grundlage für Schutzkonzepte der Bildungseinrichtungen, die entsprechend den lokalen Gegebenheiten organisiert werden müssen. Ein Schutzkonzept ist die Voraussetzung dafür, dass Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden dürfen.

Zahl der Corona-Toten im Kanton Waadt erreicht 400er-Marke
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in der Waadt die Schwelle von 400 erreicht. Der französischsprachige Kanton steht bei den Opferzahlen an der Spitze, vor dem Tessin mit 341 Toten.
Im Kanton Waadt starben 400 Menschen am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Gemäss den Statistiken der Gesundheitsbehörden wurden im Kanton Waadt in den vergangenen vier Tagen zwar keine weiteren Todesfälle verzeichnet. Der Kanton korrigierte am Donnerstag aber die Opferzahlen nach oben.

EU-Kommission: Corona-Impfstoff muss öffentliches Gut sein

Beim Zugang zu einem Coronavirus-Impfstoff darf es laut EU-Kommission keine Unterschiede zwischen einzelnen Ländern geben. Der Impfstoff gegen Covid-19 sollte ein weltweit öffentliches Gut sein, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag.

Der Zugang müsse «gerecht und allgemein» sein. Solidarität und eine enge Koordination seien die effektivste und sicherste Antwort auf die Krankheit, betonte der Sprecher.

Imstoffe sollen öffentliches Gut sein, heisst es seitens der EU-Kommission. (Bild: Keystone)
Riesiges Steuerminus in Deutschland erwartet

Wegen der Corona-Pandemie sinken in Deutschland erstmals seit der Finanzkrise 2009 die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen.

Die Steuerschätzer rechnen damit, dass der Staat in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger einnimmt als im vergangenen Jahr, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Berlin bekanntgab.

5,5 Prozent der Lehrstellen gehen vermutlich verloren

In der Schweiz werden wegen der Corona-Krise nach Ansicht der Lehrbetriebe 5,5 Prozent der Lehrstellen vermutlich verloren gehen. Das geht aus dem «LehrstellenPuls» der Professur für Bildungssysteme der ETH Zürich und der Lehrstellenbörse Yousty AG hervor.

Mehr zum Thema hier.

5,5 Prozent aller Lehrstellen drohen verloren zu gehen. (Bild: Keystone)

Knapp drei Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in USA

In den USA haben infolge der Corona-Pandemie erneut Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis einschliesslich 9. Mai wurden knapp drei Millionen Neuanträge registriert, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

In den sieben Wochen zuvor hatten bereits mehr als 33 Millionen Menschen einen solchen Antrag gestellt – so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Damit haben seit Mitte März mehr als 36 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten ihren Job verloren.

Coronavirus verdirbt Schweizer Parahotellerie die Wintersaison

Bis zum Ausbruch der Pandemie hierzulande sah die Saison glänzend aus. Seit den Schliessungen durch die Behörden im März ist die Bilanz aber rabenschwarz. Alle Details erfahren Sie hier.

Die Schweizer Para-Hotellerie steht vor einer harten Wintersaison. (Bild: Keystone)
Burundi verweist WHO-Vertreter des Landes

Die autoritäre Regierung von Burundi hat inmitten der Corona-Krise und kurz vor der Präsidentenwahl vier Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) des Landes verwiesen.

Der WHO-Landesdirektor in dem ostafrikanischen Land und die anderen drei Experten seien zu unerwünschten Personen erklärt worden, hiess es in einer Mitteilung des Aussenministeriums. Demnach haben die vier bis Freitag Zeit, das Land zu verlassen. Ein Grund wurde nicht genannt.

Zucchero vermisst sein Publikum

Der italienische Musiker Zucchero vermisst in der Corona-Krise sein Publikum. «Es ist wunderschön hier auf dem Land», sagte der 64-jährige Italo-Rocker, der die Corona-Isolation bisher grossteils auf seinem Landsitz in Pontremoli im Norden der Toskana verbracht hat. «Ich versuche, kreativ zu sein», sagte er der dpa am Telefon. «Ich suche nach Ideen, um andere Menschen zu erreichen.» Via Internet tritt er für seine Fans weiter auf:

Kanaren fordern Grenzöffnung für Touristen: «Viele werden verhungern»

Zwei spanische Touristen-Hochburgen, die Kanaren und die Balearen, haben mit eindringlichen Appellen an Madrid eine baldige Grenzöffnung gefordert. «Wir müssen die Märkte wieder öffnen. Leider sind (in Spanien wegen Covid-19) fast 30’000 Menschen gestorben, aber bald werden auch viele den Hungertod sterben», qarnte die Vertreterin des Bündnisses Kanarische Koalition im Madrider Parlament, Ana Oramas, am Donnerstag im spanischen Fernsehen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Die Kanaren leiden unter den Tourismusbussen wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Coronavirus befällt auch Nieren und andere Organe

Das neue Coronavirus befällt laut einer Studie des deutschen Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) neben der Lunge auch zahlreiche andere Organe. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Das Coronavirus greift nicht nur die Lunge an, wie eine Deutsche Studie belegt. (Bild: Keystone)
Deutscher Bundestag beschliesst Corona-Paket

Beschäftigte in der Altenpflege sollen in Deutschland in diesem Jahr eine Corona-Prämie bekommen. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen.

Die Prämie ist Teil des sogenannten zweiten Bevölkerungsschutzgesetzes der grossen Koalition, das zahlreiche weitere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorsieht.

Acht positive Corona-Tests bei Besiktas Istanbul

Acht Angestellte von Besiktas Istanbul sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das habe sich am Mittwoch bei weiteren Untersuchungen aller Spieler und Mitarbeiter ergeben, teilte der Klub am Donnerstag mit. Zur Identität der Infizierten gab es zunächst keine Informationen. Besiktas hatte bereits am 9. Mai bekanntgegeben, dass ein Spieler und ein Mitarbeiter positiv getestet worden seien.

Die Türkei hatte die Meisterschaften wegen der Corona-Krise am 19. März bis auf Weiteres unterbrochen. Sie sollen ab dem 12. Juni ohne Zuschauer wieder aufgenommen werden.

 

Acht Angestellte von Besiktas Istanbul leiden unter dem Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)

Plädoyer «Perspektive Care-Gesellschaft» lanciert

290 Erstunterzeichnende aus Politik, Wissenschaft, Kultur und sozialen Bewegungen haben ein Plädoyer «Perspektive Care-Gesellschaft» lanciert. Sie fordern damit einen markanten Richtungswechsel in der Politik für mehr Kooperation, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Das Plädoyer wurde auf Initiative des Think Tank Denknetz gestartet. «Die Corona-Krise und die Klima-Krise machen deutlich, wie verletzlich eine Welt geworden ist, die auf der Ausbeutung von Mensch und Natur beruht», heisst es in dem Plädoyer. Nötig sei ein Richtungswechsel.

Favre erfreut über Regeländerung

An diesem Wochenende wagt die seit Mitte März ausgesetzte Bundesliga den Neustart. Für Lucien Favre und Borussia Dortmund steht am Samstag das Revierderby gegen Schalke 04 an. Seine Mannschaft sei bereit, sagte Favre an der Medienkonferenz vor dem Spiel, die ohne Journalisten stattfand und zu der Favre und Michael Zorc mit Dortmund-Masken erschienen. «Wir haben gut trainiert. Jetzt sind wir im Hotel, alle machen ihren Job sehr gut», sagte Favre. Mir der aktuellen Situation hätten er und das Team keine Probleme.

 

Freut sich über die Regeländerung bei der Zahl der Auswechslungen: BVB-Trainer Lucien Favre. (Bild: Keystone)

Aufgrund der Corona-Krise arbeitet der BVB mit dem Sportpsychologen Philipp Laux zusammen. Erfreut zeigte sich der Schweizer Trainer besonders auch über die Regeländerung, die neu fünf statt drei Auswechslungen erlaubt. «Das ist eine sehr gute Idee, die nötig sein wird», sagte Favre. Keines der Teams sei schon wieder bei voller Leistungsfähigkeit, dies komme erst nach dem Liga-Neustart «peu à peu» zurück.

Japan hebt Covid-Notstand vorzeitig auf - Tokio ausgenommen

Japan hebt den Corona-Notstand in den meisten Landesteilen vorzeitig auf. Regierungschef Shinzo Abe gab dies am Donnerstag nach Beratungen mit Experten bekannt. Ausgenommen sind städtische Grossräume wie Tokio und Osaka.

Der Notstand hätte eigentlich überall noch bis zum 31. Mai gegolten – wobei das keine harte Ausgangsbeschränkungen wie in Europa bedeutet. Die Bürger sind nur gebeten, möglichst zu Hause zu bleiben.

 

Eigentlich wurde in Japan der Covid-Notstand aufgehoben: Tokio wurde dabei aber ausgenommen. (Bild: Keystone)

Tschechisches Polizeimuseum sammelt Corona-Stoffmasken

Die selbst genähte Stoffmaske ist für viele zum Symbol für die Corona-Krise geworden. Als eines der ersten Länder in Europa hatte Tschechien am 19. März eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit eingeführt.

Das Polizeimuseum in Prag hat am Donnerstag einen Sammelaufruf unter dem Motto «Der Mundschutz schreibt Geschichte» gestartet, um diese Zeit zu dokumentieren.

Premier-League-Fortsetzung voraussichtlich erst ab 19. Juni

Die geplante Fortsetzung der englischen Premier League könnte sich laut Medienberichten um eine weitere Woche auf den 19. Juni verzögern. Das ist das Ergebnis einer Videokonferenz mit Spielern und Trainern am Mittwoch, bei dem mehrere Spieler deutliche Sicherheitsbedenken geäussert haben sollen. Bisher galt ein Neustart der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich.

In der britischen Premier League wird erst in einem Monat wieder Fussball gespielt. (Bild: Keystone)

Laut Berichten der Zeitungen «Guardian» und «Telegraph» kritisierten mehrere Spieler, die vorgesehenen Regeln für den Re-Start enthielten keine ausreichenden Anweisungen für das Training. Ausserdem sei nicht geklärt, was zu tun ist, wenn ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet wird. Offen ist demnach, ob sich dann die ganze Mannschaft oder nur der betroffene Spieler isolieren muss.

WHO-Europa mahnt zu Wachsamkeit im Kampf gegen Corona

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Europäer zu weiterer Wachsamkeit im Kampf gegen die Corona-Krise aufgerufen. Es gebe keinen Raum für Selbstgefälligkeit, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen.

Die Regierungen und Behörden müssten ein offenes Ohr für ihre Bevölkerungen behalten, die Bürger weiter verantwortungsvoll handeln und sich an die Massnahmen halten. «Jeder von uns prägt die Geschichte dieser Pandemie», sagte Kluge. Jeder einzelne habe Anteil daran, Covid-19 in Schach zu halten. «Es liegt jetzt an uns.»

Zürcher starten Velo-Protest

Gut ein Dutzend Aktivsten der Zürcher Sektion der Gruppe «Umverkehr» kaperten am Donnerstagmorgen an der Gessnerallee in der Zürcher Innenstadt eine Autospur und wandelten sie temporär mit Strassenmarkierungen in eine Velospur um. Sie fordern mit ihrer Aktion, dass in Schweizer Städten flächendeckend Autofahrspuren zu Velowegen umgewandelt werden. «Gerade in Corona-Zeiten ist das Velo das sicherste Fortbewegungsmittel», begründete Initiantin Simone Brander die Dringlichkeit ihres Anliegens.

(Video: Keystone-SDA)

Südkorea sieht Kampf gegen Virusausbreitung an kritischem Punkt

Nach einer Häufung von Corona-Infektionen unter Clubgängern in Seoul sehen die südkoreanischen Gesundheitsbehörden den Kampf gegen eine neue Ansteckungswelle an einem kritischen Punkt.

Behördenvertreter warnten am Donnerstag erneut vor dem Risiko, dass die Situation ausser Kontrolle geraten und zu einem ähnlichen sprunghaften Anstieg der Fallzahlen wie im Februar führen könnte. «Es ist für uns jetzt ein sehr kritischer Moment», sagte Kwon Joon Wook von der Zentrale für das Katastrophen-Management.

 

Südkorea ist im Kampf gegen eine neue Ansteckungswelle an einem kritischen Punkt. (Bild: Keystone)

Schweizer Kunden trotz offenen Geschäften noch nicht in Kauflaune

Seit Anfang Woche haben die Läden wieder offen, aber die Kunden sind nicht in Kauflaune. Kurzarbeit und die rasant ansteigende Arbeitslosenquote dämpfen die Ausgabefreudigkeit der Haushalte, die angesichts der Unsicherheit lieber sparen. Einigen Fachleuten zufolge könnte Hilfe nötig sein, um die Branche wieder zu beleben.

Das Coronavirus hat im Detailhandel bereits tiefe Narben hinterlassen. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte, sank der Umsatz des Sektors im März um 6,2 Prozent. Das Non-Food-Segment erlitt einen Umsatzrückgang von 8,6 Prozent, weil alle Geschäfte – bis auf Apotheken und Lebensmittelläden – seit dem 17. März zwangsweise geschlossen wurden, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen.

 

Die Schweizer sind trotz Öffnung der Läden noch nicht gross in Kauflaune. (Bild: Keystone)

UN: Menschenrechte von Senioren in Corona-Krise vielleicht verletzt

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte ist entsetzt über die hohen Infektionszahlen und Todesfälle durch das neue Coronavirus in Alten- und Pflegeheimen. «Die Vernachlässigung der älteren Mitbürger in Heimen in einigen Ländern … ist erschreckend», sagte Michelle Bachelet am Donnerstag in Genf. Möglicherweise seien deren Menschenrechte verletzt worden, wenn auch nicht mit Absicht, sagte sie im Gespräch mit der Journalistenvereinigung ACANU in Genf.

Sie rief alle Länder auf, die Umstände genau zu untersuchen und Konsequenzen zu ziehen. Womöglich hätten einige Heime nicht genügend Auflagen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner zu versorgen sind. Oder es fehlten gesetzliche Bestimmungen. Generell seien ältere Menschen oft nicht adäquat versorgt. Viele lebten teils krank zu Hause allein und würden vernachlässigt, sagte Bachelet. Das UN-Menschenrechtsbüro werde jetzt mit noch mehr Nachdruck an einer Konvention über die Rechte älterer Menschen arbeiten.

Italien bereitet sich auf Öffnung der Museen vor

Italien unternimmt am kommenden Montag weitere Lockerungsschritte. Davon soll auch die von der Coronavirus-Krise schwer betroffene Kulturszene profitieren. Museen, Archive und Bibliotheken, die seit Anfang März geschlossen sind, rüsten sich, um wieder Besucher zu empfangen – natürlich im Corona-Modus. Die Devise lautet «Slow Tourismus».

Wegen der strengen Sicherheitsmassnahmen mit Vorschriften zur Abstandseinhaltung, Desinfizierungsregeln und Schutzmaterial wird nur eine beschränkte Zahl von Besuchern gleichzeitig zugelassen werden. Dies soll den an Massentourismus gewöhnten Italienern ermöglichen, die Meisterwerke in den Museen stressfrei und mit mehr Bewusstheit zu geniessen.

Die Museen in Italien werden vor der Eröffnung desinfiziert. (Bild: Keystone)
Vehemente Kritik der österreichischen Kultur-Szene an Regierung

Führende Vertreter der österreichischen Kultur-Szene haben die Regierung aus ÖVP und Grünen wegen ausbleibender klarer Perspektiven in der Corona-Krise massiv angegriffen.

«Diese Bundesregierung ist eine Zumutung», sagte der Direktor des Theaters in der Josefstadt, Herbert Föttinger, am Donnerstag. Viele Künstler seien besorgt, verzweifelt und wütend. Die Szene erwarte endlich klare Ansagen, ob in akzeptabler Form Theater gespielt werden könne. Auch SPÖ-Politikerin Rendi Wagner übte Kritik:

Kurzarbeitergeld wird in Deutschland erhöht

In der Corona-Krise sollen Arbeitnehmer in Deutschland stärker vor Lohneinbussen bei Kurzarbeit bewahrt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Das Geld für Kurzarbeit wurde in Deutshcland erhöht. (Bild: Keystone)

Die grosse Koalition stimmte dafür, die Opposition enthielt sich. Generell gibt es als Kurzarbeitergeld bereits jetzt 60 Prozent des letzten Nettolohns oder 67 Prozent für Menschen mit Kindern. Nun soll es ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent erhöht werden. Ab dem siebten Bezugsmonat sollen es künftig 80 Prozent oder 87 Prozent sein. Dies soll bis längstens 31. Dezember 2020 gelten.

Energiebehörde erwartet Rekord-Einbruch der Ölnachfrage im 2020

Die weltweite Nachfrage nach Rohöl dürfte wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr so stark einbrechen wie nie zuvor. Wie die Internationale Energieagentur (IEA) am Donnerstag mitteilte, ist 2020 mit einem historisch hohen Rückgang um 8,6 Millionen Barrel pro Tag zu rechnen.

Ursache sind die Folgen der Einschränkungen, die viele Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus verhängt haben. Da diese allerdings nach und nach gelockert werden, fiel die Schätzung der Behörde um 690’000 Barrel besser aus als zuvor.

Swissmechanic erwartet wegen Corona weiteren Einbruch im 2. Quartal

Das Geschäftsklima für kleine und mittlere Industriebetriebe (KMU) hat sich wegen der Coronakrise deutlich verschlechtert. Und es dürfte noch schlimmer werden. Insgesamt gibt sich die MEM-Branche aber trotzdem zuversichtlich, die Krise meistern zu können.

Das Swissmechanic-Wirtschaftsbarometer Mai 2020 zeige, wie dramatisch sich die Lage der befragten Unternehmen im April verschlechtert habe, heisst es in der am Donnertag veröffentlichten Umfrage des KMU-Verbands der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) bei über 400 Unternehmen. Die Branche habe aber rasch auf die Krise reagiert.

Corona-Krise: Schulen in Finnland wieder geöffnet

Die Schüler in Finnland sind zurück im Klassenzimmer. Die bis zur neunten Klasse gehenden Grundschulen in dem nördlichen EU-Land nahmen am Donnerstag unter speziellen Abstands- und Hygieneregelungen wieder ihren Unterricht vor Ort auf; auch Vorschulen wurden wieder gänzlich geöffnet. Dies trotz Befürchtungen, dass eine zweite Welle ausbrechen könnte.

Produktion von Schweizer Textilmasken angelaufen
Bald sollen in der Schweiz auch Stoffmasken zu Verfügung stehen. (Bild: Keystone)

Die Produktion von Textilmasken, so genannten Community-Masken, ist in der Schweiz angelaufen. Die Masken, welche den Anforderungen der «National COVID-19 Science Task Force» des Bundes entsprechen, würden mittlerweile von verschiedenen Firmen in der Schweiz hergestellt und vertrieben, heisst es in einer Pressemitteilung des Branchenverbands Swiss Textile vom Donnerstag.

Zu den ersten Unternehmen, die solche Masken produzieren, gehören die Herisauer AG Cilander, die Sticker Forster Rohner AG, Inter-Spitzen AG und Jakob Schlaepfer AG in St. Gallen sowie die Schoeller Textil AG in Sevelen. Die Masken werden über Händler, aber auch von den Firmen direkt verkauft.

Empa legt Technologien und Qualitätsstandards für Textilmasken vor

Stoffmasken gibt es, seit Covid-19 im Umlauf ist. Aber mehr als schön waren sie bisher nicht. Die Empa hat Technologien und Qualitätsstandards für Community Masken entwickelt, die auch wirklich schützen. Nun stehen die Produzenten in den Startpflöcken.

Im Auftrag der «National Covid-19 Science Task Force» des Bundes sind im Projekt «ReMask» präzise Vorgaben für textile Masken definiert worden, die das Risiko der Coronavirus-Verbreitung minimieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kein Mundschutz, kaum Abstand - Kurz in der Kritik

Der erste offizielle Besuch ausserhalb Wiens seit Beginn der Corona-Krise hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz heftige Kritik eingebracht. Der konservative Politiker war am Mittwoch im Kleinwalsertal (Vorarlberg) ohne Mundschutz unterwegs. Ausserdem wurde der Sicherheitsabstand von einem Meter vielfach nicht eingehalten. Von dem Besuch kursierten am Donnerstag Aufnahmen im Internet, unter anderem von den «Vorarlberger Nachrichten». Zu sehen ist, wie Besucher und Politiker ohne Maske eng beieinander sind.

Österreichs Bundeskanzler steht in Kritik. Er soll sich nicht genügend an die Corona-Massnahmen halten. (Bild: Keystone)

Ein Abgeordneter der liberalen Partei Neos kündigte an, Anzeige zu stellen. «Ich gehe davon aus, dass die Verordnung im Kleinwalsertal genauso gilt wie in Wien», sagte Sepp Schellhorn dem TV-Sender OE24. In Wien würden Menschen wegen kleiner Vergehen gegen die Corona-Massnahmen hart bestraft. Der Kanzler reise aber ohne Schutzvorkehrungen nach Vorarlberg.

Lloyd's schätzt Corona-Verluste für Versicherer auf 203 Milliarden Dollar

Auf die weltweite Versicherungsbranche kommen im Zuge der Corona-Pandemie nach Schätzungen von Lloyd’s Verluste von bis zu 203 Milliarden Dollar zu. Die Assekuranz ist von dem Virus-Ausbruch doppelt betroffen: Zum einen häufen sich die Schäden, zum anderen gehen die Finanzmärkte in den Keller.

«Ich glaube nicht, dass irgendjemand in unserer Branche schon erlebt hat, dass beides auf einmal passiert», sagte der Chef des Londoner Versicherungsmarkts, John Neal, der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Die Schäden dürften sich branchenweit auf 107 Milliarden Dollar summieren – eine ähnliche Summe wie bei den Hurrikan-Serien von 2005 und 2017. Dazu kämen Verluste aus den Kapitalanlagen von 96 Milliarden Dollar, schätzt Lloyd’s.

Corona-Pandemie stürzt den Luxusgütermarkt in die Krise

Exklusive Uhren, Schmuck und teure Markenkleider finden in Zeiten von Corona kaum mehr Käufer. Die Pandemie habe die Hersteller von Luxusgütern weltweit in eine tiefe Krise gestürzt, schreibt das Beratungsunternehmen Bain&Company am Donnerstag. Der Markt werde sich nur langsam davon erholen.

Im ersten Quartal sei der weltweite Umsatz mit Luxusgütern um einen Viertel eingebrochen, rechnen die Bain-Experten gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Altagamma vor. Je nachdem wie lange an den Lockdown-Massnahmen festgehalten werde, sei 2020 ein Rückgang zwischen 20 bis 35 Prozent zu erwarten. Alle Details erfahren Sie hier.

Corona-Pandemie stürzt den Markt mit Luxusgütern in die Krise. (Symbolbild: Keystone)

Polens Präsidentenwahl erfolgt wahrscheinlich am 28. Juni
 

In Polen wird Ende Juni ein neuer Präsident gewählt. Wegen der Corona-Krise wurde die Wahl verschoben. (Bild: Keystone)

Die nach einem politischen Streit verschobene Präsidentenwahl in Polen wird laut einem Regierungssprecher voraussichtlich am 28. Juni nachgeholt. Dies sei der wahrscheinlichste Termin, sagte Sprecher Michal Dworczyk am Donnerstag dem Fernsehsender Republika. Die endgültige Entscheidung liege aber bei der Parlamentspräsidentin.

Ursprünglich sollten die Polen am 10. Mai über ein neues Staatsoberhaupt entscheiden. Um die Wahl hatte es aber einen wochenlangen Streit gegeben. Die Opposition verlangte die Verlegung, da wegen der Coronavirus-Epidemie kein Wahlkampf möglich sei und die Stimmabgabe die Gesundheit der Wähler gefährde.

Israels neue Regierung will «Notstandskabinett» gegen Corona-Krise

Vor ihrer offiziellen Vereidigung hat Israels neue Regierung ihre Leitlinien veröffentlicht. Im Fokus steht der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Mit diesem Ziel will die Regierung, die am Donnerstagabend vereidigt werden soll, ein «Notstandskabinett» bilden. Dieses solle das Land unter anderem aus der schweren Wirtschaftskrise führen, hiess es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Dokument.

Berlinale-Gewinnerin Ildiko Enyedi überstand Corona-Erkrankung
 

Litt am Coronavirus: Filmregisseurin Ildiko Enyedi. (Bild: Keystone)

Die ungarische Filmregisseurin Ildiko Enyedi, die 2017 mit dem Liebesfilm «Körper und Seele» («Teströl es lelekröl») den Goldenen Bären der Berlinale gewann, hat eine Corona-Erkrankung überstanden.

«Rein physisch verlief die Sache milde, aber ich bin dennoch sehr erschrocken», sagte die 64-Jährige der Wochenzeitung «HVG».

Preise im Schweizer Immobilienmarkt trotz Covid-19-Krise stabil

Die Covid-19-Krise hat bisher in der Schweiz noch keine Spuren bei den Preisen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen hinterlassen. Zu einem massiven Einbruch ist es aber bei den Immobilienanzeigen gekommen.

Die Zahl der täglich auf den Markt kommenden Inserate für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen hat sich im April halbiert, wie eine am Donnerstag von Raiffeisen veröffentlichte Immobilienstudie zeigt.

Der Schweizer Immobilienmarkt ist trotz der Corona-Krise stabil geblieben. (Bild: Keystone)

Zurückzuführen ist die gebremste Nachfrage gemäss Raiffeisen primär auf zwei Gründe: So habe sich einerseits die Eigenkapitalausstattung vieler potenzieller Käufer durch massive Börsenverluste verschlechtert. Zum anderen sei die wirtschaftliche Unsicherheit allgemein gestiegen, sodass mit grossen finanziellen Entscheidungen derzeit eher zugewartet werde. «Verkäufer und Käufer kommen so derzeit nicht miteinander ins Geschäft.

Bombendrohungen halten Russland auch in Corona-Zeiten in Atem

Es sollte ein Schultag in Moskau wie jeder andere werden. Doch er endete für Wladimir Berchin und seine drei Kinder im Chaos und mit Todesangst. Denn in der Schule seiner Kinder in der Millionenmetropole Moskau gibt es regelmässig Alarm. Immer wieder gibt es Bombendrohungen.

«Das ist einfach ärgerlich», sagt Berchin. Seine Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren müssen dann ihren Unterricht abbrechen und ins Freie stürmen. «Diese Evakuierungen bringen den gesamten Tagesablauf durcheinander.» Seit mehr als einem Jahr gehen im grössten Land der Erde regelmässig anonyme Bombendrohungen ein. Selbst in der Corona-Krise geht der Nervenkrieg weiter – auch wenn Geschäfte und Schulen geschlossen sind.

BAG meldet 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 50 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas mehr als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mit.

50 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gibt es am Donnerstag in der Schweiz. (Bild: Keystone)

Am Mittwoch hatte das BAG noch 33 neue Fälle bekannt gegeben, am Dienstag waren es 36 gewesen und am Montag 39. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Donnerstag 30’463 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 355 Infektionen. 1870 Menschen starben bisher am Virus. Die Zahl der Todesopfer stieg damit um sieben an. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Nothilfe für Kulturschaffende: 1000 Gesuche gestellt

Kulturschaffende sind offensichtlich auf die Nothilfe angewiesen, die seit dem 6. April vergeben werden kann. Rund 1000 Gesuche seien bisher eingegangen, teilte Suisseculture, die Dachorganisation der Verbände der professionellen Kultur- und Medienschaffenden, am Donnerstag mit.

Für viele Kulturschaffende werden jedoch die Folgen von abgesagten Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen erst längerfristig spürbar sein. Es sei deshalb davon auszugehen, «dass manche Notlage sich erst mit der Verzögerung von einigen Monaten oder sogar Jahren zeigen wird», heisst es in der Mitteilung weiter. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

Tessin: Kein Todesfälle, keine Neuansteckungen

Das Tessin kann aufatmen: Bereits zum dritten Mal diese Woche ist innert 24 Stunden kein weiterer Todesfall aufgrund von Covid-19 registriert worden. Auch wurde keine weitere Person positiv auf das Virus getestet.

Am Montag war im Tessin zum ersten Mal seit zwei Monaten innert 24 Stunden keine weitere Person an den Folgen von Covid-19 gestorben. Auch am Dienstag waren im Tessin keine weiteren Todesfälle registriert worden. Am Mittwoch vermeldete der Tessiner Krisenstab einen weiteren Todesfall sowie drei neu registrierte Ansteckungen mit dem Coronavirus.

 

Die Situation im Tessin entspannt sich langsam. Zum dritten Mal in dieser Woche wurde ein Tag ohne Corona-Todesfall verzeichnet. (Bild: Keystone)

Sunrise im ersten Quartal 2020 gewachsen

Trotz des Ausbruchs der Coronakrise hat Sunrise im ersten Quartal zugelegt. Der Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf 459 Millionen Franken. Grund für das Umsatzplus sei der Kundenzuwachs bei Handyabos, TV und Internet, schrieb Sunrise weiter. Auch im Festnetz konnte der zweitgrösste Telekomkonzern mehr Kunden gewinnen.

Derweil schlug die Coronakrise erst in den letzten zwei Wochen des ersten Quartals voll zu, wodurch die Auswirkungen auf die Ergebnisse der ersten drei Monate noch begrenzt waren. Die Coronapandemie habe das Kundenwachstum gebremst, erklärte Sunrise. Weil die meisten Shops geschlossen gewesen seien, habe man weniger Abos und Handys verkauft. Auch Firmenkunden hätten ihre Kaufentscheidungen hinausgezögert. Gleichzeitig schlugen die internationalen Reisebeschränkungen ab Mitte März auf die Umsätze für die Benutzung des Handys im Ausland, also beim Roaming.

Rekruten rücken im Sommer wie geplant ein - mit Schutzkonzept

Die Schweizer Armee befindet sich nach dem Corona-Einsatz auf dem Weg zurück zur Normalität. Die Sommer-Rekrutenschulen sollen wie geplant starten, die Rekrutierung wird fortgesetzt. Es gibt entsprechende Schutzkonzepte.

Mit Schutzmassnahmen, aber nach Plan: Die RS geht am 29. Juni wieder los. (Bild: Keystone)

Der vorgesehene Terminplan kann trotz der Corona-Pandemie eingehalten werden, wie die Armee am Donnerstag mitteilte. Die Sommer-RS beginnen demnach am 29. Juni, die Wiederaufnahme der Rekrutierung erfolgt am 25. Mai. Alles unter der Bedingung, dass sich die epidemiologische Lage nicht gravierend verändern werde. Details zum Thema finden Sie hier.

Nicht sexy aber «sicher und sauber» – Die Vorteile der Schweiz als Tourismus-Destination

Noch vor der Sommersaison haben die Schweiz und drei Nachbarländer bekannt gegeben, ihre Grenzen Mitte Juni zu öffnen. Für Urs Eberhard, Vizedirektor von Schweiz Tourismus, kann die Schweiz in dieser Krisenzeit von ihrem Image als «sicher und sauber» profitieren. Lesen Sie hier das Interview mit Eberhard über die Tourimus-Situation in der Schweiz.

 

In diesem Jahr wird sich der Tourismus in der Schweiz wohl noch nicht normalisieren. Dennoch gibt es Punkte, die für die Schweiz als Feriendestination in der Pandemie von Vorteil sind. (Bild: Keystone)

Produzentenpreise sinken im April wegen Ölpreisrückgang

Die Schweizer Produzentenpreise sind im April 2020 erneut gesunken. Der Hauptgrund dafür war der tiefere Ölpreis. Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent auf den Indexstand von 98,1 Punkten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum April 2020 lag das Preisniveau 4,0 Prozent tiefer.

Als Hauptgrund für den markanten Rückgang nennt das BFS die tieferen Preise für Mineralölprodukte, Erdöl und Erdgas. Diese Entwicklung dauert seit längerem an.

Virologe Christian Drosten findet Restaurant-Öffnungen «gefährlich»

Der deutsche Virologe Christian Drosten sieht die Restaurant-Öffnungen skeptisch. Er glaubt, die Übertragung des Coronavirus‘ über die Luft werde unterschätzt. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

 

Der bekannte deutsche Virologe Christian Drosten sieht die Restaurant-Öffnungen kritisch. (Bild: Keystone)

Argentinier malen Streetart

Ein Paar in Schutzanzügen, das sich tief in die Augen blickt. Zwei Frauen, die sich durch einen Türrahmen zwängen. Eine Katze, die hinaus in den Garten schaut. Eingeschlossen in den eigenen vier Wänden wegen der Corona-Pandemie haben zahlreiche Streetart-Künstler in Buenos Aires ihre Türen bemalt. Nach einem Wettbewerb auf Instagram hat eine Jury nun die besten Werke gekürt.

«Wir haben Türen als unsere Leinwand gewählt, damit ein Andenken an diese Feuerprobe in jedem Haus bleibt», sagte der Initiator und bekannte Streetart-Künstler Martín Ron der Deutschen Presse-Agentur. «Die Tür markiert die Schwelle zwischen drinnen, wo wir geschützt sind, und draussen.»

 

Streetart-Künstler Martín Ron malte unter anderem dieses Mural von Fussball-Star Lionel Messi. In der Corona-Krise lancierte er eine Aktion zur Bemalung von Türen. Bild; Keystone)

Arbeitszeit geht wegen Coronavirus deutlich zurück
Bis zu 6,9 Prozent weniger Arbeitszeit verbuchten die Schweizerinnen und Schweizer in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Die Schweizerinnen und Schweizer haben in der Corona-Krise deutlich weniger gearbeitet als zuvor. Vor allem bei Selbstständigen ging die Arbeitszeit zurück.

Besonders betroffen waren laut den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen die Selbstständigerwerbenden. Hier sank die wöchentliche Arbeitszeit sogar um 6,9 Prozent. Bei Arbeitnehmenden betrug der Rückgang 4,7 Prozent. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Deutsche Telekom macht trotz Coronakrise mehr Gewinn

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt trotz der Corona-Krise wieder mehr verdient. Der Gewinn unter dem Strich legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Prozent auf 916 Millionen Euro zu, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Den Umsatz steigerte der Konzern um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um gut 10 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

Zurich rechnet in der Coronakrise mit hohen Schadenskosten

Die Zurich-Gruppe dürfte mit Blick auf die Corona-Krise einen beträchtlichen Schaden davontragen. Das Virus hinterlässt auch in der Bilanz seine Spuren. Derweil ist die Gruppe im Startquartal in der Schadenversicherung gewachsen.

Noch seien die Auswirkungen im Zusammenhang mit Corona mit grossen Unsicherheiten behaftet, schreibt die Zurich in der Mitteilung vom Donnerstag. Die Gruppe geht aber laut ersten Szenario-Berechnungen davon aus, dass sich die Schadenforderungen der Kunden auf rund 750 Millionen US-Dollar belaufen könnten.

Mnuchin - schweren Folgen für US-Wirtschaft durch Verzögerungen

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat bei einer Verzögerung der Wiedereröffnung der Wirtschaft vor dem Risiko schwerer ökonomischer Schäden gewarnt. «Wir werden die Wirtschaft langsam öffnen», sagte Mnuchin in einem Interview mit dem Sender Fox News am Mittwoch.

«Aber es besteht auch die Gefahr, dass wenn wir zu lange warten, die US-Wirtschaft zerstören.» Er erwarte, dass das zweite Quartal «ziemlich schlecht» sein werde, aber wenn die Wirtschaft unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wieder anlaufe, dann würden die folgenden Quartale besser ausfallen. «Nächstes Jahr werden wir wieder eine grossartige Wirtschaft haben», betonte Mnuchin.

(Video: Youtube, Fox News)

EVP-Chef Weber fordert «europaweites Reisezertifikat»

Der Fraktionschef der Christdemokraten im Europaparlament (EVP), Manfred Weber, hat in der Debatte über die Grenzöffnungen in der Corona-Krise EU-weite Standards für Hotels und Restaurants gefordert. «Wir brauchen ein europaweites Reisezertifikat», sagte Weber der «Passauer Neuen Presse». Nur so werde sichergestellt, dass Touristen die erforderlichen Hygienestandards vorfänden.

 

Fordert ein «europaweites Reisezertifikat»: Manfred Weber, Fraktionschef der Christdemokraten im Europaparlament (EVP). (Bild: Keystone)

Prinzipien, die vor der Krise wichtig waren, müssten bei den geplanten Grenzöffnungen weiterhin beibehalten werden, sagte Weber. «Die europäische Reisefreiheit ist ein hohes Gut, es ist ein Grundrecht für alle Europäer.» Es dürfe dahingehend auch keine «bilateralen Vereinbarungen» geben. «Wer unseren Kontinent in Europäer erster und zweiter Klasse trennen will, setzt letztlich Europas Einheit aufs Spiel.»

GC verzichtet auf Staatshilfe

Am Mittwoch wurde bekannt: Der Bundesrat lanciert für Schweizer Sportclubs ein Hilfspaket von 500 Millionen Franken. Wie «Blick» berichtet, verzichtet der GC auf die Staatshilfe: «Der Grasshopper Club Zürich begrüsst es, dass der Bundesrat dem Spitzen- sowie Amateur- und Breitensport diese grossen Beiträge zur Unterstützung bereitstellt. Was die gesprochenen Gelder für den Profisport anbetrifft, sind es Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen und somit keine à fonds perdu Gelder sind. Stand heute macht GC keinen Gebrauch von den Darlehen», so die Mitteilung des Vereins.

 

GC mache keinen Gebrauch von den Staats-Darlehen, wie der Verein mitteilt. (Bild: Keystone)

Takeda - klinische Studie für Therapie von COVID-19 im Juli

Der japanische Arzneimittelhersteller Takeda Pharmaceutical könnte bereits im Juli eine klinische Studie für eine Behandlungsmethode von COVID-19 auf Basis von Antikörpern beginnen. Die Tests würden nach Unternehmensangaben Hunderte von Patienten umfassen und mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Im Erfolgsfall könnte die Therapie noch in diesem Jahr der US-Zulassungsbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden, sagte Julie Kim, Präsidentin der Therapieeinheit von Takeda, in der Nacht auf Donnerstag. «Wann das Produkt über die klinische Studie hinaus verfügbar sein wird, ist noch etwas unklar», sagte Kim allerdings weiter.

 

Der japanische Arzneimittelhersteller Takeda Pharmaceutical will im Juli eine klinische Studie zur Behandlung des Coronavirus starten. (Bild: Keystone)

Finanzinvestor Permira macht bei Teamviewer erneut Kasse

Der Finanzinvestor Permira wirft Aktien von TeamViewer im Milliardenwert auf den Markt und macht sich damit bereits zum zweiten Mal den Aufschwung des schwäbischen Softwareherstellers in der Coronavirus-Krise zunutze.

Permira bot am Mittwochabend rund 25 Millionen TeamViewer-Aktien institutionellen Investoren zum Kauf an, wie die mit der Platzierung betrauten Banken mitteilten. Der Verkaufspreis für die Papiere werde nicht unter 41 Euro je Aktie liegen. Die Nachfrage übersteige das Angebot, hiess es weiter. Mit der Platzierung könnte Permira damit mindestens 1,02 Milliarden Euro erlösen.

Trump spricht sich erneut für Negativzinsen in den USA aus

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut für Negativzinsen ausgesprochen. Trump sagte am Mittwoch, dass er Leitzinsen unter null Prozent möge. Er sei davon überzeugt, dass die USA solche Negativzinsen haben sollten.

US-Präsident Donald Trump spricht sich in der Corona-Krise für Negativzinsen aus. (Bild: Keystone)

Er sei damit anderer Meinung als US-Notenbankchef Jerome Powell, der keine Minus-Zinsen anstrebe. Trotz der Differenzen habe er aber den Eindruck, dass sich Powells Leistung als Zentralbankchef verbessert habe. Powell habe zuletzt einen «sehr guten Job gemacht», ergänzte Trump. Der Republikaner hatte Powells Arbeit zuvor mehrmals kritisiert.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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