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Der Telebasel Glam Beitrag vom 13. Mai 2020.
Basel

Baslerinnen bringen neues faires Label auf den Markt

Während die ganze Welt wegen des Coronavirus' still steht, bringen zwei Baslerinnen ihr faires Label auf den Markt. Wie es dazu kam, verraten sie im Glam.

Zwei junge Basler Wirtschaftsstudentinnen hatten genug von der Fast Fashion Industrie. Genug von Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Ausbeuterei für die Mode. Kurzerhand gründen Emma Kistemaker und Lorena Madarena gemeinsam ihr faires Label. «Wir lieben die Mode und haben sehr lange nach einem Label gesucht, das unseren Style und unsere Wertvorstellungen widerspiegelt. Da wir keines gefunden haben, haben wir eben unser Label ‹Manusia› gegründet», so die zwei Frauen.

Reise nach Bali als Inspiration

Der Name «Manusia» bedeutet auf Indonesisch «Mensch». Inspiration für diesen Namen lieferte ihre gemeinsame Reise nach Bali. «In Bali haben wir sehr viel gelernt und gesehen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man in der Modeindustrie faire Arbeitsbedingungen hat. Da haben wir entschlossen, dass wir eine Marke haben möchten, die eben genau das sicherstellt.»

Die gesamte Kollektion von Manusia ist aus 100 Prozent zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt. Ausserdem haben die beiden sympathischen Baslerinnen eine Partnerschaft mit der Organisation One Tree Planted. Diese Organisation stellt sicher, dass bei jedem Kauf eines Kleidungsstücks aus der Kollektion ein Baum in Indonesien gepflanzt wird.

«Es ist keine einfache Zeit für uns»

Für den Launch der Kollektion haben sich Emma und Lorena eine eher ungünstige Zeit ausgesucht. «Einen Tag vor der Eröffnung unseres Pop-up-Stores hat der Bund beschlossen, dass nur noch 50 Personen in einem Lokal anwesend sein dürfen. Das war sehr aufregend für uns und wir mussten viel umdisponieren.» Geklappt hat die Eröffnung dann trotzdem noch. Einfach war der Start für Manusia aber gar nicht.

«Es ist keine einfache Zeit für uns. Alle Veranstaltungen, an denen wir unsere Kleider ausstellen wollten, wurden abgesagt. Aber zum Glück sind wir ein Online-Bekleidungsunternehmen und können online unsere Kunden beraten», so Lorena zu Glam. Emma fügt noch hinzu: «Das Allerwichtigste, das wir nicht vergessen dürfen, ist, dass wir ein Slow Fashion Brand sind. Wir wollen keine Impulsivkäufer anziehen, sondern dass die Kunden eine Beziehung zu den Kleidern aufbauen.»

Mehr dazu sehen Sie im Glam vom Mittwoch, 13. Mai 2020 um 19:30 Uhr stündlich auf Telebasel oder auf telebasel.ch.

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