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International

33 Neuansteckungen in der Schweiz

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Grenze zu Deutschland öffnet am 15. Juni

Die Schweizer Grenze zu Österreich und Deutschland soll ab dem 15. Juni wieder offen sein. Das bestätigte das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bedingung sei, dass die pandemische Entwicklung positiv bleibe, hiess es.

Britische Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal um zwei Prozent

Die britische Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Corona-Krise stark geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt fiel von Januar bis März um 2,0 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt am Mittwoch in London mitteilte.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem noch grösseren Minus von 2,5 Prozent gerechnet. Im Monat März allein brach das Bruttoinlandsprodukt mit 5,8 Prozent zum Vormonat so stark ein wie noch nie.

BAG meldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 33 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas weniger als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit.

Am Dienstag hatte das BAG noch 36 zusätzliche Fälle bekannt gegeben, am Montag waren es 39 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30’413 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 354 Infektionen. Weitere Informationen gibt es hier.

33 Neuansteckungen wurden in der Schweiz in den vergangenen 24 Stunden verzeichnet. (Bild: Keystone)

Nationalratskommission fordert Mieterlass von 60 Prozent
Der Nationalrat will einen Mieterlass von 60 Prozent für Schweizer Geschäfte. (Bild: Keystone)

Mit 13 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen hat die Wirtschaftskommission der grossen Kammer (WAK) eine Motion beschlossen, die sich an die Formulierung des Ständerats anlehnt, jedoch andere Limiten vorsieht. So sollen Geschäftsbetreiber ihrem Vermieter für die Dauer der behördlichen Schliessung nur 40 Prozent der Miete schulden, wobei eine Mietobergrenze von 20’000 Franken gelten soll. Die restlichen 60 Prozent soll der Vermieter tragen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Bedroht das Coronavirus die Energiewende?

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) sieht in der Corona-Pandemie eine ernste Gefahr für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Der «beispiellose Rückgang der Nachfrage», die Preisschwankungen und der Druck, Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft schnell abzufedern, «stellen die kurzfristigen Ziele der Wende in Frage», teilte die Stiftung zur Veröffentlichung ihres neuen Energiewende-Index mit. Die Krise könnte zugleich aber auch eine Chance sein  – wenn die Konjunkturpakete der Regierungen langfristige Strategien umsetzten. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

 

Die Corona-Krise könnte erneuerbaren Energien wirtschaftlichen Schaden zufügen. (Bild: Keystone)

Grenzkontrollen in Deutschland werden gelockert

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an vorsichtig gelockert werden. Das beschloss die Bundesregierung bei ihrer Kabinettssitzung in Berlin. Wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte, enden die Kontrollen zunächst an der Grenze zu Luxemburg in der Nacht zum kommenden Samstag. An der deutsch-dänischen Grenze sei Deutschland ebenfalls bereit, die Kontrollen einzustellen, «sobald die dänische Regierung ihre laufenden Konsultationen mit ihren jeweiligen Nachbarstaaten vollzogen hat». An den Grenzen zur Schweiz, zu Frankreich und Österreich sollen sie dagegen bis zum 15. Juni fortgesetzt werden. weitere Informationen finden Sie hier.

Die Deutsche Regierung kündigt Lockerungen an den Grenzen an. (Bild: Keystone)
Mobilezone restrukturiert Geschäft in Deutschland

Die Handyladenkette Mobilezone senkt wegen der Coronakrise und einer Restrukturierung in Deutschland seine Gewinnprognose. In Deutschland soll der indirekte Vertrieb zentral gebündelt werden.

Die durch Covid-19 verordneten Schliessungen hätten deutliche Auswirkungen auf den Geschäftsgang gehabt, teilte Mobilzone am Mittwoch mit. Konkret werde der operative Gewinn auf der Stufe EBIT im ersten Semester um 11 bis 13 Millionen geschmälert.

Saudi-Arabien soll weniger Öl fördern

Das führende Erdölland Saudi-Arabien hat die OPEC+-Länder zur erneuten Reduzierung der Erdölfördermengen aufgefordert. Die Initiative ziele vor allem darauf ab, die am OPEC+-Abkommen beteiligten Länder und andere Förderländer anzuhalten, sich an die beschlossene Senkung der Fördermengen zu halten.

Zudem solle eine «stärkere Reduzierung der Produktion erreicht werden, um zur Wiederherstellung der globalen Ölmärkte beizutragen», hiess es in einer Erklärung in der Nacht auf Mittwoch. Das saudische Königreich hatte auf den jüngsten Verfall der Erdölpreise mit weiteren, einseitigen Förderkürzungen um eine Millionen Barrel pro Tag reagiert. Das entspricht einem Prozent des weltweiten Erdölangebots. Zuvor hatte die OPEC+-Gruppe beschlossen, die Produktion für Mai und Juni zu kürzen, da die globale Kraftstoffnachfrage infolge der Coronavirus-Pandemie um 30 Prozent eingebrochen.

Die Öl-Industrie leidet unter der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
BAG informiert über Lockerungen und Vorsichtsmassnahmen für Risikogruppen

Das BAG informiert mit einem Video von Daniel Koch über die Vorsachtsmassnahmen, die Risikopatienten ergreifen sollen. Dabei dürfen sie sich erstmals seit längerer Zeit wieder etwas feier bewegen.

13.05.2020 10:16

5000 bis 25’000 weniger Lehrverträge werden in den kommenden Jahre wegen der Corona-Krise abgeschlossen. Die Erholung erfolgt erst im Jahr 2025.  Dies berichten die «Zeitungen der CH-Media» am Mittwoch unter Berufung auf neueste Studienergebnisse. Weitere Infromationen zum Thema finden Sie hier.

Tui streicht Tausende Stellen

Der Reisekonzern Tui steht nach den üblichen Verlusten im Winter vor einer extrem schwierigen Sommersaison und will mehrere Tausend Jobs abbauen. Wegen der Corona-Krise müsse man die Verwaltungskosten beim weltgrössten Reiseanbieter um 30 Prozent drücken. Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

Der Reisekonzern Tui steht vor einer harten Sommersaison und will mehrere Tausend Jobs streichen. (Bild: Keystone)

250 Beethoven-Tage extra: Jubiläumsprogramm geht in Verlängerung

Wegen der Unterbrechung durch die Coronavirus-Pandemie konnte erst ein kleiner Teil des Festprogramms zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven stattfinden. Wichtige Projekte, wie ein Musikfrachter, der von Bonn nach Wien schippern sollte, mussten abgesagt werden.

Um möglichst viele der rund 300 Vorhaben – darunter Konzerte, Tanz, neue Kompositionen – zu retten, dauert das Jubiläum länger: Es wird in das Jahr 2021 hinein verlängert und endet nicht wie geplant nach einem Jahr am 17. Dezember 2020. Das Datum ist der 250. Tauftag des in Bonn geborenen Komponisten (1770-1827). Nicht ausgegebene Gelder können später verwendet werden.

Hip-Hop-Musical «Hamilton» im Juli bei Disney+ als Film

Das amerikanische Erfolgsmusical «Hamilton» kommt beim Streamingdienst Disney+ als Film heraus. «Überraschung», schrieb Disney+ am Dienstag auf Twitter. Schon am 3. Juli soll die Produktion um Schöpfer und Darsteller Lin-Manuel Miranda abrufbar sein.

Ursprünglich war eine Kinopremiere im Oktober 2021 geplant gewesen – also erst ein gutes Jahr später. Er sei dankbar für den früheren Start im Juli, angesichts dessen, dass die Welt gerade Kopf stehe, sagte Miranda in einer Mitteilung mit Blick auf die Corona-Pandemie. Nun müssten die Fans nicht länger auf den Film warten.

La Liga will Lohnausgaben kommende Saison strikt kontrollieren

La Liga will die Lohnausgaben der Vereine kommende Saison strikt kontrollieren. Dabei soll festgelegt werden, wie viel Geld die Teams entsprechend ihrer geplanten Einnahmen ausgeben können.

Die Lohnausgaben in der kommenden Saison der spanischen La Liga sollen strikt kontrolliert werden. (Bild: Keystone)

«Klubs werden die Löhne der Spieler kürzen müssen, da gibt es kein anderes Mittel», sagte Javier Tebas, der Chef der spanischen Topliga. Ausserdem glaubt er nicht, «dass es viele Transfers geben wird – in Spanien oder irgendwo anders. Die aktuelle Situation wird das nicht zulassen.» Neben Lohnkürzungen stünde nur eine Reduktion der Kader oder die Verpflichtung billigerer Spieler zur Diskussion.

Mitarbeiter dürfen «für immer» von Zuhause aus arbeiten

Twitter wird seinen Mitarbeitern erlauben, auch nach dem Ende der Coronavirus-Krise uneingeschränkt im Homeoffice zu arbeiten. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit.

«Falls unsere Beschäftigten in einer Rolle und Lage sind, die es ihnen erlauben, von Zuhause aus zu arbeiten, und sie für immer damit weitermachen wollen, werden wir das möglich machen», erklärte der Kurznachrichtendienst. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass es funktioniert, wenn Menschen an verschiedenen Orten zusammenarbeiteten. Twitter hatte nach jüngsten Angaben zum Ende vergangenen Jahres 4900 Beschäftigte.

Twitter will seine Mitarbeitenden auch nach Corona im Homeoffice arbeiten lassen. (Bild: Keystone)
Halbe Million Menschen verlieren in Mexiko im April ihre Arbeit
Die Corona-Krise sorgt in Mexico für Arbeitslosigkeit. Dies führte teilweise zu Protesten und Strassenblockaden. (Bild: Keystone)

Mehr als 555’000 Menschen haben im April in Mexiko ihre Arbeit verloren. Damit stieg die Zahl auf 685’000, die seit März wegen der Coronavirus-Krise keinen Job mehr haben.

Das geht aus Zahlen des staatlichen Instituts für Soziale Sicherheit (IMSS) vom Dienstag (Ortszeit) hervor. Das sind etwa doppelt so viele Arbeitsplätze, wie im gesamten vergangenen Jahr in Mexiko entstanden. Noch nicht einmal mitberücksichtigt ist dabei allerdings der informelle Sektor, zu dem 57 Prozent der Arbeit in der zweitgrössten Wirtschaft Lateinamerikas gezählt werden.

Deutsche Bank setzt Stellenabbau fort

Die Deutsche Bank treibt ihren durch die Coronavirus-Krise vorübergehend auf Eis gelegten Stellenabbau (Telebasel berichtete) wieder voran. Dies geht aus Angaben ihres Konzernchefs hervor.

«Wenn wir unser Transformationsprogramm weiter verfolgen, müssen wir (…) die Kosten konsequent weiter senken. Und dazu gehört leider auch, dass wir den Stellenabbau wie geplant umsetzen müssen», betonte Konzernchef Christian Sewing in dem am Dienstagabend vorab veröffentlichten schriftlichen Redetext zur Generalversammlung des Frankfurter Konzerns. Das Aktionärstreffen am 20. Mai findet komplett als Online-Veranstaltung statt. «Wir können zwar nicht die Stärke des Sturms bestimmen, wohl aber die Stabilität unseres Schiffs», hiess es weiter.

Keine Touristen: Florenz klagt über Finanznot

Normalerweise von Touristen überflutet, in der Corona-Krise klafft ein Riesenloch im Stadthaushalt: Der Bürgermeister von Florenz hat angesichts ausbleibender Urlauber Alarm geschlagen. «Vor einem Jahr werden wir nicht zur Normalität zurückkehren. Wir sind in so grossen Schwierigkeiten, dass wir entschieden haben, am 18. Mai die städtischen Museen nicht zu öffnen, angefangen beim Palazzo Vecchio», sagte Dario Nardella der Zeitung «Corriere della Sera». Die Museen in der italienischen Stadt nun bis Ende Juni zu öffnen, würde 1,5 Millionen Euro kosten. «Geld, das wir nicht haben.»

 

Die Fehlenden Touristen sorgen in Florenz für finanzielle Not. (Bild: Keystone)

Corona-Resolution: Deutschland startet Rettungsversuch bei den UN
Deutschland startet einen vielleicht letzten Versuch zur Rettung einer Corona-Resolution bei der UN. (Bild: Keystone)

Angesichts eines drohenden diplomatischen Debakels im zerstrittenen UN-Sicherheitsrat startet Deutschland einen möglicherweise letzten Versuch zur Rettung einer Corona-Resolution. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen erfuhr, machte Deutschland dem mächtigsten UN-Gremium am Dienstag zusammen mit Estland einen weiteren Kompromissvorschlag, der einen Weg aus der gegenwärtigen Blockade ebnen soll. Estland hat im Mai den Vorsitz im Rat inne.

Ein politischer Machtkampf zwischen den USA und China hatte den Sicherheitsrat in den vergangenen Wochen an den Rand des Scheiterns gebracht. Die beiden Vetomächte hatten sich heftig um die Nennung der Weltgesundheitsorganisation WHO gestritten. US-Präsident Donald Trump wirft der Organisation vor, im Sinne Chinas zu handeln und will sie nicht in dem Text erwähnt sehen – Peking dagegen bestand bis zuletzt darauf. Ein Vorschlag mit einer indirekten Nennung der WHO wurde von den USA zuletzt blockiert.

Österreichs Agentur: Grenzen zu Deutschland am 15. Juni geöffnet

Die wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze zwischen Deutschland und Österreich soll nach Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden.

Schon ab diesem Freitag werde es an den Grenzen nur noch stichprobenartige Kontrollen geben, bestätigte das Kanzleramt in Wien am Mittwoch der APA.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte am Dienstag mit Merkel telefoniert. Die deutsche Regierung will bei ihrer Sitzung an diesem Mittwoch über weitere Schritte beraten.

Alcon setzt im ersten Quartal trotz Corona-Krise mehr um

Der Augenheilkunde-Spezialist Alcon hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mehr Umsatz erzielt als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der operative Gewinn ging dabei allerdings zurück, belastet von Ausgaben im Zusammenhang mit Covid-19.

Die ehemalige Novartis-Tochter litt wie viele andere Medtech-Unternehmen unter den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Wegen der Ausgangssperren und der Priorisierung in den Spitälern wurden viele Behandlungen aufgeschoben.

Der Umsatz steig dennoch um 3 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Dies war vor allem der Augenpflege-Divison Vision Care zu verdanken, welche die Verkäufe um 8 Prozent auf 838 Millionen erhöhte.

Über 35 Fälle von Corona-Hilfskredit-Betrug

Betrüger sollen in der Schweiz staatlich verbürgte Corona-Hilfskredite erschlichen haben. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet gibt es in mehreren Kantonen fällen. Auch im Kanton Basel-Stadt. Hier handle es sich um eine einstellige Zahl an Fällen. Im Kanton Zürich gebe es 30 Verdachtsfälle im Kanton Waadt zwei, im Kanton Schwyz.

Wie hoch die Schadensumme ist, ist noch nicht bekannt. Es «dürfte aber in die Millionen gehen», wie die Zeitung berichtet. «Typischerweise machen die Betrüger in ihren Anträgen falsche Angaben zu den Umsatzhöhen, oder es werden Anträge für konkursreife Gesellschaften gestellt», heisst es seitens der Kantonspolizei Zürich. «Die so erlangten Kredite werden dann entweder auf Privatkonten oder ins Ausland transferiert.»

Betrüger sollen in der Schweiz mehrere Millionen Franken an Corona-Hilfskrediten ergaunert haben. (Bild: Keystone)
Alle Bewohner Wuhans müssen zum Corona-Test

Die zentralchinesische Stadt Wuhan will chinesischen Medienberichten zufolge sämtliche seiner elf Millionen Einwohner in Rekordzeit einem Coronavirus-Test unterziehen. Das berichteten mehrere chinesische Medien am Dienstag.

Demnach entschieden sich die Behörden zu der Massnahme, nachdem Anfang der Woche in einem Wuhaner Wohngebiet nach einer längeren Phase ohne Erkrankungen in der Stadt sechs neue Infektionen feststellt wurden. Wie das Wirtschaftsmagazin «Caixin» berichtete, sollen die Menschen in Wuhan innerhalb von zehn Tagen getestet werden.

 

Alle elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in Wuhan sollen auf das Coronavirus getestet werden. (Bild: Keystone)

800 Tote in Brasilien innerhalb von 24 Stunden

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt in Brasilien immer stärker. Nach den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Dienstagabend wurden erstmals mehr als 800 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. Demnach lag die Zahl der von Montag bis Dienstag registrierten Opfer bei 881.

12’400 Corona-Tote zählt Brasilien bislang. (Bild: Keystone)

Das ist ein neuer Negativrekord in dem südamerikanischen Land für diesen 24-stündigen Zeitraum. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 12’400 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 177’589 Infizierte wurden inzwischen gemeldet.

Bryan Adams entschuldigt sich nach Instagram-Post zu Corona

Der kanadische Rockstar Bryan Adams («Summer of ’69») hat sich für seine umstrittenen Äusserungen über die Ausbreitung des Coronavirus entschuldigt. Auf Instagram schrieb der 60-Jährige am Dienstag, er bitte bei allen um Verzeihung, die sich durch seine Veröffentlichung vom Vortag verletzt fühlten. «Keine Ausrede, ich wollte nur über diese schreckliche Tierquälerei auf diesen Feuchtmärkten schimpfen und für Veganismus werben», schrieb er. Seine Gedanken seien bei all jenen, die mit der Pandemie zu tun hätten.

Am Montag hatte Adams ein Video gepostet, in dem er sein Lied «Cuts Like A Knife» spielt. Bezogen auf den pandemiebedingten Ausfall seiner Shows in der Londoner Royal Albert Hall schrieb der Musiker dazu, die ganze Welt sei grad auf Eis gelegt, nur weil es gierige virusmachende Mistkerle gebe, die Fledermäuse auf sogenannten Nassmärkten verkauften und ässen. Ihnen empfehle er, Veganer zu werden. Viele Nutzer kritisierten die Aussagen als rassistisch und enttäuschend.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

CUTS LIKE A KNIFE. A song by me. Tonight was supposed to be the beginning of a tenancy of gigs at the @royalalberthall, but thanks to some fucking bat eating, wet market animal selling, virus making greedy bastards, the whole world is now on hold, not to mention the thousands that have suffered or died from this virus. My message to them other than “thanks a fucking lot” is go vegan. To all the people missing out on our shows, I wish I could be there more than you know. It’s been great hanging out in isolation with my children and family, but I miss my other family, my band, my crew and my fans. Take care of yourselves and hope we can get the show on the road again soon. I’ll be performing a snippet from each album we were supposed to perform for the next few days. X❤️ #songsfromisolation #covid_19 #banwetmarkets #selfisolation #bryanadamscutslikeaknife #govegan🌱

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150'000 Tote in den USA befürchtet
Die USA weisen weltweit die dritthöchste Zahl an Infektionen an. Experten befürchten, dass bis Ende Juli 150’000 Amerikanerinnen und Amerikaner am Virus sterben. (Bild: Keystone)

Die Lockerungen der Corona-Massnahmen in den USA haben laut Experten fatale Folgen. Bis Ende Juli soll die Zahl der Toten auf 150’000 steigen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

SARS-CoV-2 hat mehrere Male mutiert

Das SARS-CoV-2 hat bereits mehrere Male mutiert. Die Gefahr bei Virus-Mutationen: sie können aggressiver sein und schwerere Erkrankungen auslösen, wie «Watson» berichtet. Zudem erschweren die Mutationen die Suche nach einem Impfstoff.

So sieht der SARS-CoV-2-Erreger in einer elektronenmikroskopischen Aufnahme aus. (Bild: Keystone)

Forscher sind sich derzeit uneinig, wie stark das neue Coronavirus bisher mutiert hat. Erreger mit schwereren Verläufen seien bisher aber keine bekannt. Mutationen seien aber normal bei Viren und geben nicht immer Grund zur Sorge, wie diverse Wissenschaftler betonen – durch die weltweite Verbreitung gab es aber schon viele.

Dabei war die Diversität der Virenproben aber auch innerhalb verschiedener Länder gross, was vermutlich mit dem Reiseverhalten der Menschen zusammenhänge. Mutationen können sich zudem meist gegen frühere Erreger durchsetzen. Zur häufigsten Mutation des Virus zählt die Mutation «D614G». Diese wurde Ende Januar in Deutschland erstmals registriert und ist in Europa nun die häufigste Variante.

Los Angeles plant Ausgangsbeschränkungen bis Juli

Für die rund 10 Millionen Kalifornier im Bezirk Los Angeles könnten die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis Ende Juli in Kraft bleiben. Die Leiterin der Gesundheitsbehörde von Los Angeles County, Barbara Ferrer, stellte dies am Dienstag bei einer Anhörung in Aussicht, wie die «Los Angeles Times» berichtete.

Bis Anfangs Juli könnten die Ausgangsbeschränkungen in Los Angeles gelten. (Bild: Keystone)

Eine frühere Öffnung des öffentlichen Lebens sei aus ihrer Sicht nur dann möglich, wenn es eine «dramatische» Wende im Kampf gegen das Virus gäbe. Ferrer sprach von einer langsamen Lockerung von Auflagen über die nächsten Monate hinweg.

EU-Wirtschaftskommissar kündigt Tourismussaison im Sommer an

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hat eine Tourismus-Sommersaison in Europa trotz des Coronavirus in Aussicht gestellt. «Wir werden definitiv im Sommer eine Touristensaison haben, allerdings mit Sicherheitsmassnahmen und Einschränkungen», sagte der Gentiloni der «Süddeutschen Zeitung».

Die EU-Kommission will am Mittwoch Empfehlungen für die schwer von der Pandemie getroffene Tourismusbranche sowie eine vorsichtige Öffnung der Binnengrenzen in Europa vorlegen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Trotz Corona-Krise soll es diesen Sommer eine Tourismus-Saison in Europa geben, so EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. (Bild: Keystone)

EU-Konservative fordern: Grenzkontrollen nach 15. Mai einstellen

Führende europäische Konservative haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, sich für ein Ende der Grenzkontrollen in der Europäischen Union nach dem 15. Mai einzusetzen.

Auch die Quarantänevorschriften für EU-Bürger, die in ein anderes EU-Land reisen, sollten aufgehoben werden, fordern 18 Präsidiumsmitglieder und Leiter nationaler Delegationen der Europäischen Volkspartei (EVP) am Dienstag in einem Brief an ihre deutsche Parteifreundin.

Mehr zum Thema der Grenzöffnungen lesen Sie hier.

Frau stirbt nach Spuckattacke an Covid-19

Ein Unbekannter soll zwei Frauen in London bespuckt und so mit dem Coronavirus angesteckt haben – eine von ihnen starb. Ein Regierungssprecher bezeichnete den Angriff auf die Bahn-Mitarbeiterinnen am Dienstag als «verabscheuungswürdig». Der Täter rief den Frauen zu «Ich habe Covid» und spuckte sie an, wie Familienangehörige des Opfers am Dienstag berichteten.

Ungeklärt ist, ob der Mann tatsächlich infiziert war und die Frauen bei dem Vorfall am 22. März ansteckte. Als Bahn-Mitarbeiterinnen hatten sie viele Kundenkontakte.

Das 47 Jahre alte Todesopfer litt unter einer Vorerkrankung der Atemwege. Die Mutter einer elfjährigen Tochter starb etwa zwei Wochen nach dem Vorfall im Krankenhaus. Die Verkehrspolizei nahm inzwischen die Ermittlungen auf.

Nachdem sie von einem Mann angespuckt worden war, starb eine Bahnhangestellte in London an der Erkrankung Covid-19. (Symbolbild: Keystone)
Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will bis zu 1000 Jobs streichen

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will wegen des wirtschaftlichen Drucks in der Corona-Krise ein Viertel der Belegschaft einsparen – rund 1000 Stellen. Dies teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit. Wenig profitable oder unprofitable Strecken würden gestrichen, die Flotte werde um 30 Prozent reduziert.

Diese Massnahmen seien «unerlässlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern», erklärte die Airline. Die Pandemie wirke sich «extrem negativ» auf die finanzielle Situation aus. Die Airline verliere eine Million Euro pro Tag. Mit dem Sanierungsplan soll es gelingen, 75 Prozent der Beschäftigten zu halten und wieder in die Gewinnzone zu fliegen, sobald sich die Nachfrage beim Fliegen erholt habe. Dies sei für 2023 zu erwarten.

«Ein Alptraum endet» – Besatzung verlässt Kreuzfahrtschiff in Uruguay

Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs «Greg Mortimer», das zahlreiche Coronavirus-Infizierte an Bord hatte, ist in Montevideo an Land gegangen. «Das ist ein Moment grosser Freude», twitterte Uruguays Aussenminister Ernesto Talvi am Dienstag. In Bussen wurde die Schiffsmannschaft zu zwei Hotels in der Hauptstadt des Landes gebracht. «Ein Alptraum endet», zitierte die uruguayische Zeitung «El País» ein Mitglied der Mannschaft. Mehr als einen Monat lang habe er eingeschlossen in seiner Kabine verbracht.

Dem Direktor eines Krankenhauses zufolge wurden 35 Besatzungsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Sie seien aber «stabil und ohne Symptome». Insgesamt waren fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord der «Greg Mortimer» positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

Die Besatzung des Kreuzfahrtschiffs «Greg Mortimer» konnte nach über einem Monat endlich an Land gehen. (Bild: Keystone)
Fast 27'000 Corona-Tote in Frankreich

Frankreich zählt seit Beginn der Covid-19-Epidemie fast 27’000 Tote. In den vergangenen 24 Stunden seien 348 neue Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit.

Mehr dazu hier.

Broadway-Theater bleiben bis mindestens September zu

In der von der Corona-Pandemie besonders heftig betroffenen Millionenmetropole New York bleiben die Theater am berühmten Broadway noch bis mindestens Anfang September geschlossen. Ein genaues Datum zur Wiederöffnung stehe noch nicht fest, es werde aber auf jeden Fall nach dem 6. September liegen, teilte die Broadway League, die Dachorganisation der Theater, am Dienstag mit.

In New York steht das Leben zur Zeit mehr oder weniger still – wie hier am weltberühmten Times Square. (Bild: Keystone)

Die Broadway-Theater sind – wie alle anderen Kultureinrichtungen der Metropole auch – seit Mitte März aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus geschlossen.

Portugals Liga startet am 4. Juni

Die Primeira Liga in Portugal nimmt laut der Liga am 4. Juni wieder den Spielbetrieb auf. Die Regierung hatte den 30. Mai als möglichen Termin für den Re-Start genannt, die Liga wollte aber mehr Zeit, um die Spieler auf das Coronavirus zu testen und die Stadien zu inspizieren.

NFL will Schuldengrenze um 150 Mio. Dollar erhöhen

Die National Football League (NFL) will die Schuldenobergrenze pro Klub um 150 Millionen Dollar anheben. Nach Informationen von ESPN haben sich die Liga und Klubvertreter in einer Telefonkonferenz darauf geeinigt, wegen der Auswirkungen der Coronakrise in der nächsten Saison das Limit von 350 Mio. auf 500 Mio. Dollar zu erhöhen.

Die Eigentümer werden voraussichtlich am 19. Mai über den Vorschlag abstimmen. Die Teams befürchten Einnahmenverluste in zweistelliger Millionenhöhe, wenn Spiele aufgrund der Coronavirus-Pandemie in leeren Stadien ausgetragen werden.

Eine für ESPN durchgeführte Analyse schätzte, dass der NFL jede Woche, die ohne Zuschauer gespielt wird, Einnahmen in Höhe von etwa 138 Mio. Dollar aus Ticketverkauf und Spieltag-Ausgaben entgehen würden.

Grenzen zu Deutschland, Frankreich und Österreich sollen bald öffnen

Gute Neuigkeiten für den Tourismus: Die Grenzen zu den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Österreich sollen in den kommenden Wochen wieder öffnen. Nicht nur für Personen, die aus Berufsgründen zwischen den Ländern verkehren müssen, sondern eben auch für Touristen. Das berichten der «Blick» und «Watson» am Dienstagabend.

Justizministerin Karin Keller-Sutter steht gemäss den Medienberichten in engem Kontakt mit den zuständigen Ministern Deutschlands, Frankreichs und Österreichs. In den letzten beiden Tagen habe man sich in Telefongesprächen darauf geeinigt, dass das Reisen zwischen den vier Ländern bald wieder möglich sein soll. «Auch Sommerferien in Deutschland, Österreich oder Frankreich wären dann möglich», zitiert der «Blick» den Mediensprecher des Justizdepartements, Philipp Schwander.

Reisen bald wieder möglich? Die Schweiz einigt sich mit Deutschland, Frankreich und Österreich auf Grenzöffnungen – sofern sich die Fallzahlen weiter positiv entwickeln. (Symbolbild: Keystone)

Voraussetzung für die Grenzöffnungen zu den Nachbarländern ist, dass sich die Fallzahlen positiv entwickeln. Laut Sprecher Schwander wird die Lage mit den Nachbarländern einzeln beurteilt. So sei es also auch möglich, dass die Grenze zu einem Land vor jener zu einem anderen öffne.

Mehr zum Thema können Sie hier lesen.

Tesla bricht Corona-Regeln mit Produktionsstart in Kalifornien

Tesla-Chef Elon Musk fährt die Produktion im Hauptwerk in Kalifornien wieder hoch und widersetzt sich damit einem Verbot der Behörden in der Corona-Krise. Er werde selbst an der Produktionslinie sein, schrieb Musk am Montag bei Twitter. «Wenn jemand festgenommen wird, werde ich darum bitten, dass es nur ich bin.»

Rückendeckung bekam Musk am Dienstag von US-Präsident Donald Trump. Kalifornien sollte Tesla und Musk erlauben, die Fabrik zu öffnen, «JETZT», schrieb Trump in seiner üblichen Manier bei Twitter. «Es kann schnell und sicher erledigt werden.»

Musk beantwortete bei Twitter die Frage eines Nutzers, wie der Tag in dem Werk gelaufen sei, einsilbig: «Grossartig.»

Berset: Contact Tracing wird matchentscheidend sein

Das Contact Tracing werde bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie matchentscheidend sein, erklärte Bundesrat Alain Berset am Dienstag in Freiburg. Die Kantone seien hier stark gefordert.

Die Aufgabe der Kantone mit dem Contact Tracing sei sehr aufwändig, sagte Berset vor den Medien. Er habe sich bei seinem Besuch in Freiburg davon überzeugen können, dass der Kanton diesbezüglich sehr gut organisiert sei. Das gebe Perspektiven für das weitere Vorgehen in der Zukunft. Nach einem Monitoring im Mai könnte es allenfalls weitere Öffnungsschritte im Juni geben.

Alle Personen mit Symptomen müssten in den nächsten Monaten gefunden und isoliert und deren Kontakte unter Quarantäne gestellt werden. So könnten grosse Schliessungen verhindert werden.

Bundesrat Alain Berset hat am Dienstag betont, dass das Contact Tracing für den weitern Verlauf der Corona-Epidemie in der Schweiz matchentscheidend sein könne. (Bild: Keystone)
Corona verzögert Kampfjet-Offerten

Der Bund verschiebt die zweite Offertrunde für neue Kampfflugzeuge und Boden-Luft-Raketen um drei Monate. Grund sind die Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Auf den Fahrplan der Beschaffung soll der neue Termin keinen Einfluss haben.

Der Bundesrat hatte sich von Anfang an einen gewissen zeitlichen Spielraum offengelassen: Den Typenentscheid kündigte er für Ende 2020 oder Anfang 2021 an. Nun, da die zweite Offerte statt im August im November eingereicht werden muss, dürfte der Entscheid nicht mehr im laufenden Jahr fallen.

Corona bremst Schweizer Kampfjets aus: Die Offerten für neue Flugzeuge und Boden-Luft-Raketen verschiebt der Bund um drei Monate. (Symbolbild: Keystone)
Rückeroberung der Kunst - Erste Häuser der Museumsinsel geöffnet

Auf der als Weltkulturerbe bekannten Museumsinsel in Deutschlands Hauptstadt Berlin haben am Dienstag erste staatliche Museen nach zwei Monaten Corona-Pause wieder ihre Pforten für Besucher geöffnet.

Der sonst massenhafte Andrang war sichtbar reduziert. Vor der Alten Nationalgalerie waren es zunächst knapp 20 Besucherinnen und Besucher, die zur Rückeroberung der Kunst erschienen. Zum einen fehlen auch in Berlin derzeit Touristen, zum anderen gewähren die Häuser Eintritt zunächst nur mit Zeittickets, um Warteschlangen möglichst zu vermeiden. Die Tickets können dafür an den Kassen, Online oder per QR-Code gekauft werden.

Für gewöhnlich kommen 70 bis 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher der Museen aus dem Ausland. Die als Weltkulturerbe ausgewiesene Museumsinsel im Zentrum Berlins besuchten zuletzt jährlich gut drei Millionen Menschen.

(Archivbild: Keystone)
Frauen-Monobob bei allen Rennserien des Bob-Weltverbands

Die neue olympische Disziplin Frauen-Monobob soll in der kommenden Winter-Saison bei allen Rennserien des Bob- und Skeleton-Weltverbands IBSF angeboten werden. Dies hat die Exekutive des Weltverbands bei einer Video-Konferenz beschlossen. Demnach sollen die Monobob-Rennen der Frauen, die 2022 in Peking erstmals auf dem olympischen Programm stehen, sowohl im Welt- und Europacup als auch im Nordamerika-Cup ausgetragen werden.

Nur eine Sportlerin pro Bob:  Die neue olympische Disziplin Frauen-Monobob soll in der nächsten Winter-Saison bei allen Rennserien angeboten werden. (Archivbild: Keystone)
Auch Buddha trägt in Thailand Maske

Ein riesiger Buddha mit Atemschutzmaske in Thailands Hauptstadt Bangkok soll helfen, das Bewusstsein für das Coronavirus zu schärfen.

Seit rund einem Monat trägt die zehn Meter hohe Statue am Rande der thailändischen Hauptstadt bereits ihre orangefarbene Maske – doch die Aktion der Mönche ist nicht unumstritten.

Soll als Vorbild dienen: In Thailand trägt auch der Buddha eine Schutzmaske. (Bild: Keystone)

«Wir haben es getan, damit die Leute, die hier vorbeikommen, sehen, dass sogar Buddha eine Schutzmaske trägt», sagt der Mönch Phra Taweesup Santamano vom Tempel Wat Nithetratpradit. «Da der grosse Buddha schon von weitem zu sehen ist, trägt er dazu bei, die Menschen daran zu erinnern, Masken anzuziehen, bevor sie ihre Häuser verlassen oder den Tempel betreten», fügte er hinzu.

Die thailändische Regierung hat der Bevölkerung wiederholt ans Herz gelegt, Masken zu tragen und regelmässig Hände zu waschen.

Luftfahrt vor schwierigem Neustart – Weniger Flüge und weniger Jobs

Obwohl im Sommer langsam wieder mehr Flugzeuge an den Start gehen werden, regiert in der Luftverkehrsbranche nur noch der Rotstift. Airlines wie Flughäfen rechnen nicht mehr mit einer schnellen Rückkehr zu einer Verkehrsdichte wie vor der Corona-Krise, so dass als Folge tausende Jobs gestrichen werden.

Am Dienstag berichteten der Billigflieger Ryanair, der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines von ihren Plänen. Europas grösster Billigflieger Ryanair will seinen Flugbetrieb zum Sommer wieder deutlich hochfahren. Ab 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte das Unternehmen in Dublin mit. Täglich werde Ryanair fast 1000 Flüge anbieten und 90 Prozent der Strecken aus der Vor-Corona-Zeit abdecken, wenn auch mit geringeren Frequenzen.

US-Immunologe Fauci: Vorschnelle Öffnung hätte "unnötiges Leiden und Tod" zur Folge

Der prominente Immunologe und US-Regierungsberater Anthony Fauci warnt vor einer vorschnellen Rückkehr zur Normalität in der Coronavirus-Epidemie in den USA.

Wenn die Richtlinien des Weissen Hauses nicht beachtet würden, «dann riskieren wir die Gefahr mehrfacher Ausbrüche im ganzen Land», schrieb Fauci am Montagabend (Ortszeit) in einer E-Mail an die «New York Times». «Das wird nicht nur unnötiges Leiden und Tod zur Folge haben, sondern würde uns tatsächlich auf unserer Suche nach einer Rückkehr zur Normalität zurückwerfen.» Das sei die wichtigste Botschaft, die er bei seiner Aussage am Dienstag im Senat übermitteln wolle, schrieb Fauci.

Der prominente US-Immunologe und US-Regierungsberater Anthony Fauci warnt vor einer vorschnellen Rückkehr zur Normalität in der Coronavirus-Epidemie. (Bild: Keystone)
Weltklasse Zürich - Kein Diamond-League-Final in Zürich in diesem Jahr

Das Leichtathletik-Meeting «Weltklasse Zürich» wird in diesem Jahr wie erwartet den Diamond-League-Final nicht durchführen können. Zwar dauert das bundesrätliche Verbot von Grossveranstaltungen derzeit nur bis Ende August, so dass die Durchführung vom 9. bis 11. September theoretisch möglich wäre.



Angesichts der weltweiten Situation mit der Coronavirus-Pandemie sei dies aber nicht realistisch, so dass sich die Veranstalter zur Absage entschieden, um Sicherheit zu schaffen. Man evaluiere aber alternative Plattformen für dieses Jahr. Dafür steht bereits fest, dass Zürich die Diamond-League-Finals 2021 und neu auch 2022 durchführen wird.

 Mehr zur Absage des Diamond-League-Finals lesen Sie hier.

Statistiken: Mehr als 40'000 Corona-Tote in Grossbritannien

In Grossbritannien sind nach neuesten Zahlen mehr als 40’000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Etwa jeder vierte Todesfall wurde den Behördenangaben zufolge aus einem Pflegeheim gemeldet.

Grossbritannien ist das Land mit den meisten Corona-Opfern in Europa. In den Statistiken des Gesundheitsministeriums sind bislang mehr als 32 000 Todesfälle registriert. Dort werden die Daten aber anders erhoben als beim ONS, so etwa beim Umgang mit Verdachtsfällen. In der jetzt veröffentlichten Zahl von mehr als 40 000 Toten sind auch Angaben der nationalen Statistikbehörde ONS (Office of National Statistics) enthalten.



Forscher warnen zum Teil vor dem direkten Vergleich solcher Zahlen auch zwischen Ländern. Zu unterschiedlich seien die Methoden bei der Erhebung, Bevölkerungszahl, Altersstruktur und andere Faktoren.

Corona-Auflagen charmant umgesetzt: Schaufensterpuppen im Restaurant

Es kann trostlos wirken, wenn in Restaurants inmitten der Corona-Pandemie nur jeder zweite Tisch besetzt werden darf. Damit die Gäste sich nicht so allein fühlen, setzt eine deutsches Hotel und Restaurant auf ganz spezielle Dauergäste.

Papst fordert mehr Geld fürs Gesundheitswesen

Papst Franziskus hat angesichts der Corona-Pandemie von den Politikern mehr Geld für das Gesundheitswesen und mehr Anerkennung für die Beschäftigten dort gefordert.

«In vielen Ländern hat die Pandemie auch die Mängel des Gesundheitssystems ans Licht gebracht», sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche zum Internationalen Tag der Pflegenden am Dienstag.

(Bild: Keystone)

Die Krankenpfleger, Schwestern sowie Hebammen hätten ein Recht darauf, «mehr geschätzt und besser an den Prozessen beteiligt zu werden, die die Gesundheit der Einzelnen und der Gesellschaft betreffen», sagte der 83-Jährige und forderte bessere Arbeitsbedingungen. «Täglich hören wir von Beispielen des Muts und der Aufopferung der im Gesundheitswesen Tätigen (…)», hob Franziskus hervor.

Iran öffnet Moscheen wegen Koran-Nächten

In Iran werden trotz Corona-Krise für drei Nächte einige Moscheen wieder geöffnet. «Unter strengsten Hygienevorschriften werden wir ab Mitternacht und für jeweils nur zwei Stunden die Veranstaltung der Ghadir-Nächte in den Moscheen erlauben,» teilte Gesundheitsminister Saeid Namaki am Dienstag mit.

Dem Islam zufolge wurde während der Ghadir-Nächte – auch: «Nächte der Bestimmung» – der Koran als heiliges Buch der Muslime erstmals offenbart. Für die iranischen Muslime sind sie besonders wichtig, weil dem islamischem Glauben nach in diesen Nächten alle Sünden begnadigt und Bittgebete in Erfüllung gehen. Die Ghadir-Nächte sind in der dritten Woche des Fastenmonats Ramadan. Dieses Jahr finden sie in den Nächten zum Mittwoch, Freitag und Sonntag statt.

(Bild: Keystone)

Die Zeremonien sollen in Aussenhöfen stattfinden oder mit Abstand im Inneren der Gebäude. Ältere und Kranke sowie Kinder sollten fernbleiben, so der Minister laut Nachrichtenagentur Isna.

Media Markt-Mutter sichert sich 1,7 Milliarden-Hilfe vom Staat

Der kriselnde Media Markt-Mutterkonzern Ceconomy hat sich in der Corona-Krise endgültig staatliche Hilfe gesichert. Der Elektronikhändler habe nun auch grünes Licht von einem Bankenkonsortium erhalten, teilte das deutsche Unternehmen am Dienstag mit.

(Bild: Keystone)

Zuvor hatte Ceconomy bereits die Zustimmung der Bundesregierung zur Beteiligung der staatlichen Förderbank KfW an einer Kreditlinie in Höhe von 1,7 Milliarden Euro erhalten. Der Kreditvertrag sei abgeschlossen und umfasse eine Zusage der KfW in Höhe von 1,36 Milliarden Euro sowie Kreditzusagen des Bankenkonsortiums in Höhe von 340 Millionen Euro.

Nach Wiesn-Absage: München will Buden in der Stadt verteilen

Nach der Absage des weltbekannten Oktoberfests und anderer Volksfeste wegen der Corona-Pandemie will die Stadt München neue Wege gehen: Buden und möglicherweise auch bestimmte Fahrgeschäfte könnten den Überlegungen zufolge an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden.

(Bild: Keystone)

Es sei kein Wiesn-Ersatz, betonte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) am Dienstag. Es gehe vielmehr darum, den Sommer in der Stadt zu gestalten und zugleich den unter den Folgen der Corona-Krise leidenden Schaustellern zu helfen. Vergleichbare Pläne aus anderen Städten seien ihm nicht bekannt, sagte Baumgärtner.

Deutscher (41) lebte zwei Monate auf indischem Flughafen

Zwei Monate lebte ein Deutscher am Flughafen in Neu Delhi. Er fürchtete in Deutschland strafrechtliche Verfolgung.

Ein Mann lebte knapp zwei Monate am Flughafen Neu Delhi. (Symbolbild: Keystone)
EU-Kommission: Grenzen in Europa vorsichtig öffnen

Beim Öffnen der Binnengrenzen in Europa setzt die EU-Kommission in der Corona-Krise auf ein vorsichtiges und abgestimmtes Vorgehen der EU-Staaten. Eine sofortige Rückkehr zum eigentlich kontrollfreien Schengenraum fordert die Brüsseler Behörde in ihren Empfehlungen, die sie am Mittwoch vorlegen möchte, nicht.

(Symbolbild: Keystone)

Stattdessen schlage man einen flexiblen stufenweisen Plan vor mit dem Ziel, die Kontrollen nach und nach aufzuheben, heisst es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vorliegt. Die Behörde betont auch den Stellenwert des freien Reisens für die schwer von der Pandemie getroffene Tourismusbranche. Zum Schengenraum gehören auch Nicht-EU-Länder wie die Schweiz oder Norwegen.

Warum wir wegen Corona nicht alle im selben Boot sitzen

Minderheiten sind von der Corona-Krise viel stärker betroffen. Das belegen Zahlen aus den USA und Grossbritannien.

Die Corona-Pandemie trifft nicht alle gleich hart. (Bild: Keystone)
Lettland: Mundschutzpflicht im Nahverkehr und Lockerungen

In Lettland ist das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Nahverkehr am Dienstag zur Pflicht geworden. In dem baltischen EU-Land müssen Fahrgäste in Bussen, Strassenbahnen und Zügen von nun an Mund und Nase bedecken.

Selbstgenähte Masken oder ein Schutz aus einem Schal oder einem Tuch werden dabei ebenfalls akzeptiert.

(Bild: Keystone)

In der Hauptstadt Riga hielten sich im morgendlichen Berufsverkehr nicht alle Passagiere an die Vorgaben, an die in den Verkehrsmitteln mit regelmässigen Durchsagen erinnert wird. Auch Kontrolleure sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe angehalten, Fahrgäste ohne Mund-Nasenbedeckung auf ihr Versäumnis hinzuweisen.

Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will bis zu 1000 Jobs streichen

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will wegen des wirtschaftlichen Drucks in der Corona-Krise bis zu 1000 Stellen streichen. Das ist ein Viertel der Belegschaft, wie die Nachrichtenagentur Belga am Dienstag unter Berufung auf Gewerkschafter und auf das Unternehmen meldete.

(Bild: Keystone)

Auch ein Abbau der Flotte um 30 Prozent sei geplant. Diese Massnahmen seien «unerlässlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern», erklärte das Unternehmen laut Belga. Die Pandemie wirke sich «extrem negativ» auf die finanzielle Situation der Airlines aus. Man müsse die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Mass senken. Eine Rückkehr zum normalen Geschäft sei erst 2023 zu erwarten.

Merkel und Macron planen Lockerungen an der Grenze

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron haben einem Medienbericht zufolge über Lockerungen im deutsch-französischen Grenzverkehr beraten.

Nach Informationen des «Hauptstadt Briefings» von The Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker vom Dienstag streben beide eine Lösung an, die für die Bürger beider Länder gleichermassen gilt, bestenfalls sogar darüber hinaus. Beide hätten am Montagabend miteinander telefoniert.



Seit Wochen darf nur nach Deutschland einreisen, wer einen wichtigen Grund vorweisen kann. Das sind beispielsweise Lastwagenfahrer, Angehörige medizinischer Berufe oder Berufspendler. Ausserdem gibt es an den Grenzen zu Dänemark, Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Österreich stationäre Grenzkontrollen.

Corona-Infektionen: Russland jetzt weltweit auf Rang zwei

Mit Beginn erster Lockerungen in Russland ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten stark gestiegen. Nach Angaben der Behörden von Dienstag gibt es mehr als 232’200 nachgewiesene Fälle.

Nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins auf Grundlage offiziell gemeldeter Daten liegt das flächenmässig grösste Land der Erde bei der Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen nunmehr auf Rang zwei vor Spanien (228’000). Nur in den USA gibt es noch mehr Erkrankungen.

Am Dienstag kamen den Angaben russischer Behörden zufolge fast 10’900 neue Infektionen hinzu. 43’500 Menschen galten demnach als genesen. Die Behörden erklären den starken Anstieg damit, dass deutlich mehr Menschen auf das Virus getestet werden als zu Beginn der Epidemie. Es wird aber mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet. (sda)

Auch Spanien schickt aus dem Ausland Einreisende in Quarantäne

Auch im Urlaubsland Spanien müssen aus dem Ausland einreisende Passagiere nun 14 Tage lang in Quarantäne. Die Entscheidung der spanischen Regierung wurde am Dienstag im offiziellen Bulletin veröffentlicht.

(Bild: Keystone)

Die Massnahme gilt ab dem 15. Mai und soll so lange in Kraft bleiben, bis der Mitte März wegen der Corona-Pandemie ausgerufene Alarmzustand aufgehoben wird. Dieser war zuletzt bis zum 24. Mai verlängert worden, könnte aber nach dem Wunsch der linken Regierung noch weiter gelten.

Der Anordnung zufolge müssen Reisende die ersten zwei Wochen nach ihrer Ankunft in ihrer Wohnung oder Unterkunft bleiben. Sie dürfen diese allerdings zum Einkaufen oder etwa für Arztbesuche verlassen – allerdings gilt dabei eine strenge Maskenpflicht.

BAG meldet 36 Neuinfektionen

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 30’380 laborbestätigte Fälle (Stand 12. Mai 2020 um 8 Uhr). Das sind 36 mehr als am Vortag.

(Symbolbild: Keystone)

Insgesat verstorben sind bislang 1561 Personen.

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Erstmals keine neuen Fälle im Tessin

Erstmals seit Beginn der Corona-Krise vermeldet das Tessin keine neuen Corona-Infektionen. In den letzten 24 Stunden habe es keine Ansteckungen und keine Todesfälle gegeben, wie auf der Seite der kantonalen Behörde zu entnehmen ist.

Es ist bereits der zweite Tag in Folge, an dem kein neuer Todesfall verzeichnet wurde. Am Montag wurden jedoch noch drei neue Coronafälle im Südkanton gemeldet.

Aargauer Parlament debattiert wegen Covid-19 in Spreitenbach AG

Der Aargauer Grosse Rat hat am Dienstag nach einer Pausen von zwei Monaten erstmals wieder getagt – und zwar in der «Umweltarena» in Spreitenbach AG. Im grossen Foyer des Gebäudes konnten die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und Abstandsregeln eingehalten werden.

Die 140 Mitglieder des Grossen Rates sowie die Ratsleitung und die fünf Mitglieder des Regierungsrats sassen an je einem eigenen Tisch. Damit die Grossräte alles genau mitverfolgen konnten, wurden die Reden auf eine Grossleinwand übertragen.

Die Umwelt-Arena in Spreitenbach. (Archivbild: Keystone)

«Wir haben viele Geschäfte zu beraten, die nichts mit der Coronakrise zu tun haben», sagte Grossratspräsidentin Edith Saner (CVP). Es müsse das Ziel sein, den Kanton gemeinsam auf Kurs zu halten. Die externe Sitzung des Parlamentes verursacht Kosten von rund 40’000 Franken.

Rund 30 Covid-Kredit-Betrugsermittlungen im Kanton Zürich

Die einfache Kreditvergabe lockte im Kanton Zürich auch Verbrecher an. Rund 30 Verdachtsfälle für betrügerisch gestellte Anträge sind der Kantonspolizei bis heute bekannt. Die Kredite stehen im Zusammenhang mit der Covid-Verordnung des Bunderates.

Am 25. März erliess der Bundesrat eine Verordnung, welche die raschen Kreditvergaben und Solidarbürgschaften für Unternehmen regelt. In rund 30 Fällen im Kanton Zürich wird hinter den Anträgen betrügerische Motive vermutet, wie die Kantonspolizei Zürich und der Zürcher Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten.

(Symbolbild: Keystone)

In diesen Verdachtsfällen seien Ermittlungen aufgenommen worden. Der genaue Deliktsbetrag könne jedoch noch nicht beziffert werden.

Mehr Pakete im April als zu Weihnachtszeit

Der Einkauf in der Schweiz im März und April primär über den Online-Handel beschert der Post einen neuen Paketrekord: Mit 17,3 Mio. Paketen verarbeitete die Post in ihrer Geschichte in einem Monat noch nie so viele Pakete wie im April 2020. «Die unglaubliche Menge übertrifft gar den Weihnachtsmonat Dezember», heisst es in der Medienmitteilung.



Corona-Krise belastet auch berufliche Vorsorge

Die Rentenversprechen der zweiten Säule lassen sich je länger je weniger mit dem Kapital der Rentnerinnen und Rentner erfüllen. Vergangenes Jahr mussten dafür 7,2 Milliarden Franken umverteilt werden. Die Corona-Krise dürfte das Problem noch verschärfen.

(Symbolbild: Keystone)

Dieses Fazit zieht die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) an ihrer Jahresmedienkonferenz vom Dienstag in Bern. Der Rückblick auf das Jahr 2019 fällt noch durchaus positiv aus: Die Netto-Vermögensrendite betrug hohe 10,4 Prozent. Entsprechend erhöhten sich bis Ende Jahr die Deckungsgrade.

Sonnenwende-Feier an Stonehenge-Kreisen fällt aus

Die traditionelle Feier zur Sommersonnenwende im englischen Stonehenge fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus.

Zumindest online kann der Sonnenaufgang aber am längsten Tag des Jahres im Juni beobachtet werden, wie Stonehenge-Direktorin Nichola Tasker am Dienstag dem «Salisbury Journal» sagte. Bereits seit März ist das Weltkulturerbe der UN-Organisation Unesco geschlossen.

(Bild: Keystone)

Normalerweise besuchen mehr als eine Million Menschen jedes Jahr die Steinkolosse der Jungsteinzeit. Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren, jahrtausendealten Steine dort ursprünglich gedacht waren, ist nicht eindeutig geklärt. Stonehenge könnte beispielsweise als Heilstätte oder Observatorium gedient haben, vermuten Wissenschaftler.

Ryanair plant ab 1. Juli fast tausend Flüge täglich

Europas grösster Billigflieger Ryanair will seinen Flugbetrieb zum Sommer wieder deutlich hochfahren. Ab 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dublin mit.

Voraussetzung sei, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen für Flüge innerhalb der EU lockern und an den Flughäfen Sicherheitsmassnahmen zum Gesundheitsschutz eingeführt würden. Täglich würde Ryanair nach eigenen Angaben dann fast 1000 Flüge anbieten und damit 90 Prozent der Strecken abdecken, die die Airline vor der Corona-Krise angesteuert hatte.



Um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern, sollen die Passagiere am Flughafen und an Bord laut Ryanair Gesichtsmasken tragen. Zudem sollen sie der Airline bei Flügen im Juli und August am Check-in ihre Kontaktdaten und die Dauer ihres Aufenthalts nennen. Ryanair plädiert zudem dafür, dass die Passagiere schon beim Betreten des Flughafens auf ihre Körpertemperatur überprüft werden.

Cagliari-Spieler verzichten auf April-Löhne

Die Spieler des Serie-A-Klubs Cagliari haben auf ihre April-Löhne verzichtet, wie der Verein aus Sardinien meldet. Präsident Tommaso Giulini bedankte sich bei den Spielern für ihre «Hilfe und Sensibilität in diesen schwierigen Zeiten.»



Die italienische Meisterschaft ist wegen der Coronavirus-Pandemie seit dem 9. März unterbrochen, ein Datum für die Fortsetzung gibt es nicht.

Reisedetailhändler Dufry leidet massiv unter Coronakrise

Der Reisedetailhändler Dufry hat die Auswirkungen der Coronakrise im März und April heftig zu spüren bekommen. Mit dem weitgehenden Stillstand des internationalen Flugverkehrs fielen im April 94 Prozent des Umsatzes weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten gibt das Management weiterhin keinen Ausblick auf das laufende Jahr ab.

(Bild: Keystone)

Die wichtigsten Eckwerte zum ersten Quartal hatte Dufry bereits Ende April vermeldet. So ging der Umsatz im ersten Quartal organisch um 21 Prozent auf 1,44 Milliarden zurück. Zunächst habe sich die Umsatzentwicklung im Januar beschleunigt, ehe im Februar der Umsatz um 7 Prozent und im März gar um 56 Prozent zurück ging.

Europäische Arzneimittelbehörde erweitert Einsatz von Remdesivir

Zur Behandlung schwerer Coronavirus-Infektionen hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA ihre Empfehlungen für den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir ausgeweitet.

Er könne nun zusätzlich bei bestimmten stationären Patienten angewandt werden, die nicht auf Beatmungsgeräte angewiesen seien, teilte die EMA am Montag mit.

(Bild: Keystone)

Eine klinische Studie aus den USA hatte darauf hingewiesen, dass die Verabreichung bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen könnte. Den ersten Ergebnissen zufolge führte das Medikament allerdings nur zu einer geringfügig niedrigeren Sterblichkeitsrate. Auch fehlen noch gesicherte Angaben zu Nebenwirkungen und dazu, welche Patienten am ehesten von einer Behandlung profitieren könnten.

Corona-Pandemie trifft Allianz bei Schäden und Kapitalanlagen

Die Allianz spürt die Folgen der Corona-Pandemie sowohl bei den Schäden als auch bei den Kapitalanlagen. Die Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich in der Sachversicherung im ersten Quartal auf 97,8 von 93,7 Prozent, wie Europas grösster Versicherer am Dienstag in München mitteilte.

(Bild: Keystone)

Ohne Naturkatastrophen und Corona-Schäden hätte sie bei 94 Prozent gelegen, sagte Finanzvorstand Giulio Terzariol. In der Leben- und Krankenversicherung schlugen niedrige Zinsen und Wertberichtigungen infolge des Marktabschwungs zu Buche. In der Vermögensverwaltung zogen die Kunden – vor allem im März – 46,4 Milliarden Euro ab. Trotzdem verbesserten die Asset Manager Pimco und Allianz Global Investors das Ergebnis um 19 Prozent.

ESM-Chef ermuntert zur Nutzung der neuen Corona-Krisenhilfen

ESM-Chef Klaus Regling hat die Eurostaaten ermuntert, die neuen Corona-Krisenhilfen des Eurorettungsschirms zu nutzen. Diese ESM-Kredite seien „verlässlich und billig“, sagte der geschäftsführende Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus der Deutschen Presse-Agentur und weiteren Nachrichtenagenturen in einem Interview.

So hätten etwa die Hälfte der 19 Eurostaaten Zinsvorteile im Vergleich zum Kapitalmarkt. Allein Italien könnte in den nächsten zehn Jahren nach heutigem Stand sieben Milliarden Euro an Zinsen sparen, rechnete Regling vor.

(Archibild: Keystone)

Die Eurogruppe hatte beschlossen, beim ESM vorsorgliche Kreditlinien von bis zu 240 Milliarden Euro für direkte und indirekte Gesundheitskosten in der Pandemie einzurichten. Er erwarte, dass etwa ein Drittel des Rahmens ausgeschöpft werde, also rund 80 Milliarden Euro, sagte Regling.

Corona-Pandemie bremst Toyota

Die Corona-Pandemie schwächt den Autokonzern Toyota. Der Nettogewinn sank in den letzten drei Monaten 2020 im Vorjahresvergleich um 86,3 Prozent.

Die Corona-Pandemie trifft den Autohersteller hart. (Archivbild: Keystone)
Tesla startet Produktion in Kalifornien entgegen Behördenanweisung

Tesla-Chef Elon Musk will das Hauptwerk in Kalifornien umgehend wieder hochfahren. Damit eskaliert er seinen Streit mit den Behörden um die Coronavirus-Einschränkungen.

Er werde selbst an der Produktionslinie sein, schrieb Musk am Montag (Ortszeit) bei Twitter. «Wenn jemand festgenommen wird, werde ich darum bitten, dass es nur ich bin.»



Im Alameda County, in dem sich das Tesla-Werk in Fremont befindet, gelten weiterhin Ausgehbeschränkungen, die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Tesla hatte am Wochenende eine Klage dagegen eingereicht – und Musk hatte gedroht, den Firmensitz des Elektroauto-Herstellers von Kalifornien zum Beispiel nach Texas oder Nevada zu verlegen.

Esa-Chef: Raumfahrt mit «hellblauem Auge» davongekommen

Die Raumfahrt komme noch glimpflich aus der Corona-Krise davon. Dieser Ansicht ist der Chef der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Jan Wörner.

Die Raumfahrt habe in der Krise auch Positives beitragen können, sagt Esa-Chef Wörner. (Archivbild: Keystone)
Trump stellt sich lieber aufs Podest, als eine Maske zu tragen

In den USA sind 80’000 Menschen an Covid-19 gestorben. Trump spricht weiterhin von «Erfolg» und weigert sich, eine Schutzmaske zu tragen.

Im Weissen Haus müssen alle ausser Trump und seinem Vizepräsidenten Masken tragen. (BIld: Keystone)
Experte rückt gesellschaftliche Corona-Auswirkungen in Mittelpunkt

Der Ökonomieprofessor der Universität Freiburg, Reiner Eichenberger, hat die nicht monetären Schäden der Krise in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Politik sollte nicht nur an das Geld denken, sagte er den Zeitungen von Tamedia vom Dienstag.

Reiner Eichenberger ist Ökonomieprofessor an der Universität Freiburg. (Screenshot: Universität Freiburg)
New York will ab Freitag Corona-Beschränkungen lockern

Der besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffene US-Bundesstaat New York will ab Freitag seine Beschränkungen langsam wieder lockern  allerdings nur in den Regionen, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Zu den insgesamt sieben Bedingungen gehörten unter anderem sinkende Infektionszahlen, ausreichend freie Krankenhauskapazitäten und genügend Test- und Nachverfolgungskapazitäten, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Montag (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz sagte.



Wenn eine Region diese Bedingungen alle erfüllt, darf sie in einen Öffnungsprozess mit vier Phasen eintreten, der von einem regionalen Gremium überwacht wird. In der ersten Phase dürfen beispielsweise nicht systemrelevante Bauarbeiten wieder aufgenommen werden. Wenn sich die Zahlen wieder verschlechtern, können Lockerungen auch wieder zurückgenommen werden.

Videodienst Quibi trifft in Coronavirus-Krise auf wenig Interesse

Die grossen Ambitionen des neuen Videodienstes Quibi sind in der Coronavirus-Krise schnell geplatzt. Nach einem Monat kommt die App auf 1,3 Millionen aktive Nutzer und 3,5 Millionen Downloads insgesamt.

«Das ist nicht annähernd so viel, wie wir wollten», sagte Mitgründer Jeffrey Katzenberg, ein ehemaliger Chef des Disney-Studios, der «New York Times» in der Nacht auf Dienstag. Er sieht Quibi als Opfer der aktuellen Krise: «Ich führe alles, was schiefgelaufen ist, auf das Coronavirus zurück. Alles.»



Katzenberg hatte Quibi zusammen mit der früheren Ebay-Chefin Meg Whitman auf die Beine gestellt und laut Medienberichten rund 1,8 Milliarden Dollar als Startkapital eingesammelt. Das Geld kam unter anderem von Hollywood-Studios und dem chinesischen Online-Riesen Alibaba. Die App ist zunächst nur in den USA verfügbar.

Fiat Chrysler lässt Produktion in Brasilien wieder anlaufen

Der Autohersteller Fiat Chrysler fährt die Produktion in seinen drei Standorten in Brasilien schrittweise wieder hoch. «Bei Wiederaufnahme des Betriebs wird im ersten Schritt die Priorität darin bestehen, alle Arbeitnehmer in den neuen Sicherheits- und Hygienestandards und Prozessänderungen zu schulen.»

(Bild: Keystone)

Dies erklärte das Unternehmen am Montag (Ortszeit). «Das Produktionsvolumen wird dann im Laufe des Monats gesteigert, da die Anlage an neue Verfahren und die Marktnachfrage angepasst wird.» Zunächst seien 6400 der rund 10’000 beurlaubten Mitarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt, hiess es vom italienisch-amerikanischen Autobauer weiter. Die Bänder standen 48 Tage lang still.

Slowenien erlaubt Passagierflugverkehr ab Dienstag

Slowenien wird den internationalen Passagierflugverkehr ab Dienstag zulassen, der wegen der Coronavirus-Epidemie für acht Wochen ausgesetzt worden war. Dies teilte die Regierung am späten Montag mit.

«Das Verbot internationaler Flugflüge aus dem EU-Raum und aus anderen Ländern zu slowenischen internationalen öffentlichen Flughäfen ist nicht mehr erforderlich», hiess es am Abend in einer Erklärung der Regierung.

Stars sammeln in Corona-Krise Millionen für Bedürftige in New York

Stars wie Alicia Keys, Billy Joel, Sting und Jennifer Lopez haben mit einer Benefiz-Aktion in der Corona-Krise Geld für Bedürftige in der von der Pandemie besonders hart getroffenen Metropole New York gesammelt.



Insgesamt seien 115 Millionen Dollar (etwa 106 Millionen Euro) für die Wohltätigkeitsorganisation Robin Hood zusammengekommen, sagte Moderatorin Tina Fey nach der einstündigen und grösstenteils vorab aufgezeichneten Show «Rise Up New York!», die am Montagabend (Ortszeit) im US-Fernsehen gezeigt wurde. «Diese Stadt braucht eure Hilfe.» Das Geld soll unter anderem New Yorker unterstützen, die in der Krise ihren Job verloren haben.

Boeing-Chef sieht Passagierzahlen im September unter 25 Prozent

Boeing-Chef Dave Calhoun rechnet mit einem schwächeren Anstieg der Passagierzahlen im September, als bisher angenommen worden war. Dies sagte Calhoun in einem Interview dem Sender NBC am Montag (Ortszeit).

(Bild: Keystone)

«Das Verkehrsaufkommen wird nicht wieder bei 100 Prozent liegen. Es wird nicht einmal wieder auf 25 Prozent kommen. Vielleicht nähern wir uns bis Ende des Jahres der 50-Prozent-Marke. Es wird also auf jeden Fall Anpassungen seitens der Fluggesellschaften geben müssen», betonte er. Auf die Frage, ob eine grosse US-Fluggesellschaft infolge der Coronavirus-Pandemie sogar Pleite gehen könnte, antwortete er: «Ja, höchstwahrscheinlich. Im September werden wir mehr wissen.»

22-Jähriger musste dreimal wegen Corona in Quarantäne

Ein junger Italiener musste gleich dreimal in Corontäne: Erst in Wuhan und zweimal in seinem Heimatland. «Ich nehme an, ich hatte wohl irgendwie Pech», sagt er.

Lorenzo Di Berardino (vorne links) reiste unfreiwillig von einem Corona-Hotspot zum nächsten. (Bild: Facebook)
Japans berühmte Rehe streunen herum

In Japans Touristen-Hochburg Nara wirkt sich die Corona-Krise auch auf das Verhalten der dort geschützten Rehe aus. Da wegen der Pandemie die Zahl der Touristen, von denen sich die beliebten Tiere gerne füttern liessen, zurückgehe, streunten die Rehe jetzt zunehmend herum, meldete die japanische Tageszeitung «Tokyo Shimbun» am Dienstag.

(Bild: Keystone)

Statt wie üblich im Nara-Park würden sie jetzt immer öfter Gegenden aufsuchen, wo man sie sonst nicht zu sehen bekomme, wie beim zwei Kilometer entfernten Bahnhof. Selbst in Wohngebieten stolzierten sie herum, wo sie an Rasen knabberten und sich sogar über Mülltüten hermachten, hiess es. Die mehr als 1000 Rehe im Nara-Park in Japans alter Kaiserstadt sind als lebende Nationalschätze gesetzlich geschützt.

Strände in Los Angeles machen nach Corona-Schliessung wieder auf

Los Angeles will seine Strände nach fast zweimonatiger Schliessung wegen der Coronavirus-Pandemie wieder für Besucher öffnen. Ab Mittwoch (13. Mai) sollen die Strände für sportliche Aktivitäten, wie Schwimmen oder Joggen, wieder zugänglich sein, teilte der Bezirk Los Angeles am Montag auf Twitter mit. Dabei müssen die Menschen aber voneinander Abstand halten und ausserhalb des Wassers eine Schutzmaske tragen. Sonnenbaden und Strandzubehör, wie Sonnenschirme und Liegestühle, sind nicht erlaubt.



Im Nachbarbezirk Orange County hatten Strände schon vor einigen Wochen wieder aufgemacht. Nachdem dort aber Tausende Menschen hinströmten und gegen Auflagen verstiessen, sprach der kalifornische Gouverneur eine vorübergehende Sperrung aus, die inzwischen wieder aufgehoben wurde.

Twitter will Tweets mit falschen Corona-Informationen kennzeichnen

Twitter will härter gegen die Verbreitung falscher Informationen über das Coronavirus vorgehen. Tweets, durch die Menschen zu Schaden kommen könnten, werden gelöscht, weniger gefährliche Angaben mit einem Verweis auf vertrauenswürdige Quellen versehen, wie Twitter am Montag ankündigte.

Man werde dabei auch Informationen im Blick haben, die zu mehr Ansteckungen führen könnten. Gegen unbestätigte Angaben, die falsch oder korrekt sein könnten, will Twitter nicht vorgehen.

Nach Facebook und Youtube will auch Twitter gegen Fake-Inhalte zum Coronavirus vorgehen. (Bild: Keystone)

Facebook löscht bereits ebenfalls potenziell gefährliche falsche Behauptungen über das Coronavirus – und schickt Nutzern nachträglich eine Warnung, wenn sie mit solchen Behauptungen in Berührung kamen. Bei YouTube werden Videos zu dem Thema mit einem Hinweis zu offiziellen Informationen versehen.

Baseball: MLB-Klubbesitzer wollen im Juni wieder spielen lassen

Die Klubbesitzer im nordamerikanischen Major League Baseball (MLB) haben sich darauf geeinigt, dass die Saison Anfang Juli beginnen soll. Vorerst soll in leeren Arenen gespielt werden. Die Besitzer wollen ihren Beschluss am Dienstag der Spielergewerkschaft unterbreiten und entsprechende Verhandlungen aufnehmen. Vorgesehen ist eine Regular Season über 82 statt 162 Spiele pro Mannschaft.

Vermutlich Tausende Tote mehr durch Pandemie in New York

Eine neue Untersuchung der New Yorker Gesundheitsbehörde vermutet mehr als 5000 zusätzliche Corona-Todesopfer in der Millionenmetropole. Die am Montag veröffentlichte Studie deutet auf dann insgesamt etwa 25’000 Todesopfer in der Grossstadt an der US-Ostküste hin.

Sie untersuchte die sogenannte Übersterblichkeit in New York City vom 11. März bis zum 2. Mai – das ist die Abweichung von der angenommenen Totenzahl während des gleichen Zeitraums in einem normalen Jahr.

Mehr zur Studie können Sie hier lesen.

Die US-Metropole New York hat durch die Corona-Pandemie besonders viele Todesopfer zu beklagen. (Symbolbild: Keystone)
Italien erlaubt Regionen schnellere Corona-Lockerungen

Die italienische Regierung gibt den 20 Regionen nach Politiker-Angaben mehr Spielraum für schnellere, gestaffelte Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Über diese Einigung berichtete der Präsident der Region Ligurien, Giovanni Toti, am Montagabend auf Twitter.

Zuvor hatte es eine Videokonferenz zwischen Vertretern der Regionen, Ministerpräsident Giuseppe Conte und anderen Regierungsmitgliedern gegeben.

Mehr dazu hier.

Trump heizt erneut Proteste gegen Corona-Massnahmen an

US-Präsident Donald Trump hat erneut Proteste gegen Eindämmungsmassnahmen wegen des Coronavirus angefeuert – dieses Mal traf es den demokratischen Gouverneur des Bundesstaats Pennsylvania. «Die grossartigen Menschen von Pennsylvania wollen ihre Freiheit jetzt, und sie sind sich dessen völlig bewusst, was das bedeutet», schrieb der Republikaner Trump am Montag auf Twitter.

Er warf den Demokraten vor, die Öffnung der Wirtschaft zu verzögern. Mehr zu Trumps neuen Provokationen können Sie hier lesen.

Der FC Lugano wartet ab

Der FC Lugano wird das Training nicht vor dem 30. Mai wieder aufnehmen, wie der Super-League-Klub auf seiner Homepage schreibt. Meisterschaftsspiele vor dem Wochenende 20./21. Juni schliesst der FCL zudem aus. Bevor sie irgendwie auf dem Rasen aktiv werden, wollen die Tessiner die Versammlung der Swiss Football League am 29. Mai abwarten.

Bundesstaat New York will ab Freitag Corona-Beschränkungen lockern

Der besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffene US-Bundesstaat New York will ab Freitag seine Beschränkungen langsam wieder lockern – allerdings nur in den Regionen, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Zu den insgesamt sieben Bedingungen gehörten unter anderem sinkende Infektionszahlen, ausreichend freie Krankenhauskapazitäten und genügend Test- und Nachverfolgungskapazitäten, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz sagte.

Wenn sich die Zahlen wieder verschlechtern, können Lockerungen auch wieder zurückgenommen werden. Derzeit erfüllten nur drei ländliche Regionen im Norden des Bundesstaates diese Bedingungen. Die Millionenmetropole New York gehört nicht dazu.

Erdogan kündigt viertägiges Ausgehverbot für türkische Städte an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wegen der Corona-Krise eine weitere viertägige weitgehende Ausgangssperre für mehrere Städte angekündigt. Sie beginne am Samstag und ende am Dienstag, einem Feiertag in der Türkei, sagte Erdogan nach einer online abgehaltenen Kabinettssitzung am Montag.

Zudem würden die Reisebeschränkungen für neun weitere Städte und Provinzen aufgehoben. Damit bleiben 15 Städte, darunter die Millionenmetropole Istanbul und die Hauptstadt Ankara, weitestgehend abgeschottet.

Erdogan sagte zunächst nicht, welche Städte von der Ausgangssperre betroffen sind. In der Regel gilt die Massnahme unter anderem in Istanbul, Ankara und Izmir. Senioren ab 65 Jahren, für die seit dem 21. März ein tägliches Ausgehverbot gilt, dürften am Sonntag aber für mehrere Stunden vor die Tür.

Helikopterunternehmen Air Zermatt fliegt wieder Touristen herum

Das Walliser Helikopterunternehmen Air Zermatt nimmt seine Touristenflüge wieder auf, wie es am Montag mitteilte. Es ruft in Erinnerung, dass die Rettungsflüge zwar in der Coronakrise abnehmen. Sie seien aber nicht selbsttragend und würden mit den Touristenflügen quersubventioniert.

Auch wieder für Touristen unterwegs: Die Helikopter der Air Zermatt. (Bild: Keystone)

Alle Flüge mir Touristinnen und Touristen werden unter Beachtung der Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus durchgeführt. Das Tragen einer Schutzmaske erklärte Air Zermatt dabei für obligatorisch.

Italien unterstützt Alitalia mit weiteren drei Milliarden Euro

Die italienische Regierung wird die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia erneut mit rund drei Milliarden Euro unterstützen. Das bestätigte Verkehrsministerin Paola De Micheli am Montag in Rom vor der Auslandspresse.

Die Summe ist Teil eines neuen Hilfspakets zur Abfederung der Schäden durch die Corona-Krise in Italien. Die Regierung werde es in Kürze beschliessen, sagte die Politikerin. Das Hilfspaket soll nach Medienberichten eine Höhe von insgesamt rund 55 Milliarden Euro haben. Ein entsprechendes Dekret sollte am Montagabend oder am Dienstag vorgelegt werden.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

1 Kommentar

  1. Elon Musk sollte verhaftet und eingesperrt werden. Es kann nicht sein, dass einer meint er könne sich über die Anordnungen der Behörden stellen nur, weil er so viel Geld hat und angeblich eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen bereit stellt.
    Aber irgendwann werden auch diese Menschen merken, dass ihnen ihr ganzes Geld nichts mehr nützen wird….Report

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