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International

SBB schicken 1000 Putzkräfte auf Tour in Zügen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Fall Dresden stellt Bundesliga-Neustart in Frage

Die grosse Hoffnung des deutschen Profifussballs auf einen problemlosen Neustart in der Bundesliga hielt gerade einmal drei Tage. Nach zwei positiven Coronavirus-Tests beim Zweitligisten Dynamo Dresden werden die Fortsetzungspläne der Deutschen Fussball Liga (DFL) schnell massiv auf die Probe gestellt. Das komplette Team muss für zwei Wochen in Quarantäne, zwei Zweitliga-Spiele müssen schon vor dem heiss ersehnten Wiederanpfiff abgesetzt werden. Der Blick nach Sachsen zeigt: Der Profifussball muss in den kommenden Wochen eine ganz neue Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, wenn er die Beendigung der Saison überhaupt durchbekommen will.

Finanzminister erwartet Verschlimmerung auf US-Arbeitsmarkt

US-Finanzminister Steven Mnuchin rechnet infolge der Corona-Pandemie mit einer weiteren Verschlimmerung der Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA. «Die gemeldeten Zahlen werden wahrscheinlich schlimmer, bevor sie besser werden», sagte Mnuchin am Sonntag dem Sender Fox News mit Blick auf die Arbeitslosenstatistik.

Die Arbeitslosenquote in den USA ist im April auf 14,7 Prozent angestiegen – den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor Beginn der Krise im Februar hatte die Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen, im März bei 4,4 Prozent. Die hohe Arbeitslosenquote bildet noch nicht das ganze Ausmass der Jobkrise ab, da die Quote für April nur die Lage bis Mitte März erfasst. Zudem haben sich viele Arbeitnehmer noch nicht arbeitssuchend gemeldet und werden daher nicht berücksichtigt.

Fünf spanische Fussballer an Coronavirus erkrankt

In der ersten und zweiten Liga in Spanien sind fünf Fussballer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei allen Infizierten sei Covid-19 aber asymptomatisch verlaufen und die Krankheit schon fast überwunden, teilte La Liga mit. Die Betroffenen sollen in häuslicher Quarantäne bleiben und dort individuell nach den Anweisungen ihrer Klubs das Training wieder aufnehmen, hiess es.

In den nächsten Tagen werden die Spieler nach Liga-Angaben erneut getestet – wenn zwei Tests nacheinander negativ ausfallen, dürfen sie zusammen mit ihren Kollegen in den Vereinsanlagen trainieren. Um welche Profis es sich handelt, wurde nicht bekannt.

Für Hunderte Spieler der spanischen Primera und Segunda Division war der Corona-Hausarrest am Mittwoch zu Ende gegangen: Zum ersten Mal nach knapp zwei Monaten fuhren sie in die Trainingszentren ihrer Klubs. Alle Spieler sowie auch die Trainer und die wichtigsten Mitarbeiter wurden auf das Coronavirus getestet.

Hunderte Polizisten in Indien positiv auf Corona getestet

Im westindischen Bundesstaat Maharashtra sind annähernd 800 Polizisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von den insgesamt 786 Beamten seien sieben an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Alle Polizisten über 55 Jahre wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben.

Maharashtra, dessen Hauptstadt die Finanzmetropole Mumbai ist, ist einer der am stärksten vom Virus getroffenen Bundesstaaten in dem 1,3 Milliarden Einwohner zählenden Land. Rund 30 Prozent der bislang rund 63’000 registrierten Fälle wurden dort gemeldet. Mehr als 1700 Menschen sind bisher landesweit in Verbindung mit dem Virus gestorben.

SBB schicken 1000 Putzkräfte auf Tour in Zügen

Mit der Wiederaufnahme des Fahrplans am Montag verstärken die SBB die Reinigung von Zügen und Bahnhöfen. In den Zügen werden laut Unternehmensangaben gegen 1000 Putzkräfte im Einsatz stehen. Sie sollen gewisse Züge sogar während der Fahrt reinigen.

In den Bahnhöfen kümmern sich die Reinigungsteams verstärkt um die Desinfektion der Kontaktflächen wie Armlehnen, Handläufe und Automaten. Diese werden sechsmal am Tag gereinigt statt wie bisher nur dreimal, wie ein SBB-Sprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Auch in den Zügen putzen demnach die Equipen die Griffe, Knöpfe, Handläufe und Toiletten bis zu sechs Mal pro Tag. Allein in den Zügen werden schweizweit nicht weniger als tausende Mitarbeitende im Putzeinsatz stehen. Auf 25 Linien werden die Züge während des Betriebs gereinigt.

Die SBB verstärken ab Montag die Reinigung von Zügen und Bahnhöfen massiv. (Bild: Keystone)
Neue Proteste in Hongkong während Corona-Krise

In Hongkong haben erneut Hunderte Menschen in mehreren Einkaufszentren gegen die chinafreundliche Regierung protestiert. Die Polizei habe mindestens elf Menschen festgesetzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen, hiess es am Sonntag in Medienberichten.

Zudem seien gegen Dutzende Menschen Geldbussen verhängt worden, weil sie die Abstandsregeln zur Eindämmung des Coronavirus nicht eingehalten hätten. Danach gilt für Gruppen von mehr als acht Personen ein öffentliches Versammlungsverbot.

Die Polizei musste bei Protesten in mehreren Einkaufszentren von Hong-Kong einschreiten. (Bild: Keystone)
Erster Antigentest auf das Coronavirus in USA zugelassen

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals einem Antigentest auf das Coronavirus eine Notfallgenehmigung erteilt. Es handele sich dabei um eine neue Kategorie von Test, die innerhalb von Minuten Ergebnisse liefern könne, schreibt die FDA. Bei dem Antigentest werden Proteinfragmente von Sars-CoV-2 aus Nasenabstrichen nachgewiesen. Damit unterscheidet sich die Untersuchung von Gentests, bei denen Viren-Erbgut in Abstrichen nachgewiesen wird, und von Antikörpertests, bei denen vom Immunsystem gebildete Antikörper im Blut nachgewiesen werden.

Ein Vorteil der Antigentests ist laut FDA, dass sie sehr schnell Ergebnisse liefern. Allerdings seien sie weniger sensitiv als Gentests, ihnen rutschen also mehr Infektionen durch.

Dutzende Anzeigen nach Corona-Demos in Bern und St. Gallen

Nach den Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen des Bundes in vier Deutschschweizer Städten am Samstag, haben die Stadtpolizeien in Bern und St. Gallen «mehrere Dutzend» Anzeigen ausgesprochen. Dies, weil die Demonstranten gegen das Versammlungsverbot verstiessen oder sich nicht an die polizeilichen Anweisungen hielten.

In Bern befanden sich zahlreiche ältere Menschen, Familien und Kinder unter den Teilnehmenden der unbewilligten Protestveranstaltung. Deshalb verzichtete die Polizei auf eine gewaltsame Auflösung der unbewilligten Demonstration. Stattdessen forderten die Sicherheitskräfte die Demonstrierenden über Lautsprecher auf, die Kundgebung zu beenden.

In St. Gallen hatten am Samstagmorgen rund 80 Personen zuerst beim Vadiandenkmal gegen die Coronamassnahmen demonstriert.

In mehreren Schweizer Städten demonstrierten am Samstag Menschen gegen die Corona-Massnahmen des Bundes, wie hier in Bern. (Bild: Keystone)
BAG meldet 54 neue Fälle – Zahlen bleiben tief

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb des letzten Tages 54 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Samstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 44 zusätzliche Fälle gemeldet.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Sonntag 30’305 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagmittag 1832. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends.

Einreise nach Deutschland zum Muttertag gestattet

Um Besuche am Muttertag zu ermöglichen, sind die wegen der Corona-Pandemie verhängten strengen Regeln an den Grenzen für einen Tag etwas gelockert worden. Nach dpa-Informationen hat die Bundespolizei entschieden, den Besuch bei der Mutter an diesem Sonntag als triftigen Grund für eine Einreise nach Deutschland zu akzeptieren.

Seit Wochen darf nur einreisen, wer einen wichtigen Grund vorweisen kann. Das sind beispielsweise Lastwagenfahrer, Angehörige medizinischer Berufe oder Berufspendler aus der Grenzregion.

Damit zum Muttertag die Mama besucht werden kann, lockert Deutschland für einen Tag die Einreise-Bestimmungen. (Symbolbild: Keystone)
Elon Musk will aus Corona-Frust Teslas Firmensitz verlegen

Tesla-Chef Elon Musk will den Firmensitz des Elektroauto-Herstellers wegen anhaltender Corona-Beschränkungen in Kalifornien in einen anderen US-Bundesstaat verlegen.

Tesla werde die Zentrale und kommende Unternehmungen sofort nach Texas oder Nevada verlegen, schrieb Musk am Samstag (Ortszeit) auf Twitter. «Ehrlich, das ist das i-Tüpfelchen», schrieb er in Bezug auf Auflagen des Bezirks Alameda bei San Francisco, die eine Wiedereröffnung der dortigen Tesla-Fabrik vor Juni verhindern würden.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Südkorea meldet stärksten Anstieg von Corona-Fällen seit vier Wochen

Nach einem Anstieg der Zahl lokal übertragener Corona-Infektionen in Südkorea wächst die Furcht vor einer möglichen Destabilisierung der Lage. Die Gesundheitsbehörden teilten am Sonntag mit, am Samstag seien 34 zusätzliche Fälle festgestellt worden. Das war der höchste Anstieg seit vier Wochen in dem Land, das wegen seiner entschlossenen Test- und Quarantänemassnahmen als Vorbild gilt.

Präsident Moon Jae In mahnte in einer Rede zum dritten Jahrestag seines Amtsantritts, bei der Wachsamkeit gegen den Covid-19-Ausbruch nicht nachzulassen. «Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist.» Zugleich versuchte er, die Bürger zu beruhigen. Es gebe keinen Grund, «aus Furcht stehen zu bleiben». Die Corona-Situation in Südkorea sei zuletzt in eine Phase der Stabilisierung eingetreten.

(Bild: Keystone)
Mehr als vier Millionen Corona-Infektionen weltweit

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bislang mehr als vier Millionen Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Das ging am Samstagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore zur Zahl der bestätigten Infektionen hervor.

Demnach starben bereits rund 278’000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Nach wie vor weisen die USA weltweit die meisten Fälle auf. 1,3 Millionen Fälle wurden dort bisher nachgewiesen – das ist ein Drittel aller bekannten Fälle. Laut Johns Hopkins starben in den USA bisher 78’000 Menschen an Covid-19.

Bischofskonferenz distanziert sich von Corona-Schreiben

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich deutlich von einem Schreiben gegen die Corona-Beschränkungen distanziert, das auch von mehreren Bischöfen unterzeichnet worden ist. «Die Deutsche Bischofskonferenz kommentiert grundsätzlich keine Aufrufe einzelner Bischöfe ausserhalb Deutschlands. Allerdings füge ich hinzu, dass sich die Bewertung der Corona-Pandemie durch die Deutsche Bischofskonferenz grundlegend von dem gestern veröffentlichten Aufruf unterscheidet», erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, der Deutschen Presse-Agentur.

(Bild: Keystone)
Erneut über 1'600 Essenssäcke an Arme in Genf verteilt

Das Genfer Hilfswerk «Caravane de la Solidarité» hat am Samstag zum zweiten Mal in Folge Hunderte von Essenssäcken an Bedürftige verteilt. Die 1’683 Taschen mit Essen und Hygieneartikeln reichten dabei nicht aus. Die Spendenaktion soll nächste Woche weitergehen.

Mehr dazu in diesem Artikel.

(Bild: Keystone)
26'310 Corona-Tote in Frankreich

In den vergangenen 24 Stunden hat Frankreich 80 Corona-Tote verzeichnet – das ist der niedrigste Wert seit Wochen. Insgesamt seien seit Beginn der Epidemie 26’310 Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gestorben, teilte am Samstag das Gesundheitsministerium mit. Am Wochenende sind die Werte häufig niedriger als unter der Woche – häufig werden dann noch Tote nachgemeldet. Der Druck auf die Intensivstationen lässt weiter nach.

Corona-Testzentrum soll im Strassburger Europaparlament eröffnen

Im Europäischen Parlament in Strassburg soll ab Montag ein neues Corona-Testzentrum seine Türen öffnen. Es werde eine Kapazität von 2’000 Personen pro Tag haben, teilten die zuständige Präfektur, die Stadt, die Gesundheitsbehörde und das Parlament am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Im Louise-Weiss-Gebäude soll kostenlos ein Areal für das Screening-Zentrum zur Verfügung gestellt werden, Einwohner aus dem Département Bas-Rhin und insbesondere aus Strassburg sollen sich dort testen lassen können. Nur Menschen ohne Symptome, die als Kontaktfälle identifiziert worden, sollen sich dort auf eine ärztliche Verschreibung hin und nach Terminvereinbarung einfinden können. Partnerlabors seien für die Entnahmen der Proben zuständig. Die Region Grand-Est an der Grenze zu Deutschland ist von der Corona-Pandemie besonders heftig getroffen.

(Bild: Keystone)
Betreiber von Schlachthöfen nach Corona-Fällen in der Kritik

Nach zahlreichen Corona-Fällen in deutschen Schlachthöfen wächst die Sorge vor weiteren Infektionen. Nordrhein-Westfalen will bis zu 20’000 Beschäftigte in den Betrieben auf das Virus testen lassen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte die Länder schon vor dem Fall im Kreis Coesfeld in Westfalen aufgefordert, den Arbeitsschutz streng zu kontrollieren. In dem Betrieb hatten sich mehr als 180 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Er wurde geschlossen. In dem Landkreis bleibt es zudem bei den coronabedingten Beschränkungen.

Mehrere Corona-Demos halten Polizei auf Trab

Mehrere hundert Menschen demonstrieren in Bern gegen die Massnahmen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Auch in Zürich und St. Gallen wurde demonstriert. Mehr dazu finden Sie hier.

Polizisten halten Absperrbänder, um Demonstranten vom Bundesplatz fernzuhalten, bei einer Demonstration gegen den Coronavirus Lockdown, am Samstag, 9. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Keine Herdenimmunität für die Schweiz in Sicht

Die Schweiz wird diesen Sommer keine Herdenimmunität gegen das Coronavirus erreichen. Das glaubt der Freiburger Epidemiologe Arnaud Chiolero.

Aufgrund der Hygiene-Massnahmen sei das Virus in der Bevölkerung nur wenig verbreitet, was jedoch eine baldige Herdenimmunität verhindere. (Bild: Keystone)

Nur rund 10 Prozent der Genfer Bevölkerung waren bisher Covid-19 ausgesetzt, wie am Freitag veröffentlichte Ergebnisse der ersten Phase der Corona-Immunitas-Studie ergab. «Diese Rate ist niedrig», aber sie steht «im Einklang mit anderen Studien, die auf der ganzen Welt durchgeführt wurden», sagte Chiolero in einem Interview mit der Zeitung «La Liberté» vom Samstag. Mehr dazu hier.

NBA entscheidet im Juni – NFL soll plangemäss beginnen

Die NBA möchte über einen weiteren Verlauf der Saison im Juni entscheiden. Die NFL möchte die Saison normal durchführen.

Die NFL-Saison soll am 10. September ihre 101. Saison eröffnen. Super Bowl-Champion Kansas City trifft wird dann auf die Houston Texans tereffen. (Bild: Keystone)

NBA-Comissioner Adam Silver informierte die Teams über das weitere Handhaben der grössten Basketballliga der Welt. So sollen die restlichen Spiele an einem oder zwei Orten stattfinden. In Frage kommen Las Vegas oder Orlando. Mehr dazu hier.

Schweizer Tourismus befürchtet grosse Konkurswelle

Das Jahr 2020 dürfte für den Schweizer Tourismus schrecklich werden. Das befürchtet der Direktor des Tourismus-Dachverbandes Martin Nydegger.

In den Bergen werde sich der Tourismus am schnellsten von der Krise erholen. (Symbolbild: Keystone)

Eine Welle von Konkursen aufgrund der Corona-Krise dürfte unabwendbar sein. Schweiz Tourismus habe diverse Umfragen gemacht, sagte Martin Nydegger, Direktor des Tourismus-Dachverbandes in einem Interview mit den Zeitungen der CH Media (Samstagausgabe). Von rund 4000 Betrieben hätten 23 Prozent angegeben, dass sie nicht unbeschadet aus der Corona-Krise herauskommen würden. Mehr dazu hier.

Berner Polizei trifft Vorkehrungen gegen Corona-Demonstration

Die Kantonspolizei Bern will eine weitere Kundgebung von Lockdown-Gegnern auf dem Bundesplatz unbedingt verhindern. Sie traf am Samstagmittag beim Bundeshaus bereits Vorkehrungen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Das teilte die Polizei auf Twitter mit. In der ganzen Stadt sei die Polizei wegen der für 14.00 Uhr angekündigten, aber verbotenen Kundgebung verstärkt präsent.

Vor Wochenfrist hatten sich mindestens 100 Menschen auf dem Bundesplatz versammelt, um gegen die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Sie schlossen sich der Mahnwache eines Aktivisten an, der auch am (heutigen) Samstag gegen die «Einschränkung der Bürgerrechte» protestieren will.

Ohne Vorerkrankung – Bub (10) auf Tessiner Intensivstation

Im Tessin muss zurzeit ein 10-jähriger Bub im Spital auf der Intensivstation behandelt werde. Der junge Patient wurde am Donnerstag auf die Station verlegt und hat laut dem Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani keine bekannten Vorerkrankungen, wie er gegenüber der Zeitung «La Regione» sagte.

Ein 10-jährige Bub aus dem Tessin wird zurzeit auf der Intensivstation behandelt. (Symbolbild: Keystone)

In der Schweiz wurde wohl bisher noch kein Kind intensivmedizinisch wegen Covid-19 betreut. Sorgen, wegen der bevorstehender Schulöffnung, brauche man sich jedoch nicht zu machen. «Dieser Fall zeigt allenfalls das Gegenteil: Selbst wenn man zu Hause bleibt, ist man nicht sicher», sagt der Arzt. Zudem würden Kinder laut Statistiken in der Regel bei den Erwachsenen anstecken.

Weniger Ansteckungen - 44 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 44 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas weniger als am Vortag. Am Freitag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 81 zusätzliche Fälle gemeldet.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Samstag 30’251 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Tausende demonstrieren in Slowenien gegen Einschränkungen

Mehr als 5000 Menschen haben am Freitagabend in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana gegen die Einschränkung von Bürgerrechten infolge der Corona-Pandemie demonstriert. Kleinere Kundgebungen fanden auch in anderen Städten wie Maribor, Celje und Koper statt, berichtete die Nachrichtenagentur STA. In Ljubljana zogen die Demonstranten auf Fahrrädern vor das Parlament, um mit Klingeln und Kuhglocken ihrem Protest Ausdruck zu geben. Mehr dazu hier.

In Slowenien gelten wegen der Corona-Pandemie seit März Ausgangsbeschränkungen, die zuletzt stufenweise gelockert wurden. (Keystone)
Sprecherin von US-Vizepräsident Pence mit Coronavirus infiziert

Nach einem Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump ist nun auch die Pressesprecherin von Vizepräsident Mike Pence mit dem Coronavirus infiziert. Es gehe ihr gut und sie freue sich, bald wieder zurück zur Arbeit zu kommen, schrieb Sprecherin Katie Miller am Freitagabend (Ortszeit) auf Twitter. Miller, die mit Trumps einflussreichem Berater Stephen Miller verheiratet ist, war zuletzt auch in Kontakt mit dem Vizepräsidenten, Journalisten und ranghohen Beamten gewesen.

Der Chef der Lebensmittel- und Arzneibehörde FDA, Stephen Hahn, begann wegen seines Kontaktes zu Miller als Vorsichtsmassnahme eine zweiwöchige Phase der Isolierung, wie US-Medien berichteten. Ein Test sei bei Hahn am Freitag negativ ausgefallen, berichteten die Nachrichtenseiten Politico und CNN. Bei einem Termin am Donnerstag etwa trug Miller keine Gesichtsmaske und unterhielt sich mit Journalisten, berichtete die Korrespondentin der Zeitung «Las Vegas Review-Journal», die vor Ort gewesen war. Auch Pence habe bei dem Termin – entgegen der Empfehlung der US-Gesundheitsbehörde CDC – keine Maske getragen, berichtete sie weiter.

Magier Roy Horn an Covid-19-Erkrankung gestorben

«Siegfried & Roy»-Magier Roy Horn ist tot. Er sei am Freitag (Ortszeit) in einem Krankenhaus in Las Vegas an den Folgen von Covid-19 gestorben, sagte Sprecher Dave Kirvin der Deutschen Presse-Agentur. Horn wurde 75 Jahre alt. Der in Nordenham bei Bremen geborene Dompteur und sein Partner Siegfried Fischbacher waren für ihre Auftritte mit weissen Tigern und Löwen weltbekannt.

«Siegfried & Roy»-Magier Roy Horn starb am Freitag in einem Krankenhaus in Las Vegas im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. (Archivbild: Keystone)

«Heute hat die Welt einen der Grossen der Magie verloren, aber ich habe meinen besten Freund verloren», sagte Fischbacher (80) in einer Mitteilung. «Schon bei unser ersten Begegnung wusste ich, dass Roy und ich zusammen die Welt verändern würden. Es hätte keinen Siegfried ohne Roy und keinen Roy ohne Siegfried gegeben.»

Retten diese Massnahmen die Strandferien?

Tourismus ist für mediterrane Länder ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Griechenland etwa erwirtschaftet zwölf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts mit Touristen. Entsprechend kreativ werden die Länder nun, wenn es darum geht, Strände in Corona-Zeiten zugänglich zu machen.

Die Nachricht, dass ein italienisches Unternehmen Plexiglas-Boxen für den Strand anbietet, ging um die Welt und sorgte für Spott. Doch nun sagte Firmenleiter Claudio Ferrari gegenüber «La Repubblica», dass tatsächlich erste Bestellungen eingetroffen seien. Auf Santorini gebe es ebenfalls Plexiglas-Konstruktionen an Stränden, berichtet «The Sun». Mehr zum Thema finden Sie hier.

Argentinien verlängert Beschränkungen wegen Coronavirus bis 24. Mai

Wegen der grassierenden Corona-Pandemie hat die argentinische Regierung die Ausgangsbeschränkungen um zwei Wochen verlängert. Allerdings dürfen im Grossteil des südamerikanischen Landes die Gouverneure nun die Einschränkungen für bestimmte Branchen lockern, sagte Präsident Alberto Fernández am Freitag (Ortszeit).

Der Argentinische Präsident Alberto Fernández will die Restriktionen wegen der Pandemie im Grossraum von Buenos Aires beibehalten. (Keystone)

Im Grossraum Buenos Aires hingegen werden die weitreichenden Restriktionen bis zum 24. Mai beibehalten. In der Hauptstadt und dem angrenzenden Ballungsraum lebt rund ein Drittel der Argentinier. Auch 60 Prozent der Corona-Infektionen wurden dort registriert.

Erfolge bei Coronavirus-Behandlung durch Medikamenten-Mix

Wissenschaftler in Hongkong haben eine erfolgreiche Behandlung des neuartigen Coronavirus mit einem Cocktail aus drei Medikamenten gemeldet.

Hoffnung aus dem Labor: Wissenschaftler in Hongkong haben eine erfolgreiche Behandlung des neuartigen Coronavirus mit einem Cocktail aus drei Medikamenten gemeldet. (Symbolbild: Keystone)

Es habe sich gezeigt, dass die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe bei Patienten mit einem milden bis moderaten Krankheitsverlauf die Anzahl der Viren im Körper schnell verringere, schrieb der Mikrobiologe Kwok-Yung Yuen in der im Fachmagazin «The Lancet» veröffentlichten Studie. Es müsse aber noch untersucht werden, ob dies auch bei schwer erkrankten Corona-Patienten der Fall sei.

An der Studie hatten sich 127 Corona-Infizierte in sechs verschiedenen Spitälern in Hongkong beteiligt. 86 von ihnen erhielten den antiviralen Medikamenten-Cocktail bestehend aus dem zur Behandlung von Multipler Sklerose eingesetzte Mittel Interferon beta-1b, der gegen HIV eingesetzten Wirkstoffkombination Lopinavir/Ritonavir sowie dem Hepatitis-Medikament Ribavirin.

Cassis: Rückkehr zur Normalität ist das zentrale Ziel

Die rasche Rückkehr zur Normalität ist laut Bundesrat Ignazio Cassis oberstes Ziel der Landesregierung. Es müsse jedoch sichergestellt sein, dass die Kurve der neu infizierten Personen nicht wieder steige und die Wirtschaft nicht noch grösseren Schaden nehme.

Bundesrat Ignazio Cassis: «Ich bin überzeugt, dass wir uns in naher Zukunft wieder so frei bewegen können wie früher.»

Die wichtigste Lockerung ab kommender Woche sei für ihn, dass die Menschen wieder eine räumliche und zeitliche Struktur bekämen, sagte Cassis in einem Interview mit den «Schaffhauser Nachrichten» (Samstagausgabe). Die letzten Wochen seien von grosser Ungewissheit geprägt gewesen. Das sei auf die Dauer schwierig zu ertragen.

Türkei: Weiteres Ausgehverbot übers Wochenende

In 24 türkischen Städten und Provinzen begann um Mitternacht (23.00 Uhr MESZ) wegen der Corona-Krise eine weitere weitgehende Ausgangssperre übers Wochenende. An vorherigen Wochenenden hatte die Massnahme noch für insgesamt 31 Städte und Provinzen gegolten. Betroffen sind erneut unter anderem die Metropolen Istanbul und Ankara. Wieder bleiben Bäckereien, Kliniken, Apotheken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister offen.

In der Türkei gelten auch an diesem Wochenende wieder Ausgangsbeschränkungen. (Bild: Keystone)

Einige ihrer coronabedingten Beschränkungen will die Türkei noch im Mai lockern. Ab Montag dürfen beispielsweise Einkaufszentren und Friseure wieder eröffnen. Von landesweiten Ausgangssperren für jedermann hatte die Regierung abgesehen.

Kalifornischer Gouverneur ruft zur Briefwahl im November auf

Der Gouverneur von Kalifornien will wegen der Corona-Pandemie die US-Wahlen im November per Briefwahl abhalten. Er habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, teilte der Demokrat Gavin Newsom am Freitag mit. Danach können alle Wahlberechtigten in dem bevölkerungsreichsten US-Staat mit knapp 40 Millionen Einwohnern die notwendigen Unterlagen per Post einreichen. Dies geschehe zum Schutz der Gesundheit der Wähler, sagte Newsom.

George Clooney und Michael Douglas bei Hollywood-Spendenaktion

Hochkarätige Hilfe für eine Coronavirus-Spendenaktion in Hollywood: Stars wie George Clooney, Michael Douglas, Hugh Jackman, Pierce Brosnan und Jodie Foster wollen Mitte Mai bei einem Benefiz-Event mitmachen. Die Organisation «The Motion Picture & Television Fund» (MPTF), die Hilfsbedürftige in der Filmwirtschaft unterstützt, gab die Aktion am Freitag bekannt. In der einstündigen virtuellen Spenden-Show sollen zahlreiche Schauspieler zu Wort kommen und Künstler auftreten.

 

George Clooney ist einer der Stars, die beim Benefiz-Event «The Motion Picture & Television Fund» mitmachen, um Spenden im Kampf gegen das Coronavirus zu sammeln. (Bild: Keystone)

Wegen Olympia-Verschiebung: Keine Pferdesport-EM 2021

Die Europameisterschaften 2021 in den olympischen Pferdesport-Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit sind abgesagt. Als Grund nannte der Weltreiter-Verband FEI die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr.

Die Pferdesport-EM fällt 2021 wegen der verschobenen olympischen Spiele aus. (Bild: Keystone)

Die Spring- und die Dressurreiter sollten vom 23. August bis 5. September 2021 in Budapest um die EM-Titel antreten. Die kontinentale Meisterschaft in der Vielseitigkeit war vom 11. bis 15 August in Haras du Pin in Frankreich geplant.

Mehr Aufträge für Floristen in der Corona-Krise?

Kurz vor Muttertag herrscht in Blumengeschäften Hochbetrieb. Der Lieferdienst Fleurop macht mit dem Muttertagsgeschäft gar 10% des Jahresvolumens. Und in der Coronakrise dürfte diese Zahl noch höher ausfallen.

(Video: Keystone-SDA)

15 Grenzübergänge öffnen

Bereits in der laufenden Woche waren vier Übergänge, davon drei im Tessin nach Italien, wieder geöffnet worden. Nun folgen 15 weitere. Mit der schrittweisen Lockerung der Einreise- und Zulassungsbeschränkungen und den wirtschaftlichen Öffnungsetappen erwartet die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) eine weitere Erhöhung des Grenzverkehrs, wie sie am Freitagabend mitteilte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Abgesagte Eishockey-WM: Rückerstattung für Tickets ab Mitte Juni

Inhaber von Tickets für die Eishockey-WM 2020 in Zürich und Lausanne, die am Freitag hätte beginnen sollen und wegen des Coronavirus abgesagt werden musste, erhalten ihr Geld ab Mitte Juni zurück, wie der Verband Swiss Ice Hockey auf Twitter bekannt gab. Ticketcorner präzisierte in einer Mitteilung, dass die Eintrittskarten nicht zurückgeschickt werden müssen. Insgesamt wurden rund 300’000 Tickets verkauft.

Pompeo besucht nächste Woche Israel - nach coronabedingter Reisepause

US-Aussenminister Mike Pompeo will in der kommenden Woche zu politischen Gesprächen nach Israel reisen. Der Besuch sei für den 13. Mai geplant, teilte das US-Aussenministerium am Freitag in Washington mit. Vorgesehen seien unter anderem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dessen Rivalen Benny Gantz. Dabei solle es unter anderem um den gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie sowie regionale Sicherheitsfragen und den Iran gehen.

Pompeo war Ende März trotz der weltweiten Corona-Pandemie noch zu Gesprächen nach Afghanistan gereist. Zuletzt hatte er angesichts der Ausbreitung des Virus jedoch mit Auslandstrips pausiert. Am Mittwoch hatte er angedeutet, er wolle bald wieder Reisen aufnehmen.

Madrid wird in Spanien von Lockdown-Lockerungen ausgeschlossen

Madrid wird von den am Montag im Corona-Hotspot Spanien in Kraft tretenden neuen Lockerungen des Lockdowns ausgeschlossen. Die Zentralregierung wies den Antrag der Hauptstadt-Region zurück, in die sogenannte «Phase 1» des Deeskalationsplans eintreten zu dürfen. Das teilte die Regionalregierung am Freitag mit. Mit knapp 65’000 Infektionsfällen und über 8500 Toten ist Madrid bei weitem die von der Pandemie am schwersten getroffene Region Spaniens.

Die linke Regierungskoalition von Ministerpräsident Pedro Sánchez will Spanien mit einem Vier-Phasen-Plan bis Ende Juni zu einer «neuen Normalität» führen. Jede Etappe soll zwei Wochen dauern.

In Madrid werden im Gegensatz zum restlichen Spanien vorerst keine Corona-Lockerungen vorgenommen. (Bild: Keystone)
Real-Star Jovic verletzte sich während der Corona-Pause
Zog sich während des Corona-Lockdowns eine Verletzung zu: Real Madrids Luka Jovic. (BIld: Keystone)

Stürmer Luka Jovic von Real Madrid hat sich während des Corona-Lockdowns verletzt. Der frühere Profi von Eintracht Frankfurt habe sich eine Fraktur am rechten Fersenbein zugezogen, teilte der Klub mit. Details wurden nicht bekannt gegeben. Nach Berichten spanischer Medien verletzte sich der 22-Jährige beim Training zu Hause. Er müsse mindestens zwei Monate pausieren, schrieben das Fachblatt «AS» und andere Medien.

Trump begrüsst geplante Rückkehr der NFL zum Spielbetrieb

US-Präsident Donald Trump hat die geplante reguläre Rückkehr der amerikanischen Football-Liga NFL zum Spielbetrieb begrüsst. «Das sind grossartige Neuigkeiten», sagte Trump dem US-Fernsehsender Fox News. «Das ist ein grossartiger Entscheid.»

Er hoffe, dass dies bei anderen Sportarten auch passiere. «Wir wollen wieder Sport in unserem Land haben», sagte er mit Blick auf die vielen wegen der Corona-Pandemie abgesagten Sportereignisse. «Und es wird passieren.»

 

«Das sind grossartige Neuigkeiten», kommentiert US-Präsident Donald Trump die geplante Rückkehr der amerikanischen NFL-Liga. (Bild: Keystone)

EU-Aussenbeauftragter: Corona-Krise gefährdet politische Stabilität

Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell sieht die Corona-Krise als Gefahr für die internationale politische Stabilität. «Sie hat das Potenzial, bestehende Konflikte zu vertiefen und neue geopolitische Spannungen zu erzeugen», sagte Borrell am Freitag bei einer virtuellen Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.

 

Fürchtet in der Corona-Krise um die politische Stabilität: Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell. (Bild: Keystone) 

Das Treffen zum Gedenken des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren wurde von Ratsmitglied Estland ausgerichtet. Covid-19 sei ein Test unserer Menschlichkeit, aber auch des multilateralen Systems selbst, sagte Borrell weiter. «Die regelbasierte internationale Ordnung – mit den Vereinten Nationen im Mittelpunkt – muss aufrechterhalten und gestärkt werden.»

Niederländische Zweitliga-Clubs ziehen vor Gericht

Die Niederlande haben vor zweieinhalb Wochen als erste Liga in Europa ihre Meisterschaft wegen der Corona-Pandemie abgebrochen. Nun haben sich die Sozialpartner des niederländischen Profi-Fussballs auf ein Rettungspaket mit Lohnkürzungen für Spieler und Trainer in Höhe von insgesamt 35 Millionen geeinigt. Für die Kürzung wird eine progressive Staffelung angewendet, bis zu maximal 20 Prozent für die höchsten Lohnstufen. Die niederländischen Profiklubs schätzen den finanziellen Schaden der vorzeitig beendeten Saison auf 300 Millionen Euro.

Zwei Zweitliga-Vereine fordern aber vor Gericht ihren Aufstieg. Der Verband KNVB habe zu Unrecht beschlossen, die Saison ohne Auf- und Absteiger zu beenden, erklärten die Rechtsvertreter vom SC Cambuur aus Leeuwarden und De Graafschap aus Doetinchem.

Früherer Skitrainer Jacques Reymond stirbt an Covid-19

Der ehemalige Schweizer Skitrainer Jacques Reymond ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Wie der Westschweizer Verband Ski romand meldete, erlag der Ehemann und ehemalige Trainer von Erika Hess den Folgen des Coronavirus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Jacques Reymond, ehemaliger Skitrainer und Mann von Erika Hess, starb im Alter von 70 Jahren am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Keine Umarmungen mehr in der Bundesliga?

Beim Torjubel in der Bundesliga sind nach Informationen der «Bild»-Zeitung bei der Fortsetzung der Saison nur «kurzer Ellenbogen- oder Fusskontakt» erlaubt. Gemeinsames Jubeln, Abklatschen und Umarmungen seien zu unterlassen, berichtete die Zeitung am Freitagabend unter Berufung auf ein internes Papier («Covid-19 Organisations-Rundschreiben Sonderspielbetrieb») der Deutschen Fussball Liga (DFL). Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Vorerst dürfen sich die Spieler der Bundesliga beim Torjubeln nur noch mit dem Ellbogen oder den Füssen berühren, wie die «Bild»-Zeitung berichet. (Bild: Keystone)
WHO feiert Ausrottung der Pocken als Beispiel für Kampf gegen Corona

Die weltweite Ausrottung der Pocken vor genau 40 Jahren ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein ermutigendes Beispiel für den Kampf gegen das Coronavirus. Der Erfolg von damals habe gezeigt, zu welchen Leistungen die internationale Gemeinschaft fähig sei, wenn sie an einem Strang ziehe, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. «Pocken sind die erste und bisher einzige Krankheit, die weltweit ausgerottet wurde», sagte Tedros.

Pressesprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence infiziert

Nach einem Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump ist nun auch eine Pressesprecherin aus dem Team von Vizepräsident Mike Pence mit dem Coronavirus infiziert. Es gebe in der Regierungszentrale strenge Sicherheitsvorkehrungen, versicherte die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, am Freitag.

Trump sagte, es handle sich um die Pressesprecherin «Katie», die in Kontakt mit dem Vizepräsidenten gewesen sei. US-Medienberichten zufolge handelte es sich um Pences Sprecherin Katie Miller, die mit Trumps engem Berater Stephen Miller verheiratet ist.

Zürcher Restaurant muss früher öffnen

Das Restaurant Bauernschänke im Zürcher Niederdorf wollte eigentlich erst Anfang Juni wiedereröffnen. Durch die behördlichen Vorgaben sieht sich das Team aber gezwungen, früher zu öffnen.

(Video: Keystone-SDA)

Mehr als 26’000 Corona-Tote in Frankreich

Die Zahl der Corona-Toten ist in Frankreich auf mehr als 26’000 angestiegen. Bis Freitag sind dort seit Beginn der Epidemie 26’230 Menschen gestorben, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In den vergangenen 24 Stunden verzeichnete das Land 243 Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, ist weiter rückläufig. Auf vier Regionen im Land entfallen 72 Prozent der im Krankenhaus behandelten Fälle. Dies sind: der Grossraum Paris, die an Deutschland grenzende Region Grand Est, Auvergne-Rhône-Alpes im Südosten des Landes und Hauts-de-France im Norden.

Fast zwei Millionen Menschen in Kanada verlieren Jobs

Die Arbeitslosigkeit in Kanada ist in der Corona-Krise erneut sprunghaft angestiegen. Im April habe die Rekordzahl von fast zwei Millionen Menschen ihre Jobs verloren, teilte die Statistikbehörde des nordamerikanischen Landes am Freitag mit. Im März waren bereits etwas mehr als eine Million Menschen arbeitslos geworden. Damit stieg die Arbeitslosenquote in dem geografisch zweitgrössten Land der Erde von 7,8 Prozent im März auf 13 Prozent. Seit Aufzeichnung der Daten 1976 hatte diese Quote nur einmal höher gelegen – im Dezember 1982 lag sie bei 13,1 Prozent

Fast zwei Millionen Menschen haben in Kanada wegen der Corona-Pandemie ihren Job verloren. (Bild: Keystone)

Auch in Kanada gelten wegen der Corona-Pandemie strenge Ausgangsbeschränkungen, die sich auf den Arbeitsmarkt auswirken. Rund 65 000 Menschen haben sich in Kanada bislang mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, mehr als 4400 sind daran gestorben.

Südtirol lockert viele Corona-Verbote im Alleingan

Die italienische Provinz Südtirol öffnet die in der Corona-Krise geschlossenen Lokale und Geschäfte schneller als von der italienischen Regierung geplant. Der gesamte Einzelhandel soll fortan wieder öffnen dürfen. Am Montag dürfen Bars, Restaurants, Friseure, Museen und vieles mehr folgen. Diesen Beschluss fasste die Landesregierung in Bozen in der Nacht zum Freitag. Nach zwei Monaten der Corona-Sperren machen derzeit zahlreiche Regionen in Italien Druck auf Rom, um die Aufhebung der Beschränkungen zu beschleunigen.

Wasserballer spielen im Februar 2021 um Olympia-Tickets

Das wegen der Coronavirus-Pandemie verlegte Olympia-Qualifikationsturnier der Wasserballer in Rotterdam soll vom 21. bis 28. Februar 2021 stattfinden. Ursprünglich war die Veranstaltung Ende März dieses Jahres vorgesehen. In Rotterdam spielen zwölf Teams um die letzten drei Startplätze für die Sommerspiele, die vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 in Tokio ausgetragen werden sollen.

Das Qualifikationsturnier der Frauen soll vom 17. bis 24. Januar 2021 im italienischen Triest stattfinden.

 

Nun steht ein Termin für das Olympia-Qualifikationsturnier der Wasserballer, das wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste: Im Januar und Februar 2021 werden die Turniere der Frauen und Männer ausgetragen. (Bild: Keystone)

Franzosen wollen mit Arbeitgeber-Bescheinigungen Menschenmengen im öV verhindern
 

In der Pariser Metro und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sollen mit Bescheinigungen grosse Menschenmengen verhindert werden. (Bild: Keystone)

Kein Ende der Zettelwirtschaft in Frankreich in Sicht: In Paris müssen Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln ab Montag zu Stosszeiten eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorweisen. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Mehr als 30’000 Tote in Italien

Italien hat im Zuge der Corona-Pandemie mehr als 30’000 Tote gemeldet. Die Zahl stieg um etwa 240 auf 30’201 Opfer, teilte der Zivilschutz am Freitag in Rom mit. Die Zahl der Neuinfektionen ist aber seit geraumer Zeit rückläufig. Insgesamt haben sich mittlerweile 217 185 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Allerdings weisen Experten immer wieder darauf hin, dass die Dunkelziffer weit höher liegt. Auch deuten Sterbestatistiken darauf hin, dass es wesentlich mehr Tote gibt. Italien ist in der Krise nach Grossbritannien in Europa das Land mit den meisten Todesopfern.

 

Die Zahl der Corona-Toten in Italien steigt am Freitag um 240 auf 30’201. (Bild: Keystone)

Am Montag hat die Regierung angesichts sinkender Fallzahlen die strikten Ausgangssperren etwas gelockert. Allerdings geht manchen Regionen dies nicht weit genug. In Südtirol soll der gesamte Einzelhandel fortan wieder öffnen dürfen. Am Montag dürfen Bars, Restaurants, Friseure, Museen und vieles mehr folgen.

Saarländischer Ministerpräsident Tobias Hans fordert schnelle Öffnung der Grenzen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich für eine schnelle Öffnung der Grenzen und ein Ende der Grenzkontrollen ausgesprochen, die wegen der Corona-Pandemie verfügt worden sind. «Ich bin der festen Überzeugung, dass ab Montag die strengen Grenzkontrollen in dieser Form nicht mehr notwendig sind», betonte er am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Saarbrücken.

Zahlreiche Corona-Tote starben Embolien und Thrombosen

Bei vielen Corona-Toten wurden Embolien und Thrombosen festgestellt. Zu diesem Schluss kommt eine Deutsche Studie. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Bundesrat will Situation für Schausteller entschärfen

Der Bundesrat will Zirkusbetreibern und Schaustellern helfen. So sollen Sicherheitsnachweise um sechs Monate verlängert werden. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

Die regelmässig anstehenden Sicherheitsnachweise für Schausteller sollen nun auch während der Corona-Pandemie durch anerkannte Inspektionsstellen rechtzeitig geprüft und erstellt werden können. (Bild: Keystone)
EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps in EU bis 15. Juni

Die weitreichenden Einreisebeschränkungen in die EU wegen der Corona-Krise sollten aus Sicht der EU-Kommission um weitere 30 Tage bis zum 15. Juni verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Freitag vor. Zur Eindämmung der Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten ausser Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst einzuschränken. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Die Einreise-Stopps in die EU sollen um 30 Tage verlängert werden. (Bild: Keystone)

Grosser Basar von Istanbul öffnet wieder am 1. Juni
Am 1. Juni öffnet der Grosse Basar von Istanbul wieder. (Bild: Keystone)

Der berühmte Grosse Basar von Istanbul soll im Rahmen von Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen am 1. Juni wieder öffnen. Das sagte der Geschäftsführer des Basar-Ausschusses, Fatih Kurtulmus, am Freitag bei einer Pressekonferenz, wie die Zeitung «Hürriyet» berichtete. Es würden aber nicht gleich alle Tore des Basars geöffnet. Besucher würden «geordnet» hineingelassen. Jeder werde eine Maske tragen müssen. Kurtulmus sprach auch von Fiebermessen und Sicherheitsabständen zwischen Besuchern.

Deutsche Politiker fordern Grenzöffnung

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (alle SPD) fordern, die Grenzen zu Luxemburg und Frankreich umgehend zu öffnen.

Deutsche Politiker fordern die Öffnung der Grenze Richtung Frankreich und Luxemburg. (Bild: Keystone)

«Nach sieben Wochen der Schliessungen und Kontrollen müssen wir nun – und der Europatag am 9. Mai bietet hier eine ideales symbolisches Datum – alles daransetzen, die Nachbarschaft zu unseren Freunden in Frankreich und Luxemburg wieder im Alltag frei leben zu können», heisst es in einer gemeinsamen Erklärung vom Freitag. Geschlossene Grenzen bedeuteten emotional einen grossen Rückschritt für den Alltag im Herzen Europas.

Kanton Freiburg unterstützt Wirtschaft mit weiteren 50 Millionen

Die Freiburger Kantonsregierung hat beschlossen, wegen der Corona-Krise mit weiteren 50 Millionen Franken die kantonale Wirtschaft zu unterstützen. Der Umfang der kantonalen Corona-Wirtschaftshilfe erreicht damit 100 Millionen Franken.

Freiburgs Finanzdirektor Georges Godel sagte am Freitag an einer Medienkonferenz in Granges-Paccot, das finanzielle Engagement des Kantons könne sich bis 2022 weiter erhöhen auf bis zu 400 Millionen Franken.

Keine Herdenimmunität im Kanton Genf

Im Kanton Genf könnten sich zehnmal mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, als die Zahl der bestätigten Fälle vermuten lässt. Wie eine noch unpublizierte Studie der Universitätskliniken Genf zeigt, erkrankten bis Ende April zehn Prozent der Bevölkerung an der Lungenkrankheit Covid-19.

 

Laut einer Studie könnten bis zu zehn Prozent der Genferinnen und Genfer an Covid-19 erkrankt gewesen sein. Eine Herdenimmunität ist damit aber nicht erreicht. (Symbolild: Keystone)

Hochgerechnet auf die gesamte Genfer Bevölkerung bedeutet das, dass eine sogenannte Herdenimmunität noch lange nicht erreicht ist. So geht man beim Coronavirus davon aus, dass sich 60 bis 70 Prozent der Menschen anstecken müssten, um eine Immunität gegen das Virus auch ohne Impfstoff zu erreichen. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

Gesundheitsminister Berset verkündet Lockerungen für Risikopersonen

Personen ab 65 Jahren und solche mit Vorerkrankungen dürfen wieder an die frische Luft. Das gab Bundesrat Berset am Freitag bekannt. Weiteres zum Thema gibt es hier.

Lockerungen auch für Risikopersonen seien vertretbar, so Gesundheitsminister Alain Berset. (Bild: Keystone)
Kontaktdaten-Abgabe in Restaurants bleibt freiwillig

Die Abgabe von Kontaktdaten für Gäste in Restaurants ist entgegen früheren Informationen des Bundes nun doch nicht zwingend sondern freiwillig. Der Datenschutzbeauftragte, Adrian Lobsiger, hatte zuvor sein Veto gegen den Zwang zur Datenabgabe eingelegt. Bundesrat Alain Berset bestätigte die Freiwilligkeit der Daten-Hinterlegung am Freitagnachmittag an der Medienkonferenz.

(Video: Keystone-SDA)

14,7 Prozent der Amerikaner arbeitslos

Die Arbeitslosenquote in den USA ist im April infolge der Coronavirus-Pandemie auf 14,7 Prozent angestiegen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen nach dem Zweiten Weltkrieg, wie die US-Regierung am Freitag mitteilte. Vor Beginn der Krise im Februar hatte die Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen, im März war sie auf 4,4 Prozent gestiegen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

14,7 Prozent der Menschen sind in den USA arbeitslos. (Bild: Keystone)
Corona-Tracing-App wird frühestens Ende Juni eingesetzt

Die Corona-Tracing-App kommt frühestens Ende Juni. Der Bund startet nächste Woche eine Pilotphase der Corona-Tracing-App. Die gesetzlichen Grundlagen soll das Parlament in der Sommersession verabschieden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Corona-Alarm-Video aus Mailand: Menschen sind unvorsichtig

Sonnenschein, Wärme und italienische Grossstädte trotz Coronavirus voller Menschen: Der Mailänder Bürgermeister hat die Bewohner der lombardischen Metropole in einem emotionalen Video zu mehr Vorsicht aufgefordert. Sie müssten sich trotz der Lockerungen seit Anfang der Woche an die Coronaschutz-Regeln halten.

«Die Bilder von gestern sind beschämend», sagte Beppe Sala in dem Appell auf Facebook. «Mailand muss wieder anfangen zu arbeiten.» Die Öffnung sei nicht zum Vergnügen da, sondern aus wirtschaftlicher Not erforderlich.

(Video: Facebook, Beppe Sala)

Swiss baut Flugangebot ab Juni wieder aus

Nach dem beinahe totalen Stillstand fährt die Swiss ihr Flugangebot wieder etwas hoch. «Wir planen im Juni rund 15 bis 20 Prozent unseres ursprünglichen Angebots wiederaufzunehmen», erklärte Swiss-Chef Thomas Klühr am Freitag in einem Communiqué.

Grund dafür sei, dass in den nächsten Tagen und Wochen verschiedene Länder in Europa schrittweise ihre Einreisebestimmungen lockern würden, teilte die Swiss am Freitag in einem Communiqué mit. Dies führe zu einer höheren Nachfrage nach Flugreisen.

Fluggesellschaft SAS büsst mehr als 95 Prozent ihrer Passagiere ein

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat angesichts der Corona-Krise im vergangenen Monat fast 96 Prozent weniger Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. (Keystone)

Im April reisten nur noch rund 94 000 Menschen im regulären Flugbetrieb mit SAS. Das war ein Rückgang um 95,6 Prozent im Vergleich zum April 2019, wie die Airline am Freitag mitteilte. Die Auslastung der Passagiermaschinen sank um fast 48 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent, während SAS nur noch einen stark begrenzten Flugbetrieb in Norwegen und Schweden aufrechterhielt. Mehr dazu hier.

Hotel-Reservierungen im April um 85 Prozent eingebrochen

Der Online-Reisevermittler Booking Holdings hat wegen der Corona-Krise im April einen Einbruch bei den Hotelreservierungen um 85 Prozent erlitten. Im März habe es bereits einen Rückgang von 60 Prozent gegeben.

Booking: Hotel-Reservierungen im April um 85 Prozent eingebrochen. (Symbolbild: Keystone)

Dies sagte Booking-Chef Glenn Fogel nach Vorlage aktueller Quartalsergebnisse. Bei diesen Zahlen seien keine Stornierungen berücksichtigt, betonte er.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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