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International

BAG meldet 81 Neuansteckungen in der Schweiz

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
81 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 81 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Donnerstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 66 zusätzliche Fälle gemeldet, am Mittwoch waren es 51 gewesen.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Freitag 30’207 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Velo- und E-Trottinett-Verleiher bereiten sich auf Lockerungen vor

Am Montag dürfen in der Schweiz Läden und Restaurants ihre Türen wieder öffnen und auch der Öffentliche Verkehr wird hochgefahren. Die Lockerungen im Alltag stellen auch für die Verleiher von Velos, E-Bikes und E-Trottinetten einen Schritt in Richtung Normalität dar. Mehr dazu hier.

Bleiben die Menschen daheim, werden auch die neuen Fortbewegungsmittel nicht genutzt. (Bild: Keystone)
Unter diesen Bedingungen öffnen Fitnesscenter am Montag

Ab dem 11. Mai können Fitnessstudios, Läden, Restaurants, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, unter Einhaltung der vom Bund verordneten Schutzkonzepte wegen des Coronavirus‘. Die Studios von Activ Fitness wurden umgebaut. Geräte sind so angeordnet, dass der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann.

(Video: Keystone-SDA/Silva Schnurrenberger)

Kinder aufgepasst!

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffnete am Freitag ein Erklärvideo für Schüler. Ab Montag öffnen landesweit die Schule. Trotzdem müssen sich Lehrer und Kinder an die folgenden Regeln halten:

Österreich geht von Grenzöffnung zu Deutschland «vor dem Sommer» aus

Die Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich rückt nach Überzeugung von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) näher. Derzeit seien die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus in Österreich geringer als in Deutschland. «Daher gehe ich auch davon aus, dass es zum Öffnen der Grenze zu Deutschland kommen wird noch vor dem Sommer», sagte Kurz bei einer Videokonferenz mit Vertretern des Gastgewerbes am Freitag in Wien.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) glaubt an eine baldige Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. (Keystone)

Die Regierung sei in dieser Frage in einem fast täglichen Kontakt zu den deutschen Partnern. Eine Grenzöffnung sei nicht nur aus touristischer Sicht wichtig, sondern würde auch für viele Familien, die momentan durch die Grenzkontrollen getrennt seien, eine erhebliche Erleichterung bedeuten. Das Gleiche gelte für Pendler und alle, die aus beruflichen Gründen einfach reisen müssten.

Dänen dürfen in einem Monat wieder ins Museum oder Kino gehen

Dänemark will in einem Monat seine in der Corona-Krise geschlossenen Kultureinrichtungen wieder öffnen. Ab dem 8. Juni sollen die Dänen somit zum Beispiel wieder ins Museum, Kino oder Theater gehen können, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Vereinbarung der dänischen Regierung mit den Parlamentsparteien hervorgeht.

Museum, Kino oder Theater: Dänemark bereitet sich auf die nächsten Lockerungen vor. (Symbolbild: Keystone)

Das derzeitige Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen soll dann auf maximal 30 bis 50 Teilnehmer gelockert werden, was etwa für Hochzeiten und Konfirmationen eine grössere Rolle spielen dürfte. Grundvoraussetzungen für diese Massnahmen sind jedoch, dass die Zahl der Infektionen bis dahin nicht mehr als erwartet steigt und die Lockerungen gesundheitsmässig vertretbar sind.

Elf Corona-Todesfälle in Schwyzer Altersheim

Im Kanton Schwyz entfällt fast die Hälfte der Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen, auf ein Altersheim. Im Zentrum für aktives Alter Frohsinn in Oberarth starben in den letzten Wochen total elf Personen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Insgesamt hatte der Kanton Schwyz bislang 23 Corona-Todesfälle.

Am 11. April hatte das Schwyzer Departement des Innern mitgeteilt, dass in dem Pflegeheim 26 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 8 Mitarbeitende positiv auf das Virus getestet worden seien. Das Alterszentrum wurde daraufhin abgeriegelt. Nun sei die fast vier Woche dauernde Quarantäne wieder aufgehoben worden, teilte der Kanton am Freitag mit.

In einem Schwyzer Altersheim sind elf Personen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Tottenham-Star Son beendet Militärausbildung während Corona-Zwangspause

Der südkoreanische Stürmer Son Heung-Min nutzte die Corona-Zwangspause im Fussball, um in seiner Heimat die dreiwöchige militärische Grundausbildung zu beenden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Der südkoreanische Fussball-Star Son Heung-Min nutzte die Corona-Zwangspause, um die obligatorische Militärausbildung zu absolvieren. (Bild: Keystone)
FC Thun verschiebt Trainingsstart

Weil die Swiss Football League erst am 29. Mai über die Weiterführung der Meisterschaften entscheiden wird, hat der FC Thun seinen Trainingsbetrieb angepasst. Der Tabellenletzte der Super League wird das Training erst am 25. Mai wieder aufnehmen.

Der Klub aus dem Berner Oberland hält sich die Optionen offen, den neu gesetzten Termin kurzfristig um eine Woche nach vorne oder hinten zu verschieben oder bei Abbruch der Meisterschaft komplett neu festzulegen.

Den Schweizer Profiklubs ist es ab nächstem Montag, 11. Mai, wieder erlaubt, unter Einhaltung der im eingereichten Schutzkonzept beschriebenen Sicherheitsmassnahmen das Mannschaftstraining aufzunehmen.

UNO-Chef fordert zum Kampf gegen Verschwörungstheorien und Hass auf

Angesichts aufkeimender Verschwörungstheorien inmitten der Corona-Krise hat UNO-Generalsekretär António Guterres zu einem verstärkten Kampf gegen Falschnachrichten und Hass aufgerufen. «Wir müssen jetzt handeln, um die Immunität unserer Gesellschaften gegen das Virus des Hasses zu stärken», sagte Guterres.

Er appelliere an alle, Hassreden gegen Juden oder Muslime, gegen Geflüchtete und Ausländer sowie gegen alte Menschen und Frauen zu bekämpfen. Politische Anführer müssten sich solidarisch mit angegriffenen Gruppen zeigen, soziale Netzwerke sollten unangemessene Inhalte löschen, auch Bildungseinrichtungen und die Zivilgesellschaft müssten sich dem Problem annehmen.

UNO-Generalsekretär António Guterres ruft in der Corona-Krise zu einem verstärkten Kampf gegen Falschnachrichten und Hass auf. (Bild: Keystone)
Lockerungen bringen begrenzte Bewegungsfreiheit in Corona-Pandemie

Die Lockerungen der Schutzmassnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus in Europa gehen weiter voran. Schulen öffnen, Sport im Freien ist wieder erlaubt, und vielerorts dürfen Cafés und Restaurants bald wieder Gäste empfangen. Doch die Länder bleiben vorsichtig. Die meisten Grenzen bleiben vorerst noch geschlossen.

Eine Übersicht über die Lockerungen in einigen europäischen Ländern finden Sie hier.

Frankreich will ab kommenden Montag seine seit fast zwei Monaten geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen lockern. (Symbolbild: Keystone)
US-Notenbanker warnt vor zu schneller Lockerung

Die US-Wirtschaft könnte einem Notenbanker zufolge bei einer vorschnellen Lockerung der Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in eine zweite Rezession rutschen.

«Das weniger optimistische Szenario ist, dass wir zu schnell öffnen und dann eine signifikante zweite Welle des Virus sehen», erklärte der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia, Patrick Harker, in einer Veröffentlichung.

Sollte aber die Wirtschaft im Juni wieder anlaufen und das Virus mit entsprechenden Massnahmen eingedämmt werden können, könnte sich die Wirtschaft im zweiten Halbjahr erholen.

Daten-Hinterlegung bei Restaurant-Besuchen ist freiwillig

Die Abgabe von Kontaktdaten für Gäste in Restaurants ist entgegen früheren Informationen des Bundes nun doch nicht zwingend sondern freiwillig. Der Datenschutzbeauftragte, Daniel Lobsiger, hatte zuvor sein Veto gegen den Zwang zur Datenabgabe eingelegt.

Das Hinterlegen von Daten sei nur freiwillig möglich, sagte Lobsiger laut Meldungen in der «Neuen Zürcher Zeitung», dem «Blick» und «Le Temps». Generelle Appelle zum Selbstschutz oder an die Solidarität seien zulässig, sofern keine Kontrollen damit verbunden seien.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Hinterlegung von Kontaktdaten bei Restaurant-Besuchen ist nun doch freiwillig, stellt der Schweizer Datenschutzbeauftragte klar. (Symbolbild: Keystone)
Trump stimmt Amerikaner auf Wiedereröffnung des Landes ein

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner auf die Wiedereröffnung des Landes eingestimmt – Sorgen vor einer erneuten Zuspitzung der Corona-Krise zum Trotz. «Es ist ein grosser Moment in unserer Geschichte, weil wir unser Land wieder öffnen», verkündete Trump in einer am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichten Video-Botschaft. «Die Leute wollen, dass sich unser Land öffnet.» Er versprach: «Wir wollen es auf sichere Weise machen.» Offenbar gibt es aber Unstimmigkeiten darüber, wie das geschehen soll.

Die «New York Times» berichtete, das Weisse Haus und andere Regierungsbeamte hätten einem Entwurf eines Richtlinien-Katalogs der Gesundheitsbehörde CDC für Schulen, Restaurants, Kirchen und anderen Einrichtungen, die im Zuge der Krise schliessen mussten, eine Absage erteilt. Es bestünde die Sorge, dass die Empfehlungen einen zu starken Vorschriftscharakter hätten, religiöse Rechte verletzten und der Wirtschaft weiter schaden könnten, berichtete die Zeitung.

Mexikanern geht das Corona-Bier aus

Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, sagte die Chefin des mexikanischen Brauereiverbands, Karla Siqueiros, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Damals wurde die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte.

In Mexiko wird das Corona-Bier knapp. (Symbolbild: Keystone)

Mexiko ist der viertgrösste Produzent und grösste Exporteur von Bier der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 124,5 Millionen Hektoliter gebraut und gut 40 Millionen Hektoliter in rund 180 Länder exportiert. Die beliebteste mexikanische Marke – im In- wie im Ausland – ist Corona.

In den vergangenen Tagen wurden die Bierregale vor allem in den kleinen Geschäften im ganzen Land immer leerer. Der Betreiber der weit verbreiteten Ladenkette Oxxo teilte am 30. April mit, die Biervorräte würden nur noch zehn Tage reichen. Berichten zufolge erhöhten manche Geschäfte die Bierpreise drastisch.

Japan meldet weniger als 100 Corona-Neuinfektionen

In Japan ist der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen unter die Marke von 100 gesunken. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Freitag meldete, zählte die Nummer Drei der Weltwirtschaft am Vortag 96 Neuinfektionen und damit zum ersten Mal seit dem 30. März weniger als 100 Fälle. 23 davon entfielen auf die Hauptstadt Tokio.

Insgesamt zählt das Inselreich bislang mehr als 16’200 Infektionsfälle und 603 Tote. Darunter sind auch 712 Infizierte und 13 Tote unter Menschen, die sich auf einem Kreuzfahrtschiff befanden hatten. Wegen der Pandemie wurden die Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 verschoben.

Nordkoreas Kim gratuliert Chinas Xi zu Erfolg im Kampf gegen Corona

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat Chinas Präsident Xi Jinping zum Erfolg im Kampf gegen das Coronavirus gratuliert. Kim unterstrich nach Angaben der Staatsagentur KCNA vom Freitag (Ortszeit) in seiner Botschaft vor allem seine Wertschätzung dafür, dass Xi «die Chance zum Sieg im Krieg gegen die beispiellose Epidemie ergriffen und zugleich die strategische und taktische Kontrolle über die allgemeine Lage behalten» habe, während er gleichzeitig Volk und Partei geführt habe.

Der nordkoreanische Staatschef war während der Corona-Krise lange Zeit nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten. In dieser Zeit gab es Spekulationen über eine mögliche Erkrankung, offizielle Angaben dazu gab es jedoch nicht.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (rechts) gratuliert dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zum Erfolg im Kampf gegen das Coronavirus. (Archivbild: Keystone)
Ford will Autoproduktion in Nordamerika wieder aufnehmen

Der amerikanische Autokonzern Ford plant die Wiederaufnahme seiner Produktion in Nordamerika. Ab dem 18. Mai sollen die Werke schrittweise wieder hochgefahren werden, teilt der zweitgrösste US-Autokonzern mit.

Wegen der Corona-Pandemie musste das Unternehmen seine Bänder stoppen. Ford hatte ursprünglich geplant, Anfang Mai in den USA wieder zu produzieren. Der Plan scheiterte jedoch am Widerstand der Gewerkschaft.

Uber mit Verlust von 2,9 Milliarden Dollar im 1. Quartal 2020

Der US-Fahrdienst Uber ist im 1. Quartal 2020 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 2,9 Milliarden Dollar nach einem Fehlbetrag von rund einer Milliarde Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie Uber am Donnerstag mitteilte.

Der Verlust gehe vor allem auf milliardenschwere Abschreibungen auf den Wert von Firmenbeteiligungen wegen der Corona-Pandemie zurück. Uber hält Anteile an diversen Fahrdiensten und Essenslieferplattformen weltweit wie Grab, Yandex oder Didi.

Trump kritisiert erneut China

US-Präsident Donald Trump hat China erneut für den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie verantwortlich gemacht und dem Land Unfähigkeit vorgeworfen. «Es hätte direkt an der Quelle gestoppt werden können. Es wäre einfach gewesen», sagte Trump am Donnerstag  im Weissen Haus in Washington mit Blick auf das Virus. «Aber etwas ist passiert.» Auf die Frage nach seinen Vorwürfen, die Pandemie habe ihren Ursprung in einem Forschungslabor in der chinesischen Stadt Wuhan genommen, erklärte Trump, womöglich sei ein «schrecklicher Fehler» geschehen.

 

US-Präsident Donald Trump macht erneut China für den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie verantwortlich. (Bild: Keystone)

«Wahrscheinlich war es Inkompetenz, jemand war dumm», mutmasste Trump. Er beklagte mit Blick auf China: «Sie haben nicht den Job gemacht, den sie hätten machen sollen.» Das sei bedauerlich und habe die weltweite Ausbreitung des Virus zur Folge gehabt.

Amazon zieht vor höchstes Gericht Frankreichs

Der Online-Versandhändler Amazon hat angekündigt, in einem Rechtsstreit um Coronavirus-Schutzmassnahmen in Logistikzentren vor das höchste Gericht Frankreichs zu ziehen.

Amazon habe beschlossen, die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Versailles Ende April nun vor dem Kassationsgerichtshof Frankreichs anzufechten, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Gründe dafür würden den betroffenen Parteien vor Gericht dargelegt. Amazon setzte die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern fort.

 

In einem Rechtsstreit um Coronavirus-Schutzmassnahmen zieht Amazon in Frankreich vor das höchste Gericht. (Bild: Keystone)

Die französischen Logistikzentren werden wahrscheinlich bis einschliesslich 13. Mai geschlossen bleiben, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die endgültige Entscheidung darüber werde am Freitag bei einem Treffen des zentralen Betriebsrates fallen. Sollte dieser den Plan bestätigen, blieben die Angestellten bis zu dem Datum zu Hause und erhielten ihr volles Gehalt, so Amazon.

Kalifornien lockert Massnahmen schrittweise

Nur mit kleinen Schritten will Kalifornien strenge Auflagen während der Corona-Krise lockern. Bisher geschlossene Geschäfte, etwa für Spielzeuge, Bücher, Sportartikel, Kleidung oder Blumen, dürfen ihren Betrieb jetzt stufenweise wieder aufnehmen und Waren zum Abholen anbieten. «Dies ist keine Rückkehr zur Normalität», betonte Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag. Restaurants, Friseure, Kinos und Shopping-Malls bleiben in Kalifornien weiterhin zu.

Autosalon soll vom Kanton Genf ein Darlehen erhalten

Die Absage des diesjährigen Genfer Autosalons wegen der Corona-Pandemie hat seine Organisatoren finanziell ernsthaft geschwächt. Die Genfer Kantonsregierung will der Stiftung daher ein Darlehen gewähren.

epa08386771 Norway’s Prime Minister Erna Solberg (C) learning greeting techniques by students Celine Busk (L) and Rim Daniel Abraham (R) during her visit to Ellingsrudasen school in Oslo, Norway, 27 April 2020. Due to the corona pandemic, all schools in Norway were closed on 12 March 2020. Six weeks later, on 27 April, schools across the country opened for students from 1st to 4th grade. (KEYSTONE/EPA/Hakon Mosvold Larsen) NORWAY OUT
Der Genfer Auto-Salon soll ein Darlehen vom Kanton erhalten. (Bild: Keystone)

Die Absage der Geneva International Motor Show (GIMS) habe der Stiftung einen Verlust von rund 11 Millionen Franken eingebrockt, teilte der Staatsrat des Kantons Genf am Donnerstag mit. Weitere 5,8 Millionen koste es, das Konzept der Fachmesse neu zu entwickeln.

Die GIMS-Stiftung habe aber ihre finanziellen Reserven ausgeschöpft hat, erklärte die Genfer Regierung. Daher schlägt sie vor, den Organisatoren ein Darlehen von 16,8 Millionen Franken zu gewähren. Ein entsprechender Gesetzesentwurf werde vorgelegt.

Bevölkerung verliert Geduld mit Bundesrat

Die Stimmung in der Bevölkerung kippt offenbar nach sieben Wochen Corona-Notrechtsregierung durch den Bundesrat: Nur noch 15 Prozent der im Auftrag der SRG Befragten bezeichneten sie als gut, und die wirtschaftliche Lage beurteilten erstmals mehr als die Hälfte (57 Prozent) als schlecht bis sehr schlecht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dänemark mit weitreichenden Corona-Lockerungen - Grenze bleibt dicht

Dänemark fährt in einer zweiten Phase der Lockerungen mehrere seiner strikten Corona-Massnahmen zurück. Unter anderem darf ab dem kommenden Montag der gesamte Einzelhandel wieder öffnen, wie aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Vereinbarung zwischen der dänischen Regierung und den Parlamentsparteien hervorgeht. Das bedeutet auch, dass die seit Wochen geschlossenen Einkaufszentren wieder geöffnet werden können.

 

In Dänemark werden die Corona-Massnahmen gelockert. (Bild: Keystone)

Tschechien beschliesst Corona-Bonus für Rettungs- und Pflegekräfte

Die tschechische Regierung hat einen Corona-Bonus für Rettungs- und Pflegekräfte beschlossen. Das sei ein Ausdruck der Wertschätzung, teilte Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag mit. Das Parlament muss dem noch zustimmen. Rund 7000 Mitarbeiter der Rettungskräfte sollen für den Zeitraum März bis Mai monatlich umgerechnet knapp 1500 Euro erhalten. Auch Pflegekräften, die sich um Coronavirus-Patienten kümmern, soll diese Summe zustehen. Insgesamt sind mehr als 41 Millionen Euro für die Bonuszahlungen eingeplant.

Les Tuffes sagt wegen Coronavirus Weltcup-Event 2021 ab

Die Organisatoren des für Februar 2021 geplanten Weltcup-Wochenendes im Langlauf im nordischen Zentrum Les Tuffes nahe der Schweizer Grenze sagten ihren Anlass wegen der Coronavirus-Pandemie acht Monate im Voraus ab. Der Entscheid der Franzosen fiel im Einvernehmen mit der FIS, die für den kommenden Winter den Weltcup-Kalender eh entschlacken will. Les Tuffes dürfte im Februar 2022 zum Zug kommen.

 

Les Tuffes sagt wegen des Coronavirus den Weltcup-Event 2021 ab. (Bild: Keystone)

Mysteriöse Kinder-Erkrankung jetzt auch in den USA

Nach einigen Fällen in Europa sind nun auch bei mehreren Kindern in den USA ungewöhnlich schwere Erkrankungen festgestellt worden, die möglicherweise in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. 64 Kinder im Bundesstaat New York zeigten Symptome wie entzündete Blutgefässe, Fieber und Hautausschlag, teilte die zuständige Gesundheitsbehörde mit. Auch aus anderen US-Bundesstaaten wurden Fälle gemeldet. Zuvor waren unter anderem aus Spanien, Italien, Grossbritannien, der Schweiz und Deutschland solche Fälle gemeldet worden. Ob ein Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht, ist noch nicht abschliessend geklärt.

Kaum noch Corona-Neuinfektionen auf Island

Auf Island gibt es mittlerweile so gut wie keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus mehr. Nach drei Tagen ohne jeglichen neu gemeldeten Fall kamen am Donnerstag lediglich zwei neue Corona-Nachweise hinzu, wie die isländischen Behörden mitteilten. Damit steht die Nordatlantik-Insel nun bei 1801 bestätigten Corona-Fällen. Zehn Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind bislang in Island ums Leben gekommen, 1755 andere haben sich von der Erkrankung mittlerweile wieder vollständig erholt. Bereits seit Mitte April gab es täglich immer nur vereinzelte Neuinfektionen.

 

Immer weniger Corona-Ansteckungen werden in Island verzeichnet. (Bild: Keystone)

Zugang zu New Yorker Parks könnte eingeschränkt werden

In der besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Millionenmetropole New York könnte der Zugang zu den Parks möglicherweise demnächst eingeschränkt werden. Einige Parks füllten sich bei schönem Wetter sehr schnell mit Menschen, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. «Das können wir nicht geschehen lassen, wir müssen die Zahl der Menschen limitieren, die Zugang haben.» Details nannte er vorerst noch keine.

 

Der Zugang zu New Yorker Parks könnte wegen der Corona-Pandemie künftig eingeschränkt werden. (Bild: Keystone)

Den Menschen in New York wird derzeit geraten, so weit wie möglich zu Hause zu bleiben. Die Parks der Stadt sind aber weiter geöffnet, Bewegung an der frischen Luft bleibt erlaubt – was bei schönen Wetter in der dicht besiedelten Metropole immer wieder schnell zu sehr vollen Parks führt. Um Abhilfe zu schaffen, sollen demnächst auch viele Strassen für Autos gesperrt werden.

Bekannter Folterer in Spanien gestorben

Der bekannteste noch lebende Scherge der Franco-Diktatur (1939-1975) ist infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Der frühere Polizeiinspektor und Folterer Juan Antonio González Pacheco, der in Spanien «Billy el Niño» («Billy the Kid») genannt wurde, starb am Donnerstag im Alter von 73 Jahren in einem Krankenhaus in Madrid. Covid-19 habe zu einem akuten Nierenversagen geführt, dem Pacheco erlegen sei, bestätigten Sprecher der Klinik San Francisco de Asís auf Anfrage.

Ohne Kontrolle könnte es 190 000 Corona-Tote in Afrika geben
Sollte Covid-19 in Afrika nicht kontrolliert werden, könnten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu 190 000 Menschen im ersten Jahr der Pandemie sterben. Zudem könnten sich bis zu 26 Prozent der rund eine Milliarde Bewohner mit Covid-19 infizieren, sagte die Afrika-Leiterin der WHO, Matshidiso Moeti, am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz. Dies wäre der Fall, sollten Massnahmen der Eindämmung scheitern, hiess es seitens der WHO. Allerdings haben Moeti zufolge bislang viele afrikanische Länder Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen. Einige, wie Südafrika, lockern diese inzwischen wieder. Die WHO zählt 47 Länder zur Afrika-Region.

Niederlande: Ohne Corona-Impfstoff kein Grossanlass
 

Ohne Corona-Impfstoff kein Grossanlass: so lautet die Devise in den Niederlanden. (Bild: Keystone)

Die Regierung der Niederlande stellt die Bevölkerung auf eine lange Periode ohne Grossveranstaltungen ein. So sind beispielsweise Profi-Fussballspiele, Marathon- oder Radrennen wahrscheinlich frühestens Mitte nächsten Jahres wieder mit Publikum möglich. Erst wenn es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe, könnten Massenveranstaltungen wieder erlaubt werden, heisst es in einem Brief des Gesundheitsministers Hugo de Jonge an das Parlament.

Zuvor hatte die Regierung bereits beschlossen, dass grosse öffentliche Veranstaltungen bis zum 1. September verboten sind.

Genf beschliesst Massnahmenpaket gegen Lehrstellen-Misere

Der Kanton Genf ergreift Massnahmen gegen die aufgrund der Corona-Krise erschwerte Lehrstellensuche. Betriebe, die Ausbildungsplätze schaffen, werden vom Staat belohnt. Derzeit fehlen rund tausend Lehrstellen, um das Ausbildungsangebot des letzten Jahres zu erreichen.

Die letzte Problem eines Unternehmens, das sich aufgrund der Pandemie in einer Krise befinde, sei momentan die Anstellung eines Lehrlings für September, sagte Staatsrätin Anne Emery-Torracinta (SP) am Donnerstag vor den Medien. Diese Situation bereite dem Staatsrat und den Sozialpartnern seit März Sorge.

Herzogin Kate startet ein Fotoprojekt zur Corona-Pandemie
Herzogin Kate startet in der Corona-Krise ein Fotoprojekt. (Bild: Keystone)

Herzogin Kate ist Schirmherrin eines neuen Fotoprojekts, das die Stimmung in Grossbritannien während der Corona-Pandemie einfangen soll.

In Zusammenarbeit mit der National Portrait Gallery lade die 38-Jährige Menschen aus dem Königreich ein, fotografische Porträts einzureichen, die sie in diesen aussergewöhnlichen Zeiten aufgenommen haben, erklärte das Kunstmuseum in London am Donnerstag.

Die ergreifendsten Porträts werden für eine Ausstellung mit dem Titel «Hold Still» ausgewählt, die im Frühsommer in einer virtuellen Ausstellung gezeigt werden soll, wie es weiter heisst.

Kann man sich im Schwimmbad mit Corona anstecken?

Badespass trotz Corona-Krise? Im Prinzip ist das möglich, wie RTL und n-tv berichten. Denn im Wasser kann das Virus nur sehr schlecht übertragen werden. Dies weil im Pool alles verdünnt wird – auch Viren und Bakterien.

Dennoch: Auch in Schwimmbädern müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Hotspots sind hier die  Umkleiden, die Kassenschlange und die Liegewiesen mit Handtüchern. Freibäder müssten demnach Zugangsbeschränkungen ergreifen und Abstandsregelungen verfügen, um Risikofrei öffnen zu können.

Im Wasser eines Schwimmbads dürfte das Coronavirus nur schwer übertragbar sein. (Bild: Keystone)

Die Schweizerische Nationalbibliothek öffnet schrittweise

Die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) hat am 2. Mai ihren 125. Geburtstag gefeiert. Aufgrund der Coronakrise geschah dies im Stillen. Ab kommendem Montag wird der Betrieb nun aber in reduzierter Form wieder aufgenommen, hiess es am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der Verleih werde vorläufig von 11 bis 14 Uhr laufen, sagte Direktorin Marie-Christine Doffey auf Anfrage von Keystone-SDA. Die Lesesäle blieben dagegen vorerst noch geschlossen. So auch die Jubiläumsausstellung «Sharing», die einen Tag nach Eröffnung schon nicht mehr zugänglich war, und nun bis Ende November verlängert werden soll.

Lufthansa bestätigt Verhandlung über Rettungspaket von 9 Milliarden

Die Lufthansa hat offiziell bestätigt, dass sie mit dem deutschen Staat über ein Rettungspaket mit einem Volumen von 9 Milliarden Euro verhandelt. Danach strebt der Bund einen Anteil von bis zu 25 Prozent plus einer Stimme an.

Dies ging am Donnerstag aus einer Pflichtmitteilung an die Deutsche Börse hervor. Auch werde eine Vertretung im Aufsichtsrat angestrebt. An Auflagen sei zudem der Verzicht auf künftige Dividendenzahlungen vorgesehen. Die Lufthansa betonte, die Verhandlung und der politische Willensbildungsprozess dauerten an.

Die Lufthansa verhandelt mit den deutschen Staat gegenwärtig über ein Rettungspaket von neun Milliarden Euro. (Bild: Keystone)
Kanton Freiburg eröffnet vier Corona-Schnelltestzentren

Der Kanton Freiburg richtet in vier öffentlichen Spitälern des Kantons Corona-Schnelltestzentren ein. Er will damit die Corona-Tests zugänglicher machen und mehr Leute testen.

Im Kanton Freiburg werden vier neue Corona-Schnelltestzentren eröffnet. (Bild: Keystone)

Die das Kantonale Führungsorgan am Donnerstag mitteilte, waren die Tests im Kanton Freiburg bisher dem Gesundheitspersonal und besonders gefährdeten Personen vorbehalten. Auch Patienten mit schwerem Verlauf wurden getestet. Neu können sich Personen mit leichten Symptomen testen lassen, die keinen Arzt brauchen.

Eingerichtet werden die Testzentren in Merlach bei Murten, Tafers, Riaz und Freiburg. Wer sich testen lassen will, muss zuvor auf einer Internetseite einen Fragebogen ausfüllen, so wie das der Kanton Bern mit seinem Drive-in-Testzentrum auf der Berner Allmend handhabt.

Corona-Wut: Kundin eröffnet Feuer in Schnellrestaurant

tWeil der Restaurantbereich in einem McDonald’s im US-Bundesstaat Oklahomo in der Coronavirus-Krise geschlossen ist, hat eine Kundin das Feuer auf das Personal eröffnet. Vier Mitarbeiter des Schnellrestaurants in Oklahoma City, das zurzeit nur Speisen zum Mitnehmen anbietet, seien bei dem Vorfall am Mittwochabend verletzt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die 32-Jährige sei kurz danach festgenommen worden. Eine Polizeisprecherin sagte dem Sender NBC, der Sitzbereich des Restaurants sei zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen gewesen.

In der Mitteilung der Polizei hiess es, die Frau sei informiert worden, dass der Restaurantbereich nicht zugänglich sei. Sie habe sich dennoch geweigert, das Lokal zu verlassen. Mitarbeiter hätten die Frau daraufhin hinausgedrängt. Sie sei dann mit einer Handfeuerwaffe zurückgekehrt und habe das Feuer eröffnet.

Zucchero singt für Venedig in Venedig

Der italienische Rocksänger Zucchero sitzt am Flügel auf dem leeren Markusplatz in Venedig und singt über die Liebe in ungewöhnlichen Zeiten: Der 64-jährige hat in der Lagunenstadt Anfang Mai das Video für seinen neuen Song «Amore Adesso!» (Liebe Jetzt!) gedreht.

(Video: Youtube, Zucchero)

Es wurde einige Tage später bei Youtube online gestellt, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Damit der weltberühmte Platz wirklich ganz leer war, hatten ihn die Behörden vor der Aufnahme vollständig für Passanten gesperrt, wie italienische Medien berichteten.

Solche Bilder von weltbekannten Plätzen, die sonst überfüllt waren mit Touristen und nun verwaist wirken, gehören in Italien mit zu den prägenden Eindrücken während der Corona-Pandemie.

Streit um Lockerung der Corona-Regeln in Grossbritannien

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät mit seinen Plänen für eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise zunehmend in die Kritik. Er hatte angekündigt, das weitere Vorgehen der Regierung am Sonntag bekanntzugeben.

Erste Lockerungen könnten demnach schon ab Montag gelten. Grossbritannien ist mit mehr als 30’000 Toten Statistiken zufolge das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa.

 

Im britischen Parlament streiten die Politiker über die Corona-Massnahmen. (Bild: Keystone)

Eine Lockerung müsse auch mit den Landesteilen abgestimmt werden, sagte der Fraktionschef der Schottischen Nationalpartei SNP im Unterhaus, Ian Blackford, am Donnerstag im BBC-Interview. Weder er noch Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon seien informiert worden, was Johnson überhaupt plane. England, Wales, Nordirland und Schottland müssten zusammenarbeiten, forderte Blackford. Ähnlich äusserte sich der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Keir Starmer. Es wäre sinnvoller, eine Lockerung gemeinsam abzustimmen und umzusetzen.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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