Die BVB, BLT und AAGL kehren ab dem 11. Mai zum Normalfahrplan zurück. (Keystone)
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Regio-ÖV kehrt zum Normalfahrplan zurück

Trams und Busse in der Region werden ab 11. Mai vom zwischenzeitlich ausgedünnten wieder zum Normalfahrplan zurückkehren.

Die betroffenen Verkehrsbetriebe legen aber nach wie vor viel Wert auf die Einhaltung von Schutzmassnahmen wegen der Coronavirus-Pandemie.

Verzichtet werde vorerst auf das Nachtnetz des Tarifverbunds Nordwestschweiz, teilten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), die Baselland Transport AG (BLT) und die Autobus AG Liestal (AAGL) am Mittwoch in einem gemeinsamen Communiqué mit. Die Verbindungen zum Euroairport mit der Buslinie 50 würden aufgrund des zurückgefahrenen Flugbetriebs allenfalls temporär reduziert.

Appel an Eigenverantwortung

Die Transportunternehmen verweisen in ihrer Mitteilung auf das Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr, das von den SBB und Postauto Schweiz zusammen mit den Bundesämtern für Verkehr und Gesundheit entwickelt wurde. Dazu gehöre die «dringende» Empfehlung, Schutzmasken zu tragen, wenn der Zweimeter-Abstand nicht eingehalten werden könne. Die Fahrgäste müssten sich selber mit den Masken ausrüsten.

Weiterhin werden bei den Trams an den Haltestellen alle Türen geöffnet (sofern technisch möglich). Mit der Rückkehr zum Normalfahrplan wird zudem beim Bus wieder «Halt auf Verlangen» eingeführt, da ansonsten die Pünktlichkeit und Fahrplanstabilität nicht gegeben sei. Weiterhin bleibt zum Schutz des Personals bei den Bussen die erste Türe sowie die vorderste Sitzreihe geschlossen.

Darüber hinaus empfehlen BVB, BLT und AAGL, die Hauptverkehrszeiten morgens und abends wenn immer möglich zu umgehen. In den Trams und Bussen würden nach wie vor bei allen Halten alle Türen automatisch geöffnet. In Bussen gelte das Prinzip Halt auf Verlangen.

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