Die BastA! wird nicht für die Regierungsratswahlen kandidieren. (Bildmontage: Telebasel)
Basel

BastA! verzichtet auf Kandidatur für Regierungsrat

Die linksaussen-Partei wird die nächsten vier Jahre aus der Opposition heraus politisieren. Am Montagabend entscheid sich die Partei gegen eine Kandidatur.

Die BastA! wird im Herbst nicht mit einer eigenen Kandidatur zu den Regierungsratswahlen antreten. Dies teilte die linksaussen-Partei nach ihrer Versammlung am Montagabend mit. «Wir sind überzeugt, dass es gerade in der aktuellen Situation neue Wege in der Politik braucht, um die grossen Probleme unserer Zeit zu lösen», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung.

«Machterhalt stehlt allseits im Vordergrund»

Noch vor vier Jahren trat BastA-Co-Präsidentin Heidi Mück selbst zur Wahl an und verfehlte die Wahl überraschend knapp. Das sei nun nicht mehr vorstellbar. «Die aktuelle Konstellation bei den Regierungsratswahlen lässt keinen Platz für diese Art der Politik, denn der Machterhalt steht allseits im Vordergrund», kritisiert die Partei.

Stattdessen wolle man sich auf die Grossratswahlen und Politik mit Basisbewegungen konzentrieren. Ob die BastA! die Unterstützung der Regierungskandidierenden von SP und Grüne grundsätzlich ausschliesst, liess sie am Montagabend offen.

An der lancierten Idee einer kollektiven Kandidatur hält die Kleinpartei fest: Man werde daran arbeiten, die rechtlichen Grundlagen dafür zu erarbeiten, dass das Regierungsratsamt im Jobsharing wahrgenommen werden könne. Die SP wollte im Falle einer rechtlich unzulässigen Doppelkandidatur seitens BastA! nicht gemeinsam in den Regierungsratswahlkampf ziehen.

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