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International

Dutzende Corona-Tote in Lkw entdeckt

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Kultursektor fordert Verlängerung der Unterstützungsmassnahmen

Der Kultursektor in der Schweiz fordert die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Rahmen der Covid-Verordnung über das Ende des Veranstaltungsverbotes hinaus. Der Erhalt bestehender Strukturen sei sinnvoll und verursache mittelfristig auch weniger Kosten.

Es brauche mittel- und langfristige Massnahmen, die es den Kulturschaffenden und den Kulturunternehmen ermöglichten, nach der Krisenzeit «nicht nur knapp überlebt zu haben, sondern auch nachhaltig weiter zu agieren», teilte der Schweizer Musikrat (SMR) im Namen der Branche am Freitagabend mit.

Die ersten Unterstützungsmassnahmen würden bereits am 20. Mai auslaufen und müssten unbedingt verlängert werden, und dies zielgerichtet und branchenkonform bis wieder Normalbetrieb herrschen könne. Dazu gehöre die Nothilfe, die Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende und -unternehmen, die Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich sowie Kurzarbeit für betroffene Unternehmen.

Der SMR würdigt weiter, dass mit dem Verbot von Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern bis Ende August nun Planungs- und Rechtssicherheit herrsche. Für zukünftige Lockerungsmassnahmen sei eine Vorlaufzeit von mindestens 60 Tagen erforderlich. Schutzkonzepte würden derzeit von verschiedenen Akteuren für ihre jeweiligen Kulturbereiche erarbeitet. (sda)

Drei positive Corona-Tests bei Köln

Beim Bundesligisten 1. FC Köln sind drei positive Corona-Tests aufgetreten. Ein Trio sei in eine 14-tägige häusliche Quarantäne geschickt worden, teilte der Klub auf seiner Homepage mit. Die namentlich nicht benannten Spieler und der betroffene Physiotherapeut seien alle symptomfrei. Mannschaft, Trainer und Betreuer sind am Donnerstag getestet worden. Der Rest des Teams muss nicht in Quarantäne; das Team kann in Kleingruppen weiter trainieren. (sda)

Justin Bieber und Ariana Grande: Gemeinsamer Song für Corona-Hilfe

Der kanadische Popstar Justin Bieber (26) und die US-Sängerin Ariana Grande (26) bringen einen gemeinsamen Song heraus. «Freue mich sehr, denn wir haben es endlich geschafft», schrieb Bieber am Freitag auf Instagram. In dem Post kündigte er das Duett «Stuck With U» für kommenden Freitag (8. Mai) an.

Auch Grande gab das Projekt mit Bieber auf Instagram bekannt. Die Einnahmen aus dem Song sollten an Hilfsprogramme für Kinder von Krankenschwestern, Feuerwehrleuten und anderen Helfern in der Corona-Krise fliessen, teilten die Musiker mit.

Bieber, der mit dem Model Hailey Baldwin verheiratet ist, stand zuletzt 2019 mit Grande gemeinsam auf der Bühne: Im April vorigen Jahres waren die beiden Stars beim Coachella-Festival in Kalifornien zusammen aufgetreten. (sda)

Fahrprüfungen und Weiterbildungen im Strassenverkehr wieder erlaubt

Nach dem grünen Licht des Bundesrates auch für die Wiederaufnahme von Fahrprüfungen und Weiterbildungen im Strassenverkehr hat das Bundesamt für Strassen (Astra) die Übersicht zu den Tätigkeiten im Strassenverkehr entsprechend angepasst.

Wie das Astra am Freitagabend mitteilte, dürfen an den Aus- und Weiterbildungen im Strassenverkehr ab dem 11. Mai nicht mehr als fünf Personen teilnehmen, an Theorieprüfungen ist die Anzahl der Teilnehmenden nicht beschränkt. Bei den Weiterausbildungskursen für Neulenker darf die Mindestzahl von sechs Teilnehmenden unterschritten werden.

Fahrprüfungen und Weiterbildungen sind in der Schweiz im Strassenverkehr wieder erlaubt. (Bild: Keystone)

Aus- und Weiterbildungen sowie theoretische und praktische Prüfungen im Strassenverkehr sind nur erlaubt, wenn die Veranstalter ein Schutzkonzept erarbeitet haben und dieses umsetzen. Sie müssen zudem die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu Hygiene und Distanzhalten gewährleisten. (sda)

Mehr als 161'900 Corona-Nachweise in Deutschland – Über 6'600 Tote

In Deutschland sind bis Freitagabend mehr als 161’900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20:15 Uhr: mehr als 160’400 Infektionen). Mindestens 6’601 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20:15 Uhr: 6’401). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Donnerstag bei 0,79. Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa sieben bis neun weitere Personen anstecken.

Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 126’900 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. (sda)

Bulgarien: Keine Maskenpflicht im Freien mehr

In Bulgarien ist das Tragen einer Schutzmaske im Freien als Massnahme im Kampf gegen das neue Coronavirus nicht mehr obligatorisch. Gesundheitsminister Georgi Ananiew änderte am Freitag eine Anordnung vom 12. April entsprechend. Die Menschen können sich nun im Freien, in Parkanlagen, auf Strassen und an Bushaltestellen ohne Mund-Nase-Schutz aufhalten. Die Maskenpflicht gilt aber bis zum 13. Mai weiter in Bussen und Bahnen, Läden und Kirchen. Dann soll auch ein zweimonatiger Ausnahmezustand enden.

Rolle der Kinder bei Übertragung des Coronavirus ist unsicher

Die Rolle von Kindern und Jugendlichen bei der Übertragung des Coronavirus bleibt höchst unsicher. Das steht in einer publizierten Untersuchung der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes.

Es brauche dringend grössere Studien, welche weitere Erkenntnisse bringen sollen, schreiben die Wissenschaftler. Bis dahin sollten Unsicherheiten klar kommuniziert werden – auch im Hinblick auf die Wiedereröffnung von Schulen und das Erlauben von sportlichen Aktivitäten.

«Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kinder das Virus weitergeben können», sagte Matthias Egger, Präsident der Taskforce des Bundes, am Freitag vor den Bundeshausmedien. Sie steckten sich aber weniger oft an als Erwachsene. Das Risiko für eine Ansteckung sei etwa ein Drittel so gross wie bei Erwachsenen.

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Walliser Gemeinde verteilt 120-Franken-Bon an jeden Einwohner

Geschenk wegen der Coronaviruskrise: Die Unterwalliser Gemeinde Bagnes drückt jedem einzelnen Einwohnern 120 Franken in die Hand. Mit der Aktion soll nach dem Lockdown die ausgebremste lokale Wirtschaft wieder angekurbelt werden.

Der Gemeinderat habe beschlossen, eine Million Franken als Unterstützung für die Bevölkerung und die Wirtschaft bereitzustellen, teilte die Gemeinde Bagnes am Freitag mit. Das Geschenk an die Einwohner erfolgt in Form von Gutscheinen. Diese können nur in in Geschäften der Gemeinde ausgegeben werden.

Zu welchem Zeitpunkt die Gutscheine verteilt werden, stehe noch nicht fest, aber es werde nach dem 11. Mai sein, sagte der Gemeindepräsident von Bagnes, Eloi Rossier, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage.

(Bild: Keystone)
New York: Dutzende Leichen in Lkw entdeckt
In der Nähe einer Bestattungsfirma in New York sind Dutzende Leichen in mehreren Transportern gefunden worden. Er habe die Fahrzeuge angemietet, weil es angesichts der vielen Toten in der Coronavirus-Pandemie keinen Platz mehr in den eigenen Räumen gegeben habe, sagte der Besitzer des Unternehmens im Stadtteil Brooklyn am Donnerstag (Ortszeit) der «New York Times». Ausserdem sei sein Kühlraum ausgefallen, und der Bedarf an Miet-Kühllastern sei derzeit so gross, dass er nicht mehr genügend bekommen habe. «Mir ist der Platz ausgegangen. Uns kommen die Leichen zu den Ohren raus.»
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Gewerkschaften fordern ein Konjunkturprogramm gegen Corona-Folgen

In einer «digitalen Grosskundgebung» haben die Gewerkschaften am Tag der Arbeit ein Impulsprogramm zur Bewältigung der Coronakrise gefordert. SP-Bundesrat Alain Berset hoffte, dass die Solidarität auch nach der Krise anhält.

«Solidarität. Jetzt erst recht» lautete denn auch das Motto des diesjährigen 1. Mai. Wegen des Versammlungsverbots fanden erstmals seit 130 Jahren keine Kundgebungen statt. Stattdessen zügelten Gewerkschaften und Linke alles ins Internet.

Pierre-Yves Maillard, der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), sagte am Freitag im Livestream aus dem Volkshaus Zürich, die Schweiz benötige zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie ein Konjunkturprogramm für eine digitalere und ökologischere Wirtschaft. Andere Votanten schlossen sich ihm an.

Badminton-WM 2021 um drei Monate verschoben
Die Badminton-Weltmeisterschaften 2021 werden aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Wie der Weltverband BWF mitteilte, wird das Turnier vom 29. November bis 5. Dezember 2021 im spanischen Huelva stattfinden. Mit der Verschiebung will man dem engen Zeitplan im nächsten Jahr entgegenwirken.

Ursprünglich hätten die Titelkämpfe im August 2021 stattfinden sollen. Zuletzt wurden allerdings aufgrund der Corona-Krise die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) und die Paralympics (24. August bis 5. September) um ein Jahr in diesen Zeitraum verlegt.

Auch im Juni tagt das Schweizer Parlament in der Bernexpo

Das Parlament wird auch die Sommersession im Juni in den Hallen des Berner Messegeländes Bernexpo durchführen. Die Infrastruktur kann nach der ausserordentlichen Session von kommender Woche stehen bleiben. Verlierer dieses Entscheids ist die Messe Luzern.

Sie hatte ebenfalls eine Offerte für die Durchführung der Sommersession eingereicht. Die Gesamtkosten wären aber leicht höher gewesen als in Bern, wie die Verwaltungsdelegation am Freitag mitteilte. Sie betrugen gemäss Berechnungen rund 3,94 Millionen Franken – im Vergleich zu circa 3,84 Millionen Franken in der Bernexpo.

Neben den Mietkosten, die in Bern um rund 300’000 Franken höher veranschlagt wurden, fallen insbesondere Personalkosten, Aufwendungen für die Sicherheit und Logistik sowie für technische Installationen ins Gewicht, wie es in der Mitteilung heisst. Bei einer Session ausserhalb von Bern wären vor allem die Kosten für Unterbringung und Verpflegung des Personals sowie für Verlagerung und Neuaufbau der technischen Infrastruktur höher.

(Bild: Keystone)
102-Jährige überlebt Coronavirus

Eine 102-Jährige hat in Singapur eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überlebt. Nach der Entlassung von Yap Lai Hong aus dem Hospital teilte ihr Altenheim am Freitag mit: «Wir heissen unsere Bewohnerin willkommen, die so schwer gekämpft und es geschafft hat.» Zwei andere Bewohner des Heims waren an Covid-19 gestorben. Ein grosser Teil der mehr als 230 ‘000 Toten weltweit sind alte Menschen. Alten- und Pflegeeinrichtigen sind besonders von dem Ausbruch des Sars-CoV-2-Virus betroffen.

(Bild: KEystone)
Datum für Medizinprüfungen wackelt noch

An den Berufsschulen werden die Prüfungen laut dem Bund trotz der Coronavirus-Krise durchgeführt – ob vor Ort oder im Fernverfahren. Noch unklar ist das Prozedere für die Eignungsprüfung für das Medizinstudium.

Diese sei gesamtschweizerisch für den 3. Juli vorgesehen, sagte Josef Widmer, stellvertretender Direktor im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), am Freitag vor den Bundeshausmedien. Eventuell werde das Prüfungsdatum auf Mitte August verschoben. Im schlimmsten Fall würde auf Maturanoten zurückgegriffen.

Boeing treibt 25 Milliarden Dollar auf - keine Staatshilfen
Boeing trieb 25 Millionen Dollar auf und benötigt keine Staatshilfen in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Dem angeschlagenen Flugzeugbauer Boeing ist ein Befreiungsschlag am Kapitalmarkt gelungen, um in der Corona-Krise liquide zu bleiben. Um Staatshilfen will sich der Konzern laut eigenen Angaben nicht bemühen.

Der US-Luftfahrtriese gab in der Nacht auf Freitag bekannt, 25 Milliarden US-Dollar (23 Mrd Euro) mit der Ausgabe von Anleihen bei Investoren eingesammelt zu haben. Es sei derzeit nicht geplant, sich um zusätzliche Finanzierungen zu bemühen – auch nicht um Staatshilfen. Die Schuldtitel haben Laufzeiten von 3 bis 40 Jahren, zu den Zinsen hielt sich der Konzern bedeckt.

Bundesrat lehnt Dividendenverbot bei Kurzarbeit ab

Der Bundesrat will kein Dividendenverbot für Firmen, die für ihre Angestellten Kurzarbeitsentschädigung beantragt haben. Er lehnt eine Motion der Sozialkommission des Nationalrats (SGK) ab.

Der Bundesrat könne Notverordnungen erlassen, um schweren Störungen der öffentlichen Ordnung zu begegnen, schreibt er in seiner am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Seiner Meinung nach hat die Forderung der SGK aber nicht dieses Ziel. Vielmehr gehe es um eine wirtschaftspolitische Grundsatzfrage. Das Anliegen der Motion könne deshalb nicht über diese Verfassungsbestimmung umgesetzt werden.

Spanien schliesst Feldkrankenhaus

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat das von der Krise schwer betroffene Spanien einen wichtigen symbolischen Erfolg errungen: Das im Madrider Messezentrum Ifema errichtete riesige Feldkrankenhaus wurde am Freitag wegen der schnell sinkenden Zahl der Covid-19-Kranken eineinhalb Monate nach der Öffnung wieder geschlossen. Nach Angaben der Behörden wurden im Ifema, wo im vergangenen Dezember noch der UN-Klimagipfel getagt hatte, mehr als 4000 Patienten behandelt. Lediglich 17 Kranke konnten im Ifema nicht gerettet werden.

Kanton Freiburg nimmt Unterricht schrittweise auf

Im Kanton Freiburg nimmt die Volksschule ab 11. Mai den Präsenzunterricht schrittweise wieder auf. Die Kindergärteler und Schulkinder bis zwölf Jahre werden in den ersten beiden Wochen in Halbklassen unterrichtet.

Sie sollen sich langsam an den Schulbetrieb und an die Hygienemassnahmen in der Schule gewöhnen können, wie die kantonale Erziehungsdirektion am Freitag mitteilte.

So funktioniert die Tracing-App

An einer Medienkonferenz in Bern erklärte Epidemiologe Marcel Salathé die Funktionsweise der geplanten Contact-Tracing-App, die derzeit entwickelt wird.

(Video: Keystone-SDA)

Deutsche Touristen sitzen auf den Malediven fest

Knapp Tausend Touristen, darunter auch mehrere Deutsche, sind immer noch auf den Malediven gestrandet. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der Tourismusbehörde des Inselstaates. Rund 180 dieser Urlauber hätten zeitweise am Flughafen ausgeharrt und auf Flüge Richtung Heimat gehofft. Da es zurzeit aber nur Evakuierungsflüge gebe, hätten sie maledivische Behörden in einem Hotel untergebracht – kostenlos. «Es wäre schlecht für unser Image, wenn wir sie hätten rumsitzen lassen», sagte der Direktor der Tourismusbehörde, Mohamed Hassan. In das Hotel hätten sie auch einige Touristen gebracht, die sich teure Hotels inzwischen nicht mehr leisten könnten

Conte kündet Lockerungen an

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat mehr Lockerungen der strengen Ausgangsbeschränkungen in Aussicht gestellt. «Ich bin sicher, dass sich bei Einhaltung der Regeln die Ansteckungskurve in einigen Gebieten erheblich verlangsamen wird», erklärte er am Freitag auf Facebook. Sollte dies so eintreten, könnten auch Geschäfte wie Friseure oder Kosmetiksalons wieder früher als geplant öffnen.

Italien lockert ab Montag nach fast zwei Monaten die strikten Ausgangssperren. Dann dürfen rund 60 Millionen Menschen wieder zum Sport oder Spazierengehen nach draussen. Auch fahren Industrie und Bauwirtschaft langsam wieder ihre Produktion hoch. Vier Millionen Menschen könnten am Montag wieder zur Arbeit, so Conte.

Mehr als 161’500 Corona-Nachweise in Deutschland - 6500 Tote

In Deutschland sind bis Freitagnachmittag mehr als 161’500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 160’000 Infektionen). Mindestens 6556 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 6’362). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

 

Mehr als 161’500 Corona-Nachweise in Deutschland – 6500 Tote

Grosser Preis von Ungarn ohne Zuschauer

Die Formel 1 muss auch am 2. August beim Grossen Preis von Ungarn vor den Toren der Hauptstadt Budapest auf Zuschauer verzichten, wie die Veranstalter bekannt gaben. Zuvor hatte der ungarische Kanzleramtsminister Gergely Gulyas erklärt, dass im Land bis zum 15. August keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern stattfinden dürfen.

Der Grosse Preis von Ungarn findet ohne Zusachuer statt. (Bild: Keystone)

Die Formel 1 strebt derzeit trotz der Schwierigkeiten durch die Coronavirus-Krise einen Saisonstart am 5. Juli im österreichischen Spielberg an. Die ersten zehn Saisonrennen hatten verschoben oder abgesagt werden müssen. Die Wunschvorstellung der Verantwortlichen ist ein Kalender mit 15 bis 18 Grands Prix. Auch die Rennen in Österreich und im englischen Silverstone (19. Juli) müssten vor leeren Rängen gefahren werden.

Macron lobt franzöische Arbeiter

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat in der Corona-Krise die Berufstätigen im Land gelobt. «Die Nation behauptet sich dank der Arbeit, die heute gefeiert wird», sagte der 42-Jährige anlässlich des Mai-Feiertags. «Dieser 1. Mai 2020 gleicht keinem anderen», sagte der Staatschef in einem Video, das über soziale Netzwerke verbreitet wurde.

In Frankreich ist es eher ungewöhnlich, dass sich ein Präsident zum Tag der Arbeit äussert. Macron erinnerte daran, dass die traditionellen Mai-Demonstrationen wegen der strengen Ausgangsbeschränkungen ausfallen.

Mehr humanitäre Hilfe aus der Schweiz

Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK) verlangt vom Bundesrat, zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie die humanitäre Hilfe um 100 Millionen Franken aufzustocken. Damit rennt sie bei der Regierung offene Türen ein.

Aussenminister Ignazio Cassis hatte am Donnerstag angekündigt, dass der Bundesrat insgesamt 400 Millionen Franken für internationale Aktionen zur Verfügung stellen wolle. Damit soll auch die humanitäre Hilfe gestärkt werden. Zudem wurden laufende Programme angepasst. Der Bundesrat beantragt denn auch, die von der APK eingereichte Motion mit der Forderung anzunehmen.

Bundesrat unterstützt Reisebüros

Reisebüros und Reiseveranstalter sollen von einem längeren Zahlungsaufschub profitieren. Der Bundesrat empfiehlt eine entsprechende Motion. Mehr dazu lesen Sie

(Bild: Keystone) 
Bundesrat will keinen fixierten Nullprozentzins auf Jahre hinaus

Der Bundesrat will die Rückzahlungsfrist für die vom Bund verbürgten Kredite nicht von fünf auf acht Jahre verlängern. Er möchte auch nicht festschreiben, dass der Nullprozentzins auf Bürgschaften beibehalten wird. Entsprechende Vorstösse empfiehlt er zur Ablehnung.

Der Bundesrat will die Rückzahlungsfrist für die vom Bund verbürgten Kredite nicht von fünf auf acht Jahre verlängern. (Bild: Keystone)

Die Regierung hat am Freitag verschiedene von den Kommissionen verabschiedete Vorstösse für die ausserordentliche Session behandelt. Darunter sind Änderungsvorschläge für für die vom Bund verbürgten Kredite.

Nicht das ganze Parlament muss in Qurantäne

Bei möglichem Corona-Fall im Parlament gibt es keine Quarantäne für alle: Grundsätzlich sollen sich Kontaktpersonen von mit dem Coronavirus Infizierten in Quarantäne begeben. Das gilt laut dem Bund aber nur für «enge» Kontakte. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Verhaftungen in Istanbul

Kurz vor einer geplanten Mai-Demonstration in der türkischen Metropole Istanbul hat die Polizei mindestens 15 Teilnehmer festgenommen. Das bestätigte ein Mitglied einer grossen Dachorganisation linker Arbeitergewerkschaften, Disk, die den Marsch organisierte. Auch die Vorsitzende von Disk sowie die Chefs einiger im Verbund organisierten Gewerkschaften sind demnach unter den Inhaftierten. Oppositionspolitiker waren ebenfalls vor Ort.

In Istanbul wie in 30 weiteren Städten und Provinzen gilt wegen der Coronavirus-Krise seit Donnerstag um Mitternacht und noch bis Sonntagnacht eine weitgehende Ausgangssperre.

Queen reitet nicht aus, um Untertanen zu schonen

Wie verbringt die Queen eigentlich die Zeit in der Quarantäne? Wie «Blick» berichtet, unterhält sich Queen Elizabeth II mit Videochats mit ihrer Familie und News. Auf ihr liebstes Hobby, das Reiten, verzichtet sie. Während ihre Untertanen leiden, will die Königin nicht hoch zu Ross fotografiert werden. Mit Wellensittichen, die auch zum Royalen Haushalt mit vielen Angestellten zählen, verbringt sie ihre Zeit aber weiterhin.

 

Meldete sich via Videobotschaft bei ihren Untertanen: Queen Elizabeth II. In ihrer Quarantäne verzichtet sie auf das Reiten. (Bild: Keystone)

Bedingungen für slowakische Pflegerinnen und Pfleger erleichtert

Seit diesem Freitag ist für Tausende slowakische Pflegerinnen und Pfleger von Kranken und Älteren die Fahrt nach Hause leichter geworden. Sie müssen nach dem Grenzübertritt nicht mehr wie bisher für 14 Tage in eine staatliche Quarantäne-Einrichtung, sondern können direkt zu ihren Familien fahren, wie die staatliche Gesundheitsbehörde mitteilte. Dafür müssen sie allerdings einen negativen Test auf das neuartige Coronavirus nachweisen, der nicht älter als 96 Stunden sein darf.

Selina Gasparin bewacht Grenze

Selina Gasparin, erfolgreiche Schweizer Biathletin, ist neben ihrem sportlichen Engagement auch Grenzwächterin. Im Puschlav bewacht sie in der aktuellen Corona-Krise die Landesgrenze zu Italien. Keystone-SDA erzählt sie, wie sie die besondere Situation erlebt. Biathletin Selina Gasparin bewacht die Grenze.

(Video: Keystone-SDA)

Ryanair will wegen Corona-Krise bis zu 3000 Stellen streichen

Die irische Billigfluglinie Ryanair plant wegen der Corona-Krise den Abbau von bis zu 3000 Stellen bei den Piloten und dem Kabinenpersonal. Zudem sollen die meisten Flüge bis Ende Juni gestrichen werden.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, rechnet die Airline damit, dass sich die Kundenachfrage erst im Sommer 2022 erholen wird.

Tschechien zieht Lockerungs-Fahrplan vor

Die tschechische Regierung beschleunigt abermals ihren Lockerungs-Fahrplan für die Corona-Massnahmen. Vom 11. Mai an dürfen die Kulturinstitutionen des Landes wieder öffnen, wenn sie maximal 100 Menschen gleichzeitig einlassen.

In den Museen, Galerien, Theatern, Kinos und Konzertsälen müssen Mindestabstände zwischen den Besuchern eingehalten werden. «Die Zuschauer werden in jeder zweiten Reihe sitzen, zwischen ihnen muss ein Sitz freibleiben», sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech am Freitag in Prag.

Grünliberale sagen DV ab

Die Grünliberalen Schweiz sagen wegen der Coronavirus-Pandemie ihre Delegiertenversammlung vom 9. Mai ab. Dies teilte die Partei am Freitag mit.

Die Grünliberalen Schweiz werden an diesem Tag stattdessen eine Vorstandssitzung durchführen, wie es in der Mitteilung heisst. Dort werde man unter anderem die Durchführung einer digitalen Delegiertenversammlung vor den Sommerferien diskutieren.

1. Mai: «Lärmdemo» und Mini-Demonstrationen

(Video: Keystone-SDA)

Statt auf der Strasse demonstrieren die Zürcherinnen und Zürcher für einmal auf dem Balkon: Mit Pfannendeckeln machten sie Lärm und forderten so höhere Löhne für das Pflege- und Verkaufspersonal.

Die «Lärmdemo» auf den Balkonen und an den Fenstern fand pünktlich um 11 Uhr statt. Während fünf Minuten erschallte in einzelnen Quartieren ein Konzert aus Pfannendeckel-Lärm und Trillerpfeifen. Dazu aufgerufen hatte der Zürcher Gewerkschaftsbund.

Aber dennoch: Trotz Verbot haben sich in der Stadt Zürich am Freitagmittag bereits Aktivisten zu mehreren Mini-Demonstrationen versammelt. Die Stadtpolizei löste die Menschenansammlungen auf und führte Personenkontrollen durch. Verhaftet wurde bisher aber niemand.

(Video: Keystone-SDA)

Durchführung der Olma unklar

Die Durchführung der 78. Olma in St. Gallen vom 8. bis 18. Oktober ist ungewiss. Spätestens Anfang Juni will der Verwaltungsrat der Olma Messen entscheiden, ob die elftägige Messe stattfinden kann oder abgesagt werden muss.

Es wäre das erste Mal in der knapp 80-jährigen Geschichte der Olma, dass die Messe ausfallen würde, teilten die Olma Messen am Freitag mit. Die Olma zieht jeweils über 350’000 Besucherinnen und Besucher an und hat den Charakter eines Volksfestes. 2020 wäre Schaffhausen Gastkanton.

Ob die Olma 2020 stattfinden kann, ist noch nicht entschieden. (Bild: Keystone)
Zweite Welle «möglich»

Viele Forscher sprechen seit Tagen von der Gefahr einer zweiten Corona-Welle. Matthias Egger, Präsident der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes, hält eine solche für «prinzipiell möglich», da viele Personen die Krankheit noch nicht durchgemacht hätten.

(Video: Keystone-SDA)

Wenn sich die Bevölkerung weiterhin an die Abstands- und Hygienemassnahmen halte, dann könne eine zweite Welle verhindert werden, sagte Egger. Auch der Delegierte des Bundes für Covid-19, Daniel Koch, appellierte erneut an die Disziplin: «Epidemien entstehen durch das Verhalten der Leute, nicht durch das Virus an sich.»

Omega European Masters in Crans-Montana fällt ins Wasser

Das Omega European Masters der Golfprofis in Crans-Montana, das vormalige Swiss Open, kann heuer erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg nicht stattfinden. Das vorderhand bis Ende August geltende Verbot von Grossanlässen in der Schweiz führt zur Absage.

In diesem Jahr kann das Omega European Masters nicht stattinden in Crans Montana. (Bild: Keystone)

Das Turnier, das erstmals 1939 ausgetragen wurden, stand für die Zeit vom 27. bis zum 30. August im Kalender. Es wäre die letzte Woche gewesen, in der die bundesrätliche Verfügung während der Coronavirus-Krise noch gilt.

Amerikaner protestieren in Michigan gegen Corona-Massnahmen

Während einer Demonstration gegen Corona-Massnahmen im US-Bundesstaat Michigan sind bewaffnete Protestierer am Donnerstag ins Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Lansing eingedrungen. Mehrere Hundert Menschen versammelten sich US-Medien zufolge im Eingangsbereich des Amtssitzes der Gouverneurin Gretchen Whitmer.

Zum Teil bewaffnet und Plakate sowie Fahnen schwenkend forderten sie das Ende des Notstandes im Bundesstaat. «Direkt über mir schreien uns Männer mit Waffen an», schilderte die anwesende Senatorin Dayna Polehanki die Situation in einem Tweet. Abgeordnete waren am Donnerstag zu einer Parlamentssitzung in dem Gebäude zusammengekommen, die Gouverneurin war nach Angaben ihres Büros jedoch nicht im Haus.

Teilweise bewaffnet demonstrieren Amerikaner gegen die Corona-Massnahmen in Michigan. (Bild: Keystone)
Welche Rolle spielen Kinder bei der Corona-Übertragung?

Die Rolle von Kindern und Jugendlichen bei der Übertragung des Coronavirus bleibt höchst unsicher. Das steht in einer am Freitag publizierten Untersuchung. Details zum Thema gibt es hier.

Kein Masken-Enpass mehr in der Schweiz

Die Armeeapotheke hat bis Ende April 35 Millionen Masken ausgeliefert. Davon gingen 13 Millionen in den Detailhandel, 22 Millionen an die Kantone. Alles zum Thema erfahrne Sie hier.

Es gibt keinen Masken-Engpass mehr in der Schweiz, teilt der Bund am Freitag mit. (Bild: Keystone)
Tracing App sorgt für Diskussionen

Für den Einsatz einer Contact-Tracing-App braucht es eine gesetzliche Grundlage. Das verlangen die Staatspolitischen Kommissionen von National- und Ständerat (Details erfahren Sie hier.)

Die Tracing-App bildet ein wichtiges technisches Mittel für die Behörden.Bald werden in der ganzen Schweiz wieder alle Infizierten und ihre Kontaktpersonen aufgespürt. Diese sollen dann zehn Tage in Quarantäne. (Mehr Informationen gibt es hier.)

Die Contact-Tracing-App des Bundes sorgt für Diskussionen. (Bild: Keystone)

Die Eigenschaft des neuen Coronavirus, Infizierte schon ansteckend zu machen bevor sie Symptome hätten, mache ein schnelles Aufspüren der Kontakte wichtig. Das sagte der Epidemiologe Marcel Salathé am Freitag in Bern vor den Medien. Lösungen, über Handy-Apps Kontakte aufzuspüren, gebe es schon in asiatischen Ländern, doch entsprächen sie nicht den hiesigen Vorstellungen von Privatsphäre, sagte er. Deshalb hätten sich Forschende zusammengetan, um eine Lösung zu suchen, die mit dem hiesigen Verständnis von Privatsphäre vereinbar sei. (Alles zum Thema finden Sie hier.)

Einkaufsmanager-Index bricht ein

Die Geschäftslage von kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) in der Schweiz hat sich im April wegen der Corona-Pandemie stark verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanager-Index (KMU PMI von Raiffeisen) ist auf 30,6 von zuvor 41,4 Punkten eingebrochen.

Ein Wert von unter 50 Punkten bedeutet, dass die Wirtschaft oder der Sektor schrumpft.

Der Mitte März beschlossene Lockdown der Schweizer Wirtschaft habe zunächst insbesondere personenbezogene Dienstleistungsunternehmen hart getroffen, so die Ökonomen der Genossenschaftsbank in einer Mitteilung vom Freitag. Für das verarbeitende Gewerbe habe es derweil kein generelles Betriebsverbot gegeben.

Bundesrat lehnt Nothilfe für Medien ab
Der Bundesrat will Schweizer Medien in der Corona-Krise nicht finanziell unterstützen. (Bild: Keystone)

Der Bundesrat will den Schweizer Medien keine Nothilfe gewähren. Er lehnt Motionen der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) ab, die dies fordern.

Die KVF von National- und Ständerat verlangen, dass die Medien in Form von Gratiszustellung von Zeitungen und kostenlosen Agenturmeldungen unterstützt werden. Es soll sich um eine Übergangslösung handeln, bis das vom Bundesrat vorgeschlagene Massnahmenpaket zugunsten der Medien in Kraft tritt.

Darauf verweist die Regierung in ihrer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Diese Massnahmen seien auf eine langfristige Verbesserung der Rahmenbedingungen ausgerichtet. Sie seien aber eine Antwort auf die strukturelle Krise, in der die Medien steckten und damit zielführender und nachhaltiger als Sofortmassnahmen. Mehr Informationen gibt es hier.

Aufenthaltsverbot in Kopenhagen aufgehoben

Die Polizei in Kopenhagen lässt ein vorübergehend erlassenes Aufenthaltsverbot für eine beliebte Gegend in der dänischen Hauptstadt auslaufen. Die Massnahme für die Zone am Wasserufer im Stadtteil Islands Brygge werde über den Freitag hinaus vorerst nicht verlängert, teilte die Kopenhagener Polizei am Morgen mit.

Stattdessen wolle man die Bürger der Stadt auf andere Weise dazu bringen, im Kampf gegen das Coronavirus Abstand zu halten und sich nicht mit mehr als zehn Personen am selben Ort aufzuhalten: Dazu sollen unter anderem Areale mit einer Grösse von gut 40 Quadratmetern markiert werden, in denen sich jeweils maximal zehn Menschen befinden dürfen.

In Dänemark folgen weitre Lockerungen. (Bild: Keystone)
Freikirchen haben Schutzprojekt erarbeitet

Der Verband freikirchen.ch (VFG) hat dem Bundesrat eine Strategie für die Lockerung der Massnahmen in den Kirchen unterbreitet. Nach der Medienorientierung des Bundesrats vom 29. April sei eine Lösung für die Kirchen nach wie vor offen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Bund informiert über neuste Corona-Entwicklungen

Am Freitagnachmittag informieren die Behörden aus Bern zu den neusten Corona-Entwicklungen. Telebasel zeigt die Medienkonferenz im TV und online Live-Stream. Diesen können Sie hier verfolgen.

119 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 119 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, weniger als am Vortag. Am Donnerstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 179 zusätzliche Fälle gemeldet, am Mittwoch deren 143.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Freitag 29’705 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitagmittag 1748.

Unia fordert nationalen Corona-Überbrückungsfonds

Zu viele Arbeitnehmer fallen in der Krise durch das soziale Sicherheitsnetz. Das findet die Gewerkschaft Unia und fordert für sie einen Überbrückungsfonds. Mehr dazu gibt es hier.

Parlament sagt Ja zu Armeeeinsatz

Zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie hat die Armee fast 5000 Armeeangehörige aufgeboten. Der Einsatz hat im Parlament grossen Rückhalt. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SiK) stimmte ihm ohne Gegenstimme zu. Mehr dazu lesen Sie hier.

Das Parlament hat den Einsatz der Schweizer Armee in der Corona-Pandemie gutgeheissen. (Bild: Keystone)
Auch 2021 keine Eishockey-WM in der Schweiz

Die Eishockey-WM wird auch 2021 nicht in der Schweiz stattfinden. Swiss Ice Hockey verzichtet auf einen Antrag beim internationalen Verband IIHF für eine Neuansetzung im kommenden Jahr. Die WM, die am kommenden Freitag in Zürich und Lausanne hätte beginnen sollen, musste wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Alle Hintergrundinformationen gibt es hier.

Es ist aus für die Schweizer Eishockey-WM: Swiss Ice Hockey verzichtet auf einen Antrag beim internationalen Verband IIHF für eine Neuansetzung im kommenden Jahr. (Bild: Keystone)

Japans Kaiser in Sorge

Auch Japans Kaiser Naruhito ist besorgt über die andauernde Corona-Pandemie. Auf dem Weg in seinen Palast grüsste der 60-jährige Monarch am Freitag, dem 1. Jahrestag seiner Thronbesteigung, einzelne Passanten von seiner Limousine aus, wobei er dabei eine Schutzmaske trug. Die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit sei eine «grosse Herausforderung» für die Menschheit, wurde der Kaiser von der Nachrichtenagentur Kyodo nach einer Besprechung mit einem Regierungsberater zitiert.

Japans Kaiser Naruhito spricht im Zusammenhang mit der Corona-Krise über «grosse Herausforderung». (Bild: Keystone)
Lyon plant Einspruch gegen den Abbruch der Ligue 1

Der frühere Serienmeister Lyon prüft einen Einspruch gegen den Abbruch der Ligue 1. Zudem behalte sich der Verein vor, Schadenersatz für erwartete Verluste in Höhe von «mehreren zehn Millionen Euro» zu fordern, teilte Lyon mit.

Lyon ist als Tabellen-7. einer der grossen Verlierer des Saisonabbruchs, wäre erstmals seit über 20 Jahren nicht im Europacup vertreten. Die damit verbundenen finanziellen Einbussen will der Klub nicht hinnehmen und verwies auf «fehlende Chancengleichheit». Weitere Informationen finden Sie hier.

Chinesische Mauer wieder offen

Nach drei Monaten öffnet die Grosse Mauer in China wieder für Besucherinnen und Besucher. (Bild: Keystone)

Mehr als drei Monate nach der Schliessung wegen des Ausbruchs des neuen Coronavirus in China sind der Kaiserpalast in Peking und die Grosse Mauer wieder für Besucher geöffnet worden. Auch Parks und Museen öffneten am Freitag ihre Tore. Eintrittskarten mussten über das Internet bestellt werden. Die Zahl der Besucher wurde stark begrenzt. Der auch Verbotene Stadt genannte Kaiserpalast lässt nur 5000 Besucher täglich zu – früher waren 80’000 erlaubt. Städtische Parks erlauben nur 30 Prozent der üblichen Besucherzahlen.

Weitere Lockerungen in Europa
Die Franzosen dürfen im Mai wieder Velo fahren. (Bild: Keystone)

Alles neu macht der Mai, auch in der aktuellen Corona-Krise. Eine Reihe von europäischen Ländern lockert dieser Tage die bisher geltenden Beschränkungen. So dürfen die Spanier wieder spazieren gehen oder die Franzosen wieder Velo fahren. Einen Überblick und Details zu den Lockerungen finden Sie hier.

Botschafter sehen Schweiz und EU als Schicksalsgemeinschaft

Die Corona-Krise hat die Schweiz und die EU-Mitgliedstaaten zusammengerückt. In der ersten Phase der Krise hat jeder Staat notfallmässig eigene Massnahmen ergriffen. Im weiteren Verlauf haben die Schweiz, Deutschland und Frankreich sich dann solidarisch unterstützt.

Das schreiben der deutsche Botschafter Norbert Riedel und der französische Botschafter Frédéric Journès in einem Gastbeitrag, den die beiden Tageszeitungen «Tages-Anzeiger» und «Le Temps» am Freitag veröffentlicht haben. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Boris Becker warnt vor tiefgreifenden Tennis-Krise
Sieht eine drohende Krise in der Tenniswelt: Boris Becker. (Bild: Keystone)

Boris Becker hat vor einer tiefgreifenden Krise wegen der Corona-Pandemie im Tennissport gewarnt und eine schnelle Lösung eingefordert. Der Deutsche unterstützt den Vorschlag von Roger Federer, den Männerverband ATP und den Frauenverbands WTA zu fusionieren.

«Roger Federer hat mit seiner grossartigen Idee, sich zusammenzuschliessen, den Ball ins Rollen gebracht.2 Dies spricht für seine Intelligenz und auch dafür, dass er sich wirklich um das Spiel kümmert», sagte Becker in einem Interview auf laureus.com. Eine Vereinigung wäre für den sechsfachen Gewinner von Grand-Slam-Turnieren «ein Schritt in die richtige Richtung. Der Tennissport war immer fortschrittlich, wenn es darum geht, mit der Zeit zu gehen, mit gleichen Rechten.»

Berset: Solidarität soll nach Corona-Krise nicht verloren gehen

SP-Bundesrat Alain Berset hat sich am Morgen des 1. Mai über Twitter an die Bevölkerung gewandt: «Ich wünsche mir, dass die Erkenntnis über den Wert der Arbeit und der Solidarität nicht wieder verloren geht, wenn diese Krise dereinst überstanden ist», schrieb er.

«Diese Krise zeigt, was unsere Schweiz am Laufen hält: starke Institutionen mit Menschen, die jeden Tag ihre Arbeit machen und viel Solidarität zeigen», teilte der Innenminister über den Kurznachrichtendienst mit. Jeder Tag sei ein Tag der Arbeit. Er wünsche allen einen schönen 1. Mai.

Japan erwägt Verlängerung des Notstands

Japan erwägt trotz sinkender Neuinfektionen mit dem Coronavirus eine Verlängerung des Notstands. Ein Expertengremium der Regierung halte die gegenwärtigen Massnahmen zur Eindämmung des Erregers bis auf weiteres für weiter notwendig, sagte der japanische Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, Yasutoshi Nishimura, am Freitag.

Der vor zwei Wochen über das ganze Land verhängte Notstand dauert zunächst bis zum Ende der «Goldenen Woche»-Feiertage am 6. Mai, doch erwägt die Regierung laut des japanischen Fernsehsenders NHK eine Verlängerung um rund einen Monat. Der Notstand in Japan bedeutet keine Ausgangssperren wie in Europa. Die Bürger des Landes sind lediglich aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

In Japan herrscht derzeit der Notstand. DIeser wird möglicherweise verlängert. Für die Bevölkerung treten unter anderem Pinguine aus den Zoos vor Kameras aus. (Bild: Keystone)
Nächste NHL-Saison könnte später starten

NHL-Boss Gary Bettman würde die kommende Saison bis zu zwei Monate später starten lassen, um die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit beenden zu können. «Wenn wir im November oder Dezember starten müssen, ist das etwas, was in Erwägung gezogen wird», sagte Bettman in einem Interview.

Die Saison ist seit dem 13. März unterbrochen. Am Mittwoch hatte die Liga in einer gemeinsamen Erklärung mit der Spielergewerkschaft davon gesprochen, demnächst in eine sogenannte Phase zwei eintreten zu können und die Trainingszentren für Kleingruppen wieder zu öffnen. Als erhofften Zeitpunkt dafür war von Mitte oder Ende Mai die Rede.

P.K. Subban, Spieler bei den New Jersey Devils und Freund von Ski-Star Lindsey Vonn übt derweil im Trockenen – das aber nicht ohne Hindernisse, wie er in einem Video zeigt:

Trump lässt Masken-Frage offen

US-Präsident Donald Trump lässt offen, ob er bei einer anstehenden Inlandsreise eine Schutzmaske tragen wird oder nicht – trotz der offiziell geltenden Empfehlung, dies zu tun. Trump hatte das Weisse Haus wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen so gut wie nicht verlassen. In der kommenden Woche plant er nun einen Besuch im US-Bundesstaat Arizona.

Lässt offen, ob er eine Maske trägt, wenn er reist: US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

Auf die Frage, ob er dort eine Atemschutzmaske tragen werde, sagte der Präsident am Donnerstagabend in Washington, dies hänge von den Bedingungen bei dem Besuch ab. «Ich habe kein Problem damit, eine Maske zu tragen.» Es stelle sich aber die Frage, ob dies sinnvoll sei, wenn er etwa eine Rede halte. Mehr zum Thema gibt es hier.

US-Immunologe Fauci rechnet frühstens im Januar mit Impfstoff
Im Idealfall gibt es im Januar einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, sagt US-Regierungberater und Immunologe Anthony Fauci. (Bild: Keystone)

Der prominente US-Regierungberater und Immunologe Anthony Fauci rechnet im Idealfall im Januar mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus – schneller als zu Beginn der Krise von ihm selbst angenommen. «Ich kann das aber nicht garantieren», schränkte Fauci am Donnerstagabend (Ortszeit) im US-Sender CNN ein. Es gebe zahlreiche Unsicherheitsfaktoren, die einen Impfstoff verzögern könnten. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor bestätigt, dass es eine «Operation Warp-Geschwindigkeit» seiner Regierung gebe, die eine beschleunigte Entwicklung eines Impfstoffes zum Ziel habe.

Dem Schweizer Tourismus droht eine Konkurswelle
Dem Schweizer Tourismus droht eine Konkurswelle: 3200 Betriebe der Hotellerie und Gastronomie sind bedroht. (Bild: Keystone)

Der Schweizer Gastronomie und Hotellerie droht eine Konkurswelle. Dies zeigt eine Branchen-Umfrage der Hochschule Siders im Auftrag von Hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus und weiteren Branchenorganisationen unter dem Dach des Schweizer Tourismus-Verbands (STV). Die Ergebnisse seien «besorgniserregend», wie der Verband mitteilt: «Eine Konkurswahrschein­lichkeit von rund 24 Prozent in der Hotellerie und gar 28 Prozent in der Gastronomie  ist zu befürchten, was bedeutet, dass insgesamt 3’200 Betriebe bedroht sind.»

Die Auslastung der Hotellerie sinke im Monat Mai auf gerade noch 9 Prozent. Die umfassenden Resultate werden am heutigen Freitag veröffentlicht. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Lazarettschiff «USNS Comfort» dockt in New York ab

Das in der Corona-Krise zur Entlastung der Krankenhäuser nach New York entsandte Lazarettschiff «USNS Comfort» hat den Hafen der Millionenmetropole wieder verlassen. Zahlreiche Fahrzeuge und Boote von Polizei und Feuerwehr verabschiedeten das Schiff am Donnerstag, wie Lokalmedien berichteten. Die «USNS Comfort» soll nun in ihren Heimathafen in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia zurückkehren und sich auf den nächsten Einsatz vorbereiten.

Beyoncé und Megan Thee Stallion spenden Erlös für «Savage»-Remix

Im Kampf gegen das Coronavirus haben sich die Pop-Ikone Beyoncé und die Rapperin Megan Thee Stallion zusammengetan. Die beiden Stars veröffentlichten überraschend eine Remix-Version von Megan Thee Stallions Hit «Savage».

(Video: Youtube, Megan Thee Stallion)

Der gesamte Erlös soll an eine Tafel in Houston gehen – der Heimatstadt beider Sängerinnen. Der Bürgermeister von Houston, Sylvester Turner, dankte den beiden Künstlerinnen für ihre Grosszügigkeit. Die Stadt werde ihren berühmten Töchtern bald auf ihre eigene Art die Ehre erweisen, kündigte er an.

Maillard: «Ungerechte Situation» in der Corona-Krise

Die Corona-Krise trifft laut Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), die Schwächsten am härtesten. Bei den Werktätigen mit den tiefsten Löhnen seien heute fast 50 Prozent in Kurzarbeit. Deren Löhne würden weiter sinken.

Bei den höchsten Löhnen seien nur 5 Prozent von Kurzarbeit betroffen, sagte Maillard in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. Das sei eine komplett ungerechte Situation.

Um die Lage für die Schwächeren in der Gesellschaft zu verbessern, könnte der Hebel bei den hohen Krankenkassenprämien angesetzt werden. Sollten diese Prämien mit einem Konjunkturprogramm gesenkt werden können, so sei der SGB offen für Diskussionen.

«Die Corona-Krise trifft die Schwächsten am härtesten», sagt Pierre-Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) anlässlich des Tags der Arbeit. (Bild: Keystone)
US-Börsen stecken tief in der Corona-Krise

Die anhaltende Entlassungswelle in den USA drückt die Kurse an den US-Börsen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones ging am Donnerstag 1,2 Prozent tiefer bei 24’346 Punkten aus dem Handel.

Die Corona-Krise setzt auch den US-Börsen zu. (Bild: Keystone)

Der breit gefasste S&P 500 büsste 0,9 Prozent auf 2912 Zähler ein. Dank der billionenschweren Hilfspakete der Regierung und der Notenbank Fed verzeichneten beide Indizes aber den grössten Monatsgewinn seit gut 33 Jahren.

Der technologielastige Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 8889 Punkte nach. Der Monat April bescherte dem Technologieindex den höchsten Monatsgewinn seit fast 20 Jahren.

Trump behauptet Coronavirus sei aus chinesischem Labor
Behauptet, das Coronavirus stamme aus einem chinesischen Labor: US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass die Corona-Pandemie ihren Ursprung in einem chinesischen Forschungslabor genommen haben könnte. Auf die Frage eines Journalisten, ob er Informationen darüber habe, die ihm ein «hohes Mass an Zuversicht» in dieser Hinsicht gäben, sagte Trump am Donnerstagabend im Weissen Haus gleich zwei Mal: «Ja, habe ich.»

Der US-Präsident bezog sich auf das Institut für Virologie in der chinesischen Stadt Wuhan, in der Ende vergangenen Jahres die ersten Fälle bekannt geworden waren. Alle Hintergründe dazu gibt es hier.

Queen + Adam Lambert veröffentlichen neue Version von «We are the Champions»

Die Corona-Krise ruft zahlreiche Musiker auf den Plan, die ihre Solidarität zeigen. Mit einer neuen Version von «We are the Champions» bedanken sich Queen + Adam Lambert bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsbereich. Der Text haben sie dabei auf «You are the Champions» geändert – und die neue Version gemäss den Regeln zum Social Distancing via Handy in London, Cornwall und Los Angeles aufgenommen.

(Video: Youtube, Queen Official)

Erstmals seit 130 Jahren keine 1. Mai-Kundgebungen
Erstmals seit 130 Jahren finden in der Schweiz am 1. Mai keine öffentlichen Kundgebungen zum Tag der Arbeit statt. Sie werden in die sozialen Medien verlegt. (Bild: Keystone)

Erstmals in der Geschichte der organisierten Schweizer Arbeiterschaft und damit seit 130 Jahren gibt es zum Tag der Arbeit am 1. Mai keine Kundgebungen. Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verlegen Gewerkschaften und SP die Anlässe ins Internet.

Über die sozialen Medien meldet sich auch SP-Bundesrat und Innenminister Alain Berset zu Wort. Wie bei seinem Sekretariat zu vernehmen war, wird er eine 1. Mai-Botschaft ans Volk richten.

SP-Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga besuchte bereits am Vortag in Neuenburg ein Altersheim. Dort sprach sie mit den Angestellten über deren Arbeitsbedingungen, wie ihr Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mitteilte. Weiter auf dem Programm standen Gespräche mit einer Delegation des Staatsrates sowie Vertretern der Gewerkschaften. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Lockdown in merheren Städten Brasiliens

Angesichts steigender Infektionszahlen hat ein Richter in Brasilien erstmals den Lockdown für mehrere Städte angeordnet. In São Luís, der Hauptstadt des nördlichen Bundesstaates Maranhão, und drei weiteren Städten in der Umgebung werden demnach von 5. Mai an für zehn Tage alle nicht-essenziellen Aktivitäten ausgesetzt, wie aus einer Erklärung der Justiz von São Luís am Donnerstag hervorging.

In Braslien verhängen die Behörden in mehreren Städten einen Lockdown. (Bild: Keystone)

Den Staatsanwälten zufolge, die den Antrag gestellt hatten, war die Massnahme notwendig, weil alle 112 öffentlichen Intensivbetten für Covid-19-Patienten belegt sind. In einem Interview des Portals «G1» begründete der Richter Douglas de Melo Martins die Entscheidung damit, dass «die Leute Spass machen und andere sterben».

Dreitägiges Ausgehverbot beginnt in 31 Städten

In 31 türkischen Städten und Provinzen gilt seit Mitternacht (23.00 Uhr MESZ) wegen der Corona-Pandemie für drei Tage eine weitere weitgehende Ausgangssperre übers Wochenende. Wegen des Mai-Feiertags am Freitag beginnt sie diesmal am Donnerstag um Mitternacht. Aufgehoben wird sie Sonntagnacht. Betroffen sind unter anderem die grösste Stadt der Türkei, Istanbul, sowie die Hauptstadt Ankara.

(Bild: Keystone)

Am Freitag sind bis 14.00 Uhr Ortszeit die Supermärkte noch geöffnet. Über das Wochenende dürfen dann Bäckereien Brot ausfahren und in den Wohnvierteln am Lastwagen verkaufen. Ausserdem bleiben Kliniken, Apotheken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister offen. Für die meisten Menschen unter 20 Jahre, chronisch Kranke sowie alle Menschen über 65 galten schon vorher Ausgehverbote.

Guterres für gemeinsame Strategie in Corona-Krise

UN-Generalsekretär António Guterres hat sich für eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen das Coronavirus ausgesprochen. «Wir erleben heute eine Dysfunktionalität in den internationalen Beziehungen durch die Tatsache, dass die grössten Mächte gegeneinander antreten», sagte Guterres am Donnerstagabend in den ARD-«Tagesthemen».



Gegen das Virus zu kämpfen setze indes voraus, dass «wir eine geeinte Führung haben, eine wirkungsvolle Koordinierung für die Strategien der einzelnen Länder, damit sie sich zusammenfinden, statt dass jedes Land im Alleingang vorgeht». Dadurch sei inzwischen eine Lage entstanden, «von dem das Virus profitiert».

Portugals Liga darf am 30. Mai wieder starten

Die portugiesische Fussball-Liga darf ab dem 30. Mai nach der Coronavirus-Pause den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Antonio Costa am Donnerstag mit. Die Gesundheitsministerien müssten aber ihre Zustimmung zu den Hygienestandards in den Stadien geben.

(Bild: Keystone)

Die portugiesische Liga war wegen der Pandemie im März nach der 24. von 34 Runden unterbrochen worden. Der FC Porto führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor Benfica Lissabon mit Haris Seferovic an.

Einige Strände in Kalifornien werden wegen Coronavirus geschlossen

In Kalifornien werden einige Strände geschlossen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom kündigte am Donnerstag vorübergehende Schliessungen im südkalifornischen Bezirk Orange County an. Dort hatten am vorigen Wochenende etwa in Newport Beach Tausende Menschen die Strände besucht. Dies seien verstörende Bilder gewesen, sagte Newsom. Die Auflagen seien vorübergehend und würden nur in Orange County gelten, betonte der Gouverneur. In anderen Teilen des Westküstenstaates hätten sich die Bewohner an die bestehenden Auflagen gehalten.

In Kalifornien werden einige Strände geschlossen. (Bild: Keystone)
Portugal startet am Montag «vorsichtigen» Lockdown-Ausstieg

Nach Ende des sechswöchigen Ausnahmezustands zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in Portugal am Montag erstmals wieder zahlreiche Läden öffnen dürfen. Ministerpräsident António Costa gab am Donnerstagabend einen detaillierten Drei-Phasen-Plan zum «schrittweisen und vorsichtigen» Ausstieg aus dem Lockdown bekannt.

(Bild: Keystone)

«Das bedeutet aber keineswegs, dass die Pandemie vorbei ist, dass es keine Risiken mehr gibt und dass wir zu jener Normalität zurückkehren werden, die es vor dieser Krise gab», warnte der sozialistische Regierungschef. Costa appellierte an jeden Einzelnen, weiterhin Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen.

Kein Mannschaftstraining in Österreich vor Mitte Mai

Die österreichischen Bundesliga-Klubs dürfen nicht vor dem 15. Mai ins volle Mannschaftstraining zurückkehren. Das gab die Liga nach einem Gesprächstermin mit Vertretern der Ministerien für Gesundheit und Sport bekannt. Ein Abschluss der seit Mitte März wegen der Coronakrise unterbrochenen Saison bis Ende Juni sei damit unmöglich, erklärte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.

(Bild: Keystone)

Das vorgelegte Konzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes ohne Zuschauer sei gemäss der Liga von den Ministerien zwar grundsätzlich als gut durchdacht bewertet worden. Es müsse aber in einigen Punkten überarbeitet werden. So müsse im Falle eines positiven Tests laut Vorgabe des Gesundheitsministeriums etwa nicht nur die positiv getestete Person in Quarantäne, sondern auch deren Kontaktpersonen.

Corona-Regeln in Deutschland werden leicht gelockert

Bund und Länder haben sich auf vorsichtige Lockerungen der Corona- Schutzmassnahmen geeinigt. Sie betreffen unter anderem Spielplätze und Gotteshäuser.

(Bild: Keystone)
Russischer Regierungschef Mischustin mit Coronavirus infiziert

Der russische Regierungschef Michail Mischustin ist mit dem Coronavirus infiziert. Er begebe sich darum in Selbstisolation, sagte der 54-Jährige am Donnerstag.



Schwimm-EM auf 2021 verschoben

Der ungarische Schwimmverband hat die in diesem August geplante Schwimm-Europameisterschaften in Budapest wegen der Corona-Pandemie ein weiteres Mal verschoben.

(Symbolbild: Keystone)

Über einen Termin im Jahr 2021 werde der europäische Verband bei seinem Kongress im November entscheiden, hiess es vom ungarischen Schwimmverband. Ungarn hatte die ursprünglich vom 11. bis zum 24. Mai geplante EM zunächst auf August verschoben.

Trump verspricht alles Menschenmögliche für Corona-Impfung zu tun

«Was auch immer das Maximum ist, was auch immer man nach menschlichem Ermessen tun kann, das werden wir haben. Und wir hoffen, dass wir einen guten Impfstoff haben werden.»



(Das sagte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag im Weissen Haus auf die Frage eines Journalisten, ob ein Ziel der Regierung, bis zum Jahresende 300 Millionen Dosen eines Coronavirus-Impfstoffs zu haben, nicht übertrieben optimistisch sei.)

Radfahren als Sport für Erwachsene erlaubt

Erwachsene Franzosen dürfen für ihre sportliche Betätigung während der strengen Coronavirus-Ausgangsbeschränkungen auch mit dem Fahrrad fahren. Das entschied das oberste Verwaltungsgericht des Landes am Donnerstag. Das Ministerium für Sport und lokale Behörden hatten demnach zuvor wiederholt betont, dass Erwachsene zwar spazieren oder joggen dürften, Radfahren aber nur Kindern erlaubt sei.

(Bild: Keystone)

In dem Notstandsgesetz, auf dem die Ausgangsbeschränkungen in Frankreich beruhen, sei das aber nicht genau festgelegt, erklärte das Gericht. Es wies die Regierung an, binnen 24 Stunden die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass Fahrradfahren als Sport erlaubt sei.

Zwei Drittel der Briten halten Reaktion der Regierung für zu langsam

Zwei Drittel der Briten glauben, dass die Regierung in London mit der Einführung von Kontaktbeschränkungen in dem Land zu lange gewartet hat. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos Mori hervor, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Demnach glauben inzwischen 66 Prozent der Briten, dass die Regierung zu lange gezögert hat. Bei einer Erhebung vor zwei Wochen hatte der Anteil noch bei 57 Prozent gelegen. Befragt wurden zwischen dem 24. und 27. April etwa 1000 erwachsene Briten.

(Bild: Keystone)

Grossbritannien ist inzwischen das Land mit den zweitmeisten Todesfällen durch das Coronavirus in Europa. Erst am Mittwoch war die Zahl dramatisch nach oben korrigiert worden, weil bislang die Sterbefälle in Pflegeheimen und Privathaushalten nicht mitgezählt worden waren.

Reitkurse und Trainings ab 11. Mai wieder möglich

Reitschulen können ab dem 11. Mai unter Einhaltung von Schutzmassnahmen wieder Reitunterricht und Trainings anbieten. Das Bundesamt für Sport hat das Schutzkonzept des Schweizerischen Verbands für Pferdesport (SVPS) und des entsprechenden Branchenverbands gutgeheissen.

Die Verbände haben ein zweiseitiges Merkblatt mit den Schutzmassnahmen publiziert. Die Anlagebetreiber könnten dieses übernehmen, müssten es aber bei Bedarf anpassen, wie der SVPS am Donnerstag mitteilte.

(Bild: Keystone)

In seinem Schreiben macht der SVPS darauf aufmerksam, dass die Behörden eine Sportaktivität verbieten oder eine Anlage schliessen könnten, wenn ein Schutzkonzept auf einem Betrieb nicht oder nur teilweise umgesetzt werde.

Sportarten mit Körperkontakt sind im Reitsport etwa die Disziplinen Voltige Pas de Deux und Voltige Gruppen. Bei diesen seien nur Einzeltrainings möglich, schreibt der SVPS.

Laborunfall? US-Geheimdienste wollen Corona-Ursprung untersuchen

Die US-Geheimdienste untersuchen, ob die Coronavirus-Pandemie in China durch Kontakt von Menschen mit infizierten Tieren oder durch einen Unfall in einem Forschungslabor begonnen hat. Alle dahingehenden Erkenntnisse würden «gründlich geprüft», teilte das Büro des Koordinators der US-Geheimdienste am Donnerstag mit.

(Symbolbild: Keystone)

Die Geheimdienste gingen aber wie auch die meisten Wissenschaftler davon aus, dass es sich bei dem neuartigen Coronavirus um einen natürlichen und nicht vom Menschen gemachten oder manipulierten Erreger handele, hiess es weiter.

Tessiner Kantonsverwaltung kehrt zum Normalbetrieb zurück

Am kommenden Montag kehren die Angestellten der Tessiner Kantonsverwaltung in Bellinzona in ihre Büros zurück. Seit dem 13. März hat die Verwaltung ausschliesslich jene Aktivitäten aufrecht erhalten, die unverzichtbar waren.

Nun habe die Regierung entschieden, dass die Verwaltung ab dem 4. Mai wieder vollumfänglich zur Arbeit zurückkehren soll. Dies teilte sie am späten Donnerstagnachmittag in einem Communiqué mit.

(Bild: Keystone)

Demnach sind ab Montag auch alle Schalter wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Regierung ruft jedoch dazu auf, die Distanz- und Hygieneregeln einzuhalten. Für dringende Fragen wird die Bevölkerung zudem gebeten, mit der betreffenden Stelle im Voraus einen Termin zu vereinbaren.

Astra beendet Ausnahmen zu Ruhezeit von Chauffeuren

Ab Freitag gelten wieder die üblichen Arbeits- und Ruhezeitvorschriften für Lastwagenchauffeure. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat die wegen der Corona-Krise im März verfügten Ausnahmen aufgehoben. Das selbe gilt für das Gesamtgewicht von Fahrzeugen.

Fahrten mit schweren Motorwagen (Lastwagen, Sattelschlepper) zum Transport von Gütern für den täglichen Bedarf sind vom Sonntags- und Nachtfahrverbot aber weiterhin ausgenommen, wie das Astra am Donnerstag mitteilte.

(Bild: Keystone)

Seit dem 20. März hatten Chauffeure während zwei aufeinanderfolgenden Wochen anstelle von 90 gesamthaft bis zu 112 Stunden ein Fahrzeug fahren dürfen. Und Lastwagen hatten mit einem höheren Gewicht als üblich fahren können.

Im öffentlichen Verkehr Abstand halten – sonst Schutzmaske tragen

Die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs empfehlen dringend das Tragen einer Hygienemaske im ÖV, wenn der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Sie haben am Donnerstag das Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr ab dem 11. Mai vorgestellt.

(Video: Keystone)

Die Transportunternehmen verstärken die Reinigung, insbesondere von Kontaktflächen. Haltestangen, Haltegriffe und Tasten werden mehrmals täglich gereinigt und wo möglich auch die Reinigung während der Reise intensiviert.

Pharmaindustrie testet mehr als 140 Wirkstoffe gegen Covid-19

Im Rennen um brauchbare Therapie gegen die Folgen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus werden weltweit mehr als 140 Wirkstoffe untersucht. 77 davon seien Medikamente, die für andere Krankheiten entwickelt wurden, 68 seien neue Entwicklungen.

Thomas Cueni: (Bild: Keystone)

Das sagte Thomas Cueni, Generaldirektor des Dachverbandes der Pharmaindustrie (IFPMA) am Donnerstag in Genf. Es liefen 25 klinische Studien, um die Sicherheit und Wirksamkeit möglicher Medikamente bei Patienten zu testen, die mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 infiziert sind und die Lungenkrankheit Covid-19 entwickelt haben.

Berset besuchte in Zürich 93-jährige Frau in Altersheim

Bei seinem Abstecher nach Zürich besuchte Berset auch ein Altersheim und traf dort – durch die Scheibe einer Besucherbox – eine 93-jährige Bewohnerin. «Ich habe sie gefragt, wie es ihr in den vergangenen Wochen ergangen sei», sagte Berset.

(Video: Keystone)

Das Besuchsverbot sei eine grosse Einschränkung für die Bewohner der Altersheime und ihre Angehörigen, so der Bundesrat weiter. Er begrüsste deshalb die Massnahmen, mit denen der Kanton Zürich das strikte Besuchsverbot nun gelockert hat. In einem Besuchsraum mit Glasscheiben sind Besuche fortan wieder möglich.

Erstmals seit sechs Wochen kein Corona-Todesfall im Kanton Waadt

In der Waadt hat es zum ersten Mal seit dem 13. März an einem Tag keinen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Mit insgesamt 375 Toten seit Beginn der Krise führt der Westschweizer Kanton die Statistik vor dem Tessin mit 321 Opfern an.

(Bild: Keystone)

Die Zahl der ins Spital eingewiesenen Personen ist mit 156 Fällen weiter rückläufig, verglichen mit 164 am Vortag. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation blieb am Donnerstag mit 33 stabil.

Trump glaubt an komplette Rückkehr zur Normalität nach Corona-Krise

Wird nach der Coronavirus-Krise alles wieder so wie früher werden? Das hofft zumindest US-Präsident Donald Trump.

(Archivbild: Keystone)
Farbe Pink kennzeichnet Massnahmenlockerung

Pink, die neue Kampagnenfarbe des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), steht für weitere Lockerungen der Massnahmen. Einiges ist nun wieder erlaubt, wenn Schutzkonzepte eingehalten werden.

«Auch wenn Einiges nun wieder möglich wird: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln“, schrieb das BAG am Donnerstag: Abstand halten, keine Hände schütteln, Hände regelmässig waschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen, bei Symptomen zu Hause bleiben. Auf dem neuen BAG-Plakat «So schützen wir uns» wird das Maskentragen empfohlen, wenn der Abstand nicht möglich ist.



Trotz der schrittweisen Massnahmenlockerungen empfiehlt das BAG, nach Möglichkeit weiterhin im Homeoffice zu arbeiten. Dadurch reduzierten sich die Kontakte und somit die Verbreitung des Virus.

«Feldversuch» mit App für Contact Tracing

Die ETH Lausanne hat heute einen Feldversuch mit einer Contact Tracing App gestartet. Die Tester sind 100 Soldaten des Waffenplatzes Chamblon (VD).

(Video: Keystone)
Schüler aus Frankreich dürfen wieder über deutsche Grenze

Schüler aus dem Elsass dürfen von Montag an für den Schulbesuch wieder über die Grenze nach Deutschland. Von den elsässischen Behörden habe es für diesen Plan grünes Licht gegeben, teilte das Regierungspräsidium Freiburg (Baden-Württemberg) am Donnerstag mit.

(Bild: Keystone)

An den deutsch-französischen Grenzübergängen könnten Schüler aus- und einreisen und Schulbusse passieren. Dies sei wichtig, da im Mai in Baden-Württemberg erste Schulen ihren Betrieb wieder aufnehmen sollen. Von der Regelung profitieren demnach in erster Linie Schüler aus Frankreich, die in Freiburg das deutsch-französische Gymnasium (DFG) besuchen und dort Ende Mai die schriftliche Abiturprüfung haben.

Seit März wegen Corona mehr als 30 Millionen Arbeitslose in den USA

Seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA im März haben sich mehr als 30 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis einschliesslich 25. April belief sich auf 3,8 Millionen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit. In den fünf Wochen zuvor hatten bereits 26,4 Millionen Menschen ihren Job verloren.

(Bild: Keystone)
SBB und Postauto empfehlen in Zügen und Bussen Masken

SBB und Postauto empfehlen in Zügen und Bussen eine Hygienemaske, wenn der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Sie haben am Donnerstag ihr Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr vorgestellt. Pendlerströme sollen umgangen werden.

Es gälten drei Grundsätze, sagte SBB-Chef Vincent Ducrot am Donnerstag an einer Video-Medienkonferenz: Reisen nur wenn nötig, Stosszeiten vermeiden, Abstandsregeln einhalten. Wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten, werde dringend das Tragen einer Schutzmaske empfohlen.

(Bild: Keystone)
Weiterer Angebotsschritt im Fern- und Regionalverkehr bei der SBB

Abgestimmt auf die Lockerungsmassnahmen des Bundesrates wird auch das Angebot im öffentlichen Verkehr schrittweise erhöht.

Die SBB wird per 11. Mai 2020 verschiedene Verbindungen im Fern- und Regionalverkehr wieder bedienen, sodass die Züge auf zahlreichen Strecken wieder im gewohnten Takt verkehren.

Tessin: Schulen öffnen am 11. Mai

Auch im Tessin nehmen am 11. Mai die obligatorischen Schulen ihren regulären Betrieb wieder auf. Dies teilte der Tessiner Regierungsrat am Donnerstag mit. Er informiert ab 14.00 Uhr in einer Medienkonferenz.

Die Volksschulen würden unter Einhaltung der Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit und des Tessiner Kantonsarztes wieder geöffnet, schreibt die Tessiner Regierung in einem kurzen Communiqué.

(Bild: Keystone)

Im Tessin gilt bis Ende Woche noch das sogenannte «Krisenfenster». Weil der Südkanton stärker als die übrige Schweiz von der Pandemie betroffen war, erlaubte der Bundesrat der Tessiner Regierung rückwirkend die Verordnung strengerer Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘. So sind seit Ende März im Tessin Industriebetriebe und Baustellen geschlossen.

Vor einer Woche genehmigte die Landesregierung eine letzte Verlängerung des Tessiner Krisenfensters bis zum 3. Mai. Regierungspräsident Christian Vitta kündigte bereits vergangenen Mittwoch an, dass sich das Tessin künftig an die «eidgenössische Linie» halten müsse.

Corona-Krise lässt McDonald's-Gewinn einbrechen

Die Corona-Pandemie hat dem weltgrössten Fast-Food-Konzern McDonald’s einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im ersten Quartal sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um knapp 17 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Chicago mitteilte.

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(Bild: Keystone)
Vielen Medienunternehmen droht die Insolvenz

Laut dem Forschungsinstitut Publicom trifft die Covid-19-Pandemie die Schweizer Medienbranche ins Mark. Zwar profitierten Bezahlmedien von gesteigerten Verkaufserlösen. Da diese den wegbrechenden Werbemarkt bei weitem nicht kompensierten, drohe vielen Medienunternehmen die Insolvenz.

Gemäss einer am Donnerstag veröffentlichten Expertenbefragung von Publicom hat die Corona-Krise das Informationsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung verstärkt. Davon hätten vor allem Bezahlmedien bei der Nutzung profitieren können.

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(Bild: Keystone)
BAG meldet 179 zusätzliche Corona-Fälle in der Schweiz

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 29’586 laborbestätigte Fälle, damit 179 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Inzidenz beträgt 345 pro 100’000 Einwohner. Bisher traten 1423 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung auf. Alle Kantone der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein sind von Covid-19 betroffen.

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(Bild: Keystone)
Fussball: SFV, Amateurligen, - Saisonabbruch in den Amateur-Ligen

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands hat als Folge des Entscheids des Bundesrates am Mittwoch beschlossen, alle derzeit ausgesetzten Meisterschafts- und Cupwettbewerbe ab Promotion League abzubrechen. Demnach wird es keine Auf- und Absteiger in den Amateur-Ligen geben.

Nicht betroffen von diesem Entscheid, der im Rahmen einer Telefonkonferenz getroffen wurde, sind die Super League, die Challenge League sowie der Schweizer Cup.

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(Bild: Keystone)

Auch der Ironman Switzerland wird abgesagt, bzw. verschoben, denn einen Tag nach der Absage des Ironman Switzerland in Thun meldet der gleiche Veranstalter die Neuansetzung des Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona auf den 13. September. Der ursprüngliche Termin vom 7. Juni war wegen der Corona-Pandemie gestrichen worden.

Weitere Coronavirus Meldungen

Alle früheren Meldungen aus der Schweiz und International zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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