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43-Jähriger nach tödlichem Fasnachtsunfall in Liesberg angeklagt

Nach einem tödlichen Unfall an der Liesberger Fasnacht im Jahr 2019 muss ein 43-Jähriger Mann vor Gericht. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung.

Ein 40-Jähriger Mann starb am Fasnachtsumzug 2019 vom 3. März in Liesberg nach einem Sturz (Telebasel berichtete). Die Strafuntersuchung ist nun abgeschlossen, wie dieStaatsanwaltschaft Basel-Landschaft mitteilt. Sie hat beim Strafgericht Basel-Landschaft Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Mann erhoben, welcher massgeblich an den für den Unfall ursächlichen Handlungen beteiligt gewesen sei.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 43 Jahre alten Mann vor, den Sturz und dadurch den Tod des Verstorbenen fahrlässig verursacht zu haben. «Ursächlich für den Absturz und die tragischen Folgen waren die Verwendung eines ungeeigneten Seils, welches das Unfallopfer hätte tragen sollen, sowie ein nicht ausreichender Knoten in diesem Seil», schreibt die Staatsanwaltschaft. «Es gilt die Unschuldsvermutung», so die Mitteilung weiter. Das Datum der Hauptverhandlung am Strafgericht Basel-Landschaft steht noch nicht fest.

Ein 40-jähriger Fasnächtler stürzte von einem der Fasnachtswagen aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf die Strasse. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Trotz sofortiger Reanimation verstarb er noch auf der Unfallstelle.

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