Der Rheinbord-Abschnitt wurde wieder freigegeben, eine weitere Granate fand man nicht. (Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt)
Basel

Keine weiteren Granaten am Rheinbord gefunden

Am Kleinbasler Rheinbord wurde trotz intensiver Suche keine weitere Granate gefunden. Die Polizei gab den Ufer-Abschnitt wieder frei.

Das Kleinbasler Rheinbord wurde am Dienstagnachmittag von Fachspezialisten der Armee auf Höhe zwischen Allmendstrasse und Eisenbahnweg eingehend untersucht. Das Kommando KAMIR (Fachstelle für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee) habe zwar diverse Metallobjekte im Boden und Flussbett gefunden, darunter sei aber keine weitere Granate gewesen. Dies teilte die Kantonspolizei Basel-Stadt in einer Mitteilung mit.

Zur Untersuchung wurden unter anderem Eisendetektoren eingesetzt, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Einsatz erfolgte sowohl am Ufer, wie auch im Rhein durch Taucher, heisst es weiter.

Der Ufer-Abschnitt wurde letzte Woche donnerstags gesperrt, nachdem dort innerhalb von einer Woche gleich zwei Granaten aufgefunden wurden. Telebasel berichtete sowohl am 17. April, wie auch am 23. April, darüber.

«Nicht berühren, markieren, melden»

Die Bergungen beziehungsweise Untersuchungen führten Spezialisten der Kantonspolizei Basel-Stadt, der Rettung Basel-Stadt, des Tiefbauamts, der Polizei Basel-Landschaft sowie der Schweizerischen Rheinhäfen, so die Mitteilung. Ausserdem haben die Baufirma, die bei ihrer Arbeit auf die ersten beiden Granaten gestossen sei, sowie die Basler Verkehrs-Betriebe mitgeholfen.

Falls nun weitere Restbestandteile von Munition oder Blindgänger gefunden würden, so solle man diese «nicht berühren, markieren, melden». Letzteres über die Notfallnummer 117.

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