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Der Telebasel News Beitrag vom 27. April 2020.
Basel

-minu – «Marcel Ospel hat diese Stadt geliebt»

Am Wochenende verstarb der langjährige UBS Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel. Im Interview spricht -minu über seinen verstorbenen Freund.

Die Fasnacht verband die beiden: -minu und Marcel Ospel. «Unsere Freundschaft hat auf der Fasnacht basiert. Später kamen Events in der Bank dazu, über die ich schrieb und Marcel Ospel wurde immer je mehr ein guter Freund». Schweizweit war Ospel bekannt als erster Konzerchef der UBS und danach als langjähriger Verwaltungsratspräsident. -minu zeigt, dass Ospel keinen grossspurigen Banker war, sondern ein Mensch, der nicht gerne im Mittelpunkt stand, die Fasnacht und insbesondere die Stadt Basel innig liebte.

Faszinierende Kleinbasler Vita

Ospel wurde 1950 in Basel geboren. Er wuchs in eher bescheidenden Verhältnissen in Kleinbasel auf. Anders als viele heutige Kaderleute durchlief Ospel keine Ausbildung an einer Eliteuni oder holte sich seinen letzten Schliff als Manager an der Hochschule St. Gallen. Ospel absolvierte eine Kaufmännische Lehre sowie die Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule in Basel. Ab 1977 arbeitete er, mit dreijährigem Unterbruch, bis 2008 beim Schweizerischen Bankverein und nach der Fusion mit der Schweizerischen Bankgesellschaft bei der UBS.

Zeit seines Lebens war Marcel Ospel mit seiner Heimat Basel verbunden. Obwohl er kein Teil des «Daigg» war trat er immer wieder als Mäzen in Erscheinung, anonym, wie sich das in Basel gehört.

Bei seiner Familie, Clique und Freunden hinterlässt Marcel Ospel eine grosse Lücke, wie -minu sagt: «Fehlen wird mir sein sensibles Wesen, welches man nicht gekannt hat bei uns. Er konnte einem zuhören. Er hat, wenn man Probleme hatte, jetzt nicht finanzieller Art, konnte er einem immer helfen und ist dagestanden und war ein Freund. Man hat selten so Freunde und das wird mir sehr fehlen.»

Marcel Opsel ist verstorben. Im Interview erzählt -minu über seinen guten Freund. (Video: Telebasel)

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