83 Mal richteten sich die Übergriffe gegen Muslime und Menschen aus dem arabischen Raum, sechs Mal gegen Juden. (Symbolbild: Key)
Schweiz

Rassismus in der Schweiz auf dem Vormarsch

Fälle von Rassismus nehmen laut dem «SonntagsBlick» in der Schweiz immer mehr zu. Im Jahr 2019 stieg sie gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent.

352 Fälle von Diskriminierung meldeten Beratungsstellen im Jahr 2019 – so viele wie nie, hiess es. Die Zeitung beruft sich auf einen bisher unveröffentlichten Bericht der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) und des Vereins Humanrights.ch.

Die Zahlen verdeutlichten allerdings nur einen Bruchteil des wahren Ausmasses. «Die Dunkelziffer liegt deutlich höher», sagte EKR-Präsidentin Martine Brunschwig Graf gegenüber dem Blatt. Am häufigsten betroffen – in 132 Fällen – waren im Jahr 2019 wie schon in den Jahren zuvor Schwarze. 83 Mal richteten sich die Übergriffe gegen Muslime und Menschen aus dem arabischen Raum, sechs Mal gegen Juden. Meist blieb es bei Drohungen, Beschimpfungen oder schwerer Benachteiligung. In 34 Fällen sei aber körperliche Gewalt im Spiel gewesen.

1 Kommentar

  1. Betr. Rassismus auch bei uns in der Schweiz hatte ich gerade vor wenigen Tage die Gelegenheit mit jemanden aus einer anderen Kultur festzustellen wie eigentlich die Beziehungen anderer Kulturen hier und in ihrem Herkunftsland unter einander funktionieren. Nur soviel, da hilft tatsächlich nur Rassismus als ein Problem der Weissen zu sehen. Und alles andere wo nicht ein Weisser beteiligt ist, als Probleme zwischen Kulturen und Religionen einfach zu akzeptieren und zu verhindern , dass sie erst gar nicht eskaliert!Report

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