Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sind im vergangenen Jahr mehr Patienten behandelt worden. (Foto: Key)
Basel

Unispital erzielt Gewinn von 20 Millionen Franken

Das Universitätsspital Basel (USB) hat 2019 mehr Patienten behandelt und einen Gewinn von 19,9 Millionen Franken erzielt. Das sei ein ein Bestergebnis.

Der Nettoumsatz stieg um 4,3 Prozent auf rund 1,17 Milliarden Franken. Der konsolidierte Jahresgewinn erhöhte sich um 13,2 Millionen auf 19,9 Millionen Franken. Somit habe das USB erneut ein Bestergebnis abgeliefert, teilte das Spital am Mittwoch mit.

Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sind im vergangenen Jahr mehr Patienten behandelt worden. So hätten die höheren Fallzahlen und die Erhöhung der Fallschwere zu einem Umsatzwachstum im stationären Bereich um 22,6 auf 641,9 Millionen Franken geführt, heisst es weiter. Im ambulanten Bereich stieg der Umsatz noch deutlicher um 5,7 Prozent auf 281,4 Millionen Franken.

Stationär wurden 38‘570 Patienten behandelt; dies sind 2,2 Prozent respektive 848 Fälle mehr als im Vorjahr. Die Austritte von stationären Patienten aus dem Kanton Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn haben gemäss Mitteilung letztes Jahr deutlich zugenommen. So betrug der Anteil der im Kanton Basel-Landschaft wohnhaften Patienten 29,2 Prozent, während der Anteil der stationären Patienten mit Wohnsitz in Basel-Stadt mit 45,7 Prozent zurückging (Vorjahr: 47,3 Prozent).

166 neue Vollzeitstellen

Die Investitionen betrugen 75,3 Millionen und waren somit geringer als im Vorjahr, als 85,3 Millionen Franken ausgegeben worden waren. In die neuste Medizintechnik wurden 13,2 Millionen investiert.

Im USB wurden letztes Jahr 166 zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen. Per Ende 2019 wies das USB insgesamt 5737 Vollzeitstellen aus.

Ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie schwierig für das Universitätsspital, heisst es weiter in der Mitteilung.

2 Kommentare

  1. Viel wichtiger ist, dass das Pflegepersonal
    für die zu erbringenden Leistungen besser
    entlöhnt wird.
    Ein warmer, heuchlerischer Händedruck
    reicht in der heutigen Zeit nicht mehr.
    Auch der übermässige Druck, der wäh-
    rend der letzten Wochen (Pandemie),
    auf den Schultern der Fachkräfte gelegen
    ist, sollte ausserordentlich abgegolten
    werden (einmalige Prämie).Report

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