(Bild: Unsplash/NASA)
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Tag der Erde feiert 50. Jubiläum – virtuell

Alljährlich wird am 22. April der Tag der Erde gefeiert. Seit 1970 setzt er sich für unserer Erde ein. Zum Jubiläum in diesem Jahr findet er digital statt.

Er ist quasi die Mutter für die von Greta Thunberg ins Leben gerufenen Fridays for Future: der World Earth Day, also der Tag der Erde. John McConnell schlug dieses Konzept erstmals im Jahre 1969 an der UNESCO-Konferenz in San Francisco vor.

Die erste Umsetzung erfolgte dann ein Jahr später, am 22. April 1970. Weltweit beteiligen sich fast 200 Länder am Aktionstag und setzen sich für den Planeten Erde ein. Das Ziel: Die Welt zu mobilisieren, die sinnvollsten Massnahmen zu ergreifen, um etwas Grosses zu bewirken.

Dieses Jahr ist einiges anders: Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann der Tag der Erde nur virtuell stattfinden – eine Premiere. Doch die Welt bekommt zurzeit die Chance, aufzuatmen. Zurückgehende Stickstoffdioxid-Belastung in China, der persönliche CO2-Rucksack wird kleiner und das Wasser in den Kanälen Venedigs ist wieder klar.

Schwerpunkt Klimaschutz

Der diesjährige Schwerpunkt am Tag der Erde liegt auf dem Klimaschutz: Die enormen Herausforderungen und Möglichkeiten an Massnahmen gegen den Klimawandel, machen es zum dringlichsten Thema für das 50. Jubiläum. Klimawandel zählt zu einer der grössten Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit und der lebenserhaltenden Systeme, die unsere Welt bewohnbar machen.

Papst Franziskus mit an Bord

Zahlreiche Menschen, darunter auch Papst Franziskus, erheben heute virtuell ihre Stimme und machen am Tag der Erde auf die Probleme unserer Zeit aufmerksam. «Lasst uns die digitale Landschaft mit Taten überfluten», heisst es auf der Website.

Botschaften, Konversationen, Performances und Aufrufe: Ab 09:00 Uhr morgens (Eastern Time) kann das über 10 Stunden lange Programm live mitverfolgt werden.

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