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Der Telebasel Sport Beitrag vom 23. April 2020.
Basel

FCB-Spieler und Clubleitung einigen sich

Die Clubleitung des FCB und die Spieler der Mannschaft haben sich nach dem Lohnkürzungs-Streit geeinigt. Gemeinsam blicke man nun nach vorne, so der Verein.

Die Spieler der 1. Mannschaft und die Geschäftsleitung des FC Basel haben sich geeinigt. Dies teilt der Verein am Mittwochabend mit. Man habe sich in einem sehr offenen und konstruktiven Gespräch über die Lohnmodalitäten während der trainings- und spielfreien Zeit ausgetauscht.

«Sie konnten dabei alle Differenzen bereinigen und in allen Punkten eine von beiden Seiten getragene Einigung erzielen», so die Mitteilung. «Die Spieler und die Clubleitung freuen sich sehr, dass damit das gegenseitige Vertrauen wieder vollumfänglich hergestellt ist.» Die Details der gefundenen Lösung wollen beide Seiten nicht öffentlich machen.

«Wir sind sehr glücklich, dass wir gemeinsam eine überzeugende Lösung im Sinne des ganzen Clubs gefunden haben. Nun können wir uns wieder auf die Zeit nach der Pandemie konzentrieren. Ich spüre eine grosse Vorfreude bei den Spielern und bei uns allen auf die Zeit, wenn wieder Fussball gespielt werden kann», sagt Bernhard Burgener, Präsident des FC Basel 1893.

Der Streit um die Lohnkürzungen begann anfangs April. Die Clubleitung forderte die Spieler der 1. Mannschaft auf, auf 17,5 Prozent ihres Lohnes zu verzichten, diese lehnten ab.

In der Folge veröffentlichte die Klubleitung eine Medienmitteilung zum Thema. Man habe damit keinen Druck ausüben wollen, sagte CEO Roland Heri danach im Inverview mit Telebasel.

Später meldeten sich die FCB-Spieler zu Wort: Man sei bereit auf Lohn zu verzichten, wolle aber zuerst wissen, wo das Geld hinfliesse, hiess es in der Erklärung der Spieler. Auch Präsident Bernhard Burgener äusserte sich zum Vorfall: Der Klub müsse sich Gedanken zur Kommunikation machen, räumte er ein.

Mitarbeitende werden unterstützt

Nun sei die Diskussion vom Tisch. Zusätzlich zur Einigung über die Lohnmodalitäten unterstütze die 1. Mannschaft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FCB: Das Team hat entschieden, die durch die Kurzarbeit bedingten Lohneinbussen sämtlicher Mitarbeitenden beim FCB auszugleichen.

«Diese kameradschaftliche und grosszügige Geste empfinden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FCB als eindrücklichen und berührenden Akt der Solidarität und Verbundenheit», so die Mitteilung des Vereins im Wortlaut.

«Blick nach vorne»

FCB-Captain Valentin Stocker: «Der Mannschaftsrat und die Clubleitung haben sich zu einem ernsten und offenen Austausch getroffen. Wir haben Klartext miteinander gesprochen und alle Missverständnisse ausgeräumt. Die Mannschaft stellt sich voll und ganz hinter den Club und seine Mitarbeitenden. Unsere Solidarität allen Kolleginnen und Kollegen beim FCB gegenüber ist für uns eine Selbstverständlichkeit».

«Clubleitung, Mannschaft und Mitarbeitende richten den Blick nun nach vorne und freuen sich auf die Zeit, wenn der Ball endlich wieder rollen kann», so der Verein in seiner Mitteilung weiter.

Zusammen mit den Fans hoffe man auf eine erfolgreiche Beendigung der laufenden Saison, in der Rotblau noch in allen drei Wettbewerben ein gewichtiges Wort mitreden will.

2 Kommentare

  1. Schon wieder Schleiertaktik von Burgener und Heri
    🔴😡🔵
    Wieso kann das Management und die Spieler nicht öffentlich Kommunizieren, wieviel % die Spieler und wieviel % das Management bereit ist einzusparen.
    Von wieviel der gesamten Administration- und Spielerkosten wird da gesprochen? diese sind im Jahre über 53 Millionen.Report

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