Mit den Lockdown-Massnahmen befürchten Politiker einen Anstieg der häuslichen Gewalt. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Frauenhaus erhält 320’000 Franken mehr in der Corona-Krise

Basel-Stadt und Basel-Landschaft rechnen mit einem Anstieg der Schutzbedürftigen. Für die nächsten Monate erhält das Frauenhaus 320'000 Franken zusätzlich.

Die Kantone Basel-Stadt und Baselland ermöglichen dem Frauenhaus beider Basel einen zeitlich befristeten Ausbau seiner Schutzplätze. Sie gewähren einen Beitrag von 320’000 Franken für die Anmietung eines Hotels für sechs Monate.

Die Miete eines nicht genannten Hotels diene bei einer Überbelastung des Frauenhauses den Sicherheitsbedürfnissen und der Vertraulichkeit des Standortes, schreiben die beiden Regierungen in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Dienstag.

Auch wenn gegenwärtig in beiden Kantonen polizeilich keine Auffälligkeiten in Bezug auf häusliche Gewalt festzustellen sei, müsse mit der fortschreitenden Dauer des Gebots, zuhause zu bleiben, mit einem Anstieg der Fallzahlen gerechnet werden, heisst es weiter. Dazu komme der Umstand, dass die bestehenden Räumlichkeiten des Frauenhauses wegen den Hygiene- und Abstandsregeln in Folge der Coronavirus-Pandemie nicht maximal ausgelastet werden könnten.

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