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Schweiz

Ölpreis fällt erstmals ins Minus

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Ölpreis fällt erstmals ins Minus
Der Ölpreis fällt ins Bodenlose. Erstmals seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983 liegt er im Minus. (Bild: Keystone)

Wegen der Corona-Krise ist der Preis für US-Rohöl auf einen historischen Tiefstand gefallen. Der Preis für einen Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, notierte erstmals seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983 im negativen Bereich je Barrel (159 Liter).

Einerseits zeigt dies, wie stark Angebot und Nachfrage derzeit am Ölmarkt auseinanderfallen. Andererseits handelt es sich um ein sehr spezielles Phänomen, bedingt durch den an diesem Dienstag verfallenden Mai-Terminkontrakt auf US-Öl. Bei solchen Verträgen verpflichtet sich der Verkäufer, eine festgelegte Menge einer Ware – in diesem Fall Öl – zu einem festen Preis und Termin zu liefern. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Litauen will landesweite Quarantäne verlängern

Litauens Regierung erwägt, die landesweite Quarantäne wegen der Coronavirus-Pandemie erneut um zwei Wochen zu verlängern, aber zugleich die restriktiven Massnahmen weiter zu lockern. Dies sagte Gesundheitsminister Aurelijus Veryga der Agentur BNS zufolge am Montag in Vilnius. Eine Entscheidung darüber solle auf einer Kabinettssitzung am Mittwoch getroffen werden.

Litauen hat bisher 1326 bestätigte Coronavirus-Infektionen und 37 Todesfälle verzeichnet. Die Regierung hatte angesichts der Corona-Pandemie den Notstand ausgerufen und das baltische EU-Land bis zum 27. April unter eine bereits einmal verlängerte Quarantäne gestellt. Auch gilt eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit.

In Litauen sollen die Quarantäne-Massnahmen verlängert werden. Gleichzeitig soll eine Lockerung stattfinden. (Bild: Keystone)
Erdogan kündigt viertägiges Ausgehverbot für 31 türkische Städte an
Vier Tage soll eine von Recep Tayyip Erdogan verhängte Ausgangssperre in der Türkei dauern. (Bild: Keystone)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wegen der Corona-Krise eine viertägige weitgehende Ausgangssperre für 31 Städte und Provinzen angekündigt. Sie beginne am Mittwoch um Mitternacht (Ortszeit) und ende am Sonntag um dieselbe Zeit, sagte Erdogan am Montag nach einer online abgehaltenen Kabinettssitzung. Am Donnerstag ist Nationalfeiertag in der Türkei, an dem das Land unter anderem der Eröffnung des türkischen Parlaments am 23. April 1920 gedenkt. Der islamische Fastenmonat Ramadan beginnt zudem am Freitag in der Türkei.

Die Türkei verhängt seit zwei Wochen 48-stündige Ausgangssperren übers Wochenende in den betroffenen 31 Städten, darunter in Ankara, Istanbul und Izmir. Wichtige Einrichtungen wie Apotheken, Bäckereien und Krankenhäuser bleiben in der Regel offen.

Modeschauen in Rom verschoben

Die Modenschauen der Hohen Schneiderkunst in Rom werden wegen der Corona-Pandemie von Juli in den September verschoben. Das teilten die Veranstalter unter dem Vorsitz der Designerin Silvia Venturini Fendi am Montag mit, wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb. Die Präsentation der Sommer-Ausgabe der AltaRoma sei jetzt für den 15. bis 17. September geplant.

Die Coronavirus-Pandemie sorgt dafür, dass die Modeschauen in Rom von Juli auf September verschoben werden. (Bild: Keystone)

Bei den Alta-Moda-Tagen zeigen Modehäuser in der italienischen Hauptstadt ihre besonders aufwendig mit viel Handarbeit gefertigten Kreationen. Italien ist mit rund 24 000 Toten von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Seit März gelten strenge Ausgangsbeschränkungen, doch inzwischen hat sich die Lage bei den Neuinfektionen deutlich entspannt.

Miss France vergisst Schärpe

Die aktuelle Miss France ist von den Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen Corona so überrascht worden, dass sie nicht einmal ihre Schärpe dabei hat. Als die Beschränkungen angeordnet wurden, sei sie gerade bei ihrer Familie im französischen Übersee-Gebiet Guadeloupe gewesen, sagte Clémence Botino (23) der Zeitung «Le Parisien» am Montag.

Clémence Botino hat in der Corona-Aufregung ihre Schärpe in Paris vergessen. Seither ist die Miss France ohne unterwegs. (BIld: Keystone)

«Ich war gekommen, um ein paar Tage Urlaub zu machen.» Schliesslich habe sie sich entschieden, auf Guadeloupe in der Karibik zu bleiben. «Das hat mich davor bewahrt, mich in einem Flugzeug Risiken auszusetzen, und es gab bereits fast keine Flüge mehr», erzählte sie der Zeitung. «Die Entscheidung war so schnell getroffen, dass ich in Paris sogar meine Schärpe vergessen habe. Seitdem mache ich Videos ohne sie!»

Virgin-Chef Branson bittet um Hilfskredit

Der britische Unternehmer Richard Branson hat am Montag mit einem eindringlichen Appell um einen staatlichen Hilfskredit für die Fluggesellschaft Virgin Atlantic gebeten. In einem öffentlichen Brief an seine Mitarbeiter warnte Branson indirekt vor einem Kollaps der Airline.

«Wir machen alles, was in unserer Macht steht, um die Fluggesellschaft am Laufen zu halten – aber wir werden dafür die Unterstützung der Regierung brauchen(…)», schrieb der 69-Jährige. Virgin Atlantic werde das Geld zurückzahlen, versprach er. Auch der Konkurrent Easyjet habe bereits einen Kredit erhalten. Auf Twitter teilte er seine Finanzpläne mit, wie er sie seinen Mitarbeitenden offenbart hatte.

Europäische Investoren glauben, dass Wirtschaft im Sommer brach liegt

Trotz der jüngsten Lockerungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern zweifeln Investoren einer Studie zufolge zunehmend daran, dass das wirtschaftliche Leben in Europa und den USA im Sommer wieder in Gang kommt. 60 Prozent der Investoren gaben in einer am Montag veröffentlichten Studie der Deutschen Bank an, sie erwarteten nicht, dass das Leben bis September wieder zur Normalität zurückkehre. Anfang März hatte die Mehrheit noch ein schnelleres Ende der Pandemie erwartet.

Zudem schätzten die Umfrageteilnehmer die Aussichten von US-Präsident Donald Trump auf eine Wiederwahl geringer ein: Nur noch 58 Prozent rechnen mit einer zweiten Amtszeit des Republikaners, im Februar waren es noch 95 Prozent.

«Schmerzhafter Meilenstein» in Frankreich

In Frankreich sind mehr als 20’000 Menschen in Folge der Coronavirus-Pandemie gestorben. Es handle sich um einen «symbolischen und schmerzhaften Meilenstein», sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Montagabend. Das seien nun mehr Todesopfer als bei der Hitzewelle 2003, damals seien mehr als 19’000 gestorben. Die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, sinke aber weiter, so Salomon. Die Eindämmung im Land schreite fort.

547 neue Todesfälle wurden in Frankreich in den vergangenen 24 Stunden verzeichnet. Damit überschreiten die Franzosen die 20’000-Personen-Marke bei den Corona-Toten. (Bild: Keystone)

Insgesamt gebe es seit Anfang März 12’513 Todesfälle in Krankenhäusern und 7’752 Todesfälle in Pflegeheimen. Seit Sonntag wurden 547 neue Todesfälle gemeldet. «Wir müssen unsere Mobilisierung fortsetzen», warnte Salomon. Die Pandemie sei nach wie vor sehr aktiv und die Zahl der Todesopfer steige von Tag zu Tag.

Koalition in Israel gebildet

Regierungsbildung dank Corona in Israel: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein oppositioneller Rivale Benny Gantz haben sich nach wochenlangen Diskussionen auf die Bildung einer grossen Koalition geeinigt. Beide Seiten haben betont, angesichts der Corona-Krise sei eine grosse Koalition notwendig. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

ÖV fährt wieder hoch

Die öffentlichen Verkehrsbetriebe fahren in den kommenden Wochen ihr Angebot schrittweise wieder hoch. Erste Anpassungen soll es ab kommender Woche geben, wie das Bundesamt für Verkehr schreibt. SBB und Postauto bereiten ein Schutzkonzept für Fahrgäste und Personal vor.

Nachdem der Bundesrat vergangenen Donnerstag erste Schritte aus dem Corona-bedingten Stillstand angekündigt hat, hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Montag auf seiner Webseite eine Agenda für die öffentlichen Verkehrsbetriebe publiziert. Diese hält sich an die Daten des Bundesrates. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier. 

 Die SBB und regionale Transportunternehmen fahren wegen der Coronavirus-Krise schrittweise den Fahrplan hoch. (Bild: Keystone)
Ölprise fallen stark

Die Ölpreise sind am Montag kräftig gefallen. Besonders heftig traf es US-Rohöl. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) texanisches Leichtöl (WTI) zur Lieferung im Mai kaum mehr als 10 US-Dollar und damit so wenig wie seit 1986 nicht mehr.

Das waren gut acht Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Juni-Lieferung fiel wesentlich schwächer um 1,68 Dollar auf 26,57 Dollar.

Analysten begründeten den Einbruch sowohl mit dem starken Einbruch der Erdölnachfrage infolge der Corona-Krise als auch mit Zweifeln an der Reaktion grosser Ölproduzenten auf die Krise. Als Folge der globalen Ölschwemme drohen zudem knappe Lagerkapazitäten. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Die Ölpreise fielen in den USA auf den tiefsten Stand seit 1986. (Bild: Keystone)
Okotoberfest vor der Absage?

Es ist zwar noch einige Monate hin – dennoch stellen sich viele die Frage: Kann das Münchner Oktoberfest in Corona-Zeiten stattfinden? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wollen nun über ihre Beratungen zu einer möglichen Absage informieren. Die Staatskanzlei kündigte eine Pressekonferenz für 9.00 Uhr am Dienstagmorgen an.

«Wir beide haben eine ähnliche Einschätzung, dass wir sehr skeptisch darüber sind, ob ein Fest in der Grösse, mit der Internationalität und unter den Bedingungen überhaupt einen Sinn macht», sagte Söder am Montag in seiner Regierungserklärung im Landtag. Reiter hatte vergangene Woche eine Entscheidung zum Oktoberfest noch im April angekündigt.

Wird auch das Oktoberfest abgesagt? Die Verantwortlichen wollen bereits morgen Dienstag ihren Entscheid verkünden. (Bild: Keystone)
Verschwörungstheoretiker zünden Sendemasten an

In Grossbritannien und den Niederlanden sind Dutzende Brandanschläge auf Mobilfunk-Sendemasten verübt worden. In den Niederlanden wurden in den vergangenen Wochen 16 Anschläge verübt, zuletzt fingen am Wochenende zwei Sendemasten in Amsterdam Feuer. In Grossbritannien wurden allein 20 Masten des Telekommunikationskonzerns Vodafone angezündet, wie Vodafone UK-Chef Nick Jeffery mitteilte.

In England und Holland beschuldigen Verschwörungstheoretiker in der Corona-Krise 5G-Sendemasten. (Symbolbild: Keystone)

Die niederländischen Ermittler gehen davon aus, dass Gegner des geplanten neuen 5G-Netzwerkes hinter den Anschlägen stecken. Es soll auch einen Zusammenhang mit Verschwörungstheorien geben, wonach die 5G-Strahlungen für den Ausbruch der Corona-Pandemie verantwortlich seien. Experten weisen solche Theorien als «totalen Unsinn» zurück.

So arbeiten die holländischen Royals im Homeoffice

Das niederländische Königspaar gewährt einen Blick in die privaten Arbeitszimmer. Darauf ist zu sehen, dass König Willem-Alexander leger im Poloshirt auftritt. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Corona-Massnahmen führen bei Fussballern zu Depressionen

Mehr als einer von zehn Fussballern gibt an, dass er in der Untätigkeit infolge des Coronavirus Symptome einer depressiven Verfassung zeigt. Dies geht aus einer Untersuchung der internationalen Spielergewerkschaft Fifpro hervor. Diese führte zwischen dem 22. März und dem 14. April eine Umfrage bei rund 1600 Fussballern (1134 Männer, 468 Frauen) in der Schweiz, in England, Frankreich und Südafrika durch, also in Ländern, in denen drastische Massnahmen im Kampf gegen das Virus ergriffen worden waren. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Österreichische Regierung verzichtet auf Monatsgehalt

Die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung werden als Reaktion auf die Corona-Krise jeweils ein Netto-Monatsgehalt an eine ausgewählte Organisation spenden. Das teilten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Montag der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Details sollen demnach in den kommenden Tagen geklärt werden.

Die Spende solle ein «Zeichen des Zusammenhalts» sein. «Jede Ministerin, jeder Minister, die Staatssekretärin und der Staatssekretär werden wohlüberlegt jeweils ein Nettogehalt an Organisationen spenden, die wiederum ihren so wichtigen Anteil daran haben, dass wir gemeinsam möglichst gut durch diese Krise kommen», sagte Vizekanzler Kogler laut APA.

 

Die Österreichische Regierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz verzichtet auf ein Monatsgehalt. (Bild: Keystone)

Schweizer Tourismus wird sich wohl erst 2022 erholen

(Video: Keystone-SDA)

Der Schweizer Tourismus leidet unter der Corona-Krise. Bis zu 35 Prozent weniger Umsatz werden 2020 im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Bis sich die Branche erholt, wird es wohl zwei Jahre dauern. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

Trump-Berater warnt vor schneller Rückkehr zur Wirtschaft
Anthony Fauci warnt die Amerikaner, die Corona-Massnahmen nicht zu rasch zu lockern. (Bild: Keystone)

Der Berater von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise, der Virologe Anthony Fauci, hat Erwartungen an eine schnelle Rückkehr zum wirtschaftlichen Normalbetrieb gedämpft. «Wenn wir das Virus nicht unter Kontrolle bringen, wird die wirkliche wirtschaftliche Erholung nicht stattfinden», sagte Fauci am Montag dem US-Sender ABC News.

Die Gefahr sei, zurückgeworfen zu werden, wenn man es überstürze. «So schmerzhaft es auch ist», man müsse sich an die vorsichtigen Richtlinien für eine schrittweise Wiedereröffnung halten. Andernfalls werde es «nach hinten losgehen», warnte Fauci. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Merkel mahnt zur Vorsicht

Kanzlerin Angela Merkel hat an die Regierungschefs der 16 deutschen Länder appelliert, die Schutzmassnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht zu früh und zu weitgehend zu lockern. «Es kann auch ein Fehler sein, dass man zu schnell voranschreitet», sagte sie am Montag in Berlin nach einer Sitzung des Corona-Krisenkabinetts.

Schon vor der Sitzung hatte die Regierungschefin die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Beschränkungen scharf kritisiert. In einer Schaltkonferenz mit dem Präsidium ihrer Partei CDU sprach sie Teilnehmern zufolge von «Öffnungsdiskussionsorgien». Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark, warnte sie dabei. Mehr zum Thema gibt es hier.

Kanzlerin Angela Merkel appelliert, die Schutzmassnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland nicht zu früh zu lockern. (Bild: Keystone)
Hoffnung für Gastro-Betriebe: Berset kündigt möglichen Unlock an

Gesundheitsminister Alain Berset hielt in Graubünden eine Medienkonferenz. Dabei lobt er Nachbarschaftshilfe der Bündner sowie den Beatmungsgeräte-Hersteller Hamilton Medical, die er heute vor Ort besucht hat. Dennoch warnt der Bundesrat. «Wir sind nach wie vor in einer Situation, in der wir versuchen, eine Krise zu meistern.» Bis jetzt habe die Schweiz einen guten Weg gefunden. Die Organisation zwischen Bund und Kantonen laufe gut. Berset erinnert daran, sich weiterhin an die Hygiene-Massnahmen zu halten.

Bundesrat Alain Berset kündigt einen möglichen Unlock-Termin für Gastrobetriebe an. (Bild: Keystone)

Die Gastro- und Tourismusbetriebe sollen bald wieder öffnen, so der Bundesrat weiter: «Am 8. Juni können wir grosszügig sein», sagt Berset. Dies aber nur, wenn die Corona-Massnahmen weiterhin greifen. Auch ob Ferien überhaupt möglich sind, ist noch unklar. Berset war für eine Visite ins Büdnerland geflogen. Dabei besuchte er unter anderem der Beatmungsgeräte-Hersteller Hamilton Medical AG. Alle Informationen zum Besuch finden Sie hier.

Bis zu 400 junge Armeeangehörige dürfen diese Woche nach Hause

Die Schweizer Armee beginnt mit der Reduktion ihres Corona-Einsatzes. Im Laufe der Woche werde man 300 bis 400 junge Menschen nach Hause schicken, sagte Brigadier Raynald Droz am Montag vor den Medien in Bern. Im Moment seien noch 115 sanitarische Einsätze am Laufen. Ein Grossteil der Einsätze sei beendet.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Prinz Philip lobt Einsatz im Kampf gegen Coronavirus-Pandemie

Der Mann der britischen Königin Elizabeth II., Prinz Philip, hat sich am Montag in einer seltenen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Er wolle die wichtige und dringende Arbeit würdigen, die von so vielen getan werde, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, teilte der 98 Jahre alte Herzog von Edinburgh mit. Anlass sei die Weltimpfwoche, die am Freitag beginnt. Eigentlich ist Philip bereits seit 2017 im Ruhestand und hat sich von seinen öffentlichen Aufgaben zurückgezogen. Dass er sich nun meldet, wird als Zeichen gewertet, wie ernst die Royals die Krise nehmen.

Prinz Philip hatte sich zusammen mit der Queen bereits Mitte März nach Schloss Windsor zurückgezogen. (Bild: Keystone)
McDonald's öffnet Take-Away und Lieferdienst ab 27. April

Die Fastfood-Kette McDonald’s hat zusätzliche Sicherheitsmassnahmen für die Kunden und Mitarbeitenden eingeführt und nimmt in der Schweiz ab dem 27. April den Liefer- und Take-Away-Betrieb wieder auf. Die Restaurantfilialen selbst bleiben gemäss einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag aber weiterhin geschlossen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Mehr als 200 000 Corona-Infektionen in Spanien

Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien ist die Zahl der seit Beginn des Ausbruchs erfassten Infektionen am Montag auf mehr als 200 000 gestiegen.

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt jedoch seit Tagen – sie lag zu Wochenbeginn bei rund 4200, wobei in den nächsten Tagen noch Nachmeldungen vom Wochenende dazukommen könnten, wie der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón, erklärte. Demnach haben sich bisher 200 210 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt, 20 852 starben seit Ausbruch der Pandemie.

(Bild: Keystone)
Polen können Schutzmasken und Einweghandschuhe aus Automaten ziehen

Gesichtsmasken, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel für die Hände zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus gibt es in Polen aus dem Automaten. In Krakau seien bereits sechs solcher Geräte aufgestellt worden, in der Hauptstadt Warschau bislang zwei, teilte die Betreiberfirma auf ihrer Webseite mit. Bezahlen können die Kunden ausschliesslich per Karte – aus Hygienegründen.

(Bild: Keystone)
Facebook will Link zu Corona-Umfrage weltweit anzeigen

Facebook will allen seinen mehr als 2,5 Milliarden Nutzern einen Link zu einer Umfrage von US-Forschern anzeigen, die Informationen über die Verbreitung von Coronavirus-Symptomen sammeln. Die zunächst auf die USA beschränkte Aktion solle nun global durchgeführt werden, kündigte Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Montag an. Das Online-Netzwerk sei als Plattform mit Milliarden Mitgliedern in einer einzigartigen Position, um Wissenschaftlern und Behörden zu helfen, schrieb er in einem Gastbeitrag in der Washington Post.

Laut Forschern kriegt Facebook pro Woche Antworten von rund einer Million Facebook-Nutzer. (Bild: Keystone)
Bund öffnet im Tessin weiteren kleinen Grenzübergang

Der Bund hat im Tessin am Montag mit Brusata di Novazzano einen weiteren Grenzübergang teilweise wieder geöffnet. Er will damit den Arbeitsverkehr erleichtern.

Der Grenzübergang Brusata di Novazzano ist demnach seit (heute) Montag wieder offen, und zwar jeweils von 05.00 bis 09.00 Uhr sowie von 16.00 bis 20.00 Uhr abends. Der Übergang Dirinella steht Grenzgängern bereits seit vergangenem Donnerstag zu denselben Zeiten wieder offen.

(Bild: Keystone)

Die Eidgenössische Zollverwaltung hält in ihrer Mitteilung fest, dass weiterhin nur Personen mit einem Schweizer Pass sowie Ausländer mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitsbewilligung einreisen dürften.

Neben Dirinella und Brusata di Novazzano sind im Tessin auch die Übergänge in Chiasso, Gandria, Madonna di Ponte, Ponte Tresa und Stabio offen. Die zeitliche Beschränkung gilt lediglich für die Grenzübergänge Dirinella und Brusata di Novazzano.

Spanische Wirtschaft schrumpft 2020 bis zu zwölf Prozent

Die spanische Wirtschaft könnte nach Berechnungen der nationalen Notenbank in diesem Jahr um bis zu 12,4 Prozent schrumpfen. Dies sei womöglich der Fall, wenn die seit Mitte März geltenden Kontakt- und Ausgangssperren rund zwölf Wochen dauerten.

Das teilte die Bank von Spanien am Montag mit. Sollte der sogenannte Lockdown nur über acht Wochen gehen, werde das Bruttoinlandsprodukt um rund 6,8 Prozent sinken. Die Coronavirus-Krise treffe die Wirtschaft des Landes heftig.

Leichter Anstieg bei Corona-Angesteckten – 204 neu Infizierte

In der Schweiz und in Liechtenstein hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 204 zugenommen. Insgesamt gab es am Montag laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 27’944 bestätigte Fälle und 1142 Tote.

Damit erhöhte sich die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag etwas weniger stark, wie das BAG weiter mitteilte. Am Sonntag waren noch bestätigte 336 Neuansteckungen gemeldet worden.

(Symbolbild: Keystone)

Die Todesfälle in allen Kantonen zusammen nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Montagmittag auf 1410 zu. Der Kanton Waadt steht mittlerweile an der Spitze mit 292 Toten, vor dem Tessin mit 288. Proportional zur Bevölkerungszahl hat der Kanton Genf die meisten Ansteckungen zu beklagen, mit der Zahl der Todesfälle steht er mit 193 an dritter Stelle.

Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Nahverkehr ein

Das süddeutsche Land Bayern führt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommender Woche an sollen dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte.

Markus Söder mit Maske. (Bild: Keystone)

Der deutsche Staat und die 16 Länder hatten sich nach fast vier Wochen Zwangspause vergangene Woche darauf geeinigt, dass von diesem Montag an kleine und mittlere Geschäfte bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen. Die Details hängen von Branche und Bundesland ab.



Eine deutschlandweite Maskenpflicht gibt es nicht. In den ersten Ländern sollte für die Abschlussklassen die Schule wieder losgehen. Die strikten Kontakt- und Abstandsregeln sollen allerdings mindestens bis zum 3. Mai weiter gelten.

Bevölkerung nimmt Coronavirus ernster als vor ein paar Wochen

Die Schweizer Bevölkerung nimmt die Infektionsgefahr zunehmend ernster. Auch die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft machen sich bemerkbar.

(Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 20. April 2020. (12 Uhr)
Schlangen vor Tempeln und verzweifelte Obdachlose in Thailand

Das Verteilen von Essen an Bedürftige hat in Thailand Sorge vor einer Verschärfung der Corona-Krise ausgelöst. Ein Sprecher des Krisenzentrums der Regierung sagte am Montag, wer Essen oder anderes verteilen wolle, müsse zuvor die Behörden informieren. Diese sollen dann helfen, Abstand zu wahren. Vergangene Woche hatte sich an einem Tempel in der Hauptstadt Bangkok eine lange Schlange mit etwa 1000 Menschen gebildet. Für diese wurde dann vorsorglich Heim-Quarantäne angeordnet.

Ein Buddhist in Thailand mit Maske. (Bild: Keystone)

Am Wochenende war auf Bildern zu sehen, wie Obdachlose rennen und verzweifelt anstehen, um in einem Park in Bangkok eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 100 Baht (knapp 3 Euro) pro Person zu bekommen. In Thailand wurden bislang 2792 Fälle des Erregers Sars-CoV-2 gemeldet, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. 47 Menschen starben. In dem südostasiatischen Land gilt der Ausnahmezustand.

In Luxemburg gilt jetzt Maskenpflicht

Im Kampf gegen das Coronavirus gilt in Luxemburg seit Montag eine Maskenpflicht: Wer im Supermarkt einkaufen oder mit Bussen, Tram oder Zügen fahren will, muss jetzt eine Mund-Nase-Schutzmaske tragen.



Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel hat angekündigt, dass jeder Bürger bis zu fünf Masken bekommen solle, die von den Gemeinden ausgegeben werden. Alternativ sind auch Schals, Tücher oder selbst angefertigte Masken als Schutz zulässig.

DER Touristik Suisse verlängert Annullationsphase

Kuoni-Besitzerin DER Touristik Suisse sagt gebuchte Reisen bis und mit 17. Mai 2020 ab. Die Voraussetzungen für Ferienreisen seien trotz erster Lockerungen vorerst noch nicht gegeben, schreibt das Unternehmen am Montag in einer Mitteilung.

Mit der Verlängerung begegne der Konzern anhaltenden Einreisebeschränkungen in den Zielgebieten, der starken Angebotsabnahme im Luftverkehr und den Empfehlungen des Bundesrates, dass die Bevölkerung vorerst weiterhin zuhause bleiben solle, wird Geschäftsführer Dieter Zümpel im Communiqué zitiert.

(Bild: Keystone)

Das ist bereits die dritte Verlängerung von Reiseannullationen wegen der Corona-Pandemie, die die Tochter des deutschen Rewe-Konzerns bekanntgibt. Zuletzt war geplant gewesen, die Massnahmen bis Ende April aufrechtzuerhalten.

Tschechien erlaubt wieder Hochzeiten im kleinen Kreis

In Tschechien sind Hochzeiten im kleinen Kreis wieder erlaubt. Das Brautpaar müsse dabei keinen Mundschutz tragen, wohl aber die Gäste, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Prag am Montag mit. Teilnehmen dürfen maximal zehn Personen einschliesslich des Hochzeitspaars, des Pfarrers oder Bürgermeisters und eines Standesbeamten.

(Bild: Keystone)

Eine schrittweise Rückkehr ins normale Leben sei notwendig, auch wenn man im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie nicht nachlassen dürfe, sagte Innenminister Jan Hamacek.

Seit 72 Stunden kein neuer Corona-Fall in Gibraltar

Gute Corona-Nachrichten aus Gibraltar: In dem britischen Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel wurde seit 72 Stunden kein neuer Fall des Virus Sars-CoV-2 mehr gemeldet, teilte die Regierung am Sonntagabend mit.

Grenze Spanien-Gibraltar. (Bild: Keystone)

Der letzte Anstieg der Infektionszahl sei am Donnerstag registriert worden, als die Gesamtzahl auf 132 gestiegen war. Davon gelten 120 Patienten bereits wieder als gesund, zwölf Fälle sind noch aktiv. Tote in Zusammenhang mit dem Virus wurden in Gibraltar bislang nicht verzeichnet.

Lieferdienste sind für Restaurants häufig kein rentabler Ersatz

In der Coronakrise versuchen sich viele Restaurants mit Essenslieferungen über Wasser zu halten. Doch damit wirklich Geld zu verdienen, ist schwierig.

Lieferdienste sind für Restaurants oft finanziell kaum lohnenswert. (Symbolbild: Keystone)
Nazi-Jäger: Corona gefährdet weltweite Strafverfolgung

Die Corona-Krise gefährde die weltweite Verfolgung von Nazi-Verbrechern. Dies zufolge Einschätzungen des Nazi-Jägers Efraim Zuroff aus Jerusalem.

(Bild: Keystone)
Bencic für Madrid Open an der PlayStation

Das Masters-1000- und Premier-Turnier in Madrid veranstaltet vom 27. bis 30. April das bislang grösste virtuelle Tennisturnier der Profiszene. Beim «Virtual Pro» treten je 16 Männer und Frauen auf der PlayStation 4 gegeneinander an. 24 Teilnehmer stehen bereits fest, unter ihnen Belinda Bencic, Rafael Nadal und Andy Murray.



«Ich freue mich auf das Kräftemessen mit den anderen», teilte die 23-jährige Ostschweizerin mit. «Egal, ob auf dem Court oder in der virtuellen Welt: Ich liebe alles, das mit Tennis und Wettkampf zu tun hat.» Dies sei eine aufregende Möglichkeit, etwas Neues zu auszuprobieren, erklärte die Nummer 8 der Welt.

Experten: Corona-App kann auf vielen älteren Smartphones nicht laufen

Das technische Konzept von Google und Apple für eine Corona-Warn-App kann nach Einschätzung von Branchenexperten auf vielen älteren Smartphone-Modellen nicht umgesetzt werden. Die Funk-Technik «Bluetooth Low Energy» werde von rund zwei Milliarden Geräten weltweit nicht unterstützt, sagte Neil Shah, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research, der «Financial Times» (Montag).

(Symbolbild: Keystone)

Auf jedem vierten Smartphone funktioniert demnach die moderne Bluetooth-Variante nicht. Hinzu kommt, dass viele Menschen nur ein einfaches Handy haben oder gar kein Mobiltelefon.

Bestellplattformen für Restaurants boomen

Online-Bestellservices für Essenslieferungen in der Schweiz haben derzeit viel zu tun. Eat.ch hat aktuell 40 Prozent mehr Kundenbesuche als sonst.

(Symbolbild: Keystone)
Sieben weitere Tote im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 7 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 26 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

(Bild: Keystone)

Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 2058 Personen positiv auf das Virus getestet. 288 Menschen verloren aufgrund der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit ihr Leben.

621 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

Action-Star Dwayne Johnson: Meine Ehe profitiert von der Isolation

Die Ehe von Dwayne Johnson (47, «Jumanji») hat nach dem Eindruck des Action-Stars durch die Selbstisolation wegen der Coronavirus-Pandemie neuen Schwung bekommen. «Die Quarantäne hat einen positiven Effekt auf meine Ehe», sagte der US-Schauspieler in einem Video, das er am Sonntag (Ortszeit) bei Instagram postete. «Wir werden schnippisch miteinander, wir streiten. Ich muss ehrlich sein: Als diese Sache anfing, war ich manchmal wirklich launisch.»

(Bild: Keystone)

Das Wichtigste sei jetzt, zu kommunizieren und Rücksicht aufeinander zu nehmen, appellierte Johnson an seine Fans. Ehefrau Lauren Hashian (35) sei die Beste für ihn, sagte er. «Danke, dass du so verständnisvoll mit mir bist.» Und: Beide hätten wieder angefangen zu üben, wie man Babys macht, sagte der Schauspieler am Ende des Videos mit einem Augenzwinkern.

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (10:00 Uhr)
Neue Jelmoli-Chefin beklagt Umsatzeinbrüche in der Coronakrise

Nina Müller hat ihre neue Stelle als Chefin des Luxus-Warenhauses Jelmoli zu einer denkbar schwierigen Zeit angetreten. Grosse Teile des Unternehmens sind geschlossen, die Umsätze sind entsprechend eingebrochen. Nach der Krise erwartet Müller ein verändertes Konsumverhalten.

(Symbolbild: Keystone)

«Die Einbrüche sind für uns dramatisch», sagte Müller im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Montag. Die letzten sechs Wochen habe man praktisch keine Einnahmen gehabt. Zwar erziele der Lebensmittelbereich «tolle Umsätze über Budget und über Vorjahr», und auch der Onlineshop zeige ein «schönes Umsatzwachstum», aber die Einbrüche im gesamten Haus würden damit nicht kompensiert, so die Chefin.

Neuseeland hat unkontrollierten Virus-Ausbruch gestoppt

Neuseeland hat nach Einschätzung von Premierministerin Jacinda Ardern den «unkontrollierten Ausbruch» der Lungenkrankheit Covid-19 gestoppt. Der Ausnahmezustand wird aber um fünf Tage verlängert. Lockerungen der Corona-Beschränkungen soll es nach dem 27. April geben, wie Ardern am Montag erklärte.

«Wir haben daran geglaubt, dass entschlossenes, hart und früh ansetzendes Handeln uns die allergrösste Chance gibt, das Virus auszumerzen», sagte Ardern. Und das sei passiert. Seit dem 26. März ist der Pazifikstaat mit rund 5 Millionen Einwohnern im verordneten Stillstand mit strengen Auflagen für Verkehr, Arbeit und Alltag.

(Bild: Keystone)

Derzeit gilt in Neuseeland die Ausgangssperre bei Stufe 4. Wenn dies nächste Woche auf Stufe 3 gesenkt wird, heisst das: Die Menschen sollen weiter zu Hause bleiben, Schulen dürfen aber zum Teil wieder öffnen, kleine Hochzeitsfeiern und Beerdigungszeremonien sind wieder erlaubt, wie Radio New Zealand erläuterte. Am 11. Mai will die Regierung entscheiden, wie es in Neuseeland weitergeht.

Boeing verliert weitere Bestellungen für Krisenflieger 737 Max

Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing muss in der Corona-Krise erneut eine Absage für eine Bestellung des Problemfliegers 737 Max hinnehmen. Die China Development Bank Financial Leasing Co. hat einen Auftrag über 29 Maschinen zurückgezogen, wie das chinesische Unternehmen am Montag mitteilte. Damit sinke die Zahl der noch offenen Bestellungen für den Boeing-Flieger 737 auf 70 Stück.

Boeing in Everett, Washington, USA. (Bild: Keystone)

Boeing verliert mit seinem nach zwei verheerenden Abstürzen mit Startverboten belegten Krisenjet 737 Max immer mehr Aufträge. Im ersten Quartal wurden unter dem Strich 314 Bestellungen für das Modell zurückgezogen. Die Coronavirus-Pandemie erschwerte die Lage für Boeing in den vergangenen Monaten noch zusätzlich.

Gewalt gegen Frauen droht in der Corona-Pandemie zuzunehmen

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat angesichts der weltweiten Ausgangssperren in der Corona-Krise vor einer Zunahme häuslicher Gewalt gegen Frauen gewarnt.

Die UNHCR warnt vor mehr häslicher Gewalt gegen Frauen. (Symbolbild: Keystone)
Chinas Zentralbank senkt Leitzinsen - Weitere Massnahmen geplant

Die chinesische Zentralbank legt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nach. Sie senkte am Montag den Leitzins für Kredite mit einjähriger Laufzeit von 4,05 auf 3,85 Prozent, den mit fünfjähriger Laufzeit von 4,75 auf 4,65 Prozent. Das war bereits die zweite Senkung in diesem Jahr.

Coronavirus lässt Gewinn von Philips einbrechen

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren bekommen. Der Gewinn sank im ersten Quartal von 162 Millionen Euro im Vorjahr auf noch 39 Millionen Euro, wie der Konzern am Montag in Amsterdam mitteilte.



Der Umsatz von Philips schrumpfte im Quartal auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseinflüsse und ohne Zu- und Verkäufe, um 2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Schwach entwickelte sich dabei das Geschäft der Gruppe in China. Dort verzeichnete das Unternehmen einen zweistelligen Rückgang.

Kutcher/Kunis bringen «Quarantäne-Wein» auf den Markt

Das Schauspieler-Ehepaar Ashton Kutcher (42) und Mila Kunis (36) hat gemeinsam einen «Quarantäne-Wein» auf den Markt gebracht.

Kutcher und Kunis spenden 100% des Gewinns an Wohltätigkeitsorganisationen. (Bild: Keystone)
Trump verteidigt Corona-Demonstranten als «grossartige Menschen»

In den USA protestieren immer mehr Menschen gegen die Corona-Massnahmen. US-Präsident Donald Trump hat diese Proteste jetzt erneut verteidigt.

(Bild: Keystone)
Star-DJ Guetta erwartet keine Live-Einnahmen vor 2021

Star-DJ David Guetta (52, «Sun Goes Down») rechnet wegen der Corona-Krise nicht mehr mit bezahlten Auftritten vor dem kommendem Jahr. «Ich werde wahrscheinlich vor 2021 keine Einnahmen haben. Darauf stelle ich mich ein», sagte er der «Bild»-Zeitung (Montag). Er beschwere sich aber nicht, weil er sich glücklich schätze, dass er etwas auf die Seite habe legen können.



Der Franzose ist einer der weltweit erfolgreichsten DJs und tritt jährlich auf Dutzenden grossen Festivals auf. Viele Grossveranstaltungen wurden wegen der Coronavirus-Pandemie für dieses Jahr bereits abgesagt. Guetta versteht die Notwendigkeit dieser Massnahmen. „Ich möchte nicht Teil von etwas sein, das Menschen schadet. Ich möchte nicht, dass sie wegen mir krank werden.“

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (08:00 Uhr)
Maskenpflicht findet breite Zustimmung

Die ersten Lockerungen der Corona-Massnahmen nahen. Nach dem Willen einer Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sollen diese mit einer Maskenpflicht einhergehen.

Wenn es nach der Mehrheit der Schweizer gehe, soll das Tragen von Masken bald zur Gepflogenheit werden. (Symbolbild: Keystone)
Über 1000 Corona-Fälle in Kuba

In Kuba haben sich mehr als 1000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Insgesamt seien bei 26 982 durchgeführten Test 1035 Patienten positiv getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium der Karibikinsel am Sonntag (Ortszeit) mit. Bislang sind 34 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Kubaner vor einem Haus am 17. April 2020. (Bild: Keystone)

Kuba verfügt über zahlreiche gut ausgebildete Ärzte und bietet allen Bürgern eine kostenlose Gesundheitsversorgung. Allerdings fehlt es in den Kliniken des Landes oftmals an moderner Ausstattung und Material. Zuletzt waren Tausende Medizinstudenten im ganzen Land von Tür zu Tür gegangen, um unentdeckte Corona-Fälle aufzuspüren.

Jeder dritte Schweizer hat Reise storniert

Knapp drei Viertel der Schweizer hat laut einer Umfrage der Hochschule Luzern in diesem Jahr eine Reise geplant. Die Hälfte davon hält an den Reiseplänen fest.

Jeder dritte Schweizer aber hat wegen der Coronakrise seine Pläne auf Eis gelegt. (Symbolbild: Keystone)
Verdoppelung der Arbeitslosenzahlen in Europa erwartet

Die Arbeitslosigkeit in Europa könnte sich fast verdoppeln. Nach Schätzungen des Beratungsunternehmens McKinsey drohten 59 Millionen Arbeitsplätze wegfallen.

Die Arbeitslosenzahlen in Europa werden in den kommenden Monaten wohl drastisch steigen. (Bild: Keystone)
Corona-Krise sorgt für Nachfrage nach Waffen in den USA

Die Corona-Krise hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen unter Amerikanern geführt.

US-Medien haben in den vergangenen Wochen über eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Waffen berichtet. (Bild: Keystone)
Tschechiens Präsident will Grenzen ein Jahr geschlossen halten

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat seinen Bürgern wegen der Coronavirus-Pandemie empfohlen, diesen Sommer die Schönheiten ihres eigenen Landes zu entdecken. Für Auslandsreisen sollten die Staatsgrenzen hingegen ein volles Jahr geschlossen bleiben, «damit keine neue Infektionswelle dadurch hervorgerufen wird, dass Reisende in Länder fahren, in denen die Epidemie noch nicht zu Ende ist», sagte das Staatsoberhaupt am Sonntag in einem Radiointerview.

Milos Zeman. (Archivbild: Keystone)

Reisebüros und andere Tourismusunternehmen hatten zuvor gefordert, im Sommer wenigstens Reisen in die bei Tschechen besonders beliebten Urlaubsziele Slowakei und Kroatien zu erlauben, in denen es nur wenige Coronavirus-Infektionen gebe.

Trump schiebt Verantwortung für Tests US-Bundesstaaten zu

US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung für Tests in der Corona-Krise den Gouverneuren der Bundesstaaten zugeschoben. Die Gouverneure «wollten bei der Öffnung totale Kontrolle über ihre Staaten haben, aber jetzt wollen sie, dass wir, die Bundesregierung, die Tests ausführen», sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weissen Haus. Tests «sollten eine lokale Angelegenheit» sein. Trump sagte den Bundesstaaten Unterstützung durch seine Regierung vor.



In den USA schaukelt sich der Streit zwischen dem Republikaner Trump und Gouverneuren einiger Bundesstaaten immer weiter hoch. Sowohl republikanische als auch demokratische Gouverneure beklagen einen Mangel an flächendeckenden Tests, die Voraussetzung für die von Trump angestrebte schrittweise Wiedereröffnung der Wirtschaft sind.

Schweizer Kreuz erleuchtet den Burj Khalifa

Die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) haben die jeweiligen Wahrzeichen ihrer Länder mit der Nationalflagge beleuchtet. Nachdem am Freitag das Matterhorn in den Farben der UAE geleuchtet hatte, folgte am Sonntag der Burj Khalifa mit Schweizer Flagge.

«Wir bedanken uns für die schöne und berührende Geste», schreibt die Schweizer Botschaft in den UAE und Bahrain auf Twitter in einer Mitteilung. Die Schweiz schätze dieses Zeichen der Freundschaft und der Verbundenheit zwischen den beiden Staaten.



Die Vereinigten Arabischen Emirate bedankten sich ihrerseits dafür, dass die Schweiz am vergangenen Freitag das Matterhorn in den Farben der UAE beleuchtet hatte. Die Medienstelle von Zermatt Tourismus veröffentlichte auf ihrer Webseite ein entsprechendes Foto.

Mehr als 142'300 Corona-Nachweise in Deutschland – 4'415 Tote

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 142’300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20:30 Uhr: Mehr als 140’400 Infektionen). Mindestens 4’415 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20:30 Uhr: 4’288). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 142’300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. (Symbolbild: Keystone)

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre jeweiligen Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 88’000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. (sda)

DFB-Präsident Keller betont Notwendigkeit von Geisterspielen

Fritz Keller, der Präsident des deutschen Fussball-Bundes (DFB), wirbt nach der Kritik aus Fankreisen um Verständnis für die angestrebten Geisterspiele.

Er könne die Bedenken zwar nachvollziehen. Die Konsequenz eines Verzichts darauf «wäre aber, dass einige Fans vielleicht nie wieder ein Spiel ihres Klubs besuchen können, weil es ihn schon bald nicht mehr geben könnte», schrieb der 63-Jährige in einem Gastbeitrag im Fachmagazin «kicker». «Wir möchten aber keinen Verein verloren geben.»

Zuletzt hatte sich der Zusammenschluss «Fanszenen Deutschland» vehement gegen eine Fortsetzung der Saison ohne Zuschauer ausgesprochen. «Wir sind uns dabei sehr bewusst, dass dem Fussball ohne Fans sein Herz fehlt», schrieb Keller.

Am Donnerstag wollen die 36 Profi-Vereine der deutschen Fussball-Liga das weitere Vorgehen während der Coronavirus-Pandemie besprechen. Bislang ist der Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April ausgesetzt.

Fritz Keller betont die Notwendigkeit von Geisterspielen. (Bild: Keystone)
New Yorks Gouverneur: Corona-Höhepunkt in Kliniken wohl überschritten

Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern im besonders schwer von Covid-19 betroffenen US-Bundesstaat New York ist weiter rückläufig. «Wenn dieser Trend anhält, haben wir den Höhepunkt überschritten», sagte der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz. Doch auch damit sei gerade erst eine Halbzeit in der Corona-Krise erreicht, mahnte der Demokrat. An den strikten Massnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung müsste weiter festgehalten werden. Die Ausgangsbeschränkungen waren kürzlich bis Mitte Mai verlängert worden.

New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hält den Corona-Höhepunkt in Kliniken als überschritten. (Bild: Keystone)
Frankreich erlaubt wieder Besuche in Pflege- und Altenheimen

In Frankreich sollen im Rahmen der Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen Besuche in Alten- und Pflegeheimen wieder erlaubt werden. Ab Montag gebe es wieder ein Besuchsrecht, allerdings mit Einschränkungen, teilte der französische Gesundheitsminister Olivier Véran am Sonntagabend bei einer Pressekonferenz mit Premierminister Édouard Philippe mit. Es dürften nicht mehr als zwei Angehörige gleichzeitig einen Bewohner in einer Senioren- oder sozialen Pflegeeinrichtung besuchen. Ausserdem sei körperlicher Kontakt weiterhin verboten, erklärte Véran. Das Besuchsverbot galt seit Mitte März.

In Frankreich sollen Besuche in Alten- und Pflegeheimen wieder erlaubt werden.(Symbolbild: Keystone)
Schweiz nimmt am Gesundheitsministertreffen der G20 teil

Die Schweiz hat am Sonntag virtuell am Jahrestreffen der Gesundheitsminister der G20 teilgenommen. Dabei wurde thematisiert, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit in der Coronavirus-Pandemie ist. Die Schweiz unterstrich dabei die zentrale Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beim Kampf gegen die Seuche.

Auch Berset nahm an dem virtuellen Treffen teil. (Bild: Keystone)

Die Schweiz nahm auf Einladung Saudi-Arabiens teil, wie das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) am Abend mitteilte. Saudi-Arabien präsidiert in diesem Jahr die G20.

Conte pocht auf Corona-Bonds

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat in der Corona-Krise erneut mehr europäische Solidarität und gemeinsame Anleihen gefordert. «Wir erleben den grössten Schock seit dem letzten Krieg», sagte Conte der «Süddeutschen Zeitung» (Montag). «Darum muss Europa auch eine Antwort geben, die auf der Höhe des Ereignisses ist.» Es brauche die «ganze Feuerkraft» der EU, und zwar über die Ausgabe gemeinsamer Anleihen. Dabei gehe es nicht darum, «vergangene oder zukünftige Schulden zu vergemeinschaften, sondern nur darum, dass wir alle zusammen diesen ausserordentlichen Einsatz leisten».

Conte im Homeoffice. (Screenshot: Twitter)

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten schalten sich am Donnerstag zu einem weiteren Videogipfel zusammen. Die Finanzminister haben bereits ein Corona-Rettungspaket von bis zu 540 Milliarden Euro geschnürt. Auch die Gründung eines Wiederaufbau-Fonds wurde verabredet, allerdings ohne Details. Die EU-Staaten streiten darüber, ob zur Finanzierung gemeinsame Anleihen – sogenannte Corona-Bonds – genutzt werden.

Der Corona Flash vom 19. April 2020. (18:30 Uhr)
Roma-Spieler verzichten auf vier Monatsgehälter

Die Spieler und der Trainerstab der AS Roma haben beschlossen, aufgrund der Coronakrise auf vier Monatsgehälter zu verzichten.



Der Spielbetrieb in der Serie A ist seit 9. März unterbrochen. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass ab Anfang Juni der Ball im vom Coronavirus besonders stark betroffenen Italien eventuell wieder rollen könnte.

Meisterschaft der Hornusser ersatzlos gestrichen

Nach der jüngsten Entwicklung in der Coronavirus-Krise hat der Eidgenössische Hornusserverband EHV die komplette Meisterschaft 2020 gestrichen.

Die auf sieben Ligen ausgelegte Meisterschaft hätte bis zum August beendet sein müssen. Da frühestens ab dem 8. Juni eine Lockerung des Versammlungsverbots erfolgen kann, wäre es unmöglich geworden, den Meisterschaftsbetrieb ordentlich durchzuführen.

(Symbolbild: Keystone)

Über die Durchführung der ab Ende August vorgesehenen Verbandsfeste und interkantonalen Feste hat der EHV noch nicht entschieden. Eine Verschiebung auf 2021 kommt nicht in Frage, weil dannzumal das Eidgenössische Fest in Thörigen-Bleienbach stattfindet.

Skandal um Seniorenresidenz in Kanada

Wegen der Coronavirus haben Pflegebedienstete eine Seniorenresidenz bei Montréal verlassen. Die Folgen waren für 31 Bewohner tödlich.

Eine Seniorenresidenz bei Montréal ist nach dem Tod von 31 Bewohnern in den Fokus gerückt. (Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 19. April 2020. (16:00 Uhr)
Neunter Rückholflug aus Lateinamerika in Zürich gelandet

169 Schweizer sind am Sonntagnachmittag mit einem Rückholflug aus Quito und Buenos Aires in Zürich gelandet. An Bord befanden sich auch 141 Passagiere aus anderen Ländern, 49 davon wohnhaft in der Schweiz, wie das Aussendepartement (EDA) mitteilte.



Das Flugzeug, das am Samstagmorgen (Ortszeit) in Quito startete und zunächst in die argentinische Hauptstadt flog, landete am Sonntag um 15.30 Uhr in Zürich. Es handelte sich um den neunten von der Schweiz organisierten Flug aus Lateinamerika.

Laborleiter: Institut in Wuhan ist nicht Ursprung des Virus

Amerikanische Stimmen behaupteten jüngst, das Coronavirus stamme aus einem Labor in Wuhan. Nun wehrt sich der Chef des Instituts für Virologie.

Die halbe Welt fragt sich momentan, woher das Virus denn nun wirklich kam. (Symbolbild: Keystone)
Bisher rund 150’000 Anträge von Selbständigen auf Entschädigung

Die Ausgleichskassen haben bisher rund 150’000 Anträge von Selbstständigerwerbenden erhalten. Es geht um die Corona-Erwerbsersatzentschädigungen.

Die Ausgleichskassen rechnen für die nächsten Tage mit weit über 100’000 zusätzlichen Anmeldungen. (Symbolbild: Keystone)
Australien für unabhängige Untersuchung des Corona-Ausbruchs

Australiens Aussenministerin Marise Payne hat sich für eine unabhängige internationale Untersuchung der Coronavirus- Pandemie ausgesprochen. Der Schlüssel dabei werde die Transparenz sein, vor allem auch vonseiten Chinas, sagte sie am Sonntag dem Sender ABC.



«Es wird Länder brauchen, die bereit sind, transparent zu sein, sich an diesem Prozess zu beteiligen und sicherzustellen, dass wir einen Überprüfungsmechanismus haben, dem die internationale Gemeinschaft vertrauen kann», betonte sie. Die unabhängige Untersuchung müsse die Genese des Virus, den Umgang damit sowie die Offenheit überprüfen, mit der Informationen dazu geteilt wurden, sagte sie auf die Frage, was sie von China wissen wolle.

Erntehelferin aus Gastrobranche: «Ich bin froh, beschäftigt zu sein»

Andrea von Büren und Clelia Meier arbeiteten vor dem Lockdown in der Gastronomiebranche. Arbeit gibt es dort keine mehr. Nach fünf Wochen Lockdown helfen sie nun beim Gemüsebau Wyssa in Galmiz FR als Erntehelfer aus.

(Video: Keystone)

Dort sind Arbeitskräfte gefragt, da es mehr zu tun gibt als sonst. Die Nachfrage sei um zehn Prozent höher als sonst, sagt Betriebsinhaber Christoph Wyssa gegenüber Keystone-SDA. Weil nicht alle Erntehelfer aus dem Ausland in die Schweiz einreisen konnten, sind sie froh um Arbeitskräfte aus anderen Branchen.

Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann wieder arbeitsfähig

Der an Covid-19 erkrankte Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann nimmt am Montag seine wieder Arbeit auf. Der Justiz- und Polizeidirektor wird vorläufig aber nur die wichtigsten Termine wahrnehmen.

Der Genesungsprozess der Coronavirus-Infektion von Regierungsrat Urs Hofmann sei so weit fortgeschritten, dass er am (morgigen) Montag seine Regierungstätigkeit wieder aufnehmen könne, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Sonntag mit.



Der Justiz- und Polizeidirektor arbeitet vorläufig in reduziertem Umfang und nimmt somit nur die wichtigsten Termine – wie Regierungs- und Kommissionssitzungen – wahr. Der 63-jährige Hofmann war am 24. März positiv auf das Coronavirus getestet und am 3. April geschwächt ins Spital verlegt worden. Am 8. April war er wieder aus dem Spital entlassen worden.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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