Featured Video Play Icon
Video: Telebasel
Basel

Marco Chiudinelli zur Corona-Krise im Tennis

Es sind auch im Welt-Tennis ungewisse Zeiten. Weder Roger Federer noch seine Kontrahenten wissen, ob sie dieses Jahr nochmals das Racket schwingen werden.

Der Filzball ruht global. Von Tennis – sei es auf professioneller Ebene oder als Hobby – kann aktuell keine Rede sein. Eine schwierige Situation, nicht nur für die Profis. Sondern beispielsweise auch für ehemalige Profis wie Marco Chiudinelli.

Der Basler Davis Cup-Sieger ist auch heute noch noch als selbständig Erwerbender auf das Tennis angewiesen. Die Corona-Krise hat den Ex-Profi – wie viele andere – schwer getroffen. «Der Frühling ist für mich ein sehr wichtiger Zeitraum im Jahr. Ich biete unter anderem Tennis-Camps an für Hobby-Spieler. Ich musste alles absagen. Alle meine Aufträge und Mandate von Mitte März bis Ende Mai habe ich komplett verloren», so Chiudinelli. Ihn habe die Krise «direkt ins Gesicht getroffen».

Wie hart trifft es die Spieler wirklich?

Turniere die am Laufband abgesagt werden. Wimbledon, das erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg nicht stattfinden wird. Profi-Spieler, die nicht mehr genug Geld verdienen, um sich Essen zu kaufen. Die Ranglisten-Punkte die inzwischen eingefroren wurden. Das sind die Schlagzeilen aus der aktuellen Tennis-Welt.

Marco Chiudinelli – der das Business von innen und aussen kennt – hat eine klare Meinung zu den aktuellen Ereignissen. «Die Besseren die haben glücklicherweise schon genug und können diese Periode überstehen. Die Schwächeren würden sowieso Geld verlieren. Es geht also um die Spieler in der Mitte. Diese Spieler verdienen ein bisschen etwas mit dem Tennis. Und diese Spieler haben jetzt nichts mehr und sind am schlimmsten dran. Die machen jetzt Minus und vorher machten sie leicht Plus», erklärt der Basler.

Federer und Co. legen zusammen

Inzwischen ist bekannt geworden, dass die drei Grossen des Tennis, Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic, finanziell zusammenlegen werden. Und zwar in Form von Fonds, wollen die Tennis-Giganten den kleineren Profispieler aushelfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel