Als «unspektakuläre, aber wichtige Aufgabe des Zivilschutzes» beschreibt Christoph Flury, Vizedirektor im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), die Einsätze zur Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Schweiz

Weiterhin tausende Zivilschützer im Einsatz

Tausende Zivilschützer sind auch in der kommenden Woche wegen der Corona-Krise im Einsatz. Vor allem Ausfälle beim Pflegepersonal werden so aufgefangen.

In der laufenden Woche stehen zur Bewältigung der Corona-Pandemie erneut tausende Zivilschützer im Einsatz. «Es handelt sich oft um unspektakuläre Einsätze, die von der Bevölkerung geschätzt werden», sagt Christoph Flury, Vizedirektor im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS).

Es komme durchaus vor, dass ein Zivilschutzleistender den Job als Hauswart in einem Altersheim übernehme und mit Reinigungsgeräten hantiere, sagte Flury. Auch Arbeiten in Wäschereien stünden an. Im Fokus des Einsatzes stehe noch immer das Gesundheitswesen.

Zivilschützer helfen bei Ausfällen

Dort habe es teilweise viele Ausfälle gegeben beim Personal. Dann könne der Zivilschutz zum Zug kommen. Keine Einsätze leisten Zivilschützer in jenen Spitälern, die nicht ausgelastet sind.

Der Zivilschutz steht seit Beginn der Krise im Einsatz. Diese Woche sind laut Christoph Flury rund 5’800 Angehörige im Einsatz, in der Woche vor Ostern waren es 6’100 Personen. Am gefragtesten sind die Zivilschützer in der lateinischen Schweiz sowie in Baselland und in Zürich.

Ein Einsatz erfolge nur, wenn ein Unterstützungsbedarf wirklich ausgewiesen sei, sagte Flury. Insgesamt habe der Zivilschutz bereits hunderte von kleineren und grösseren Einsätzen geleistet. «Die Motivation ist gut, vielerorts melden sich Freiwillige.»

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