In der Schweiz sind nun genügend Schutzmasken vorhanden, wie Daniel Koch vom BAG sagt. Unter anderem aus China wurden Masken geliefert. (Bild: Keystone)
Schweiz

Schweizer Engpass bei Schutzmasken behoben

In der ersten Phase der Coronavirus-Epidemie waren Schutzmasken sogar in den Spitälern knapp, für die Bevölkerung reichte es bei weitem nicht. Die Lücke ist zu.

«Es sollte jetzt keinen Maskenengpass mehr geben», sagte Daniel Koch, Delegierter des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für Covid-19, am Freitag vor den Bundeshausmedien. Im Moment sollte es genügend Schutzmasken geben. Derzeit verfüge der Bund über rund 20 Millionen Schutzmasken, bis Ende April sollen es 100 Millionen Masken sein.

Diese sind auch für die Branchen gedacht, die in den nächsten Wochen wieder den Betrieb aufnehmen können – allerdings nur subsidiär, die Berufsleute müssen sich in erster Linie selber versorgen. In einer ersten Phase könnten die Branchenorganisationen aber Schutzmasken beim Bund beantragen, sagte Daniel Koch.

Er erwartet, dass sich auch die Detailhändler und die Bevölkerung wieder eindecken. «Wir gehend davon aus, dass der Weltmarkt wieder genügend Masken hergibt», sagte Koch. Der Bund habe nicht geplant, für die ganze Bevölkerung genügend Schutzmasken an Lager zu haben.

1 Kommentar

  1. Wenn der Engpass vorbei ist, sollte man unbedingt den Preis auch regeln. Es kann doch nicht sein, dass Anbieter die Preise kontrollos hochtreiben. Mit solchen Artikeln sollte kein Profit gemscht werden könnenReport

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