«Es geht um den gesunden Menschenverstand», so Boris Zürcher vom Seco zum Abstand. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bund arbeitet in den nächsten Tagen Modelle für Schutzkonzepte aus

Der Bund wird bis nächste Woche Modelle für Schutzkonzepte für verschiedene Tätigkeiten veröffentlichen. Dabei handelt es sich um Grobkonzepte.

Branchenverbände können dann darauf basierend Feinkonzepte erstellen. Die Betriebe müssen diese schliesslich implementieren.

Das sagten die Vertreter des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG) am Freitag vor den Bundeshausmedien. Für die Kontrolle seien dann die kantonalen Arbeitsinspektorate zuständig. Der Bund werde keine Branchenkonzepte bewilligen oder nicht bewilligen.

Menschenverstand im Vordergrund

Letztlich müssten die Unternehmen bei einer Öffnung ihres Betriebs die Hygiene- und Abstandsempfehlungen des Bundes umsetzen, sagte Boris Zürcher vom Seco. «Es geht um den gesunden Menschenverstand.» Es brauche Schutzkonzepte für Dienstleister und Kunden, um eine erneute Zunahme der Fallzahlen zu vermeiden.

Der Bund werde in wenigen Tagen vier bis fünf Grobkonzepte bereitstellen, zum Beispiel für personenbezogene Dienstleistungen. Diese Grobkonzepte sollen etwa Grundregeln wie das Tragen von Handschuhen und Schutzmasken beinhalten. «Es ist aber undenkbar, dass wir für jede denkbare Tätigkeit Regeln entwerfen», sagte Zürcher.

Die primäre Verantwortung obliegt laut dem Seco dem Arbeitgeber. Die Arbeitnehmenden hätten aber ein Mitwirkungsrecht und müssten angehört werden.

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