Featured Video Play Icon
Region

Zwei weitere Todesopfer im Landkreis Lörrach

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
Studierende müssen Prüfungen trotz Corona ablegen

Die Uni Basel führt die Prüfungen dieses Semester trotz Corona-Krise durch. Das hat sie am Freitag entschieden, wie das SRF Regionaljournal am Montag berichtete. «Ziel ist, dass unsere Studierenden nicht wegen der Corona-Krise ein ganzes Jahr verlieren», begründet der Mediensprecher der Universität Basel, Matthias Geering.

Viele Prüfungen werden online durchgeführt. So dürften auch das Internet und die Fachliteratur gebraucht werden. Für Fächer wie beispielsweise Medizin oder Chemie werden andere Lösungen gesucht.

Da die Vorbereitungen nicht optimal verlaufen können, haben die Studierenden die Chance, die Prüfungen bei Nichtbestehen zu wiederholen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Trotz Corona-Krise: Die Uni Basel führt die Prüfungen definitiv durch. (Symbolbild: Keystone)
Abendstimmung an menschenleerer Rheinpromenade

Trotz schönem Wetter am Montagabend waren kaum Menschen an der Rheinpromenade unterwegs, wie dieser Instagram-Post von Basel Live zeigt.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#loveyourcity #stadtleben #rheinliebe #supportyourlocals #lovebasel #ganzbasel #usliebizurstadt #sunset #basellive #baselcity #basel

Ein Beitrag geteilt von BaselLive (@basellive.ch) am

31. Eidgenössisches Jodlerfest in Basel wird um ein Jahr verschoben

Das für Ende Juni geplante Eidgenössische Jodlerfest in Basel wird wegen Corona verschoben. Neu findet der Grossanlass vom 25. bis 27. Juni 2021 statt.

Immer mehr Veranstalter verschieben ihre Events oder sagen sie ganz ab. Schuld daran: die Corona-Krise. Nun trifft es also auch das Jodlerfest. Die 31. Ausgabe wird um ein Jahr verschoben, obwohl eine Absage deutlich einfacher gewesen wäre. Dazu konnten sich die Beteiligten aber nicht durchringen. «Wir haben viele Vorbereitungen getätigt und ich wir spüren auch innerhalb der Bevölkerung die Freude auf das grosse Fest,» so Carlo Conti, OK-Präsident des Eidgenössischen Jodlerfests.

Der Telebasel News Beitrag vom 20. April 2020.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Zugang zu Basler Freizeitgärten im Elsass doch erschwert

Eigentlich sollte nun alles in Ordnung sein bei den Freizeitgärten an der Burgfeldergrenze. Doch die Polizei erschwerte den Zugang dennoch.

Mit dem Lockdown in Frankreich begann für die Pächter von 1’100 Freizeitgärten ein Albtraum. Die Gärten Basel-West, Reibertweg und Lacheweg befinden sich auf französischem Grund. Im Normallfall kein Problem.

Doch wegen des Coronavirus‘ wurden die Grenzen geschlossen und die Pächter der Gärten konnten sich nicht mehr um die Pflege kümmern. Wegen der strengen Ausgangssperre in Frankreich. Nach dem Bekanntwerden und dem Einsatz der Politik gab es doch eine Lösung – für den Moment.

Der Telebasel News-Beitrag vom 20. April 2020.
Mehr zum Thema sehen Sie in den Telebasel News oder hier.

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (18:30 Uhr)
Zwei weitere Todesopfer im Landkreis Lörrach

Zwei weitere Personen, beide über 70 Jahre alt, sind seit gestern in Lörrach im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Dies schreibt der Landkreis Lörrach in einer Mitteilung. Die Gesamtzahl habe sich demnach auf 31 Todesfälle im Landkreis erhöht.

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen habe sich seit Sonntag um fünf auf insgesamt 553 Fälle erhöht. Zurzeit würden 39 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssten neun beatmet werden.

Insgesamt seien mittlerweile 321 Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Zögerndes Verhalten und ein geschwächtes Gesundheitssystem: Darum kämpft das Elsass mit so vielen Corona-Fällen

Im Vergleich zu den Regionen Basel und Lörrach, kämpft das Elsass mit einer grösseren Zahl an schweren Corona-Fällen und Todesopfer. Bereits über 1’000 Tote hat das Virus im Elsass gefordert.

Experten sehen dahinter vor allem zwei Gründe, wie die «BaZ» schreibt. Einerseits habe die französische Regierung um einiges zögerlicher gehandelt als ihre Nachbarn in Baden oder der Region Basel. Andererseits war das elsässische Gesundheitssystem mit der schnell wachsenden Zahl der Covid-19 Patienten überfordert. Der Grund: steter Leistungsabbau in den letzten Jahren, wie die «BaZ» berichtet. 

Drei weitere Todesopfer im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau sind am Wochenende drei weitere Personen an Covid-19 verstorben. Damit steigt die Zahl der Toten auf 28 Menschen. Derzeit gibt es 1’012 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

45 Personen sind hospitalisiert, wie aus dem Lagebulletin des Kantonalen Führungsstabs vom Montag hervorgeht. Davon werden 16 Personen auf Intensivstationen behandelt und künstlich beatmet. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 640 Personen als geheilt.

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (16:00 Uhr)
Veranstaltungen im Burghof Lörrach werden verschoben

Aufgrund einer behördlichen Anordnung der Stadt Lörrach sowie einer Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg im Rahmen der Massnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus werden im April und Mai geplante Veranstaltungen im Burghof Lörrach verschoben oder abgesagt.

Für einige der Veranstaltungen sollen bereits Nachholtermine in der übernächsten Saison 2021/22 gefunden werden.

Drei neue Corona-Fälle im Baselbiet

Das Baselbiet verzeichnet total 806 Corona-Fälle. Drei neue Fälle wurden bestätigt.

7700 Covid-19-Kredite in der Region Basel vergeben

In der Region Basel haben die Banken für regionale Unternehmen wegen der Coronakrise Kredite in der Höhe von 750 Millionen Franken bewilligt. Die Nachfrage nach Krediten nimmt nun langsam ab.

Unternehmen können seit dem 26. März dank einem Unterstützungsprogramm des Bundes Gesuche für verbürgte Covid-19-Kredite bei den Banken einreichen. In der Region Basel wurden bis am vergangenen Freitag rund 7700 Gesuche bewilligt, wie die Basler Bankenvereinigung am Montag mitteilte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Basler Banken  haben in den ersten drei Wochen des Bundesprogrammes Kredite in Höhe von 750 Millionen Franken bewilligt. (Symbolbild: Keystone)
Theater Basel sagt Vorstellungen bis Ende Juni ab

Aufgrund der Verlängerung des Veranstaltungsverbots bis mindestens 7. Juni sagt das Theater Basel alle Vorstellungen im Mai und Juni ab. Das teilt das Theater am Montag mit. «Zu dieser sehr schmerzhaften Entscheidung sieht sich die Direktion aufgrund der weiter bestehenden Auflagen und der anhaltenden gesundheitlichen Situation gezwungen», schreibt es.

Jedoch könnten dafür die anstehenden Umbau- und Sanierungsmassnahmen des Hauses vorgezogen werden und der Start der Saison 2020/2021 im Herbst könne so abgesichert werden.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Theater Basel.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

WEITERE VORSTELLUNGSABSAGEN / WUNSCHKONZERT ZUM ABSCHLUSS DER SAISON 2019/2020 Eine für uns kaum vorstellbar lange Zeit schon muss auf allen Bühnen des Theater Basel der Vorhang geschlossen bleiben, und der Gedanke an die leeren Säle erfüllt uns alle mit Traurigkeit. Theater ist doch im Kern vor allem die persönliche Begegnung zwischen Bühne und Zuschauerraum. Auch wenn wir Sie, liebes Publikum, vermissen, ist selbstverständlich in diesen Tagen und Wochen die Gesundheit aller das oberste Gebot. Daher müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass alle geplanten und bereits angekündigten Vorstellungen in den Monaten Mai und Juni im Theater Basel abgesagt werden müssen. Das ist eine sehr schmerzhafte Entscheidung. Wir sehen uns aber aufgrund der weiter bestehenden Auflagen dazu gezwungen. Es wird allerdings eine Ausnahme geben: Wir möchten das geplante «Wunschkonzert» zum Ende der Spielzeit in einer der aktuellen Situation angepassten Version unbedingt durchführen und auf diese Art und Weise gemeinsam mit Ihnen den Abschluss der Intendanz von Andreas Beck und der aktuellen Spielzeit begehen. Alle Infos: https://www.theater-basel.ch/vorstellungsabsagen #theaterbasel #theater #basel #derstandhafteprinz #vorstellungsabsagen #westayathome #wirbleibenzuhause #sad #traurig

Ein Beitrag geteilt von Theater Basel (@theaterbasel) am

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (12 Uhr)
Zwei Todesfälle im Kanton Basel-Stadt

Mit Stand Montag, 20. April 2020, 9.30 Uhr, liegen insgesamt 933 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies ist einer mehr als am Vortag. 770 Personen der 933 positiv Getesteten und damit leicht mehr als achtzig Prozent sind wieder genesen.

Im Kanton Basel-Stadt liegen zwei weitere Todesfälle aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Verstorben sind zwei Frauen im Alter von 85 und 98 Jahren. Beide litten unter Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nummehr insgesamt 42.

Junge Grüne fordern mehr Platz für Fussgänger

Das junge grüne Bündnis ist besorgt darüber, dass im dicht besiedelten Stadtraum die Social-Distancing Massnahmen des BAG nicht umgesetzt werden können, heisst es in einer Medienmitteilung. Der deutlich rückläufige Verkehr und die frei gewordenen Parkplätze durch ausbleibende Pendler könnten dabei Abhilfe schaffen. Deshalb regen die Jungen Grünen nun an, dass man die Fussgängerzonen vergrössert.

Novartis startet Tests mit Corona-Infizierten

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine klinische Studie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis mit dem Medikament Hydroxychloroquine zur Behandlung von Covid-19-Patienten genehmigt. An den Tests nehmen rund 440 Infizierte an mehr als einem Dutzend US-Kliniken teil.

Das jahrzehntealte Malaria-Mittel hat von der FDA eine Notfallzulassung zur Behandlung der Erkrankung erhalten, aber bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es den Betroffenen hilft.

Mehr dazu hier.

Der Corona Flash vom 20. April 2020. (8 Uhr)
Der Corona Flash vom 19. April 2020. (18:30)
Gässli Film Festival soll stattfinden

Trotz der aktuellen Situation soll das 12. Gässli Film Festival wie geplant vom 24. – 30. August 2020 in Basel und Umgebung durchgeführt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Corona Flash vom 19. April 2020 (16 Uhr)
(Video: Telebasel)
Landkreis Lörrach meldet ein weiteres Todesopfer

Eine über 80-jährige Person mit Covid-19-Infektion ist im Landkreis Lörrach verstorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 29. Das schreibt das Landratsamt Lörrach in einer Mitteilung.

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um zehn auf insgesamt 548 Fälle erhöht (Stand: 19. April, 15:00 Uhr). Zurzeit werden 35 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, von denen zehn beatmet werden.

Die Anzahl der negativen Abstrichergebnisse sowie die Zahl der Genesenen liegen am Montag wieder vor.

Kleine Geschäfte sollen nur ein Drittel der Miete bezahlen müssen

Kleine Geschäfte, die wegen der Corona-Pandemie in finanzieller Not sind, sollen nur einen Drittel ihres Mietzinses zahlen müssen – ein weiteres Drittel soll der Kanton übernehmen. Das schlagen die vier grossen Sozialpartner im Bereich der Geschäftsmieten der Basler Regierung vor.

Der Wirteverband Basel-Stadt, der Basler Mieterinnen- und Mieterverband, der Hauseigentümerverband Basel-Stadt sowie der SVIT Basel haben sich auf ein sogenanntes «Dreidrittel-Rettungspaket» geeinigt.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel hier.

Der Corona Flash vom 19. April 2020, 14 Uhr
Fünf neue Fälle im Kanton Baselland – sieben Personen auf Intensivstation

Der Kanton Baselland hat am Sonntag die neusten Zahlen zur Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Seit Samstag gibt es fünf neue bestätigte Infektionen, insgesamt hat das Baselbiet aktuell 803 Fälle. 40 Personen sind im Spital, sieben davon befinden sich auf der Intensivstation. Todesfälle gibt es seit Samstag keine neuen, nach wie vor haben 25 Menschen ihr Leben verloren.

Mehr dazu hier.

Der Corona Flash vom 19. April 2020, 12 Uhr
Drei neue Fälle in Basel-Stadt

Das Basler Gesundheitsdepartement meldet am Sonntag gegenüber dem Vortag drei neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt hat der Kanton Basel-Stadt nun 932 positive Fälle. Leicht mehr als 80 Prozent der Personen sind wieder genesen, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Zahl der Todesfälle blieb mit 40 unverändert.

Mehr dazu hier.

Weiterer Todesfall im Landkreis Lörrach

Eine weitere über 70-jährige Person mit COVID-19-Infektion ist verstorben. Das gab der Landkreis Lörrach am Samstag in einer Mitteilung bekannt. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 28.

(Symbolbild: Keystone)

Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit gestern um 15 auf insgesamt 538 Fälle erhöht (Stand: 18. April, 15:00 Uhr). Zurzeit werden 33 COVID-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, von denen neun beatmet werden.

Der Corona Flash vom 18. April 2020. (16 Uhr)
Vier neue Coronavirus-Infizierte im Kanton Baselland

Im Kanton Baselland ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Einwohner um 4 auf 798 angestiegen. Die Anzahl der wegen einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen bleibt weiterhin bei 25.



Am Samstag befanden sich 44 infizierte Personen in Spitalpflege – 4 mehr als noch am Tag zuvor. Davon lagen sieben Patienten auf der Intensivstation, wie aus der aktualisierten Statistik auf dem Webportal des Kantons Basel-Landschaft hervorgeht. 636 der registrierten Infizierten sind genesen.

Der Corona Flash vom 18. April 2020. (14 Uhr)
Der Corona Flash vom 18. April 2020. (12 Uhr)
Drei weitere Covid-19-Todesfälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt hat das Coronavirus drei weitere Todesopfer gefordert. Die Zahl der genesenen Personen steigt auf über 80 Prozent.

(Symbolbild: Keystone)

Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 77 und 78 Jahren sowie um einen 79-jährigen Mann mit Vorerkrankungen, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Samstag mitteilte. Damit steigt die Zahl der Menschen, die in Basel-Stadt an einer Covid-19-Infektion verstorben sind, auf 40.

Zudem wurden bis Samstag 9.45 Uhr sechs neu infizierte Bewohner des Kantons registriert. Damit steigt die Zahl aller bislang registrierten Infizierten auf 929. Von den positiv auf das Coronavirus getesteten Personen sind 753 wieder genesen. Das sind etwas mehr als 80 Prozent.

Architektur in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Anlässlich ihrer Geburtstage äussern sich Herzog und de Meuron zu Auswirkungen der Corona-Krise. Diese werde die Zukunft des Wohnens beeinflussen, glauben sie.

Jacques Herzog (links) und Pierre de Meuron (rechts) äussern sich anlässlich ihrer Geburtstage zu der Corona-Krise in der Architektur. (Archivbild: Key)
«999 Ballons für Basels Lächeln»

Eine WG in Basel hat ihr Haus mit fast 1000 Luftballons dekoriert, um in der Corona-Zeit Freude und Farbe zu versprühen. Das berichtete «20 Minuten».

«Mit dieser Installation wollte ich eine positive Message senden. Von diesen gibt es derzeit wirklich zu wenig.», so die Organisatorin gegenüber der Zeitung. Zwei Tage hat Eldrid Funck für die Installation gebraucht, dabei geholfen hat ein Mitbewohner.

Der Corona Flash vom 17. April 2020. (18:30)
Conradin Cramer begrüsst Schulstart

Am 11. Mai öffnen die Schulen wieder. Wie dies umgesetzt wird, ist aber noch unklar. Auch weitere Herausforderungen gilt es zu meistern.

Conradin Cramer, Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt wäre es lieber gewesen, wenn der Unterricht bereits früher zurück in die Klassenzimmer verlegt worden wäre. Es sei enorm wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wieder miteinander lernen könnten. «Aber klar, die Gesundheitspolitischen Überlegungen stehen im Vordergrund», weiss Cramer.

(Video: Telebasel)

Ein weiterer Todesfall im Landkreis Lörrach

Im Landkreis Lörrach ist eine weitere Person an einer COVID-19-Infektion verstorben. Angaben zu Vorerkrankungen der über 45-jährigen Person liegen dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit gestern um 12 auf insgesamt 523 Fälle erhöht (Stand: 17. April, 15:30 Uhr). Zurzeit werden 40 COVID-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, elf von ihnen müssen beatmet werden.

Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt 3037 negative Abstrichergebnisse vor. 306 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion sind inzwischen wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Der Corona Flash vom 17. April 2020. (16 Uhr)
Aargauer Bürgerliche fordern Öffnung aller Läden im April

Der Aargauer Regierungsrat soll beim Bundesrat für eine Öffnung aller Läden ab dem 27. April intervenieren. Das fordern SVP, FDP, CVP und der Gewerbeverband sowie die Industrie- und Handelskammer. Ungerechtigkeiten müssten verhindert werden, heisst es in einem offenen Brief.

Gemäss Entscheid des Bundesrates dürften grosse Detailhändler und Baumärkte das ganze Sortiment verkaufen, während die kleinen Einzelhändler bis 11. Mai geschlossen bleiben müssen, heisst es im am Freitag veröffentlichten Brief. Dies führe dazu, dass etwa Kleider, Papeterieartikel, Sportartikel und Velos nach einem langen Verkaufsverbot mit entsprechend grosser Nachfrage bei den privilegierten Händlern gekauft würden. Der Einzelhandel würde leer ausgehen, wie es weiter heisst. Deshalb solle der Regierungsrat umgehend beim Bundesrat intervenieren, fordern die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaftsverbände.

13 neue Corona-Fälle im Baselbiet

Der Kanton Baselland meldet am Freitag 13 neue Corona-Fälle. Insgesamt steigt die Zahl der Infizierten im Baselbiet auf 749. Zurzeit würden sich 40 Personen in Spitalpflege befinden.
630 der Erkrankten seien inzwischen wieder genesen.

Stimmen 2020: Konzerte in Lörrach und Arlesheim abgesagt

Die Konzerte auf dem Marktplatz Lörrach sowie auf dem Domplatz in Arlesheim im Rahmen des Stimmen-Festivals können in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Gefährdungslage nicht stattfinden. Das teilten die Verantwortlichen des Festivals am Freitag mit. Man bedauere diesen Entscheid, der Schutz und die Gesundheit der Bevölkerung hätten aber Vorrang.

Die Tickets für die Konzerte auf dem Lörracher Marktplatz sowie in Arlesheim würde vorerst ihre Gültigkeit behalten. Momentan arbeite die Festivalleitung daran, das gesamte Line-up der genannten Konzerte ins kommende Jahr zu verlegen.

(Bild: Facebook/Stimmen Festival)
Erneut Fahrplanänderungen in der Region

Die BVB informierten am Freitag, dass es aufgrund der Corona-Pandemie erneut zu Fahrplanänderungen kommt. Die Änderungen würden die BVB, BLT un AAGL betreffen, Der neue Fahrplan gälte bis auf Weiteres.

Update: Fahrplanänderungen BVB, BLT, AAGL bis auf Weiteres > #Info 23.03. – 31.12.2020 https://t.co/ESv92vMj4F

Der Corona Flash vom 17. April 2020. (12:00)
Eidgenössisches Jodlerfest verschoben

Das eidgenössische Jodlerfest in Basel kann nicht wie vorgesehen stattfinden. Anstatt wie ursprünglich geplant Ende Juni 2020, musste das Jodlerfest nun um ein Jahr verschoben werden. Dies schreiben die Verantwortlichen auf ihrer Webseite. Neu findet der eidgenössische Event vom 25. bis 27. Juni 2021 statt.

Die Verschiebung sie möglich, weil der Grossteil der Sponsoren die weitere Unterstützung zugesagt habe, informieren die Verantwortlichen.

Keine Jutzer im Sommer in Basel: Das Jodlerfest muss um ein Jahr verschoben werden. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 17. April 2020. (10:00)
Basler Schüler werden bis Ende Schuljahr nicht mehr benotet

In den Basler Schulen gibt es trotz Wiederaufnahme des Schulbetriebs bis Ende Schuljahr keine Noten mehr. Für die Übertritte von der Primar- in die Sekundarstufe sowie von der Sekundarstufe in die Mittelschulen gilt wegen der Corona-Pandemie ausnahmsweise nur das Zeugnis des 1. Semesters.

Die Basler Regierung hat aufgrund der vom Bundesrat verfügten Wiederaufnahme des Schulbetriebs am 11. Mai mit zwei Sonderverordnungen geregelt, wie mit den Zeugnissen und den Promotionen verfahren wird, wie das Basler Erziehungsdepartement am Freitag mitteilte. So soll das Schuljahr 2019/2020 voll anerkannt werden, die Zeugnisse des laufenden zweiten Semesters sollen aber für Übertritte in höhere Schulstufen keine Bedeutung haben.

Sechs neue Corona-Fälle in Basel-Stadt

Mit Stand Freitag liegen insgesamt 923 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Das schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Dies sind sechs mehr als am Vortag. 720 Personen der 923 positiv Getesteten und damit über drei Viertel sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt unverändert 37.

Aktuell würden sich zudem 68 Personen aufgrund einer Covid-19-Infektion in Spitalpflege in einem baselstädtischen Spital befinden.  Insgesamt sieben Personen benötigten Intensivpflege.

WLAN für Asylunterkünfte im Aargau

Die Asylunterkünfte des Kantons Aargau sollen mit WLAN ausgestattet werden. Das schreibt der Regierungsrat des Kantons Aargau in einer Mitteilung. Diese Massnahme sei notwendig, um den Bewohnern während der Corona-Krise die Kommunikation im beruflichen, schulischen und auch sozialen Bereich zu ermöglichen. Zudem sollen so auch Ansammlungen um öffentliche WLAN-Hotspots verringert werden. Von den 50 kantonalen Asylunterkünften im Aargau seien derzeit zehn mit WLAN ausgestattet.

Ungewisse Ferienpläne für Baslerinnen und Basler

Egal ob eine Auslandsreise oder ein Ausflug in der Schweiz – momentan sind jegliche Ferienpläne eine ungewisse NAgelegenheit. So ergeht es auch den Baslerinnen und Basler. Telebasel hat sie nach ihren Plänen für die nächsten Ferien gefragt.

SP Basel-Stadt möchte mehr Solidarität mit Elsässerinnen und Elsässern

Das Elsass wurde von der Corona-Pandemie stark getroffen. Die Schweiz bot ihre Hilfe an und übernahm Patienten aus den überlasteten Intensivstationen. Die SP Basel-Stadt fordert nun, dass auch Basel-Stadt mehr Solidarität zeigt und Patienten aus der Nachbarregion übernimmt.

Reinacher Beiersdorf Schweiz AG spendet 50'000 Franken

Die Beiersdorf Schweiz AG spendet 50‘000 Franken an die Glückskette, wie das Unternehmen mitteilt. Das Geld soll Schweizer Familien und Einzelpersonen, die besonders stark unter den gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, zugute kommen. Die Unterstützung geschieht im Rahmen des von Beiersdorf global ausgerufenen Hilfsprogramms «Care Beyond Skin». Weitere Unterstützungsmassnahmen für die Schweiz würden folgen, Beiersdorf weiter ankündigt.

Der Corona Flash vom 17. April 2020. (08:00)
Roche arbeitet an Test zum Nachweis von Corona-Antikörpern

Roche zeigt sich im Kampf gegen das Coronavirus unermüdlich. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, werde man nun an der Entwicklung und künftigen Markteinführung eines neuen Corona-Tests arbeiten. Dieser Test soll nun dabei helfen, bei jenen Menschen, die dem Coronavirus ausgesetzt waren, die entsprechenden Antikörper nachzuweisen.

Man strebe an, den Antikörpertest bis Anfang Mai in Ländern, die die CE-Kennzeichnung der Europäischen Union akzeptieren, verfügbar zu haben. Zugleich arbeite Roche aktiv mit der FDA für eine Notfallzulassung zusammen.

Antikörpertests spielen eine zentrale Rolle, um genau jene Menschen zu identifizieren, die mit dem Virus möglicherweise infiziert waren, aber keine Symptome zeigten, wie es in der Mitteilung heisst.(Bild: Keystone)
EVP will «kreative» Erweiterung des Besuchsrechts

Für die EVP seien in Pflegeheimen Schutzmassnahmen für gefähr­dete Betagte das Gebot der Stunde, wie die Basler Sektion bekannt gibt. Dennoch wünsche sich der Riehener EVP-Grossrat Thomas Widmer, dass das restriktive Besuchsrecht für Angehörige kreativ erweitert werde.

Im Raum stehen beispielsweise Besuchs-Boxen mit Plexiglas und Telefonen, wie sie in Wattwil eingesetzt werden.
Zudem fordert Widmer in einer Interpellation, dass der Kanton die Mehrkosten betreffend Hygiene-Material, Quarantäne-Folgekosten und Ertragsausfälle durch Isolationsmassnahmen in Pflegeheimen zumindest teilweise übernimmt.

Gewerbeverein KMU-Laufental setzt sich in Szene

Über Ostern haben die Laufentaler Gewerbler fleissig gefilmt und geschnitten. Mit dem Ziel: Das Laufener Kleingewerbe in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die Message: «Dänk dra – lüt a» soll vermitteln, dass viele der lokalen KMUs telefonisch noch immer bestens erreichbar sind und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln auch weiterhin Arbeiten ausführen.

Mit Musik gegen den Corona-Blues

Die Baloise Session bringt morgen, 17. April, um 18 Uhr, eine weitere Baloise Session @home: Stefanie Heinzmann wird Ihnen mit ihrer Powerstimme ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Auf der Facebook-Seite der Baloise wird das Konzert gestreamt.

(Bild: Dominik Pluess)
Lockdown-Lockerung: Reaktionen in Basel

Ab dem übernächsten Montag werden die Einschränkungen für Arztpraxen, Spitäler und Zahnärzte gelockert. Ihre Türen wieder aufmachen dürfen unter anderem Blumenläden, Gartencentren und Baumärkte. Aufschnaufen kann man auch in den Coiffeursalons.

So reagiert man in Basel auf die Lockdown-Lockerung.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (18:30)
Liestaler Banntag abgesagt

Der Bundesrat gab heute bekannt, dass das Versammlungsverbot frühestens ab dem 8. Juni 2020 gelockert werden kann. Der Liestaler Banntag am 18. Mai 2020 wird deshalb nicht stattfinden.

Die Rottenchefs der vier Liestaler Banntagrotten informierten in einer Medienmitteilung darüber, dass der nächste Banntag demnach am 10. Mai 2021 stattfinden wird.

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Lörrach

Zwei weitere Personen, eine über 80 und eine über 65 Jahre alt, sind seit gestern im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 26 Todesfälle im Landkreis, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit gestern um 11 auf insgesamt 511 Fälle erhöht (Stand: 16. April, 16:30 Uhr).

Zurzeit werden 39 COVID-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen elf beatmet werden. Insgesamt sind mittlerweile 292 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (17 Uhr)
Basler Museen und Zolli öffnen voraussichtlich am 8. Juni

Am 8. Juni sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

Ein weiteres Todesopfer im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau ist eine weitere Person an Covid-19 verstorben. Damit steigt die Zahl der Toten auf 23 Personen. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg innerhalb eines Tages um 14 auf 943.

61 Personen sind zurzeit hospitalisiert, wie aus dem Lagebulletin des Kantonalen Führungsstab vom Donnerstag hervorgeht. 20 Personen werden auf Intensivstationen behandelt und künstlich beamtet.

Drei Personen sind auf einer Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 500 Personen als geheilt.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (14:00)
Krebsliga beider Basel bietet Online-Kurse an

Wegen des Lockdowns ist die Geschäftsstelle der Krebsliga beider Basel am Petersplatz 12
vorübergehend geschlossen worden. Nachdem bis anhin nur die Beratungsstelle per Telefon und
E-Mail weitergeführt wurde, soll nun auch das Kursprogramm Online angeboten werden, wie die Krebsliga beider Basel mitteilt.

Das Online-Angebot der Krebsliga beider Basel ist gross. Die Liga bietet auf ihrer Webseite und Social-Media-Kanälen Yoga-Stunden, gemeinsames Kochen via Zoom, Hilfe beim Einkaufen und noch vieles mehr an.

13 neue Coronavirus-Fälle im Baselbiet

Der Kanton Baselland vermeldet am Donnerstag 13 neue Coronavirus-Fälle. Insgesamt steigt somit die Zahl der bestätigten Fälle auf 781 an. Zurzeit würden sich 46 Personen in Spitalpflege befinden, davon 8 auf der Intensivstation.

Aargauer 300-Millionen-Rettungspaket soll Bundeshilfe ergänzen

Der Aargauer Regierungsrat will die unter den Folgen der Coronavirus-Pandemie leidende Wirtschaft im Kanton mit 300 Millionen Franken unterstützen. Das kantonale Massnahmenpaket soll die auch im Aargau angelaufene Bundeshilfe ergänzen und verstärken.

Das am Donnerstag in Aarau vorgestellte Hilfspaket umfasst Sofortzahlungen, Kreditausfallgarantien und Härtefall-Leistungen. In einer ersten Phase werden 150 Millionen Franken eingesetzt. Zusätzlich stehen für Soforthilfe und Ausfallentschädigungen an Kulturunternehmen und Kulturschaffende rund 23 Millionen Franken zur Verfügung.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (12:00)
Union Dinner spendet 1'000 Burger an medizinisches Personal

Das Union Dinner der Rhyschänzli Gruppe spendet dem medizinischen Fachpersonal beider Basel 1’000 Burger. Dies schreiben die Verantwortlichen der Rhyschänzli-Gruppe in einer Mitteilung. Man wolle sich so beim Personal für den grossen Einsatz bedanken und die Mitarbeiter der medizinischen Institutionen unterstützen.
Die Auslieferung der Burger sei schon im Gange.

Die Burger sollen auch für etwas Abwechslung im Alltag des medizinischen Personals sorgen. (Bild: Instagram/uniondinner)
Unterstützung für Kulturunternehmen und Kulturschaffende im Kanton Solothurn

Der Kultursektor ist auch im Kanton Solothurn stark von den behördlichen Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen. Der Regierungsrat habe desshalb die Umsetzung der bundesrätlichen COVID-19-Verordnung zur Kultur beschlossen, schreibt der Kanton Solothurn in in einer Mitteilung. Ab sofort könnten Kulturunternehmen und Kulturschaffende beim Kanton zusätzliche finanzielle Hilfen beantragen.

Konkret könnten nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen, die ihren Sitz im Kanton Solothurn haben, beim Kanton rückzahlbare zinslose Darlehen beantragen, um ihre Liquidität zu sichern, erklärt der Kanton weiter.
Zudem könnten Selbständige Kulturschaffende mit Wohnsitz im Kanton Solothurn und
Kulturunternehmen mit Sitz im Kanton Solothurn Ausfallentschädigungen beantragen.

Europapark weiterhin geschlossen

Der Europapark bleibt auch weiterhin geschlossen. Dies teilte der Park via Twitter mit. Man wolle die Vorgaben der Bundesregierung unterstützen und diese auch einhalten. Ein Termin, ab wann der Freizeitpark wieder öffnet steht trotz der bundesweiten Lockerungen vom 15. April, noch nicht fest.

917 positive Fälle in Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet am Donnerstag insgesamt 917 positive Fälle des Coronavirus‘. Dies sind acht mehr als am Vortag.

711 Personen der 917 positiv Getesteten und damit über drei Viertel sind wieder genesen.

Im Kanton Basel-Stadt liegt ein weiterer Todesfall aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Beim verstorbenen Mann handelt es sich um eine Person aus der Risikogruppe. Er war 87 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 37.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (10:00)
Beisetzung und Gedenkfeier für Sternenkinder auf dem Friedhof am Hörnli verschoben

Die Beisetzung und Gedenkfeier für Sternenkinder, die jeweils am zweiten Dienstag nach Ostern stattfindet und dieses Jahr für den 21. April angesetzt war, wird aufgrund der aktuellen Situation verschoben. Dies teilt das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt mit. Der Anlass soll voraussichtlich neu am 25. August stattfinden.

Totgeborene Kinder, die weniger als 500 Gramm wiegen oder vor der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, werden nicht im Personenregister eingetragen. Im Volksmund werden sie Sternenkinder genannt, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement. Damit sich die Familien dennoch von ihren Kindern verabschieden können, führen  die Stadtgärtnerei und die Spitalseelsorge des Universitätsspitals Basel einmal jährlich eine Beisetzung mit anschliessender Gedenkfeier durch.

 
Sprachkurse fürs Wohnzimmer

Die Volkshochschule Basel richtet wegen der aktuellen Situation ein digitales Klassenzimmer ein. Neu bietet die Institution Sprachkurse für 13 verschiedene Sprachen im Online-Format an. So kann jeder von zu Hause aus für die Zeit nach Corona üben.

Virtueller Rundgang durchs Kunstmuseum

Das Kunstmuseum Basel bleibt weiterhin geschlossen. Das hindert die Verantwortlichen aber nicht daran, die Ausstellungen den Kunstliebhabern nahe zu bringen. Die Rundgänge werden einfach online gestellt.

Mit Gutscheinen lokale Läden unterstützen

Der Verein Proinnerstadt setzt sich für die lokalen Läden ein. Mit dem Kauf eines Gutscheins könne man jetzt schon die Laden in der Stadt und die engagierten Menschen dahinter unterstützen, schreibt der Verein auf seiner Webseite.

Der Corona Flash vom 16. April 2020. (08:00)
Der Festival-Sommer liegt auf Eis

Was uns im Sommer für eine Situation erwartet, ist ungewiss. Festivals könnten aufgrund des Veranstaltungsverbots ins Wasser fallen, die Konsequenzen variieren.

Viele Festivals werden über das ganze Jahr geplant und haben 356 Tage im Jahr Ausgaben, die mit den Einnahmen der Veranstaltung gedeckt werden. Findet diesen Sommer kein Festival statt, würde einigen Veranstaltern das Geld fehlen.

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier.

Birsfelden wird zum Krimi-Schauplatz

Die Betreiber des Theater Roxy in Birsfelden sind wie viele andere auch von der Corona-Krise betroffen. Noch ist unklar, wann die Türen des Theaters wieder geöffnet werden können.
Doch nun soll eine Theaterproduktion via Telegram zu den Zuschauern kommen.

Das Berliner Theaterkollektiv vorschlag:hammer hat den Birsfelder Krimi TWIN SPEAKS für das auch vom Lockdown betroffene Gastspiel im Ballhaus Ost weiterentwickelt und werde diesen nun für alle Interessierten mit Telegram Messenger zugänglich machen, schrieben die Verantworltichen des Roxy.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon mal hier:

TRAILER Twin Speaks (Telegram Edition) from produktionsDOCK on Vimeo.

Reha-Klinik Salina muss für allfällige Corona-Patienten offen bleiben

Die beliebte Wellness-Welt «sole uno» im Rheinfelder Parkresort hat wegen des Coronavirus’ geschlossen. Das Unternehmen meldete die Angestellten für Kurzarbeit an. Wo sonst durchschnittlich 40’000 Menschen im Monat baden, steht seit Wochen alles still.

Auch beim Parkresort-Rheinfelden liegt zu Corona-Zeiten alles still. Für allfällige Covid-19-Patienten ist man aber mit sechs Isolationsplätzen gewappnet. (Bild: Keystone)

Das Park-Hotel beim Resort bleibt offen, die öffentlichen Restaurants sind aber geschlossen. Wie die «Badische Zeitung» berichtet, sind noch einige wenige im Hotel, dass zu einer Altersresidenz gehört.

Auch bei der Rehabilitationsklinik Salina verzeichnet das Unternehmen wenige Patienten, da viele Operationen abgesagt wurden. Geschlossen werden kann der Betrieb aber nicht: Die Aargauer Rehabilitationskliniken sind verpflichtet, Covid-19-Patienten aufzunehmen und die Akutspitäler auch sonst zu entlasten. Man ist bereit: Sechs Isolationsbetten gibt es in der Klinik. Eine Zuweisung gab es bisher aber noch nicht.

Freiburger Hotels dienen als Home-Office-Zufluchtsort

Aktuell sind auch in Deutschland touristische Übernachtungen verboten. Hotels finden aber andere Lösungen: So zum Beispiel in Freiburg, wo  leerstehende Zimmer teilweise als Büro-Arbeitsplatz dienen. Dies berichtet die «Badische Zeitung». Dem für viele Menschen ungewohnten Umfeld des Homeoffices mit Ablenkungen und Kindern, die bei geschäftlichen Telefonaten dazwischenreden bieten die Hotels eine Umgebung mit Ruhe und guter Internetverbindung an.

Den Hotels gehe es dabei weniger um einen Umsatz, viel lasse sich damit nicht verdienen, sagt Johannes Gessler, Geschäftsführer des Schloss Reinach in Munzingen gegenüber der Zeitung. Aber die Hotels wollen wieder Leben ins Gebäude holen. Da aktuell nur Geschäftsreisende als Gäste übernachten dürfen, stehen in Gastbetrieben bis 96 Prozent der Zimmer leer.

In Freiburg werden zahlreiche leere Hotelzimmer an Menschen vermietet, die im Homeoffice arbeiten müssen. (Bild: Keystone)
500 Corona-Fälle im Landkreis Lörrach

Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich in den letzten zwei Tagen um 16 auf insgesamt 500 Fälle erhöht (Stand: 15. April, 16:30 Uhr).
Im Moment werden 35 Patienten im Krankenhaus behandelt. Zehn von ihnen müssen beatmet werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Insgesamt sind mittlerweile 283 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Aargau zählt 22 Corona-Tote

Im Kanton Aargau sind drei weitere Personen an Covid-19 verstorben. Damit sind bislang 22 Personen an den Folgen des Coronavirus erlegen. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg um 17 auf 929.

69 Personen befinden sich derzeit in einem Spital, wie aus dem Lagebulletin des Kantonalen Führungsstabs vom Mittwoch weiter hervorgeht.

20 Personen werden auf Intensivstationen behandelt und künstlich beatmet. Drei Personen sind auf der Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 450 Personen als geheilt.

Corona sorgt für bessere Luft

Der Corona Flash vom 15. April 2020. (15:00)
13 neue Corona-Fälle im Baselbiet

Der Kanton Baselland meldet mit Stand Mittwoch 13 neue bestätigte Corona-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 768.

45 Personen würden sich derzeit sich in Spitalpflege befinden – neun davon auf der Intensivstation. Insgesamt sind im Baselbiet 25 Personen am Coronavirus verstorben. 610 Personen sind wieder genesen.

#CoronaInfoCH – 15.4.2020: 13 neue Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz @Kanton_BL, insgesamt sind es 768 bestätigte Fälle. 45 Personen befinden sich in Spitalpflege, 9 davon auf der Intensivstation. 25 Personen sind am Coronavirus verstorben. https://t.co/sC7D8RvtAZ pic.twitter.com/iyVr1cVKP7

Dank Lockdown: bessere Luftqualität in den beiden Basel

Die Luft in der Region sei seit Inkrafttreten den Corona-Verordnungen des Bundesrates besser geworden. Insbesondere seien die Stickoxid-Immissionen an verkehrsreichen Standorten gesunken wie die beiden Kantone mitteilen.

Zudem sei seit Mitte März 2020 die Anzahl der gemessenen Fahrzeuge an verkehrsreichen Strassen in der Stadt (z.B. Feldbergstrasse) und auf der Autobahn A2 zurückgegangen. Insbesondere am Wochenende würden die Verkehrszahlen jeweils deutlich sinken, was mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die Einschränkung der Freizeitmobilität zurückzuführen sei.

Neuer Heimlieferdienst von Coop und dem Schweizerischen Roten Kreuz

Coop Kundinnen und Kunden über 65 Jahren können ab sofort auch in der Region Basel Lebensmittel und Hygieneprodukte in haushaltsüblichen Mengen bestellen. Das schreibt Coop in einer Medienmitteilung. Freiwillige des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Basel-Stadt würden die Einkäufe dann gratis nach Hause liefern.

Coop habe eine Auswahl von 100 Produkten des täglichen Bedarfs zusammengestellt. Diese könnten über die Gratisnummer 0800 65 00 00 (Montag bis Samstag, 8.00-18.30 Uhr) oder via E-Mail an coop65@coop.ch bestellt werden. Die Auslieferung erfolge dann am darauffolgenden Werktag.

Bussen für Schweizer Autofahrer

Die Dörfer Roggenburg und Kleinlützel sind über eine Transitstrasse verbunden, die über französischen Boden führt. Schweizer Autofahrer dürfen diese Route wegen des Einreiseverbots nicht mehr nutzen, wie «20Minuten» schreibt. Wenn sie es trotzdem tun, gilt das als unberechtigter Grenzübertritt und wird gebüsst. Beim ersten Verstoss wird eine Busse von 135 Euro fällig und bei jedem weiteren wird der Betrag erhöht.

Das sorgt auf Schweizer Seite für Unmut: «Das Verteilen von Bussen ist reine Schikane. Diese Strasse ist unser Arbeitsweg und die beste Strecke, um Richtung Basel zu fahren», sagt ein Einwohner Roggenburgs im Gespräch mit «20Minuten».
(Bild: Google Maps)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel