«Wenn wir die Gesamtschulden vergleichen, stehen wir im internationalen Vergleich sehr gut da», sagte Klaus Schwab. (Bild: Keystone)
Schweiz

WEF-Gründer Klaus Schwab zuversichtlich für die Schweiz

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums WEF, Klaus Schwab, sieht die Schweiz trotz der Coronavirus-Pandemie gut für die Zukunft gerüstet.

«Wenn wir die Gesamtschulden vergleichen, stehen wir im internationalen Vergleich sehr gut da», sagte Klaus Schwab dem «Blick» vom Mittwoch.

Dies gelte, «auch wenn die private Verschuldung wegen der Hypothekenlast hoch ist», betonte der 82-Jährige. Die Schweiz habe in guten Zeiten ihren Schuldenberg abgebaut, hiess es weiter.

«Schulden-Rucksack» werde noch schwerer beladen

«Bereits Anfang dieses Jahres bestand eine globale Schuld vom Dreifachen der Weltwirtschaftsleistung», erklärte Klaus Schwab. Dieser «Schulden-Rucksack» werde jetzt noch schwerer beladen, mahnte er.

In der reichen Schweiz könne man sich die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie im Wirtschaftsbereich aber problemlos leisten, «damit nicht alte Menschen – die unseren Wohlstand aufgebaut haben – in einer Turnhalle notdürftig versorgt werden» müssten, betonte er.

Unternehmen, die allerdings nur auf maximalen Profit aus seien und diesen an ihre Aktionäre ausschütten, hätten weniger Lebenschancen, als Firmen, die in die Zukunft investierten, erklärte Klaus Schwab ausserdem. Es sei derzeit besser, «wenn bedrohte Unternehmen ihre Reserven füllen», führte er gegenüber dem «Blick» weiter aus.

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