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Laut «Blick» seien die Spieler um Captain Valentin Stocker (31) auf Konfrontationskurs mit der Klubführung um Präsident Bernhard Burgener (63). (Bild: Keystone)
Basel

Lohnkürzungen führen beim FCB zu Streit

Beim FC Basel sei die Stimmung zwischen Mannschaft und Klubführung schlecht. Laut «Blick» würden die Spieler nur auf 1,25 Prozent ihres Lohns verzichten wollen.

Es ist Mittwochabend und der FCB Basel veröffentlicht ein Communiqué. Darin geht die Vereinsleitung auf die aktuelle Situation der Lohnreduktions-Diskussion beim FCB ein. Dabei sollen Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, es handle sich nicht um ein Ausüben von Druck auf die Spieler, sagt FCB CEO Roland Heri im Gespräch mit Telebasel.

Der Klub schreibt, man habe «der ersten Mannschaft vorgeschlagen, vorläufig auf 17,5 Prozent des Jahreslohnes zu verzichten. Dies entspricht in den Monaten April, Mai und Juni 2020, in denen der Spielbetrieb voraussichtlich nicht oder nicht in gewohntem Masse durchgeführt werden kann, einem Lohnverzicht von 70 Prozent. Der Vorschlag der Geschäftsleitung wurde in einer ersten Stellungnahme abgelehnt».

Vorstellungen gehen 65 Prozent auseinander

Laut «Blick» seien die Spieler um Captain Valentin Stocker (31) auf Konfrontation mit der Klubführung um Präsident Bernhard Burgener (63) gegangen. Unter anderem, weil sie mit dessen Klub-Politik nicht zufrieden seien. Die Spieler hätten der Klubführung ein Gegenangebot gemacht: Sie würden in dieser schwierigen Zeit auf fünf Prozent des Brutto-Gehalts für die Monate April, Mai und Juni verzichten.

Die Zeitung fasste zusammen: Der FC Basel regt an, dass die Spieler auf 70 Prozent für jene drei Monate verzichten, die Spieler schlagen deren fünf Prozent vor. Aufs Jahr gerechnet würde der FCB-Vorschlag 17,5 Prozent Verzicht bedeuten, die Spieler wollen auf 1,25 Prozent verzichten. Dies heisst, wenn ein Spieler eine Million Franken verdient, würde er dem FCB in der Krise gerade mal 12’500 Franken schenken.

10 Kommentare

  1. Ich denke sie sollten sich irgendwo in der Mitte treffen. Die Lohnkürzungen die der Club vorgeschlagen hat, sind zu hoch und diejenigen der Spieler zu tief. Aber macht das bitte intern miteinander aus!

    Es ist schon erschreckend, was für ein Bild unsere Clubführung abgibt. Immer denkt man, die Talsohle sei erreicht und dann wird man wieder eines besseren belehrt.Report

  2. Bei soviel Uneinsichtigkeit seitens der Herren Spieler werde ich in Zukunft sicher kein FCB Spiel mehr besuchen.
    Vielleicht ist es Dummheit, vielleicht Arroganz, ich weiss es nicht, sicher ist, dass die Klubleitung durchgreifen muss. Am besten wäre es, die sattsam bekannten Rädelsführer fristlos zu entlassen.Report

  3. Ich frage mich, wieso muss diese Lohndebtte in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Lohn Angelegenheiten sind vertrauliche Thmen und sollten auch als solches behandelt werden. Alles andere schafft nur unnötige Diskussionen.Report

  4. Die Herren Profifussballer sind neben der Chefetage die letzten, welche sich über Lohnkürzungen beklagen dürfen! Jede/r NormalverdienerIn erhält in Kurzarbeit nur 80% Lohnausgleich, wenn überhaupt! Ich finde auch die FCBler sollten auf 20-30% ihres Monatslohnes verzichten müssen! Das macht keinen von ihnen zum Sozialfall.Report

  5. Ich finde es schlecht, dass nun die Wasserstände der verschiedenen Positionen oeffentlich gemacht werden. Das schadet allen Beteiligten und hilft nichts in der Sache.
    Im Hinblick auf die äusserst schwierige Situation menschlich wie wirtschaftlich, und die Existenz des Fc Basel auf dem Spiel steht, sollen die Spieler ihren Beitrag jetzt auch entsprechend leisten.
    Man könnte ja auch die 70 Prozent für die drei Monate stunden und sie in besseren Zeiten dan verzinst auszahlen.
    Ich bin deshalb klar der Meinung, wer von den Spielern grundsätzlich zu keinen Zugeständnissen bereit ist, hat bei Rotblau nichts mehr verloren und soll konsequent seinen Vertrag per sofort auflösen oder umgekehrt der Verein löst den Vertrag sofort auf.Report

  6. Finde solche Diskusionen traurig viele Geschäfte sind geschlossen und die Angestelten verdienen nichts oder nur 80% ihres Lohnes.. War noch nir ein FCB Fan und jetzt noch weniger👎👎👎Report

  7. Schade gerade Personen mit hohem Lohn könnten kürzer treten und die schwere Wirtschaftslage damit nicht noch mehr belasten – wir haben auch Lohnkürzungen und müssen dies hinnehmen und wir haben weniger Monatslohn wie die Spieler.
    Bin als Fan sehr enttäuscht von den Spielern 😓Report

  8. Mit Sicherheit würden die meisten den vom Verein vorgeschlagenen Prozentsatz locker wegzustecken. Insbesondere die sogenannten Stars und Grossverdiener. Wie heisst es so schön: Hochmut kommt vor dem Fall.Report

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