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International

Federer bleibt vorerst ewige Nummer 1 – Weltrangliste wird eingefroren

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
G7 wollen über Corona-Krise beraten

Die Staats- und Regierungschef sieben führender Industrieländer wollen am Donnerstag in einer Videoschalte über den Kampf zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beraten. Es gehe darum, die nationalen Strategien zu koordinieren, erklärte ein Sprecher des Weissen Hauses am Dienstag.

US-Präsident Donald Trump habe seine Amtskollegen der G7-Staaten zu dem Gespräch am Donnerstagmorgen (Ortszeit USA) eingeladen.

Die Beratungen sollen auf die vorige G7-Videoschalte zu dem Thema von Mitte März aufbauen. Die US-Regierung hat derzeit turnusgemäss den Vorsitz der Gruppe inne, zu der auch Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Kanada und Japan gehören.

Adidas bekommt Staatshilfe von drei Milliarden Euro

Der weltweit zweitgrösste Sportartikelhersteller Adidas braucht in der Coronakrise Milliardenkredite vom Staat. Die Bundesregierung hat am Dienstag einen Konsortialkredit über drei Milliarden Euro genehmigt.

Davon trage denen die Förderbank KfW allein 2,4 Milliarden, teilte Adidas mit. Die verbleibenden 600 Millionen Euro teilen sich mehr als sieben Banken.

Durch die weltweiten Ladenschliessungen ist dem hochprofitablen Unternehmen der Umsatz weggebrochen. Allein in China fehlen Adidas bis zu eine Milliarde Euro. Im Gegenzug für den Staatskredit muss Adidas die Dividende streichen, so lange der Kredit läuft. Auch der Aktienrückkauf wird ausgesetzt, die Konzernleitung verzichtet in diesem Jahr auf alle Boni. Das seien in der Regel rund zwei Drittel des Gehalts.

Sportartikel-Riese Adidas ist schwer getroffen: Der Konzern erhält Staatshilfen von drei Milliarden Euro. (Symbolbild: Keystone)
Mehr als 100'000 bestätigte Infektionen in Frankreich

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Frankreich ist auf mehr als 100’000 gestiegen. Es seien rund 103’500 Fälle registriert, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Dienstagabend in Paris. Mindestens 15’700 Menschen seien in Folge einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 seit Beginn der Pandemie gestorben.

Einer ersten Analyse zufolge betrug das Durchschnittsalter der Toten 81 Jahre, wie Salomon sagte. Dazu seien rund 6000 Sterbeurkunden untersucht worden. In 68 Prozent der untersuchten Fälle hätten die Betroffenen Vorerkrankungen am Herzen oder am neurodegenerativen System, schweren Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs gehabt, sagte Salomon.

ATP friert Weltrangliste ein

Die Spielergewerkschaft ATP friert offenbar die Weltrangliste während der Zeit der Corona-Pandemie ein. Novak Djokovic werden demnach die entsprechenden Wochen an der Spitze des Rankings nicht angerechnet.

Die ATP hat ihren Entscheid noch nicht offiziell kommuniziert. Das Ansinnen der Gewerkschaft hat die französische Fachzeitung «L’Equipe» auf ihrer Homepage öffentlich gemacht. Das Blatt schreibt, die Bestätigung per Mail erhalten zu haben.

Roger Federer bleibt bis auf Weiteres die ewige Nummer 1. Die Spielergewerkschaft ATP friert die Weltrangliste während der Zeit der Corona-Pandemie ein. (Archivbild: Keystone)

Djokovic bleibt damit vorläufig auf den 282 Wochen sitzen, während denen er Platz 1 in der Weltrangliste eingenommen hat. Das letzte Ranking hat die ATP am Montag, 16. März, veröffentlicht. In der entsprechenden Bestenliste liegt der Serbe an 3. Stelle hinter Roger Federer, der 310 Wochen vorne gelegen hat, und dem Amerikaner Pete Sampras, der es auf 286 Wochen an der Spitze gebracht hat.

Im Tennis ruht der Spielbetrieb der Vereinigungen ATP und WTA wegen des Coronavirus mindestens bis zum 13. Juli.

Apple gibt Zugang zu Mobilitätstrends in Corona-Krise

Apple veröffentlicht Mobilitätstrends aus seinem Kartendienst, um Anhaltspunkte zum Erfolg von Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung zu liefern.

Grundlage ist die Anzahl der Anfragen nach Wegbeschreibungen in den Apple-Karten, wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte. Angegeben wird die Veränderung seit dem 13. Januar dieses Jahres. Auf dieser Basis errechnete Apple zum Beispiel, dass der Autoverkehr in Berlin um 54 Prozent gesunken ist und in München um 64 Prozent.

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Apple kann anhand der Anfragen nach Wegbeschreibungen in den Apple-Karten entschlüsseln, wie die Ausgangsbeschränkungen in den Ländern eingehalten werden. Diese Trends macht der Tech-Konzern nun zugänglich. (Symbolbild: Keystone)
UNO-Chef warnt vor «Epidemie der Falschnachrichten»

UNO-Generalsekretär António Guterres hat Anbieter sozialer Medien zum stärkeren Kampf gegen Falschnachrichten in der Corona-Krise aufgefordert. Die Plattformen müssten mehr tun, um «Hass und schädliche Behauptungen über COVID-19» an der Wurzel zu packen, sagte Guterres in einer am Dienstag veröffentlichten Video-Botschaft.

(Video: Youtube/United Nations)

Wilde Verschwörungstheorien infizierten das Internet, die «Epidemie der Falschnachrichten» verbreite sich viral und stigmatisiere Menschen und Gruppen. Die Welt müsse auch gegen diese Krankheit gemeinsam vorgehen. «Die Impfung ist Vertrauen. Zuerst in die Wissenschaft.»

Cannes-Festival sucht wegen Corona neue Form

Das Filmfestival von Cannes nimmt dem Veranstalter zufolge wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr eine neue Form an. Angesichts der Gesundheitskrise könnten die Filmfestspiele nicht wie ursprünglich geplant stattfinden, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung.

Es würden nun Optionen geprüft, das Festival auf «die eine oder andere Art» durchzuführen. Dazu gebe es Beratungen mit Filmschaffenden in Frankreich und im Ausland. Man hoffe, schnell Details zum Festival 2020 bekannt geben zu können.

Kindergärten und Schulen in Dänemark öffnen wieder

In Dänemark können ab Mittwoch Zehntausende Kinder wieder in die Krippe, den Kindergarten oder die Schule gehen. Nach Fortschritten im Kampf gegen die Corona-Pandemie öffnet das skandinavische Land seine Schul- und Tageseinrichtungen für Kinder bis einschliesslich zur fünften Schulklasse. Damit sollen Eltern entlastet werden, die ihre jüngeren Kinder in der Corona-Krise bislang neben der Arbeit zu Hause betreuen mussten.

Die Einrichtungen müssen dabei aber bestimmte Anforderungen wie einen ausreichenden Abstand zwischen den Kindern erfüllen können.

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Die ersten Schulen und Kindergärten in Dänemark öffnen ab Mittwoch wieder – sie müssen aber Kriterien wie Sicherheitsabstand einhalten. (Bild: Keystone)
Nato-Verteidigungsminister beraten über Folgen für Einsätze

Die Nato-Verteidigungsminister beraten am Mittwoch (15 Uhr) in einer Sonderschalte über die Folgen der Corona-Krise für die gemeinsamen Einsätze. Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte zuletzt immer wieder, das Militärbündnis sei trotz der Pandemie weiter einsatzbereit. Die Hauptaufgabe der Nato bleibe der Schutz von fast einer Milliarde Bürgern.

Derzeit ist einzig der Nato-Ausbildungseinsatz im Irak ausgesetzt. Dies ist allerdings auch auf Sicherheitsbedenken nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani Anfang des Jahres durch die USA zurückzuführen. Wegen Covid-19 beraten Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihre Kollegen am Mittwoch per Videoschalte.

Kontaktbeschränkungen kosten US-Wirtschaft täglich Milliarden

Die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Coronaviruskrise kosten die US-Wirtschaft nach Einschätzung eines führenden US-Währungshüters pro Tag viel Geld. Täglich seien das vielleicht rund 25 Milliarden Dollar an entgangener Wirtschaftsleistung, sagte der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis, James Bullard, am Dienstag.

Diese Politik könne daher nicht ewig beibehalten werden. Das Land benötige unbedingt eine Ausweitung der Tests auf das Coronavirus sowie Strategien zum Risikomanagement, um die Wirtschaftsaktivitäten wieder hochzufahren.

Schauspieler Daniel Brühl teilt online Gedichte

Der Schauspieler Daniel Brühl (41) lädt dazu ein, während der Krise online Gedichte zu teilen. Bei Instagram las er zum Beispiel «Frühling» von Else Lasker-Schüler und «Morning at the Window» von T. S. Eliot. «Poesie und Lyrik haben etwas Tröstendes in diesen schweren Zeiten», liess er am Dienstag über eine Filmagentur mitteilen.

Die Idee sei ihm gekommen, als er bei seiner Lieblingsbuchhandlung zur Unterstützung Bücher bestellt habe. Auf dem Account @poetryforlocals und dem Hashtag #poetryforlocals könne jeder sein Lieblingsgedicht posten oder vortragen. Und damit auch dazu aufrufen, einen Shop, ein Café oder Restaurant in der Nachbarschaft zu unterstützen, oder einfach «Grüsse an die Liebsten senden».

In Italien besonders niedriger Anstieg der Corona-Infizierten

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt in Italien deutlich langsamer als zuvor. Doch die Zahl der Toten ist am Dienstag mit 602 Opfern innerhalb von 24 Stunden erneut wieder in die Höhe geschnellt. Damit starben in dem Land seit Februar 21’067 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

Das gab der Zivilschutz in Rom bekannt. Die Gesamtzahl der Fälle kletterte nur noch um knapp 1,9 Prozent auf 162 488. Das war der niedrigste prozentuale Anstieg seit der ersten Märzwoche.

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Todesfälle in New York auf sehr hohem Niveau stabil

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der nach einer Infektion mit dem Virus gestorbenen Menschen weiter auf sehr hohem Niveau stabil. Seit Montag seien 778 weitere Todesopfer dazugekommen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Dienstag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

«Das ist die schmerzhafteste Zahl, sie ist praktisch stabil, aber auf einem erschütternden Level», so Cuomo.

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In New York ist die Zahl der nach einer Infektion mit dem Virus gestorbenen Menschen weiter auf sehr hohem Niveau stabil. (Symbolbild: Keystone)
Passagiereinbruch beim Flughafen Zürich im März

Die Coronavirus-Pandemie hat beim Flughafen Zürich zu einem Einbruch bei den Passagierzahlen im März geführt. Insgesamt sackte die Zahl der Reisenden um 63,2 Prozent auf 890’000 ab.

Schuld am Einbruch sind die Notmassnahmen des Bundesrates zur Eindämmung der Seuche und der Sturzflug der Luftfahrtbranche. Die Hauptkundin Swiss hat von 88 Fliegern nur noch sechs in Betrieb. Der Rest ist am Boden geparkt, was dem grössten Schweizer Flughafen so wenige Flüge wie schon ganz lange nicht mehr und einen herben Passagierverlust bescherte.

Ein Passagiereinbruch von 63,2 Prozent – am Flughafen Zürich läuft zurzeit nicht viel. (Symbolbild: Keystone)

Die Anzahl der Flüge sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49,5 Prozent auf 11’135 Starts oder Landungen, wie der Flughafen Zürich am Dienstagabend bekannt gab. Im Durchschnitt waren nur noch 97,6 Fluggäste an Bord einer Maschine. Das ist über ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Nur noch 56,5 Prozent der Sitzplätze waren belegt, 19 Prozentpunkte weniger als vor zwölf Monaten.

Tausende protestieren nach Verlängerung der Ausgangssperre in Indien

In Indien haben Tausende Wanderarbeiter und Slumbewohner gegen die Verlängerung einer strikten Ausgangssperre protestiert. An einer Bahnstation in der Millionenstadt Mumbai drängten sich Menschen eng aneinander. Sie forderten, die Finanzmetropole verlassen und ihre Dörfer heimkehren zu dürfen, wie Filmaufnahmen von örtlichen Fernsehsendern am Dienstag zeigten. Polizisten hätten die Menge mit Stöcken auseinandergetrieben, berichteten lokale Medien.

(Video: Youtube/Global News)

Zurzeit fahren keine Züge. Wegen einer seit drei Wochen geltenden Ausgangssperre haben die Wanderarbeiter, die meist von der Hand in den Mund lebten, ihre Jobs verloren. Am Dienstag kündigte Premierminister Narendra Modi eine Verlängerung der grössten Ausgangssperre der Welt bis zum 3. Mai an. In seiner Rede sagte er, dass sein Land die Verbreitung des Virus besser im Griff habe als andere Länder.

Alain Berset: Schweiz hat erste Pandemie-Phase nicht schlecht gemeistert

Die Schweiz hat die erste Pandemie-Phase «nicht so schlecht gemeistert». Diese «Zwischenbilanz» zog Bundesrat Alain Berset am Dienstag nach einem Treffen mit der Berner Kantonsregierung.

Bisher sei es «gut gegangen», sagte Berset an einem Point de Presse in Bern. Vor Ostern «haben wir uns gefragt, ob die Leute durchhalten». Heute könne er feststellen, dass dies bislang der Fall gewesen sei. Doch das sei nur der Anfang gewesen. Weitere Etappen stünden bevor – und es sei ungewiss, was noch komme.

Die Bevölkerung habe «sehr gut verstanden was wir tun und wieso wir es gemeinsam tun». Die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus seien auch über die schönen Ostertage generell gut eingehalten worden, von einigen Ausnahmen abgesehen.

Bundesrat Alain Berset spricht während einem Point de Presse nach dem Besuch des Inselspitals in Bern und der Spitex in Köniz mit der Berner Regierung am Dienstag. (Bild: Keystone)
Berset: «Dieses Engagement beeindruckt mich sehr»

Bundesrat Alain Berset besuchte am Dienstag das Inselspital Bern und die Spitex in Köniz. An beiden Orten zeigte sich der Bundesrat sehr beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden. Besonders imponiert hat ihn auch das Labor, wo zurzeit an einem Impfstoff geforscht wird.

(Video: Keystone-SDA/Detlev Munz)

Entscheid über Bundesliga-Fortsetzung vertagt

Der schwierige Entscheid, ob Geisterspiele in der deutschen Bundesliga stattfinden können, ist von der Politik abhängig. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fussball-Liga findet erst nächste Woche statt.

Der Profifussball in Deutschland verschafft sich etwas Luft in der schwierigen Frage, ob und wie es in der 1. und 2. Bundesliga weiter geht. Die Deutsche Fussball-Liga (DFL) hat die für den Freitag geplante ausserordentliche Mitgliederversammlung zu weiteren Massnahmen in der Corona-Krise auf den Donnerstag, 23. April, verlegt. «Ziel der Verschiebung ist es, den Klubs und der DFL zusätzliche Zeit zur weiteren intensiven Vorbereitung bevorstehender Entscheide zu geben», heisst es in der Erklärung.

Wann der Spielbetrieb in der Bundesliga wieder aufgenommen wird, ist weiterhin offen. Ein Entscheid wurde vertagt. (Symbolbild: Keystone)

Über das weitere Vorgehen werden die 36 Vereine «auf Basis der dann aktuellen politischen Beschlusslage in Bund und Ländern in der kommenden Woche entscheiden». Die Landesregierungschefs wollen am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die nächsten Schritte beraten.

1000 Migranten aus griechischen Camps ziehen in Hotels

Angesichts der Gefahr durch das Coronavirus werden die Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln leicht entlastet.

Aus den Lagern auf Lesbos und den anderen Inseln würden etwa 1000 besonders gefährdete Migranten in leerstehende Hotels umziehen, schrieb EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Dienstag auf Twitter. Dies sei möglich durch Bemühungen des UN-Flüchtlingshilfswerks, der Internationalen Organisation für Migration, der griechischen Regierung und der EU-Kommission.

Rund 1000 besonders gefährdete Migranten in griechischen Flüchtlingscamps werden wegen des Coronavirus‘ in leerstehende Hotels umziehen, teilte die EU am Dienstag mit. (Symbolbild: Keystone)
UNO unterstützt Kampf gegen Corona-Virus in Afrika

Um afrikanische Länder im Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen, hat die UNO ein Logistik-Zentrum für den Transport von medizinischer Ausrüstung in Äthiopien eingerichtet.

Von Addis Abeba aus würden demnächst Flugzeuge des Welternährungsprogramms (WFP) mit Ausstattung wie Masken, Handschuhen und Beatmungsgeräten von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 32 Länder Afrikas anfliegen, teilte das WFP am Dienstag mit.

Auch Valiant unterstützt Kleinunternehmen mit Mieterlässen

Auch die Valiant Bank will Unternehmerinnen und Unternehmern in den Zeiten der Coronakrise Unterstützung gewähren. Alle KMU, die in Liegenschaften von Valiant oder in Räumlichkeiten der Valiant Pensionskasse eingemietet sind, müssen die Mieten für die Monate Mai und Juni 2020 nicht bezahlen, wie die in einer Mitteilung von Dienstag schreibt.

Die Bank beteiligt sich zudem am Hilfsprogramm des Bundes. Bisher wurden den Angaben zufolge 2’250 Überbrückungskredite mit einem Volumen von rund 260 Millionen Franken an die KMU-Kunden ausbezahlt. Zudem unterstütze Valiant die Unternehmen mit weiteren Massnahmen, wie etwa der Sistierung von Amortisationen.

Die Valiant Bank unterstützt KMUs mit Mieterlässen für die Monate Mai und Juni 2020. (Symbolbild: Keystone)
Viele EU-Staaten wollen Schulen trotz Corona bald wieder öffnen

Nach den Schulschliessungen in der Corona-Krise hat etwa die Hälfte der 27 EU-Staaten bereits konkrete Pläne, die Kinder wieder in die Klassenzimmer zurückkehren zu lassen.

Sechs bis sieben Staaten wollten dies bereits bis Ende April tun, sieben bis acht weitere dann im Mai, berichtete die kroatische Bildungsministerin Blazenka Divjak am Dienstag nach einer Videokonferenz mit ihren EU-Kollegen. Die übrigen Länder hätten sich noch nicht festgelegt oder wollten die Schulen bis zum Jahresende geschlossen halten.

In der EU sind nach Angaben der kroatischen Ministerin, die derzeit den Vorsitz der Bildungsminister inne hat, in allen Staaten die Schulen geschlossen. Nur in Schweden sind noch Vorschulen und Grundschulen in Betrieb.

In mehreren EU-Staaten sollen die Schulen Ende April wieder öffnen. (Symbolbild: Keystone)
WHO: Alkohol schützt nicht vor Corona

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO räumt mit der mancherorts verbreiteten Annahme auf, alkoholische Getränke könnten gegen das neuartige Coronavirus schützen.

«Angst und Fehlinformationen haben einen gefährlichen Mythos erzeugt, dass der Konsum von hochprozentigem Alkohol das Covid-19-Virus abtöten kann. Das tut er nicht», teilte das Regionalbüro am Dienstag in Kopenhagen mit.

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«Gefährlicher Mythos»: Die WHO räumt mit dem Gerücht auf, dass der Konsum von Alkohol gegen das Coronavirus helfe. (Symbolbild: Keystone)
Airlines verlieren 2020 wohl über die Hälfte der Passagiererlöse

Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie dürften die Fluggesellschaften in aller Welt noch schwerer treffen als bisher gedacht. So dürften die Passagiererlöse in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 55 Prozent geringer ausfallen als noch 2019.

Dies teilte der Weltluftfahrtverband IATA am Dienstag in Genf mit. Dies entspreche einem Rückgang um 314 Milliarden US-Dollar. Ende März war die IATA noch von einem Einbruch um 44 Prozent ausgegangen. Dabei hatte sie angenommen, dass die starken Reisebeschränkungen drei Monate anhalten.

Inzwischen geht der Verband davon aus, dass einige der Beschränkungen noch länger in Kraft bleiben. Zudem rechnet er damit, dass die Krise auch Afrika und Lateinamerika hart trifft. Ende März sei man noch davon ausgegangen, dass die Auswirkungen dort weniger heftig ausfallen, hiess es.

Die Erlöse durch den Transport von Passagieren werden wegen der anhaltenden Corona-Krise wohl massiv einbrechen – weil es viel weniger Passagiere gibt. (Symbolbild: Keystone)
Deutschland laut Denkfabrik sicherstes Land in Europa

In der Corona-Krise ist Deutschland nach der Analyse einer britischen Denkfabrik das sicherste Land in Europa. Weltweit liegt die Bundesrepublik nach einem Vergleich der Deep Knowledge Group (DKG) auf Platz 2. Nur Israel kommt noch besser weg.

Die Denkfabrik mit Sitz in London untersucht fortlaufend Daten von verschiedenen Staaten. Über die Ergebnisse berichtete am Dienstag zunächst das Nachrichtenmagazin «Spiegel». Ansonsten ist kein einziges Land aus Europa unter den Top 10. Hinter Deutschland liegen DKG zufolge im Europa-Vergleich die Schweiz (Platz 11) und Österreich (Platz 12).

Island lockert Massnahmen: Schulen bald zurück im Normalbetrieb

Island will als drittes Land Skandinaviens nach Dänemark und Norwegen seine in der Corona-Krise ergriffenen Massnahmen lockern.

Ab dem 4. Mai sollen die bisher mit Einschränkungen geöffneten Schulen im Land wieder zum Normalbetrieb zurückkehren, wie Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir und Gesundheitsministerin Svandis Svavarsdóttir am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Reykjavik bekanntgaben. Zudem können dann die seit Wochen geschlossenen Universitäten und Hochschulen wieder öffnen.

Generell solle der Weg aus den Corona-Massnahmen langsam und Schritt für Schritt vonstattengehen, machten Jakobsdóttir und Svavarsdóttir klar. Die Massnahmen, um Sozialkontakte weitestgehend zu minimieren, bleiben über den 4. Mai hinaus in Kraft.

Gewinneinbruch bei US-Banken JPMorgan und Wells Fargo

Die Corona-Krise hat den Gewinn der grössten US-Bank JPMorgan Chase einbrechen lassen. Das Geldhaus wappnet sich mit einem finanziellen Kraftakt für drohende Kreditausfälle.

Die hohen Rückstellungen liessen das Nettoergebnis im ersten Quartal im Jahresvergleich um rund 70 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Dollar sinken, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

JPMorgan legte wegen der Corona-Pandemie einen Sicherheitspuffer in Höhe von rund 8,3 Milliarden Dollar für ausfallbedrohte Kredite an – rund fünfeinhalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor.

Noch stärker litt der Rivale Wells Fargo im ersten Quartal. Das Geldhaus verdiente laut Mitteilung vom Dienstag lediglich 653 Millionen Dollar, nach 5,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die US-Grossbank legte angesichts der Corona-Pandemie 3,1 Milliarden Dollar als Krisenvorsorge zur Seite.

BAG-Mathys: «Es gibt Hinweise auf den Peak»

(Video: Keystone-SDA/Laura Zimmermann)

Auffällig viele Todesfälle: Altersheime in Mailand untersucht

Wegen auffallend vieler Corona-Opfer in Altenheimen haben Ermittler in Mailand mehrere Einrichtungen durchsucht. Bei den Razzien vom Dienstag seien Dokumente und E-Mails beschlagnahmt worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa.

Dabei habe es sich etwa um Unterlagen zu Virus-Abstrichen und die Nutzung von Mundschutz gehandelt. Zudem seien Schriftwechsel mit den Behörden der Lombardei über den Umgang mit Heimbewohnern und Patienten sichergestellt worden. Es geht um Vorwürfe der schuldhaften Ausbreitung der Epidemie und um Totschlag.

Weltwirtschaft steht vor noch nie dagewesener Rezession

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen der Corona-Krise seine Schätzungen für die Weltwirtschaft so stark gesenkt wie noch nie. «Die Welt hat sich in den vergangenen drei Monaten dramatisch verändert», hiess es am Dienstag im IWF-Weltwirtschaftsausblick.

Schlimmer als die Rezession 2008 soll es um die Wirtschaft stehen. (Bild: Keystone)
Fitnesszentren bereiten sich für Wiedereröffnung vor

Die wegen des Coronavirus geschlossenen Fitnesszentren machen sich fit für die Wiedereröffnung nach dem 27. April. Ihr Verband verabschiedete Richtlinien für einen risikoarmen Betrieb.

So soll auch beim Indoor-Training der Mindestabstand von zwei Metern strikt eingehalten werden, wie der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter-Verband am Dienstag mitteilte. Geöffnet werden dürfen nur Geräteflächen, wenn genaue Bedingungen eingehalten werden.

Stoltenberg: Müssen auf nächste Krise gefasst sein

Angesichts von Versorgungsengpässen in der Corona-Krise müssen die Nato-Staaten Generalsekretär Jens Stoltenberg zufolge prüfen, ob sie zu abhängig von Lieferungen aus Drittstaaten sind.

Mahnt zu mehr Vorbereitung: Jens Stoltenberg. (Bild: Keystone)

Es müsse sichergestellt sein, dass man bei der nächsten Krise besser vorbereitet sei, sagte der Norweger am Dienstag in Brüssel. Die Verteidigungsminister des Militärbündnisses beraten am Mittwoch per Videoschalte über die Nato-Reaktion auf Covid-19.

Gewinn von Wells Fargo bricht ein

Milliardenschwere Rückstellungen für Kreditausfälle in der Corona-Krise haben den Gewinn der US-Bank Wells Fargo einbrechen lassen. Im ersten Quartal verdiente das Geldhaus laut Mitteilung vom Dienstag lediglich 653 Millionen Dollar, nach 5,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die Bank legte 3,1 Milliarden Dollar an Finanzreserven als Krisenvorsorge zur Seite.

Weniger Fälle in Spanien

Der Coronavirus-Hotspot Spanien erzielt im Kampf gegen die Pandemie weiterhin Erfolge. Das vom Erreger Sars-CoV-2 schwer betroffene Land meldete am Dienstag mit 1,8 Prozent die niedrigste Zuwachsrate bei den Neuansteckungen seit Beginn der Krise.

Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als am Vortag, obwohl wegen des sogenannten Wochenendeffekts ein Anstieg in Vergleich zum Montag erwartet worden war. Vor zwei Wochen lag die Rate noch bei über 20 Prozent. In ganz Spanien gilt seit gut vier Wochen und noch mindestens bis Mitternacht des 25. April eine sehr strenge Ausgehsperre.

In Spanien werden immer wieder neue Fälle verzeichnet. (Bild: Keystone)
Schweizer Abwasserreinigung kann Corona-Bedrohung stemmen

Es gibt Hoffnung für die Badesaison: Bisher funktioniert die Abwasserreinigung in der Schweiz reibungslos, die notwendigen Chemikalien stehen in ausreichender Menge zur Verfügung. Einzig an Schutzausrüstung fehlt es den Schweizer Abwasserreinigungsanlagen (ARA).

Wirtschaft soll nach Corona grüner werden

Nach der Corona-Krise muss sich die Wirtschaft erholen – aber bitte nachhaltig: Das fordern Politiker, Unternehmenschefs, Gewerkschaften, Verbände und Experten aus ganz Europa. Am Dienstag veröffentlichten sie einen Aufruf. Initiert wurde die Foderung von EU-Ratsmitglied Pascal Canfin.



SNB griff wohl am Devisenmarkt ein

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat wohl auch in der vergangenen Woche am Devisenmarkt gegen die Aufwertung des Frankens interveniert. Darauf deutet die erneute Zunahme der Sichtguthaben bei der SNB hin.

Die SNB hatte Mitte März an der geldpolitischen Lagebeurteilung angekündigt, wegen der jüngsten Frankenaufwertung im Zusammenhang mit der Corona-Krise verstärkt am Devisenmarkt eingreifen zu wollen.

Die SNB greift in der Corona-Krise verstärkt am Devisenmarkt ein. (Bild: Keystone)
PC-Branche leidet unter Coronavirus

Die PC-Branche hat zum Jahresauftakt nach ersten Berechnungen der Marktforscher von Gartner infolge der Coronakrise den grössten Einbruch seit 2013 verbucht. Erst habe der Produktionsstopp in China im Januar die Geschäfte gelähmt.

Dann konnte die Branche der weltweit gestiegenen Nachfrage für Ausrüstung für Unterricht und Arbeit von Zuhause nicht nachkommen, erklärten die Marktforscher in ihrer Studie. «Der wichtigste Einflussfaktor für den Rückgang der PC-Auslieferung war der Ausbruch des Coronavirus, der zu Störungen bei Angebot und Nachfrage von PCs führte», sagte Gartner-Forschungsdirektor Mikako Kitagawa.

Geschäft mit Verpackungen boomt

Die Massnahmen der Behörden zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie treibt die Nachfrage nach Verpackungen in die Höhe. Gewisse Schweizer Verpackungshersteller profitieren vom Boom des Onlinehandels und von der höheren Nachfrage für die Verpackung von Lebensmitteln.

Weil Restaurants geschlossen haben, kaufen die Menschen mehr Nahrungsmittel ein, um sich zu Hause zu verpflegen. Zudem sind die Einkaufswagen auch voller als sonst, da sich die Leute Notvorräte anlegen.

Während die meisten Branchen unter der Corona-Krise leiden, läuft es bei den Verpackungs-Herstellern besonders gut. (Bild: Keystone)
Auf und ab im amerikanischen Football

Die amerikanische Football-League NFL trotzt der Corona-Krise mit der Durchführung des Drafts und der angepassten Aufnahme des Trainings. Die neu gegründete XFL meldet hingegen Insolvenz an. Alles Infos zum Thema gibt es hier.

Schweiz hilft im Kongo

Der Bund hat am Montag 1,3 Tonnen an humanitären Hilfsgütern nach Kinshasa geflogen. An Bord des Schweizer Flugzeugs waren auch Vertreter von NGOs, die ihre Präsenz in der Krisenregion verstärken. Auf dem Rückflug werden in Zentralafrika gestrandete Personen in die Heimat geflogen.

Das Flugzeug sei unterwegs und werde noch am Dienstag in der Schweiz landen, sagte Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Die Vertretung vor Ort habe «einen Superjob gemacht».

(Video: Keystone-SDA/Laura Zimmermann)

Jeder zweite Todesfall geschieht im Pflegeheim

Etwa jeder zweite Todesfall durch das Coronavirus in fünf europäischen Ländern wird einer Studie zufolge aus einem Pflegeheim gemeldet.

Eine Forschergruppe der London School of Economics hat für ihre Untersuchung die offiziellen Daten von fünf Ländern ausgewertet: Italien, Spanien, Irland, Belgien und Frankreich. Demnach traten je nach Land zwischen 42 und 57 Prozent aller Todesfälle durch den neuartigen Erreger in Heimen auf.

Mathys: Hinweise auf den Peak

Die Zahl der Neuansteckungen mit Covid-19 geht zurück, ebenso die Zahl der Todesfälle. Doch ob der Peak nun erreicht sei, kann das Bundesamt für Gesundheit BAG noch nicht definitiv sagen. Es gebe Hinweise darauf, so Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, BAG, am Dienstag vor den Medien.

(Video: Keystone-SDA)

Masern-Impfungen drohen abzunehmen

Die Corona-Krise könnte nach Ansicht der Masern- und Röteln-Initiative auch den Kampf gegen die Masern beeinflussen.

Mehr als 117 Millionen Kinder in 37 Ländern könnten eine Impfung gegen die hochansteckende Infektionskrankheit verpassen, teilte die Initiative mit, die unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Unicef und dem Amerikanischen Roten Kreuz unterstützt wird.

Die Masern-Impfungen drohen wegen des Coornavirus abzunehmen. (Bild: Keystone)

In 24 Ländern gebe es mit Impfkampagnen bereits Probleme. Die Masern- und Röteln-Initiative ruft die Staaten daher dazu auf, die Impfstoffe verstärkt nachzuhalten, «damit den Verletzlichsten der Bevölkerung eine Masernimpfung zukommt, sobald das wieder möglich ist.»

1,5 Billionen Euro für den Wiederaufbau?

Die EU-Kommission erwägt ein über Anleihen finanziertes Wiederaufbauprogramm im Umfang von bis zu 1,5 Billionen Euro. «Ich könnte mir einen solchen Finanzrahmen vorstellen, entschieden ist aber noch nichts», sagte der für Wirtschaft zuständige Vizepräsident Valdis Dombrovskis auf eine entsprechende Frage des «Handelsblatts.»

Mathy erachtet Maskenpflicht als nicht sinnvoll

In vielen Ländern ist Maskentragen unterdessen in der Öffentlichkeit Pflicht oder wird zumindest empfohlen. Aufgrund der nachwievor geringen Verfügbarkeit von Schutzmasken in der Schweiz, wäre eine solche Empfehlung nicht sinnvoll. «Diese Situation ist ein offenes Geheimnis», sagte Patrick Mathys vom BAG am Dienstag vor den Medien.

(Video: Keystone-SDA)

Zahl der Todefälle nimmt in USA ab

Die Mortalitätsrate in den USA in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in den letzten Tagen abgenommen. Am Montag wurden 1509 Tote gemeldet. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Die USA sind gegenwärtig der Brennherd der Covid-19-Pandemie. Die Zahlen bei den Todesfällen sind aber Rückläufig. (Bild: Keystone)
Detailhändler zählen Kunden

Der nächste Schritt bei den Corona-Massnahmen ist erreicht: Schweizer Detailhändler wie Migros, Aldi und Lidl haben bei Ladeneingängen automatische Zählsysteme installiert. Damit kann eingeschränkte Kundenzahl einfacher überwacht werden. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Schweizer Detailhändler zählen Kunden, um die Corona-Massnahmen einzuhalten. So etwa die Migros. (Bild: Keystone)
Schweden verzeichnet über 1'000 Tote
Über 1000 Menschen starben in Schweden am Coronavirus. (Bild: Keystone)

In Schweden sind mittlerweile mehr als 1’000 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben: Bis zum frühen Dienstagnachmittag gab es in dem skandinavischen EU-Land 11’445 bestätigte Infektionen und 1’033 Todesfälle, wie aus Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervorging. Das skandinavische Land machte durch seine freizügigen Massnahmen zum Coronavirus Schlagzeilen: So blieben viele öffentliche Orte trotz der Pandemie geöffnet.

NBA-Star verliert Mutter

NBA-Star Karl Anthony Towns trauert um seine Mutter. Nach einmonatigem Kampf erliegt sie an den Folgen Covid-19s. Der Spieler der Minnesota Timberwolfs hatte sich Ende März in einem emotionalen Video zu seiner Situation bei seinen Fans gemeldet:

(Video: Youtube, Karl-Anthony Towns)

Armee plant Rückzug aus Corona-Krise

Die Armee will ihre Ressourcen in der Corona-Epidemie neu evaluieren und den Schritt zur Normalität zurück planen. Das sagte Brigadier Raynald Droz am Dienstag vor den Medien in Bern.

Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, VBS, sagt der Rückzug der Armee sei genauso heikel, wie die Mobilisierung. (Bild: Keystone)

Diese Phase sei mindestens genauso heikel wie die Mobilisierung, so Droz. Denn damit werde die Verantwortung wieder vollumfänglich an die Organisationen im Gesundheitssystem übergeben. Dieser Übergang müsse gemeinsam geplant werden und sei nur im Einverständnis aller Partner möglich.

Goldpreis auf Höhenflug

Der Goldpreis hat seinen Höhenflug im Zuge der Corona-Krise nach den Osterfeiertagen fortgesetzt. Am Dienstagmorgen wurde die Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London bei 1727,09 US-Dollar gehandelt. Das ist der höchste Preis seit Ende 2012. In Euro gerechnet stieg die Notierung bis auf 1580,09 Euro (1666.42  Franken) und damit so hoch wie noch nie.

Der Goldpreis steigt und steigt in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Swiss Re spendet fünf Millionen Franken

Der Rückversicherer Swiss Re spendet über die firmeneigene Stiftung weltweit fünf Millionen Franken an Menschen, die von der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen betroffen sind. Das Geld soll an Organisationen verteilt werden, die die Krise insbesondere in Entwicklungsländern bekämpfen, teilte der Konzern am Dienstag mit.



Von den fünf Millionen gehen je eine Million an das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) und an die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF). Die restlichen drei Millionen werden an andere Partner der Stiftung verteilt.

Julius Bär beantragt Aufteilung der Dividendenausschüttung

Julius Bär folgt dem Beispiel der beiden Grossbanken UBS und CS und beantragt der Generalversammlung eine Aufteilung der Dividendenausschüttung. Die Generalversammlung selbst wird auf den 18. Mai verschoben.

Mit der Aufteilung der Dividende kommt die Bank dem Ersuchen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma nach. Diese hatte den Banken wegen der Coronaviruskrise vor zwei Wochen gewisse Erleichterungen bezüglich der Kapitalvorgaben, der sogenannten «Leverage Ratio», gewährt. Das heisst, die Banken müssen vorübergehend ihre Bilanzen mit weniger Eigenmittel unterlegen, um die Eigenmittelanforderungen der Finma erfüllen zu können.

Reedereien unterstützen Kreuzfahrtschiffe

Mehrere europäische Länder wollen mit Schuldenerleichterungen Arbeitsplätze in der Schifffahrtsbranche sichern. «Wir sorgen für eine Liquiditätsentlastung bei den Kreuzfahrt-Reedereien und stabilisieren damit in der aktuellen Krisensituation die langjährigen Geschäftsbeziehungen der europäischen Werften», sagte der maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, am Dienstag.

Die europäischen Reedereien unterstützen Kreuzfahrtschiffe in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Immer noch 400 Menschen auf Intensivstationen

Die Zahl der Neuansteckungen mit Covid-19 geht zurück, ebenso die Zahl der Todesfälle. In den Spitälern zeigt sich dieser Trend noch nicht. Noch immer liegen rund 400 Menschen mit schweren Verläufen auf Intensivstationen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Noch immer werden in der Schweiz 400 Menschen auf Intensivstationen wegen Covid-19 behandelt. (Bild: Keystone)
Audi und Hyundai fahren Produktion wieder hoch

Audi und Hyundai haben begonnen, ihre in Europa gestoppte Fahrzeugproduktion langsam wieder hochzufahren. Audi startete die Produktion am Dienstag im ungarischen Györ, Hyundai im tschechischen Nosovice, wie die Unternehmen auf Anfrage mitteilten.

Gantz und Netanjahu trafen sich zu Besprechung

Oppositionskandidat Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiss und Regierungschef Benjamin Netanjahu von der rechtskonservativen Likud-Partei trafen sich am Dienstagmorgen erneut, teilten beide Parteien in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Einzelheiten des Treffens wurden zunächst nicht bekannt.

Dabei gab es erneut keinen klaren Sieger, aber Gantz erhielt wegen mehr Empfehlungen von Abgeordneten den Auftrag zur Regierungsbildung. Er strebt vor dem Hintergrund der Corona-Krise eine grosse Koalition mit Netanjahu an, obwohl dieser wegen Korruption in drei Fällen angeklagt ist. Aus Protest dagegen hat sich ein Teil seines Bündnisses von Blau-Weiss abgespalten.

Benny Gantz ist wegen dem Kampf gegen die Corona-Krise bereit für eine Koalition in Israel. (Bild: Keystone)
Franzosen mahnen, bei Herzinfarkt-Symptomen ins Krankenhaus zu gehen

Bei Herzinfarkt-Symptomen sollten Betroffene auch während der Covid-19-Pandemie sofort den Rettungsdienst rufen. Die Anweisung, zu Hause bleiben, und nicht ins Krankenhaus zu kommen, gelte nicht für Patienten mit Herzinfarkt-Symptomen, warnte die Europäische Gesellschaft für Kardiologie mit Sitz im südfranzösischen Sophia Antipolis am Dienstag.

Demnach berichten Krankenhäuser in Europa und darüber hinaus über einen drastischen Rückgang der Herzinfarkt-Einweisungen. «Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute», erklärte die Präsidentin der Gesellschaft, Barbara Casadei, laut Mitteilung.

Die Franzosen sollen trotz Coronavirus dringend ins Spital, wenn sie Herzinfarkt-Symptome merken, wie die Behörden mahnen. (Bild: Keystone)
Kriminelle nutzen ausserordentliche Situation in Nigeria

In Nigeria haben die Behörden nach Zwischenfällen mit bewaffneten Kriminellen Sondereinheiten der Polizei in die Region um die Grossstadt Lagos entsandt.

Mehrere mit Schusswaffen, Macheten oder Stöcken bewaffnete Jugendliche hatten in den Tagen zuvor die für die Region verfügte Ausgangssperre genutzt, um Geschäfte und Wohnhäuser zu plündern.

Renault steigt aus Partnerschaft mit Dongfeng aus

Der französische Autobauer Renault steigt aus einer Partnerschaft mit dem chinesischen Automobilhersteller Dongfeng aus. Das Unternehmen verringert damit seine Aktivitäten in China.

Die beiden Partner hätten eine Vereinbarung getroffen, wonach Renault seinen 50-Prozent-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen an Dongfeng überträgt, wie aus einem Statement von Renault vom Dienstag hervorgeht. Das Gemeinschaftsunternehmen war 2013 an den Start gegangen. Aktuell belastet die Covid-19-Krise den Automarkt, weshalb einige Autobauer ihre Aktivitäten unter die Lupe nehmen.

Renault setzt in der Corona-Krise den roten Stift an und beendet die Partnerschaft mit Dongfeng. (Bild: Keystone)
Tour de France wird verschoben

Bis am Montagabend konnte die Radsportwelt darauf hoffen, dass die Tour de France, wie geplant Ende Juni beginnt. Nun muss auch dieser Anlass verschoben werden. Die Hintergründe dazu gibt es hier.

Die Fans müssen warten mit dem Jubeln: Wie viele andere Sportanlässe wird auch die Tour de France verschoben. (Bild: Keystone)
Bolt zeigt, wie Social Distancing geht

Usain Bolt hat mit einem Augenzwinkern für das Abstandhalten in der Coronavirus-Krise geworben. Der jamaikanische Sprinter postete auf Twitter ein Foto vom Zieleinlauf des 100-Meter-Laufs von den Olympischen Spielen 2008 in Peking, den er mit Weltrekord und grossem Vorsprung für sich entschieden hatte. Er betitelte das Bild mit «Social Distancing».

Bolt hatte seine Landsleute schon in den vergangenen Wochen wiederholt aufgerufen, sich an die Abstandsregeln im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu halten. Auch an einer Spendensammelaktion beteiligte er sich.



Jean Todt will noch 2020 wieder Rennen mit Zuschauern fahren

Jean Todt, Präsident des internationalen Automobilverbandes FIA, rechnet mit einem Neustart der Formel 1 in diesem Jahr. Sein Vorgänger rät ihm jedoch davon ab. Alle Details zum Thema finden Sie hier.

FIA-Präsident Jean Todt rechnet mit einem Neustart der Formel 1 in diesem Jahr. (Bild: Keystone)
James Gunn arbeitet weiter an «The Suicide Squad»

US-Regisseur James Gunn will trotz Corona-Krise an seinen Filmplänen festhalten. Es gäbe keinen Grund, den Kinostart von «The Suicide Squad» zu verschieben. Weitere Informationen dazu gibt es hier.



14.04.2020 13:41
Sieben weitere Corona-Todesfälle wurden in den vergangenen 24 Stunden im Tessin registriert. (Bild: Keystone)

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut sieben Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Zwölf Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen im Kanton Tessin 2’912 Personen positiv auf das Virus getestet. 258 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

Mehr als 126'000 Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mehr als 126’600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Am Vortag waren es zirka 124’100 Infektionen.

Mindestens 2’998 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. 24 Stunden vorher waren es noch 2’834. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Nahezu verweist ist die Rheintreppe in Köln zu Zeiten des Coronavirus. Die Zahl der Ansteckungen in Deutschland steigt auch am Dienstag um 2500. (Bild: Keystone)
Eiskunfläufer engagieren sich

Ohne auf Eis zu laufen, engagieren sich mehr als 40 Eiskunstläufer aus neun Ländern für den Kampf gegen das Coronavirus. Olympiasieger und Weltmeister wie Scott Hamilton, Michelle Kwan, Brian Boitano, Kurt Browning, Jekaterina Gordejewa und Jewgeni Pluschenko haben im Rahmen der einstündigen Veranstaltung «Blades for the Brave» lustige Videos von sich zusammengestellt. Die Filme sollen am Freitag auf «Bladesforthebrave.org» sowie auf Facebook- und Twitter-Feeds von Americares und auf seinem YouTube-Kanal gestreamt werden.



Schweizer Pensionkassen leiden unter Corona-Krise

Gemäss den Berechnungen der UBS lag die Performance auf den von Pensionskassen gehaltenen Finanzanlagen nach Abzug von Gebühren im März bei durchschnittlich -5,61 Prozent, wie die Grossbank UBS am Dienstag mitteilte. Im Februar war die Performance mit -2,31 Prozent bereits vermögensverzehrend, im Januar war sie noch leicht positiv. Seit Jahresbeginn ergibt sich damit eine Gesamtbilanz von -7,50 Prozent.

Am besten hielten sich im garstigen Anlageumfeld im März die grossen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von über 1 Milliarde Franken. Ihre Performance lag mit 5,08 Prozent im Minus. Die Performance der mittleren Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von 300 Millionen bis zu 1 Milliarde lag bei -5,37 Prozent und jene der kleinen Kassen (unter 300 Mio) bei -6,17 Prozent.

Ausserordentliche Session kostet 1,5 Millionen Franken

Noch stehen die Hallen leer, in welchen National- und Ständerat zur ausserordentlichen Session zusammenkommen. Die Aufbauarbeiten beginnen nächste Woche. Die Session kostet 1,5 Millionen Franken. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

(Video: Keystone-SDA)

Kurz: «Wir sind auf Kurs»

Angesichts der günstigen Entwicklung bei den Corona-Zahlen hat Österreichs Regierung eine positive Zwischenbilanz gezogen. «Wir sind auf Kurs», sagte Regierungschef Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag in Wien.

Nach Einhaltung der Corona-Massnahmen sei Österreich auf einem guten Weg, wie Kanzler Sebastian Kurz sagt. (Bild: Keystone)

Die Disziplin und das Durchhaltevermögen der Bürger hätten dazu geführt, dass nun mit der Öffnung der kleinen Geschäfte sowie der Bau- und Gartenmärkte ein erster Schritt in Richtung «neue Normalität» gemacht werden könne.

Weiterhin gelte die Massgabe: «So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkungen wie notwendig.» Mit dem grossen Andrang bei den Baumärkten, wie er vielerorts berichtet werde, habe er gerechnet, meinte Kurz. Auch in diesen Fällen würden sich aber offenkundig alle Kunden an die Hygiene-Vorschriften halten.

Frankreichs Wirtschaft auf Talfahrt

Frankreich erwartet wegen der verlängerten Ausgangsbeschränkungen infolge der Corona-Krise einen noch stärkeren Konjunktureinbruch und mehr neue Schulden. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um acht Prozent fallen, sagte Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag dem Sender BFM TV.

Rechnet mit einem Rückgang von acht Prozent beim französischen Bruttoinlandprodukt: Finanzminister Bruno Le Maire. (Bild: Keystone)

Bislang war von einem Minus um sechs Prozent ausgegangen worden. Steuerausfälle und Konjunkturprogramme dürften zugleich die Neuverschuldung der nach Deutschland zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone in Rekordhöhe treiben.

Das Staatsdefizit werde bei neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen, sagte Haushaltsminister Gerald Darmanin. «Ein solches Defizit hat unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie erlebt», sagte er dem Sender France Info. Bislang waren die Planungen von minus 7,6 Prozent ausgegangen.

Bundesbehörden berichten über neuste Entwicklungen

Das BAG, das VBS und das EDA informieren um 14:00 Uhr in Bern zu den neusten Coronavirus-Massnahmen. Telebasel zeigt die Medienkonferenz live im TV und online im Live-Stream. Diesen können Sie hier ansehen.



Zahl der Toten steigt in der Schweiz auf 900

In der Schweiz hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages erneut nur um 254 zugenommen. Insgesamt gab es damit am Dienstag 25’834 bestätigte Fälle.



Bereits auf Montag waren die Zahlen nur um 280 bestätigte Infektionen gestiegen, auf Sonntag um 400. Doch die Fallzahlen seien am Wochenende jeweils tiefer, relativierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag. Grundsätzlich unterlägen die Angaben einer wöchentlichen Schwankung. Die Zahl der Todesfälle liegt insgesamt bei 900 Personen.

Die Massnahmen gegen das Coronvirus scheinen Früchte zu tragen: Die Zahl der Neuansteckungen in den letzten 24 Stunden in der Schweiz sinkt auf 241. (Bild: Keystone)
Achter Rückflug für Schweizer aus Lateinamerika gelandet

110 Schweizerinnen und Schweizer sind am Dienstag mit einem Rückholflug aus Lima in Zürich gelandet. Ausser ihnen waren 120 Angehörige weiterer Staaten an Bord. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.



Olympische Spielen können nicht erneut geschoben werden

Die Olympischen Spiele können nicht weiter verschoben werden: Die Organisatoren von «Tokio 2020» haben klargestellt, dass sie keinen «Plan B» hätten, falls die Spiele wegen der Corona-Krise auch 2021 nicht stattfinden. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Die olympischen Spiele in Tokio wurden wegen des Coronavirus verschoben. Ein zweites Mal ist das nicht möglich, wie die Organisatoren mitteilen. (Bild: Keystone)
Football-Spieler trainieren virtuell

Spieler und Teams der NFL haben sich auf ein paar Richtlinien in der Corona-Krise geeinigt und dürfen kommende Woche mit virtuellem Training beginnen. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Artikel auf der NFL-Homepage hervor. Geschäftsstellen und Trainingsgelände dürfen demnach erst dann wieder geöffnet und genutzt werden, wenn das für alle 32 American-Football-Teams der Profi-Liga in den USA möglich ist. Wegen der Pandemie ist derzeit alles geschlossen.

Sommer würde auch ohne Zuschauer spielen

Würde auch ohne Zuschauer Fussball spielen: Der Schweizer Nationalspieler Yann Sommer. (Bild: Keystone)

Yann Sommer würde angesichts der Corona-Pandemie auch «Geisterspiele» akzeptieren. «Ich habe Lust, Fussball zu spielen. Lieber wären mir Spiele mit Zuschauern, aber die werden in der nächsten Zeit nicht möglich sein. Es geht aber jetzt um etwas mehr, als Spass zu haben», sagte der 31-jährige Schweizer Nationalgoalie von Borussia Mönchengladbach der «Bild»-Zeitung. «Die Gesundheit und Existenz von vielen Menschen oder auch Klubs stehen jetzt auf dem Spiel, darum versuchen wir alles daranzusetzen, damit auch der Fussball diese Krise übersteht.»

Auch Indien verlängert Ausgangssperre

Indien hat seine strikte Ausgangssperre bis zum 3. Mai verlängert. Danach könnte es vereinzelt Lockerungen geben. Weiteres zum Thema gibt es hier.

Lange Schlange vor östereichischem Baumarkt

Das Angebot, wieder shoppen zu dürfen, scheint die Österreicher zu freuen. Vor einem Baumarkt bildete sich am Dienstagmorgen bereits eine lange Schlange. Es ist einer von wenigen Einzelfällen.

Durch die Pflicht, einen Einkaufswagen zu nutzen, wurde die Zahl der Kunden begrenzt. Zu den Vorschriften zählt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Abstandhalten. Dies gilt auch für jeden, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.



Auch an der Sesamstrasse treffen sich die Bewohner nur virtuell

Das Social Distancing wird auch an der Sesamstrasse eingehalten. Die amerikanische Sendung plant ein Coronavirus-Special, bei dem die aktuellen Geschehnisse auch für die kleinsten Zuschauer verarbeitet werden. Mit Stargästen wie Anne Hathaway und Lin-Manuel Miranda sowie dem Cookie-Monstern und weiteren Freunden trifft sich Elmo zum Zoom-Spieltermin.

(Video: Youbue, Sesame Street)

China macht Impftests an Menschen

China lässt einem Medienbericht zufolge zwei experimentelle Impfstoffe zur Bekämpfung des neuen Coronavirus für Humantests zu. Die Impfstoffe würden von einer in Peking ansässigen Einheit der Sinovac Biotech und dem Institute of Biological Products, einer Tochtergesellschaft der staatlichen China National Pharmaceutical Group in Wuhan entwickelt.

Laut Medienberichten wurden in China zwei Impfstoffe zum Test an Menschen freigegeben. (Bild: Keystone)

Dies berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Im März hatte China bereits grünes Licht für eine klinische Studie eines vielversprechenden Impfstoff-Kandidaten gegeben, der von der chinesischen Akademie für Militärmedizin und dem Biotechunternehmen CanSino Bio entwickelt worden war. Auch der US-Arzneimittelentwickler Moderna hatte im März erklärt, er habe mit den Humantests für einen Impfstoff begonnen.

Kleinanzeigen-Anbieter mit starker Zunahme
Kleinanzeigen sind zur Zeit der Corona-Krise besonders beliebt. (Bild: Keystone)

25 Prozent mehr Anzeigen verzeichnet Ebay seit der letzten Märzwoche. Seit der Kontaktsperre und den Ladenschließungen gehe es «durch die Decke», sagt ein Sprecher gegenüber «N-TV». Beleibt seien dabei Fahrräder, Gartenzubehör, Pflanzen, Fahrzeugteile, Bücher und Filme. Auch auf den Second-Hand-Webseiten «Kleiderkreisel» und «Mamikreisel» melden sich einer Sprecherin zufolge derzeit deutlich mehr Menschen an als üblich – und bewerben mehr Artikel online.

«Trolls World Tour» feiert im Heimkino erfolge

Streaming statt traditioneller Kinostart: Der Animationsfilm «Trolls World Tour» hat nach Angaben des Studios Universal Pictures beim Heimverleih am Oster-Wochenende in den USA einen Rekord-Start hingelegt. Das Hollywood-Studio sprach vom besten Debüt für eine digitale Vermarktung, wie die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Montag berichteten. Universal gab aber keine konkreten Zahlen bekannt.

Die Fortsetzung von «Trolls» (2016), war am Freitag in den USA in einer Handvoll Autokinos und auf Streaming-Plattformen gestartet. Wegen der Corona-Pandemie sind Kinos derzeit geschlossen. Mehr zum Thema gibt es hier.

Ist als Synchronsprecher und musikalisch am Film  «Trolls World Tour» beteiligt: Justin Timberlake. (Bild: Keystone)
Metropolitan Oper plant virutelle Gala

Mit Stars wie Anna Netrebko und Jonas Kaufmann will die renommierte New Yorker Metropolitan Oper in der Corona-Krise eine virtuelle Gala organisieren. Die Veranstaltung solle am 25. April um 19.00 Uhr MESZ kostenlos im Internet zu sehen sein, teilte die Oper am Montag in New York mit.

Opernstars wie Anna Netrebko singen am 25. April an einer viruellen Gala der Metropolitan Oper in New York. (Bild: Keystone)

Es werde eine «künstlerisch grossartige, aber technisch einfache Umsetzung» sein, sagte Operndirektor Peter Gelb, der die Gala aus seiner Wohnung in Manhattan heraus moderieren will, gemeinsam mit Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin aus dessen Wohnung im kanadischen Montreal. Die mehr als 40 Musiker würden an ihren jeweiligen Aufenthaltsorten – auch aus der Schweiz – live vor ihren Computern singen und via Skype zusammengeschaltet. Die Veranstaltung solle die Laune der Zuschauer heben und die Musiker wieder mit ihren Fans zusammenbringen. Auch das weltberühmte Bolschoi Theater in Moskau zeigt im Internet bis 11. Mai noch mehr seiner oft ausverkauften Ballett- und Opernaufführungen.

Vorsicht bei Statistiken

Den grössten Wert in Corona-Zeiten haben – neben Nudeln und Klopapier – wohl Zahlen. Bei der grossen Menge an Daten und Statistiken ist aber Vorsicht geboten. Zu wenige Informationen oder Unterschiede bei den Methoden können das Bild, das die Statistiken zeichnen, verzerren. Mehr Informationen zum Thema gibt es unter diesem Link.

Verdopplung der Arbeitslosigkeit in Australien befürchtet

Die Coronavirus-Krise wird die Arbeitslosigkeit in Australien nach Einschätzung der Behörden dramatisch in die Höhe treiben. Das Finanzministerium rechnet mit einer Verdoppelung der derzeitigen Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent auf zehn Prozent, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Ministeriums hervorgeht.

Bei einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf zehn Prozent hätte 1,4 Millionen Australier keine Arbeit mehr. Dies entspräche der grössten Arbeitslosenquote seit 30 Jahren in dem Land.

Auch in Australien regiert derzeit die Corona-Krise. Deshalb wird befürchtet, dass die Arbeitslosenquote markant ansteigt. (Bild: Keystone)
Läden in Österreich dürfen wieder öffnen
Flanieren wieder möglich: In Östrreich öffnen heute Dienstag kleinere Geschäfte wieder.(Bild: Keystone)

Mit der stufenweise Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen wagt Österreich als eines der ersten Länder in Europa einen Schritt in Richtung Normalität. Von Dienstag an dürfen alle kleinen Läden mit weniger als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie die Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen.

Davon profitieren können rund 80 Prozent aller Einzelhändler. Allein in Wien dürfen somit rund 4500 Läden wieder ihre Waren verkaufen. Der Schritt nach vierwöchigem Stillstand fast aller Wirtschaftsbereiche ist mit Risiken verbunden. Bisher ist Österreich dank früher und strenger Massnahmen von den schlimmsten Auswirkungen der Corona-Pandemie verschont geblieben.

Trump wehrt sich in Corona-Krise gegen Kritik von Journalisten

US-Präsident Donald Trump hat sein Vorgehen in der Coronavirus-Krise in einem hitzigen Schlagabtausch mit Journalisten verteidigt. Bei seiner Pressekonferenz zum Coronavirus, die mittlerweile fast täglich stattfindet, wehrte sich Trump am Montagabend gegen Vorwürfe, wonach er zu spät reagiert habe.

Zunächst legte er ausführlich dar, welche Massnahmen er seit dem Ausbruch ergriffen habe. Anschliessend liess er in einem Video einen Zusammenschnitt von Aussagen zahlreicher Menschen – darunter Gouverneure, Gesundheitsexperten und Journalisten – abspielen, die seine Arbeit in der Krise lobten.

US-Präsident Donald Trump wehrt sich an einer Prssekonferenz gegen die Kritik von Journalisten. (Bild: Keystone)
Macron fordert Merkel heraus

Macron fordert Merkel in der Corona-Krise heraus: Emmanuel Macron will in der Corona-Krise mehr Mut und Ehrgeiz von seinen EU-Partnern sehen. Auch von Angela Merkel. Der französische Präsident wird mit seinem wichtigsten EU-Partner weiter sein Konzept der «fruchtbaren Konfrontation» verfolgen. Neben Kompromissen und Gemeinsamkeiten gibt es Meinungsunterschiede, die auch offen benannt werden. Alles zum Thema könnne Sie hier nachlesen.

Europäer dürfen weiterhin nicht in die USA

Der Einreisestopp der USA für Ausländer aus Europa bleibt vorerst bestehen. Italien und Spanien gehe es in der Corona-Krise noch immer nicht gut und Frankreich habe gerade erst Massnahmen zur Eindämmung des Virus verlängert, sagte US-Präsident Donald Trump am Montagabend im Weissen Haus. Derzeit gelte ein «sehr starker» Einreisestopp und dieser bleibe in Kraft, bis es den Ländern besser gehe, sagte Trump. Sobald dies der Fall sei, wolle man den Einreisestopp «sehr schnell» beenden, machte Trump deutlich. «Aber wir wollen sicherstellen, dass alles gut ist.» Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Vorerst können Europäer nicht in die USA fliegen. Der Einreisestopp der USA für Ausländer aus Europa bleibt bestehen. (Bild: Keystone)

Maas will Corona-App in ganzer EU

Deutschlands Aussenminister Heiko Maas hat sich für eine einheitliche Corona-App in der Europäischen Union ausgesprochen. «Wichtig ist, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzregimen landen, sondern möglichst abgestimmt vorgehen», sagte der Sozialdemokrat den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Damit leisten wir auch einen Beitrag, Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen in der EU schnell und dauerhaft wieder abzubauen.»

Deutschlands Aussenminister Heiko Maas will eine einheitliche Corona-App für die ganze EU. (Bild: Keystone)
USA bestellen Anlagen zur Sterilisierung benutzer Atemschutzmasken

Die US-Regierung hat wegen der Coronavirus-Epidemie für 415 Millionen US-Dollar (400,3 Millionen Franken) Anlagen zur Sterilisierung bereits benutzter Atemschutzmasken bestellt. Die 60 Anlagen könnten pro Tag jeweils rund 80’000 Masken sterilisieren und bis Mai einsatzbereit sein, teilte das Verteidigungsministerium am Montagabend mit. Damit könnten pro Woche 34 Millionen der vom Personal in Krankenhäusern verwendeten Masken vom Typ N95 sterilisiert werden, hiess es.

Die USA wollen 415 Millionen Dollar in Anlagen investieren, die benutzte Atemschutzmasken sterilisieren. (Bild: Keystone)

Die Masken dürfen in den Anlagen vom Typ Battelle CCDS laut behördlicher Ausnahmegenehmigung bis zu 20 Mal für die Wiederverwendung sterilisiert werden. Die Masken werden in dem Apparat zur Sterilisierung unter anderem 2,5 Stunden mit Wasserstoffperoxid-Dampf behandelt. Wegen der Epidemie des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in den USA sind die professionellen Atemschutzmasken zur Mangelware geworden.

Theaterfestival Avignon abgesagt

Das Theaterfestival Avignon ist wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt worden. Man habe die Erklärungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur Kenntnis genommen, teilten die Organisatoren am Montagabend mit. «Die Bedingungen für die 74. Auflage vom 3. bis 23. Juli 2020 sind heute nicht mehr erfüllt.» Macron hatte in seiner TV-Ansprache erklärt, dass es wegen des Coronavirus voraussichtlich bis Mitte Juli keine Festivals in Frankreich geben werde.



Das Festival ist weltweit das grösste seiner Art. Man werde alles tun, damit es stattfindet, hatte Intendant Olivier Py der Zeitung «La Provence» zuletzt noch gesagt. «Wir alle haben die Hoffnung geteilt, solange es erlaubt war, aber die Situation zwingt uns zu einem anderen Szenario», teilten die Veranstalter nun mit. Das Festival wurde 1947 gegründet und fiel nur einmal im Jahr 2003 wegen Streiks der Techniker und Künstler aus.

China-Exporte gehen 6,6 Prozent zurück

Chinas Handels ist im März im Zuge der Coronavirus-Pandemie deutlich geschrumpft, allerdings weniger als von Experten erwartet. Die Exporte gingen im vergangenen Monat um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, wie am Dienstag veröffentlichte Behördendaten zeigten.

Von Reuters befragte Analysten hatten hier im Schnitt mit einem Minus von 14 Prozent gerechnet. Die Einfuhren sanken um 0,9 Prozent, Analysten hatten einen Rückgang um 9,5 Prozent erwartet.

Die Exporte aus China gingen im März um 6,6 Prozent zurück. (Bild: Keystone)
Priester weiht Gemeindemitglieder mit Spritzpistole

Das Coronavirus zwingt zu aussergewöhnlichen Massnahmen: Ein katholischer Pfarrer hat im US-Bundesstaat Michigan zur Spritzpistole gegriffen, um trotz der Pandemie Osterkörbe von Gemeindemitgliedern zu segnen. Die Gläubigen konnten am Samstag mit ihren Autos vor die Kirche St. Ambrose in der Stadt Grosse Pointe Park bei Detroit fahren, wo der Geistliche Timothy Pelc sie mit Mundmaske, Gesichtsschutz und Handschuhen empfing.

Ein Priester in Michigan griff an der Oster zu Corona-Zeiten zu speziellen Massnahmen. (Bild: Facebook, St. Ambrose)

Im «Durchfahrtsstyle», wie die Gemeinde es auf Facebook beschrieb, spritzte der Pfarrer das Weihwasser dann aus sicherer Distanz auf die Osterkörbe in den Autos. «Ich liebe, wie Sie unsere Traditionen an diese Zeit anpassen!!!», schrieb eine Nutzerin auf Facebook, wo sich mehrere andere für die Aktion bedankten.

Erstmals über 10'000 Tote in New York

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York sind inzwischen mehr als 10’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer in dem nordöstlichen Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern liege nun bei 10’065, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit.

10’065 Menschen starben bisher in New York am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Zwischen Sonntag und Montag seien noch einmal 671 dazugekommen, weniger als in den Tagen zuvor. «Die Zahl ist praktisch flach, aber auf einem schrecklichen Level von Schmerz, Trauer und Sorge.» Die Gesamtzahl der Infektionen liegt in New York inzwischen bei 195’031. «Ich glaube, man kann sagen, dass das Schlimmste vorbei ist», sagte Cuomo – betonte aber, dass das nur gelte, wenn sich die Menschen in New York weiterhin an die strengen Ausgangsbeschränkungen hielten.

Inselstaat Nauru bisher von Corona verschont

Es gibt noch Orte auf dieser Welt, wo vieles noch so ist, wie es vor der Corona-Krise schon war. Einer dieser Orte heisst Nauru. Die fast kreisrunde Insel liegt mitten im Pazifik ist der drittkleinste Staat der Welt. Knapp 13’000 Menschen leben hier auf 21 Quadratkilometern. Bis zur nächstgelegenen Insel des Nachbarlands Kiribati sind es schon 292 Kilometer, bis zum australischen Kontinent fast 3000.

Die geografische Isolation ist in diesen Tagen ein Segen für Nauru. So weit raus auf den Ozean hat es das Virus noch nicht geschafft. Nauru gilt als coronafreie Zone. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

Auf der Insel Nauru gibt es bisher keine Coronavirus-Fälle. (Bild: Keystone)
Swiss Re rechnet erst im Frühjar 2021 mit Impstoff

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem Impfstoff gegen die Coronavirus-Pandemie erst im Frühjahr 2021. Dies sagte der Verwaltungsratspräsident (VRP) des Rückversicherers, Walter Kielholz, den «Zeitungen der CH-Media» vom Dienstag.

Die Welt werde erst zum Normalzustand zurückkehren, wenn es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt, betonte der 69-jährige Manager. «Vorher gibt es wohl wirksame Medikamente, welche die Symptome bekämpfen. Aber der entscheidende Punkt, das ‹End Game›, ist der Impfstoff, den man zuerst bei Risikogruppen und dann beim medizinischen Personal und schliesslich bei möglichst allen Menschen einsetzen wird», sage Kielholz.

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem Impfstoff gegen die Coronavirus-Pandemie erst im Frühjahr 2021, wie Verwaltungsratspräsdient Walter Kielholz sagt. (Bild: Keystone)
Trump reklamiert Entscheidungshoheit für sich

Im Streit über eine Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den USA hat Präsident Donald Trump die Entscheidungshoheit für sich reklamiert. Er habe bei der Frage der Wiederöffnung Amerikas infolge der Coronavirus-Epidemie die «allumfassende Macht», sagte Trump am Montagabend im Weissen Haus.

US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise: «Wenn jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, hat er allumfassende Macht.» (Bild: Keystone)

Er reagierte damit auf Äusserungen von Gouverneuren mehrerer US-Bundesstaaten, die zuvor erklärt hatten, sich bei der Aufhebung der von ihnen verhängten Beschränkungen untereinander abstimmen zu wollen. Trump betonte: «Wenn jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, hat er allumfassende Macht.»

Wahlen in Dominikanischen Republik verschoben

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Dominikanischen Republik verschoben worden. Statt wie bisher geplant am 17. Mai sollen sie nun wegen des Gesundheitsnotstands erst am 5. Juli stattfinden, wie die Wahlbehörde des Karibikstaates am Montag mitteilte. Falls nötig, gäbe es die zweite Runde am 26. Juli.

Die Dominikanische Republik hat wegen der Corona-Krise ihre Wahlen verschoben. (Bild: Keystone)
US-Schauspielerin schildert Corona-Verlauf

Die amerikanische Schauspielerin und Komikerin Ali Wentworth (55, «Jerry Maguire», «In Living Color») hat nach 16 Tagen Isolierung ihre Covid-19-Erkrankung überstanden. «Es war eine brutale und beängstigende Zeit», schrieb die zweifache Mutter am Montag auf Instagram. Aber sie zähle sich zu den Glücklichen. Menschen würden sterben, an Hunger leiden und Angst haben, schrieb Wentworth.

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Came out of 16 days of isolation. I am grateful for my health. It was a brutal and scary time. But I am one of the lucky ones. And as I continue to recover I am struck by what has become the dehumanization of this plague. People are dying. People are suffering. People are hungry. People are scared. We have to shed all ideological, religious, social, economic barriers and grabbed each other’s hands and move forward united. As people. We can isolate to help others, particularly the incredible health workers and all the courageous and selfless people on the frontlines, but that does not mean we should isolate our hearts. (I know my daughters are screaming that this is so cringeworthy) Grateful to be back to everything except laundry and dishes…

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Ihr Ehemann, Nachrichtenmoderator George Stephanopoulos (59), gab am selben Tag bekannt, dass er positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sei, aber keine Symptome zeige. «Ich fühle mich grossartig», sagte Stephanopoulos in der Sendung «Good Morning America». Er habe weder Fieber, Kopfschmerzen, Husten oder Atemnot gehabt.

US-Experte rechnet mit weniger Massakern wegen Corona

Durch die Coronavirus-Krise könnte es nach Ansicht eines amerikanischen Kriminologen in den USA künftig seltener zu Massakern an Schulen oder öffentlichen Orten kommen. In Zeiten, in denen Schulen, Kinos und öffentliche Plätze geschlossen sind, erscheint diese Annahme logisch.

Der Kriminologe von der Northeastern-Universität in Boston, James Alan Fox, erklärt seine Hoffnung aber anders. «Menschen sind ohne Ende besessen von Massenerschiessungen. Je mehr wir darüber reden, desto stärker erinnern wir diejenigen, die wütend sind, daran», sagte Fox der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit sei der Fokus auf eine andere Bedrohung gerichtet.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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