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Der Telebasel Sport Beitrag vom 15. April 2020.
Region

FCB-Spieler melden sich im Lohn-Zoff zu Wort

Die Spieler des FC Basel wehren sich gegen den Vorwurf, während der Corona-Zwangspause nicht auf einen Teil des Lohns verzichten zu wollen.

Der Lohnzoff zwischen der Klubführung und der ersten Mannschaft von Rotblau sorgte für viele Diskussionen – denn die Spieler hätten eine dreimonatige Lohnkürzung abgelehnt. Hierbei ging es um einen Lohnverzicht von 70% in diesen Monaten.

Hat der FCB die Spieler unter Druck gesetzt?

Das Ganze wurde durch den FCB via Kommuniqué veröffentlicht und das am Mittwoch um 10 Uhr abends. Der erste Gedanke: Der FCB will seine Spieler unter Druck setzen. Deswegen kontaktierte Telebasel am Freitag den FCB mit diesem Vorwurf – CEO Roland Heri stellt klar:

«Bereits die zahlreichen Anfragen zum Thema haben grossen Spielraum zur Interpretation und Missverständnissen gelassen. Um eine Verbreitung von Fehlinformationen zu unterbinden, haben wir uns zur Transparenz entschieden», so Heri.

Erste Mannschaft meldet sich zu Wort

Die Spieler der ersten Mannschaft versuchte am Dienstagabend auf Instagram «ein paar Dinge richtig zu stellen». So hätten alle Spieler der ersten Mannschaft im vergangenen Monat 20 Prozent ihres Gehalts für wohltätige Zwecke gespendet. In der Absicht, dass dieses Geld dort eingesetzt wird, wo es aufgrund der Corona-Problematik am dringendsten benötigt wird.

Gemäss Eintrag sind «alle Spieler der ersten Mannschaft auch in den nächsten Monaten, in denen keine Spiele stattfinden, bereit, auf Teile ihres Lohns zu verzichten – vorausgesetzt, sie wissen, wo das Geld hinfliesst und wofür es verwendet wird». Scheint fast so, als würden die Spieler ihrem Verein etwas Anderes zutrauen.

(Screenshot: Instagram/fabianfrei20)

So stellt sich die Frage: Ist der FCB mit seinen Spielern nicht genug transparent in Kontakt oder was läuft sonst noch hinter den Kulissen?

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