Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 14. April 2020.
Basel

Die Fragen der Basler Jugend bleiben nicht unbeantwortet

Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren haben Fragen und Schwierigkeiten wegen der Covid-19 Situation. Hier hilft die Mobile Jugendarbeit Basel.

Die Hauptaufgabe der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen (MJA) ist es derzeit, Jugendliche und junge Erwachsene bei Fragen aufgrund der Coronavirus-Situation beizustehen. Ausserdem versucht die Institution weiterhin so gut es geht, ihren normalen Aufgaben gerecht zu werden.

«Bei jungen Erwachsenen, die auf Jobsuche sind, muss es weitergehen»

Wie der Name schon sagt, ist die Mobile Jugendarbeit Basel und Riehen, mobil. Das war sie auch schon vor des Corona-Ausnahmezustands – Mitarbeiter gingen in Quartiere, um dort die Jungen darauf aufmerksam zu machen, dass es eine Institution gibt, die sie versteht, helfen kann und auch Events organisiert.

Jetzt können die Mitarbeiter jeweils nur noch einzeln in die Quartiere gehen, Events, wie wir sie kennen, fallen bekanntlich ins Wasser. Trotzdem bleibt der direkte Kontakt zur Jugend bestehen. «Natürlich unter den Abstandsmassnahmen», ergänzt der Leiter der Mobilen Jugendarbeit, Michel Eisele. Er sitzt zur Zeit alleine im Büro. Die anderen fünf Mitarbeiter arbeiten, sofern sie nicht gerade unterwegs sind, von zu Hause aus.

«Wir sensibilisieren die jungen Leute auf das Thema», Michel Eisele zählt die Aufklärung über das Virus zu den aktuellen Funktionen der MJA. Doch auch weitere Hilfestellungen gehören zu den Aufgaben, die situationsbedingt «neu» anfallen.

«Bei jungen Erwachsenen, die auf Jobsuche sind, muss es weitergehen», hierbei hilft die Mobile Jugendarbeit mit Beratungen, meist via Telefon, um die unsicheren Jugendlichen zu unterstützen. «Wir haben auch einem Jungen einen Laptop vom Büro mitgegeben», nennt Michel Eisele als Beispiel. Wer zu Hause keine Möglichkeiten hat, mit der aktuellen Situation zurecht zu kommen, stosse bei ihnen auf Unterstützung.

Kommunikation übers Netz

Kommunizieren können die Jungen mit den Mitarbeitern via Snapchat, WhatsApp, Instagram, Facebook und der Jugendapp. Das sind Portale, welche die jungen Leute in der Regel beherrschen und oft benutzen. «Wir wollen weiterhin niederschwellig erreichbar sein», sagt Mitarbeiterin Janna Bartholomä und meint zudem, dass die Situation zwar speziell sei, doch das Team gewöhne sich daran.

«Wir können vieles weitermachen wie bisher», sagt Janna Bartholomä am Dienstag zu Telebasel. Neben der Erreichbarkeit über die Online-Portale geht sie auch nach wie vor in die Quartiere zu den Jugendlichen. Es sei wichtig, dass die Jungen wissen, dass es jemanden gibt, der sie unterstützt, aber auch eine Plattform für alternative Unterhaltung bietet, jetzt, da keine Parties und Events stattfinden.

Mehr dazu in den Telebasel News vom 14. April um 18:30 Uhr und stündlich in der Wiederholung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel